Beiträge von Hafenkasper

    Nur weil ich Ersatzmitglied bin bedeutet dies noch lange nicht das ich nicht beurteilen könnte ob der GBR weiß was er tut oder eben nicht tut. Ich hatte bevor der Wahlvorstand bestellt wurde lange Diskussionen mit dem GBR Vorsitzenden der der Meinung war für unseren Standort sei der GBR nicht zuständig einen Wahlvorstand zu bestellen und die Mitarbeiter müssen den Weg über eine Mitarbeiterversammlung gehen oder ich solle mal bei der Gewerkschaft nachfragen.

    Aber wie du sagst ist das ein anderes Thema.


    Ich muss dir da bzgl. Urlaubs/Krankheitstage aber widersprechen. Den dies Beeinflusst sehr wohl das Arbeitszeitkonto da es eben die Vergütung wiederspiegelt. Wenn wie bei uns grade von Montags bis freitags zu je 8 Stunden statt 7,5 stunden gearbeitet wird dann ist dem Mitarbeiter auch entsprechend 8 Stunden für seinen Urlaubs/Krankentag in der Zeiterfassung einzutragen. Wenn der Mitarbeiter 2 Tage krank gewesen wäre so würden Ihm dann 16 Stunden fehlen.


    Sorry hatte ich nicht erwähnt das die Sache beim GBR angesiedelt ist.

    Ich hatte dort mal letztes Jahr angefragt und der GBR meinte zum damaligen Zeitpunkt hätte er dem System Kronos nicht zugestimmt da es mit diesem System möglich wäre Mitarbeiter zu überwachen.

    Vor gut 2 Monaten habe ich noch mal nachgehakt und mir wurde gesagt das es da wohl mittlerweile eine GBV gibt.

    Wenn dem so sein sollte wurde diese vom GBR beschlossen als es noch keinen BR bei uns gab und somit auch nichts an den GBR delegiert werden konnte.

    Daher vertrete ich persönlich die Auffassung das der GBR so lange nicht zuständig ist bis an ALLEN Standorten das gleiche System verwendet wird.

    Habe im Übrigen mal den GBR angeschrieben mir alle GBV´s zukommen zu lassen. Denn immerhin Interessiert es mich ja schon was die so für uns alle Abgeschlossen haben.

    dann nützt es nichts "ins Blaue hinein" zu schießen, die neuen BRMs brauchen das notwendige Wissen.

    Also ganz schnell Schulungen beschließen. kurzfristig ggfls., wenn ihr denn organisiert seid, bei der Gewerkschaft um Hilfe bitten.


    Ist es ein ganz neuer BR oder gab es vorher schon einen und gibt es eine BV oder GBV zu dem Thema?

    Es gab vorher an unserem Standort noch kein BR. Der ist also ganz Frisch und wie erwähnt ohne Kenntnisse.

    Ist ein 7er Gremium und keiner davon Gewerkschaftsmitglied.


    Ich selbst hatte dafür gesorgt das es zu BR Wahl an unserem Standort kommt. War auch Wahlvorstandsvorsitzender.

    Soweit ich weiß gibt es wohl auch eine GBV . Habe diese aber noch nie gesehen.

    Werde den GBV mal anschreiben welche GBV es eigentlich so gibt.

    Unser BR ist erst letzte Woche Gewählt worden und völlig ohne Kenntnisse. Ich hatte mich auch aufstellen lassen aber wurde lediglich als Ersatzmitglied gewählt. Dies nur als vorab Info.

    Der GBR hat auch nicht wirklich Plan was er da eigentlich tut.

    Wir an unserem Standort haben ein Problem mit dem Installierten Zeiterfassungssystem da es nicht so funktioniert wie es sollte.

    Für Urlaub-und Krankheitstage kann die Personalabteilung lediglich 1 Arbeitstag hinterlegen aber nicht die dafür entsprechenden Stunden. Somit werden wenn der Mitarbeiter seinen Aktuellen Stundenstand am Terminal abruft falsche Zahlen angezeigt. Das gleiche geschieht wenn der Mitarbeiter auf irgendeiner Schulung ist. Feiertage werden auch nicht berücksichtigt.


    Die Mannschaft wünscht sich ein System was funktioniert und an dem man sich auch Online einloggen kann um seine Arbeitszeiten zu sehen, Urlaub zu beantragen sich Überstunden genehmigen zu lassen usw.

    All das geht mit dem jetzigen System nicht.

    Hallo zusammen.


    Unser Unternehmen hat verschiedene Standorte mit eigenen BR´S und damit einen GBR.

