Beiträge von Dr.Zoidberg

    Hallo Zusammen


    Ja, es hat sich was ergeben. Ich war bei der Anhörung mit dabei. Es war.. interessant und aus meiner Sicht ziemlich peinlich für die Firma, da die betroffene Person eigentlich alles entkräften konnte. Die GF war auch nicht wirklich amüsiert und hat den HR Verantwortlichen hinterher vermutlich ziemlich rasiert.


    AN hat letztendlich noch eine Abmahnung bekommen, aber die kann er sich ja an die Tür heften und drüber lächeln.


    Gruß

    Guten Morgen Zusammen


    Agassi0 Ich werde Rückmeldung geben wenn es Entscheidungen gibt.


    Fried Die Beweise sind mir bekannt. Wenn man nur diese Betrachtet sieht es von AG Seite schon recht eindeutig aus. Allerdings wurde aus meiner Sicht nicht vollumfänglich genug ermittelt und ein ganzer Bereich von entlastenden Beweisen gar nicht gesichtet. Ich möchte hier aber nur ungern ins Detail gehen, da dies sonst den Fall für Wissende deutlich erkennbar machen würde.

    Ich denke ich werde dann vermutlich im Nachgang eine größere Zusammenfassung machen wenn es eine Entscheidung gibt.


    BjoernPe Der Betriebsrat wurde bis Dato von AN Seite eingeschaltet, eine Kündigung wurde noch nicht ausgesprochen. Es soll erst noch die Anhörung des AN erfolgen. Ja AN hat durch die Einladung vom AG zur Anhörung von den Vorwürfen erfahren.


    Zum Thema Anwalt. Ich denke auch das es nur Verständlich ist, wenn AN bei solchen Anschuldigungen eine RA konsultieren, aus den von Winfried genannten Gründen.

    Schließlich ist auch nicht zuletzt an den Formulierungen in der Einladung zu Anhörung deutlich erkennbar, dass vom AG auch bereits ein RA involviert ist.


    Ich habe auch dringend zu einem RA geraten, da die Person von mir persönlich wissen wollte was, wie, wo sie genau tun soll. Und diesen Schuh kann, darf und will ich mir auch nicht anziehen.

    Hallo Zusammen.


    Danke für die Rückmeldungen. Die Situation ist nicht ganz einfach und nach meinem Kenntnisstand auch nicht eindeutig.


    Der beauftragte RA hat sich jetzt bzgl. Strategie eingeschaltet und sieht noch keine Notwendigkeit für die Protokolle. Dementsprechend warten wir als BR mal ab, inwiefern wir dann hinsichtlich der Protokolle noch aktiv werden müssen oder auch nicht.

    Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen


    Ich habe mal wieder ein Problem bei der ich auf Unterstützung hoffe.


    Und zwar haben wir den Fall dass sich eine Fristlose Kündigung bei uns ergeben könnte. Es steht der Verdacht auf Arbeitszeitbetrug im Raum, die betroffene Person wurde bereits zur einer Anhörung durch den AG geladen. Anwalt ist AN seitig bereits involviert. Die Kommunikation mit/über die Person zum Anwalt ist aber zäh, da die Betroffenheit bei der Person entsprechend hoch ist und eine gewisse Schockstarre vorherrscht.


    Jetzt sammelt die Person natürlich entlastende Informationen. Zu diesem Zweck wurden VPN Protokolle durch den AN bei der IT angefordert, welche diese aber verwehrt und meint "dies könne nur durch den BR erfolgen".

    BV zu den EDV Systemen besteht, aber dieser Fall wurde nicht mit bedacht (Anforderung durch AN, es ist nur die Verwertung durch den AG ausgeschlossen)


    a) Seht Ihr in den VPN Protokollen personenbezogene Daten auf welche der AN sowieso anrecht hat?

    b) wenn a) = Nein, darf der BR die Daten dann ohne weiteres an den AN weiterleiten wenn sie von IT an BR übermittelt wurden?


    Ich hoffe ich habe soweit alle relevanten Infos und Danke schon vorab für Rückmeldungen.


    MFG

    Hallo


    Haben wir bereits versucht. Ist aber aufgrund der Tatsache, dass wir nur noch sehr wenige Kollegen (<5%) haben die vor der Umstellung bei uns waren, nicht wirklich aussagekräftig. Zusätzlich haben die allermeisten von den "alten" Kollegen mittlerweile noch diverse Positionswechsel (z.B. von Technik in Vertrieb in die Projektleitung) und auch individuelle Gehaltserhöhungen hinter sich, was es noch weniger vergleichbar macht.


