Beiträge von DirkS

    Moin zusammen,


    im letzten Jahr ist ein Urteil eines Arbeitsgerichtes ergangen, in dem der Anspruch für alle Mitglieder des BR auf einen Schlüssel zum BR-Büro, vollen Zugriff auf alle Informationen etc. bestätigt wurde. Leider finde ich es gerade nicht wieder. Kann mir da jemand auf die Schnelle auf die Sprünge helfen?


    Danke und viele Grüße

    Dirk

    Moin zusammen,


    ich bin gerade auf der Suche und habe mich auch schon erfolglos durch den Kittner gewühlt.

    Die wöchentliche Gremiumssitzung hat in Präsenz statt zu finden. Ausnahmen regelt die Geschäftsordnung. Soviel ist klar.


    Aber wie sieht das mit Ausschusssitzungen aus? Speziell mit Ausschüssen, die keine Beschlüsse fassen- Gibt es da auch eine Präsenzpflicht?


    Gruß

    Dirk

    nochmal: Der AG darf keinen G-Status mehr abfragen, ergo kann er auch keine G-Regeln aufstellen. Er kann unter bestimmten Umständen einen Test von dann aber auch allen Beteiligten verlangen. Und da hilft den ersten beiden G's auch kein Impfpass und keine Bescheinigung, denn diese dürfen durch den AG nicht mehr erfasst/ kontrolliert/ was-auch-immer werden.


    Wenn du an dein Auto keine Räder mehr dran schrauben darfst, kannst du auch nicht mehr damit fahren. Ist schlicht eine Frage der Logik.

    Soweit spezifische Verarbeitungsgrundlagen (beispielsweise in eventuellen Länderregelungen oder bezüglich bestimmter sensibler Bereiche) es vorsehen, kann eine zweckgebundene Verarbeitung von Impf- bzw. Genesungsstatus der Beschäftigten durch den Arbeitgeber unter Umständen möglich sein.

    diese Umstände sind aber durch die Art des Unternehmens beschränkt. Das kommt für uns nicht in Frage (kein Gesundheitsbereich etc.)


    das ginge noch nicht mal über eine Betriebsvereinbarung

    um so besser....

    Die allgemeinen Schutzmaßnahmen will ich im betrieblichen Umfeld auch gar nicht diskutieren, da besteht wohl Einigkeit, dass diese dem Direktionsrecht des AG unterliegen. Nicht jedoch die Durchführung von G-Maßnahmen aller Art, was ja die Abfrage des Status erfordern würde.


    das sind aber 2-Paar-Schuhe


    eine 3-G-Regel erzwingt noch nicht, dass der AG den Impfstatus abfragen darf.

    Diese bedeutet nur, dass der AN einen der 3 Nachweise vorlegen muss.

    Was wäre dieses "vorlegen" denn anderes, als eine Abfrage? Genau das darf er eben nicht mehr. Es geht ihn einfach seit dem genannten Datum nix mehr an. Und ohne G-Status keine G-Regeln. Punkt.

    Genau das war ja Gegenstand meiner ursprünglichen Frage. Was ja hier auch schon bestätigt wurde.


    Verpflichtender Test als angeordnete Maßnahme für alle gleichermaßen ist dagegen per Ordre de Mufti problemlos möglich. Nachweise in Form von Impfpässen, Apps, Genesenen-Bescheinigungen sind hingegen raus. Auch der Hinweis auf vorrangiges Bundesrecht im Arbeitsschutz ist hier wichtig. Danke dafür!


    Eine aktuelle Gefährungsschutz-Beurteilung ist mir hier nicht bekannt. Wüsste auch nicht, wie da eine besondere Gefährdung begründet sein sollte.

    Moin zusammen,


    wir haben hier eine endlose Diskussion. Meiner Kenntnis nach darf der AG seit dem 18.03.22 keinen Impfstatus mehr abfragen. Logischerweise dann auch keinerlei G-Regeln mehr erlassen. Ohne Status kein G.


    Zumal man sich hier auch noch der bestechenden Logik bedient, "2G+ oder Test" zu verlangen, was der gängigen Definition nach schon völliger Unfug wäre, weil 2G+ Ungeimpfte mit Test kategorisch ausschließen würde.


    Allgemeiner Test für z.B. Sitzungen per Direktionsrecht ist klar, dann aber gleiches Recht für alle.


    Liege ich da richtig oder bin ich auf dem falschen Dampfer?


    Danke für euren Input

    Dirk

    Moin zusammen,


    meines Wissens hat ein Betriebsrat Zutritt zu allen Betriebsgebäuden zu haben. Darin dürfte der grundsätzliche Zutritt zum Betrieb enthalten sein.

    Mal rein hypothetisch: Wenn ein Betriebsrat nicht geimpft ist, kann er dann mit Hinweis auf das Infektionsschutzgesetz bzw. eine 2G-Regelung am Zutritt und damit an der BR-Arbeit gehindert werden?

    Wir haben den konkreten Fall noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.


    Gruß

    Dirk

    Moin Björn,


    das ist mir alles bekannt, davon lasse ich mich auch nicht aufhalten, hilft mir aber nicht weiter, wenn 1500 Mitglieder der ganzen Meute auch nicht in der Firma, weil im Homeoffice sind und ich schlicht niemanden antreffe. Die dürfen im Gegensatz zu mir nämlich wirklich nicht rein.


    Gruß

    Dirk

    den Status haben wir schon hinter uns. Es gibt schon eine App für den Zugriff ins Intranet und eine zum Stempeln bzw. Verwalten der persönlichen Daten usw. Fand ich auch nicht prickelnd, ist aber so durch den BR gegangen.