    An allen neuen Standorten incl. unseren, den es erst seit Mai 2021 gibt, wurden Zeiterfassungsterminals der Firma KRONOS installiert.

    An den alten Standorten wird ein anderes System verwendet.


    Meine Frage wäre nun ob hier der GBR zuständig ist oder jeder BR für sich selbst da ja nicht an allen Standorten einheitlich, das selbe System verwendet wird.


    Gruß

    Hafenkasper

    Hallo zusammen.


    Unsere Personalabteilung sowie der Betriebsleiter haben unsere Teamleiter angewiesen nun die Zeiten für die Wahlvorstandsmitglieder Zeitlich zu erfassen. Gibt dafür auch eine extra Kennzahl unter der sie diese Zeiten erfassen sollen.

    Der Betriebsleiter begründet dies damit , das wenn einmal der GBR nachfragt sie diesem mitteilen können das der Wahlvorstand bzw. die einzelnen so und so viele Stunden für Wahlvorstandsarbeit gemacht hätten.


    Sind solche Aufzeichnungen zulässig ?

    Damit könnte der Arbeitgeber ja immer wieder dem Wahlvorstand oder BR vorhalten was die einzelnen Mitglieder an Stunden verbraten.


    Gruß

    Hafenkasper

    Hallo zusammen,


    da wir grade in den Vorbereitung zu unserer BR Wahl sind, bräuchte ich mal ein paar Tipps von euch wie wir mit einigen Problemen die uns grade in unseren Vorbereitung stark behindern um gehen sollen und welche nächsten schritte man hier einleiten sollte.


    Im Februar wurde durch unseren GBR der Wahlvorstand und mich als Vorsitzenden bestellt. Seit dem geht bei uns alles nur noch sehr schleppend bis gar nicht voran.

    Haben auf unserer ersten Sitzung gleich für alle Mitglieder incl. Ersatzmitglieder den Besuch einer Wahlvorstandsschulung beschlossen. Diese ist vom Arbeitgeberseite auch nach mehrmaligen auffordern eine Kostenübernahme Erklärung abzugeben endlich genehmigt worden. Geplant war alle 6 Mitglieder ( 3 Haupt- und 3 Ersatzmitglieder) gleichzeitig zur Schulung zu schicken. Bin auf bitten des AG dann Ihm entgegengekommen das nun jeweils drei Mitglieder diese Woche dran teilnehmen und drei dann kommende Woche. Nun sind mittlerweile schon 2 Mitglieder erkrankt . Der eine ( Hauptmitglied) wohl langfristig der andere ( zweiter Nachrücker) kommt wohl erst Donnerstag oder Freitag zurück. Wo ich eher von ausgehe das dieser erst Montag zurück sein wird. Für diesen war die Schulung morgen und übermorgen fest eingeplant und auch schon angemeldet.

    Nun befürchte ich das unserer Betriebsleiter auf die Idee kommt den ersten Nachrücker nächste Woche nicht zur Schulung zu lassen da für unseren Steuerstand dann kein Mitarbeiter vorhanden wäre.


    Kann hier der Mitarbeiter dennoch auf seine Schulung bestehen und trotzdem teilnehmen obwohl der Betriebsleiter dies nicht will ??


    Weiter hatten wir den Arbeitgeber bereits aufgefordert dem Wahlvorstand entsprechende Räumlichkeiten und Ausstattung bereit zu stellen mit Fristsetzung 25.03.2022 . Erst hieß es seitens der Arbeitgeberseite es bestehe kein Möglichkeit entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen. Dann hat man nun aber doch einen Raum gefunden welcher zwar nicht ganz so Ideal ist aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich auch Fliegen :) . Leider tut sich in dem Punkt nichts. Weder Ausstattung noch wurde der Raum bisher hergerichtet. Dieser wird auch nicht bis Fristende fertig sein so das der Wahlvorstand nun endlich anständig Arbeiten kann.


    Soll man nach der ersten Frist wenn diese verstrichen ist eine erneute Frist setzen oder schon jetzt entsprechend Anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen ?


    Weiter habe ich zur Zeit das Problem das wenn ich mich kurzzeitig nach §37 BetrVG freistellen will um zum Beispiel Dokumente oder eine Sitzung vorbereiten möchte , dies fast nicht möglich ist da ich nicht mal aus meinem Arbeitsbereich rauskomme weil Kollege meint mal wieder Krank zu machen und wenn er dann da ist muss er in einem anderen Bereich wieder aushelfen weil dort sich wieder einmal Mitarbeiter Krank gemeldet haben. Dies erschwert meine Wahlvorstandsaufgaben wahr zu nehmen extrem zur Zeit.