    Um das aufdröseln zu können müssten wir die Bruttogehaltslisten der letzten 13 Jahre einsehen. Da macht unser AG nicht mit. Ich denke auch nicht das wir einen durchsetzbaren Anspruch auf die Altlisten haben.

    Hallo Zusammen


    Danke für die Zahlreichen Antworten. War am Wochenende offline, darum erst jetzt die Antwort.


    Zusammenfassend lässt sich sagen das ich hier wohl die Rechtslage falsch eingeschätzt habe und unser AG die Berechnung korrekt vornimmt.


    Um auf die Rückfragen einzugehen.


    PS: ISt dein Beispiel nur ein Extremfall oder kommt das so regelmäßig vor? Also nutzt der AG das ständig aus oder verlangt das sogar? Ist das GEhalt denn auch ca. 10 % höher als "ortsüblich"?

    Es kommt schon regelmäßig vor, liegt aber daran dass wir wie von Moritz vermutet eine Gleitzeit hinterlegt haben. Der AG sieht es natürlich schon gerne wenn im Rahmen der Gleitzeit Überstunden gemacht werden, aber er verlangt es nicht. Den Zahn haben wir ihm gezogen. Ob das Gehalt 10% höher als Ortüblich ist...kommt drauf an ob du AG oder AN fragst.


    Vor vielen Jahren wurden die Gehälter aller damaligen MA um 10% erhöht, dafür wurde die 10% Klausel in den Arbeitsvertrag mit aufgenommen. Ob die Gehälter bei den aktuellen Einstellungen immer noch um 10% erhöht sind, ist für uns nicht mehr nachprüfbar, da die Klausel weiter vor der Etablierung des BR mit in die Arbeitsverträge gekommen ist. Ich glaube es persönlich allerdings nicht.


    ab wann müssen dann bei Euch Überstunden genehmigt werden? Erst wenn es über die 16h hinausgeht oder wie oder was?

    Fallen im Rahmen der eigenverantwortlichen Gleitzeit an und sind dementsprechend nicht Genehmigungspflichtig.

    Und wenn ihr jetzt keine Überstunden macht, bekommt iht trotzdem das Gehalt mit 10% Überstunden?

    Gehalt bleibt gleich, egal ob Überstunden oder nicht.

    Hallo Zusammen


    Es wurde in den letzten Wochen ja schon öfter über das Thema "Abgegoltene Mehrarbeitsstunden" in den folgenden Threads diskutiert:

    Mit dem Gehalt abgegoltene Mehrarbeit - Arbeitszeit - Forum für Betriebsräte (betriebsrat.de)

    Inklusivstunden im Vertrag contra Minusstunden - Arbeitszeit - Forum für Betriebsräte (betriebsrat.de)


    Auch bei uns gibt es folgenden Passus im Arbeitsvertrag, so dass Prinzipiell die Abgeltung bei uns in Ordnung ist (Denke ich).


    "Überstunden sind bis zu einer Höhe von 10% bezogen auf die Monatssollarbeitszeit (z.B. 16 Überstunden bei 160 Stunden im Monat) mit dem Gehalt abgegolten."


    Ein Kollege kam nun auf uns zu und hat gefragt wie sich dieser Fall nun verhält wenn er Urlaub hat. Der AG rechnet aktuell wie folgt:


    WocheStunden SollStunden Ist
    14048
    2 (Urlaub)4040
    34048
    44048
    Total160184



    Von den 24 Überstunden werden dann 16 (10% vom Monatssoll) abgezogen, es gehen dann dementsprechend 8 auf das Gleitzeitkonto.


    Da ich mich nun etwas eingelesen habe würde ich aber meinen, dass es eigentlich anders gerechnet werden müsste:


    WocheStunden SollStunden Ist
    14048
    2 (Urlaub)--
    34048
    44048
    Total120144



    Von den 24 Überstunden werden dann nur 12 (10% vom Monatssoll) abgezogen, es gehen dann dementsprechend 12 auf das Gleitzeitkonto.


    Begründen würde ich dies damit, dass nach ständiger Rechtsprechung des BAG der Urlaub den AN von seinen Arbeitspflichten befreit, für die Urlaubszeit habe ich dementsprechend kein Stunden-Soll das hier mit eingerechnet werden darf.