    Was man auch regeln bzw. einführen kann ist das man sich über eine Software (App auf einem Firmenhandy, Browser) im Vorfeld Arbeitsplätze Reserveiren kann. Das beugt auch dem Problem vor das Mitarbeiter in die Firma kommen und keinen Arbeitsplatz bekommen.
    Reinigen des Arbeitsplatzes am Abend durch den Mitarbeiter selbst oder durch eine Reinigungsfirma/eigene Mitarbeiter. ....

    dafür bereitet die IT schon eine App vor. Die wird uns demächst vorgestellt.

    Moin zusammen,


    da sind ja schon mal einige sehr interessante Gesichtspunkte auf den Tisch gekommen. Ich denke einfach, das Thema ist durch die vielen verschiedenen Aspekte, die da reinspielen, extrem komplex. Und wir möchten einfach möglichst sicher verhindern, dass dabei Kollegen "unter den Tisch fallen".


    Vielen Dank bis hier hin schon einmal. Falls noch jemand Anregungen hat, wir sammeln schon fleissig, aber jeder Input ist willkommen :)


    Viele Grüße

    Dirk

    Reicht leider nicht. Habe gerade heute von einer RA die Info bekommen, dass immer die Unterschrift im Original vorliegen muss. Weiterhin muss es immer das gleiche Formular sein. Aussage war aber auch: Es gibt dazu noch keine Rechtsprechung, weil neues Problem. Von daher alles schwammig.

    Da hat man mal was Exklusives und schon wieder isses Sch....


    Gruß

    Dirk

    Hallo zusammen,


    bei uns im Betrieb arbeitet man hinter den Kulissen an Desksharing-Konzepten. Der Hintergrund ist klar finanziell, das spart halt viel Kohle. Ergo ist man bemüht, das möglichst breit auszurollen.


    Frage: Habt Ihr schon BVen zu dem Thema abgeschlossen? Worauf müssen wir achten, damit wir nicht jeden Fehler erneut machen, den andere schon 3x gemacht haben?


    Ich bin für jeden Tip dankbar!


    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo zusammen,


    lasst mich mein Problem mal mal folgendermaßen schildern:


    Man hat uns mit der üblichen Corona-Begründung ins HO geschickt. Wer irgendwie von zuhause arbeiten kann, darf nicht mehr in die Firma. Klare Ansage der Geschäftsleitung. Die Fortführung dieses Zustandes bis Anfang/Mitte nächsten Jahres ist zu erwarten.


    Nun stehe ich vor dem Problem, zu besagter Personengruppe zu gehören, die sich in unserem Fall übrigens auf mehr als 1500 Personen am Standort bezieht. Ich möchte für den nächsten BR wieder kandidieren und müsste dazu ja sinnvollerweise eine gewisse Anzahl Stützunterschriften beibringen.


    Nun sitze aber nicht nur ich zuhause, sondern auch so ziemlich alle Kollegen die mich unterstützen würden. Ein "mit der Liste durch die Firma latschen und Autogramme sammeln" fällt damit definitiv flach. Selbst wenn ich in die Firma ginge - es ist niemand da! Ich kann nicht sammeln, sie können nicht unterstützen.


    Ich sehe darin die Tatsache, dass mir damit die Möglichkeit zur Kandidatur und damit der Beteiligung an der Wahl genommen wird. Und ich stehe ja nicht alleine mit dem Problem. Für mich ist unter diesen Umständen keine reguläre Wahl eines BR denkbar.


    Sehr Ihr Lösungsansätze für dieses Problem?


    Danke für sachdienliche Hinweise ;)


    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo zusammen,


    letztlich rechtssicher geht es nur über den Anwalt- Logisch. Mir geht es jetzt erst einmal nur darum ein Denkrichtung zu bekommen. Mir war nicht mal bewusst, dass Übertragung nicht gleich Übertragung ist. Aber man lernt ja nie aus....


    Gruß

    Dirk


    Da bei uns im Haus (und da reden wir über gute 2500 Telefonanschlüsse!) alle Telefone mit VOIP funktionieren und die Rechner sich ihr Netzwerk vom Telefon holen, d.h. es gibt bei uns keine getrennten physikalischen Leitungen,

    Moin zusammen,


    den o.g. Sachverhalt kann ich für uns bestätigen, da hängen die PCs auch hinter dem Telefon. Wird also auch ähnliche Auswirkungen haben.


    Gruß

    Dirk

    Moin zusammen,


    mann, mann, das geht hier ja richtig vorwärts! Super! :thumbup:


    Aaalso, zuförderst mal bin ich mit der Frage nach der Organisation unseres Netzes überfordert. Da muss ich mich noch mal richtig schlau machen. Habe aber eine Äußerung eines IT-Kollegen im Hinterkopf, der mal erwähnte, dass das wohl nicht zu trennen ist. Was ja auch zum Entstehen der Problematik geführt hat.

    Weiterhin haben wir gestern ins Auge gefasst, zu diesem Thema eine BV/GBV aufzusetzen. Da werden wir uns natürlich gerne an Euren Vorschlägen orientieren, aber wohl auch noch einen Fachanwalt konsultieren. Wir möchten da natürlich sicher sein, auch alles zu berücksichtigen.


    Bis hierher schon mal vielen, vielen Dank. Falls natürlich noch jemand einen weiteren Tip hat, immer gerne her damit ;)


    Viele Grüße

    Dirk