    Der Plan war ursprünglich am 15.06.2022 zu Wählen. Aber dieser Termin ist bei der jetzigen Problematik kaum zu halten. Ich tendiere eher Mitte August auf Grund weil wir Mitte Juli für 3 Woche Betriebsferien haben. Wollte die Wahl aber noch vor der Sommerpause durch haben damit der neue BR entsprechend nach dem Urlaub sauber durch Starten kann.


    Wie lässt sich jetzt am besten Druck gegenüber dem Arbeitgeber aufbauen damit wir nun zugig weiter voran kommen ?


    Gruß


    Hafenkasper

    Das Amt des GBR Vorsitzenden endet ja so weit mir bekannt mit dessen BR Amtszeit.

    Meine frage die sich stellt ist ob der Gesamtbetriebsrat mit der Wahl des GBR Vorsitzenden bis zum ende aller BR Wahlen warten muss und bis diese dann entsprechend Ihre Mitglieder entsandt haben oder können die vorher schon schnell Ihren Vorsitzenden wählen ? Letzteres würde ich schon etwas Unfair finden da Mitglieder die erst z.B. Mitte Ende Mai entsandt werden so keine Chance auf den Vorsitz bzw. Stellvertreter hätten.


    Gruß

    Hafenkasper

    Zulagen werden nur für tatsächlich erbrachte Dienste bezahlt.

    Wenn man krank ist und aus diesen Gründen nicht Spät- oder Nachtschicht arbeiten kann, dann fallen diese Zulagen weg. Da sollte die Gesundung aber im Vordergrund stehen, nicht das Geld.

    Stimmt so nicht.

    Zuschläge, sofern sie den per Arbeitsvertrag bzw. Tarifvertrag vereinbart wurden, sind auch während einer AU oder Urlaub zu zahlen. Lediglich die Steuerfreiheit entfällt.


    Gruß

    Hafenkasper


    Der Ex Leiharbeitnehmer wäre hier nicht wählbar da er dem Betrieb in dem der BR gewählt wird noch keine 6 Monate angehört.

    Der Leiharbeitnehmer hatte zuvor ja einen Arbeitsvertrag mit einem anderen Arbeitgeber ( Betrieb ) er war zwar an eurem Betrieb ausgeliehen, hatte aber keinen Arbeitsvertrag mit diesem .

    Anders sähe Sähe es aus wenn der Mitarbeiter von einem anderen Betrieb eures Konzerns in euren Betrieb wechseln würde. dann wäre dieser Wählbar oder eurer Betrieb gäbe es noch keine 6 Monate. Dann wäre dieser ebenfalls Wählbar.


    Gruß

    Hafenkasper

    Hallo zusammen.


    Unser Gesamtbetriebsrat hat nun für die kommende BR Wahl den Wahlvorstand bestellt und mich zum Vorsitzenden ernannt und dem Arbeitgeber dies auch schon mitgeteilt.


    Für mich stellen sich nun grade ein paar schwere Hürden in unserem Standort da.

    An unserem Standort gab es bisher ja noch kein BR und so mit auch keine entsprechenden Räumlichkeiten. Ob diese bei uns zur Verfügung gestellt werden können wage ich zum jetzigen Zeitpunkt noch zu bezweifeln.


    Der Hintergrund liegt darin das wir als Logistikdienstleister in den Räumlichkeiten des Kunden tätig sind. Es gibt zwar einen sog. Überlassungsplan , dieser sieht aber wohl keine Räumlichkeiten für ein geeignetes Wahlvorstandsbüro und später für ein BR Büro vor.

    Der Arbeitgeber müsste ja nun geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen mit entsprechender Ausstattung.

    Wie bekommen wir aber nun unseren AG dazu dies schnellstmöglich umzusetzen ?

    Ich als Vorsitzender kann ja nun nicht mal zu einer ersten Sitzung einladen weil weder Räumlichkeiten noch entsprechendes Equipment vorhanden ist.


    Gibt es eigentlich irgendwo eine Vorlage was der Wahlvorstand an Sachmitteln bei AG beantragen kann ?


    Da ja jetzt grade am Anfang viel Arbeit auf mich als Vorsitzender zukommt, in wie fern kann ich mich da langfristig erst mal Freistellen um die wichtigsten dinge abzuarbeiten und vorzubereiten ? Beschluss von Nöten oder reicht da die ganz Normale Information an den AG das ich vorerst nur Wahlvorstandsarbeiten erledige ?