    Bin ich hier auf dem Holzweg oder doch eher unser AG?


    Danke und Gruß

    Hallo Zusammen


    Spontan würde ich es so verstehen, dass hier das gleiche gilt wie in dem Anderen Thema.


    Der AG kann nicht für Minus- und Plusstunden unterschiedliche Buchungszeiträume annehmen. D.h. wenn der MA am Dienstag 13 Minuten Minus gemacht hat, werden die 44 Minuten Plus am Mittwoch erstmal gegen die Minusstunden gerechnet. Das Konto ist dann auf 0 und es werden nur 31 Minuten vom Mittwoch verworfen.


    Gruß

    Hallo Zusammen


    Für mich stellt sich dann auch die Frage bzgl. der Zeit: Ist es mein Privatvergnügen diese Werbung zu lesen? Dann muss ich ja eigentlich auch sagen können/dürfen - bitte Zusendung einstellen, ich möchte das nicht.


    Wenn es Arbeitszeit ist würde ich diese zukünftig sehr aufmerksam und gewissenhaft lesen. Wenn dann ein Abgabetermin für Dokument XY darunter leidet..."Tut mir leid Chef, aufgrund deiner wichtigen Werbemails kommt es hier leider zur Verzögerung"

    Hallo Zusammen


    Ja das deckt sich mit meinen Einschätzungen.


    Bernd_47 : Ja die regelmäßige Heimreise hätte unter dem Gesichtspunkt Sinn gemacht, war aber zu Beginn seines Aufenthalts so nicht absehbar.


    Moritz : Wir als BR haben genau das vor. Ich wollte mich nur nochmal beim Forum-Schwarmbewusstsein rückversichern, nicht das ich hier Arbeitsrechtlich total auf dem Holzweg bin.


    Vielen Dank Euch :)

    Hallo Liebe Kolleginnen und Kollegen im BR


    Kurz zu mir selbst. BRV in einem 5er BR. Seit vielen Jahren stiller Leser im Forum, hat mir oft geholfen. Jetzt habe ich eine spezifische Frage wo ich auf Input hoffe.


    Unser Firma ist nur im Projektgeschäft im Anlagenbau tätig. Die Kollegen sind viel im Europäischen Ausland unterwegs.


    Jetzt haben wir den Fall, dass ein Kollege seit mehreren Wochen am Stück in einem Risikogebiet ist und aufgrund der geltenden Einreisebestimmungen (Bayern) nach der Rückkehr mindesten 5 Tage in Quarantäne müsste. Der Kollege hätte theoretisch jedes Wochenende zurückreisen können, hat dies aber aus persönlichen Gründen nicht getan. Dies hatte natürlich auch einen Benefit für die Firma, weil die An- und Abreisezeiten jeweils am Montag und Freitag weggefallen sind.


    Der Kollege hat demnächst Urlaub (1 Woche: Montag - Freitag, seit mehreren Wochen genehmigt) und würde bei einer Rückreise am Freitag vor seinem Urlaub mindesten 3 Tage seines Urlaubs in Quarantäne verbringen. Das Problem hierbei ist das er im Urlaub umzieht und dafür die gesamte Woche geplant hat. Eine frühere Rückreise (zB Mittwoch) wird von der Firma wegen des Projektterminplans nicht geduldet.


    Es gibt keine Betriebsvereinbarungen die hierauf einen Einfluss haben.


    Nun zu meinen Fragen:


    1) Würde der Kollege die Urlaubstage die er in Quarantäne verbringen muss "erstattet" bekommen?


    2) Seht ihr hier mögliche Arbeitsrechtliche Konsequenzen wenn der Kollege bereits eine Woche vor Urlaubsantritt am Wochenende heimfährt? Er hätte hierzu ja das Recht, die Konsequenz wäre natürlich das er dann direkt in die Quarantäne müsste und die Woche vor seinem Urlaub nicht zum Kunden fahren könnte. Arbeit im Homeoffice während der Quarantäne wäre technisch möglich, nur eben nicht für dieses Projekt, da sich dieses bereits in der Inbetriebnahme befindet.


    Schonmal vielen Dank im voraus für alle Beiträge. Ich denke ich habe alle Infos enthalten, wenn aber noch etwas unklar ist ergänze ich gerne.


    Gruß