Beiträge von Homer

    Die Zusammenarbeit ist mit Teilen der Führungsebene etwas von Vorurteilen, mißtrauen und Abneigung gekennzeichnet. Der Geschäftsführer ist neu und muss sich erst noch sein Bild machen. Ansonsten sehe ich das auch so. Rechtlich selbstverständlich keine Kopien anzufertigen. Es geht um eine Machtdemonstration. Ich wollte nur mal eure Meinung und den Umgang damit erfahren. Also Handy abgeben und lächeln.

    Unser Arbeitgeber gewährt die Einsicht in die Lohn und Gehaltslisten nur unter der Voraussetzung das keine Mobiltelefone mit in den Raum genommen werden dürfen. Wie ist dieses Ansinnen zu bewerten bzw. wie ist mit dieser Forderung umzugehen?

    Wenn das richtige Mitglied geladen worden wäre, dann wäre die Abstimmung vielleicht anders ausgegangen. Nicht nur wegen der einen Stimme, das hätte vielleicht nicht gereicht. Aber wegen der Wirkmacht des Wortes. Es kann Diskussionen eine neue Richtung geben. Hoffentlich geht es bei euch um nichts existenzielles. Unwirksamkeit der Beschlüsse durch fehlerhafte Ladung. Wenn möglich falls keine Fristabgelaufen ist lässt sich dieser Fehler durch erneute Beschlussfassung heilen.

    Ich finde auch der Fachbereichsleiter ( Schichtführer oder Personalplaner) müssen reichen. Und auch nur Telefonisch. Man kann niemand dazu verdonnern die Voraussetzungen für den mail verkehr zu beschaffen oder zu beherrschen.

    Man muss erkennen das der BR ein vollkommen Gleichwertiger Partner der GL in der Firma ist. Er hat eine bedeutende Aufgabe und muss an Selbstbewußtsein gewinnen. Das ist die Theorie. Viele GL scheuen die Beteiligung des BR und versuchen ihn klein zu halten. Das war und ist im Betriebsverfassungsgesetz aber so nicht beabsichtigt. Im Gegenteil

    Du als BRV hast Hausrecht in der Versammlung. wenn der GF vorher nicht angekündigt hat, und er aber dann doch die Versammlung sehr Zeitlich beansprucht kannst du dem GF den Redehahn zudrehen. Oder ans Ende der Sitzung verweisen.

    Da möchte ich glatt Mäuschen sein.

    Also für voll Freigestellte dürfte sich der Anspruch auf die ausgestaltung und in bezug auf den Platzbedarf an einen üblichen anderen Arbeitsplatz orientieren. Wenn der BR zur Sitzung zusammenkommt dann muss ein anderer Raum gefunden werden

    ( noch größer) zur Not auch außerhalb angemietet. Schaut euch die Geschäftsleitung an. Den Platz den sie für ihre Arbeitsplätze inklusive Sekretärin belegt würde ich als BR beanspruchen. Mit ausführlicher Begründung und nach einer Rechtsberatung natürlich.

    Aus dem Bauch heraus. Wenn der AG den Verdacht einer ungerechtfertigten AU hat dann muss er den medizinischen Dienst damit beauftragen oder den dafür sonst vorgeschriebenen Weg gehen. Alles andere ist..... oder Sag mir wo das steht.

    Also an dem betreffendem Tag war ursprünglich frei und deshalb kein Urlaub beantragt. Durch die Umstellung auf 15 Schicht war an diesem Tag Arbeit. Um trotzdem seinen Urlaub zusammenhängend oder wie geplant nehmen zu können. wurde an diesem nun Arbeitstag, eine Bezahlte Freistellung gewährt. Wenn ich das so "Richtig" verstanden habe, dann war dieser Tag anlassbezogen freiwillig bezahlt und muss nicht wieder gewährt werden (kann schon).

    Vor lauter schlechtem Gewissen den AN und dem AG gegenüber ins eigene Knie geschossen. BR sein ist nicht lustig und nicht leicht. Ruhig mal ein Hotel oder wenigstens einen Tagungsort außerhalb der Firma Buchen mit entsprechender Verpflegung. Auch wenn es nicht weit ist. Rücksicht funktioniert meist nur in eine Richtung.

    Lilex Als erstes ist zu fragen ob es als Grundlage für eure Regelung, am Jahresende die über 120 h liegenden auszuzahlen,

    ein Arbeitsvertrag oder eine Betriebsvereinbarung da ist. Wenn nicht denke ich hat jeder AN das Recht seine gearbeiteten Überstunden sofort am Monatsende bezahlen zu lassen.

    Fehlzeiten als Lohngrundsätze sind abzelehnen und der BR muss sich für die Etablierung von Vernünftigen nachvollziehbaren Grundsätzen einsetzen. Das Recht hat der BR. Wenn es Grundsätze gibt.

    ...das ändert aber nichts daran, dass man das formal natürlich tun kann. Das ich persönlich das als unanständig empfinde muss ja nun wirklich niemanden interessieren ;)

    Ich als Leser dieser Zeilen nehme es eben so wahr das du es nicht nur für dich als unanständig empfindest, sondern es den anderen als unanständig vorhälst. Und das ist der Punkt. Es verschafft einen kleinen Vorteil (behalt der Überzeit). Es kann jeder machen und jeder sollte Wertfrei die Entscheidungen anderer akzeptieren. Ich finde auch das es falsch ist so ein verhalten als unanständig zu sehen. Ich selbst würde wahrscheinlich auch Überzeit absetzen aus bequemlichkeit oder zurückhaltung oder Scham. Es ist normal seine Rechte zu kennen und auch zu nutzen.

    Jetzt hoffe ich das ich dich falsch verstanden habe.