    Gruß


    Hafenkasper

    Hallo Hafenkasper,


    ihr hättet ein Anrecht darauf, dass ein Wahlvorstand bestellt wird. Notfalls kann er bei Untätigkeit des KBR/GBR vom Gericht eigesetzt werden.

    Das wir ein Anrecht drauf haben ist mir so weit bekannt. Der GBR hatte nur vorgeschlagen eben außerhalb der Offiziellen Wahlen den Wahlvorstand zu bestellen und dann entsprechend zum Beispiel erst im Juni zu wählen oder ist er zwingend an die Frist aus §16 Abs. 1 BetrVG gebunden ?

    Hallo zusammen.

    Habe letztes Jahr im August die Firma gewechselt. Nun hat das Unternehmen wo ich nun beschäftigt bin noch keinen BR, dafür aber einen Konzern BR so wie Gesamt BR. Nun möchten die Mitarbeiter am hiesigen Standort einen eigenständigen BR. Da wir ja einen Gesamt BR haben, müsste dieser nun quasi den Wahlvorstand bestellen. Dieser hatte nun aber angeraten die Wahlen erst nach den Offiziellen Wahlen 2022 zu wählen da bis dahin noch viele Mitarbeiter neu eingestellt werden und sich somit die BR Größe natürlich erhöhen würde.

    Frage wäre nun ob der GBR überhaupt erst nach den Offiziellen Wahlen den Wahlvorstand bestellen kann ?

    Wenn ich §17 Abs. 1 Satz 2 BetrVG richtig deute und verstehe dann ist dieser an die Frist aus §16 Abs. 1 gebunden oder sehe ich das falsch ?


    Lg.

    Hafenkasper

    Ok. Das ist natürlich nicht toll. Da hat man als BR eigentlich keine großen Möglichkeiten etwas zu machen.
    Ich kann mir gut vorstellen das dem Kunden gar nicht klar ist was passiert wenn es mal ein kleines Problem in der Logistik gibt mit den Just in Sequence gelieferten Teilen gibt

    Da kann euer Arbeitgeber nur mal beim Kunden klar machen das er die Zeiterfassung für seine interne Abrechnung benötigt und jede fehlende Nutzung der Zeiterfassung die Kosten bei ihm und letztendlich beim Kunden nach oben treiben wird wenn der Vertrag neu verhandelt werden kann weil der alte abgelaufen ist. Und das wird der Kunde dann ablehnen weil mehr bezahlen ja nicht geht. Eigentlich müsste die Dienstleistung ja immer billiger werden.

    Dem Kunden ist das schon bewusst . Wenn von uns keine Teile kommen dann steht das Band und die Kosten dafür zahlt unser Unternehmen.

    Unser AG kommt auch ständig mit der drohung wenn wir dies oder jenes nicht durch winken dann verlieren wir den Kunden und ihr eure Jobs . Der AG bzw. seine Führungskräfte bestimmen auch viel am BR vorbei was normalerweise entweder Mitbestimmungspflichtig oder aber zumindest wo der BR hätte beteiligt werden müssen.

    Mir stellt sich da gerade noch eine Frage: Macht ihr das als Leiharbeiternehmer oder läuft das ganze als Werksvertrag?

    Unser Unternehmen ist ein sog. Kontraktlogistiker für die Automobilbranche.

    Wir haben in unsere Stadt zwei sog. Busniss Unit´s. In der einen werden SET´s in JIT/JIS fürs Werk gepackt und gebaut und im Werk selber haben wir die zweite Busniss Unit wo wir die komplette Logistik für den Kunden machen.

    Dort werden dann alle Teile direkt von uns an die jeweilgen Bänder gebracht.


    Mal von dem Problem der Zeiterfassung abgesehen , hat der Kunde doch ziemlich viel einfluss auf unsere BR Arbeit.

    Wir können nicht mal Arbeitzeiten änderung ablehnen oder Mehrarbeit nicht zustimmen weil ansonsten die Bänder beim Kunden still stehen würden.

    Bedingt durch Kurzarbeit und langsamen Produktionsstart werden dort beim Kunden grade ständig die Arbeitzeiten geändert.

    Hallo zusammen.

    Uns als BR beschäftigt vermehrt die Frage inwieweit der Kunde für den wir Arbeiten uns das Ein-und Abstepeln unserer Arbeitszeit verbieten darf/kann.

    Wir Arbeiten direkt in der Halle unseres Kunden und haben dort auch eigene Elektronische Zeiterfassungsterminals.

    Vor Corona war dies nie ein Problem das wir entsprechend dort an den Terminals stempeln.

    Seit Ende letzten Jahres allerdings wurde durch unseren AG angordnet das wir dort nun nicht mehr Stempeln dürfen weil der Kunde eben auf Grund von Corona eine Ansamlung von größeren Personengruppen vermeiden wollte. Dies hatte der Kunde entsprechend auch für seine eigenen Mitarbeiter angeordnet.

    Nun ist es aber Mittlerrweile so das die Mitarbeiter des Kunden seit längerem wieder an ihren eigenen Zeiterfassungsterminals sich Ein und Ausstepeln dürfen.

    Wir selbst allerdings dürfen unsere Terminals nicht weiter benutzen weil der Kunde es eben nicht will.


    Mir ist bewusst das der Kunde natürlich Hausrecht hat aber dennoch finde ich seine Agumentation nicht wirklich haltbar wenn seine eigenen Leute Steplen können.


    Wir haben dadurch einen sehr hohen Arbeitsaufwand weil wir für jeden einzelnen Mitarbeiter von uns die Arbeitzeiten in Papierform festhalten müssen.


    Gruß

    Hafenkasper

    Hallo zusammen.


    Seit November letzten Jahres gibt es ja nun ein BR bei uns im Betrieb.

    Die Wahl zum 1. Vorsitzenden und seines Stellvertreters ist eigentlich rechtlich gut gelaufen.

    Nun ist im Januar dieses Jahres die Stellvertretende BR Vorsitzende von allen Ämtern aus dem BR zurückgetreten.

    Nun wurde auf einer Sitzung Ende Januar , wo es im übrigen keine Ordungsgemäßen TOP auf der Tagesordnung gab, neben bei am ende der Sitzung der neue Stellvertretender gewählt.


    Meine Frage wäre nun in wie weit eine solche Wahl noch anfechtbar wäre .

    So weit mir bekannt gab es zum einen hierzu keine Ordentliche Einladung mit dem entprechenden TOP und auch kein Beschluss. Zumal auch keine entprechenden Ersatzmitglieder geladen wurden sind.


    Gruß

    Hafenkasper

    Also hier habt Ihr ja schon mal den richtigen § genannt.

    Wenn euer Arbeitgeber es noch deutlicher haben will so würde ich Ihm noch mal verdeutlichen das ihr die Aufgabe habt dass der Arbeitgeber spez. das Arbeitzeitschutzgesetz einzuhalten hat. Ergibt sich aus § 80 Abs. 1 Nr. 1 Dies könnt ihr nämlich anhand der Zeiterfassung tun. Ich würde ihm auch gleich mal § 80 Abs.2 um die Ohren hauen.


    Zitat:

    Dem Betriebsrat sind auf Verlangen jederzeit die zur Durchführung seiner Aufgaben erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.


    Sollte er sich dann immernoch versuchen rauszureden so würde ich flux ein Beschluss fassen und die Sache dann an einen Anwalt geben lassen.

    Der berät euch dann auch bei der weiteren vorgehensweise.


    Gruß

    Hafenkasper


    Solange der AG nichts dagegen hat finde ich das super. Wir machen das auch oft so, dann sind beide informiert für den Fall das mal jemand ausfällt. (das Gremium wird natürlich spätestens in der nächsten Sitzung informiert). Außerdem hören 4 Ohren mehr als 2 ;)

    Das der AG da bei uns nichts gegen hat ist mir bewusst weil genau diese beiden unter anderem die Wasserträger unseres GF sind .

    Bei einigen sachen macht es natürlich Sinn das der Stellvertretende dabei ist. Sinn macht es aus meinen Augen aber keinesfalls das der BRV seine Aufgaben auf den Stellvertretenden überträgt.


    Warum sollte das Gremium hier ein Mitbestimmungsrecht haben? Das leuchtet mir nicht ein.

    Mir geht es eigentlich gar nicht um irgendein Mitbestimmungsrecht was evtl. verletzt wird sondern eher um die Frage warum der BRV und sein Stellvertreter ins Home Office wollen.

    Nach meiner Auffassung ist das gar nicht möglich. Zum einen ist unser BRV Vollfreigestelltes BR Mitglied und sein vohheriger Job war kein Bürojob den er evtl. auch im Home Office hätte machen können .

    Des weiteren hat unser BRV auch gar keine Technischen Möglichkeiten Home Office zu betreiben. dann stellt sich mir die Frage warum auch der Stellvertretdende seine BR Arbeit als Home Office betreiben will ?


    Sollte es was, ich halt noch nicht genau weiß, um Kurzarbeit Null bei uns gehen dann sind die beiden ebenfalls in Kurzarbeit Null.