Beiträge von Nobody

    @ Winfried:


    Lohngruppe 9 :

    Ausführen von Tätigkeiten, die umfangreiche, durch zusätzliche Aus b.z.w. Fortbildung angeeignete Spezialkenntnisse und erweiterte Selbstständigkeit vorraussetzen.



    Lohngruppe 10:

    Ausführen von schwierigen Tätigkeiten, für die besondere Branchen- und/oder Fachkenntnisse erforderlich sind , und die mit Anweisungs- und Dispositionsbefugnis im übertragenen Aufgabenbereich selbständig zu erledigen sind, ferner hinsichtlich Bedeutung und Verantwortung gleichwertige Tätigkeiten , mit denen Spezialisten betraut sind.


    Mit Meiseterbrief Lohngruppe 10 und ohne Lohngruppe 9, bei gleicher Arbeit und Verantwortung.



    Wir reden hier von 600 Euro Euro Brutto Unterschied zwischen 9 und 10


    Der Kollege hat zur Zeit Lohngruppe 8 und bei 9 hat er 400 Euro Brutto mehr im Monat bei 156 Stunden.


    @ Moritz : Danke für deine Meinung, so was hilft mir weiter.:thumbup:

    Ich frage mich wenn 3 die gleiche Arbeit machen und Verantwortung haben was das mit dem Entgeldsystem zu tun hat.Reihenweise ist die Stelle mit neuen von ausserhalb besetzt worden welche den Meisterbrief hatten und vor Ende der Probezeit der Vertrag beendet worden ist.In unserem Tarifvertrag steht drin '' Anderweitig angeeignete Kenntnisse werden gleich gesetzt ''.

    Hallo Kollegen,


    bei uns ist eine Meisterstelle in der Produktion frei und Personalchef ist der Ansicht dass ein Teamleiter welcher keinen Meisterbrief hat für diese Stelle aufgrund seiner Berufserfahrung qualifiziert ist.

    Der Teamleiter und Personalchef haben vereinbart in einem Test von 3 Monaten zu schauen ob dieses für beide Seiten eine Lösung ist.

    Dieser Test läuft seit 7 Wochen.

    Der Teamleiter hat vorher darauf hingewiesen dass aufgrund des Alters von 49 Jahren er keinen Meisterbrief mehr machen wird.

    Personalchef hat Ihm angeboten sich fehlende Kenntnisse durch Lehrgänge anzueignen und diese werden auch von Firma bezahlt.


    Bei einem Gespräch diese Woche hat sich herausgestellt dass unser Kollege die gleichen Aufgaben und Verantwortung bekommen soll, wie die beiden anderen Meister mit Brief, aber eine Lohngruppe niedriger angesiedelt werden soll.

    Damit sind wir und auch der Kollege nicht einverstanden, da wir der Ansicht sind gleiche Arbeit gleicher Lohn.

    GL reitet aber darauf rum dass die beiden anderen aufgrund der Ausbildung eine höhere Lohngruppe zusteht.


    Der Kollege ist auch jetzt schon so weit dass er die Stelle schon gar nicht mehr will,

    was wir Schade finden für die Mitarbeiter in diesem Bereich und auch für das Unternehmen.


    Nächste Woche soll ein Gespräch stattfinden zwischen Kollegen, Personalchef und BRV um die Sache zu klären und auch je nach Resultat eine Rücksetzung des Kollegen an seinen alten Arbeitsplatz unsererseits erzwungen werden soll.


    Wie würdet Ihr vorgehen ?


    Danke für Eure Tips.

    Hallo Kollegen,


    ich bin BR Mitglied bei einem Lebensmittelhersteller welcher an die Region Grand est grenzt und wir haben viele Mitarbeiter welche Grenzgänger aus diesem Gebiet sind.


    Letzte Woche Dienstag wurde von der Firmenleitung aufgrund der Einschätzung des Robert Koch Institutes dass Grand Est ein Risikogebiet ist entschieden dass die Mitarbeiter aus diesem Gebiet zu Hause bleiben sollen.


    Ausnahmen sind ein paar Führungskräfte.


    Nachmittags ist ein Schreiben mit der Überschrift Mitarbeiterinformation für Grenzpendler/innen herausgegeben worden dass die Grenzgänger bis 27.03.20 aufgefordert sind zu Hause zu bleiben.


    Drei Tage werden vom Arbeitgeber bezahlt und 1 Woche wird mit dem Zeitkonto verrechnet.


    Mitarbeiter welche kein Guthaben auf dem Zeitkonto haben, können in´s Minus fahren.


    Dass Arbeitszeitguben in Minus gefahren werden darf gibt es schon länger eine Vereinbahrung,


    dort steht aber drin dass diese müssen bis October ausgeglichen sein müssen.


    Ansonsten wird dieses mit dem Weihnachtsgeld verrechnet.


    Diese wurde von Werk/Personalleitung und unserem BR Vorsitzenden unterzeichnet.


    Diesbezüglich ist weder ein Beschluss vom Betriebsrat gefasst worden, noch sind wir darüber vor Unterschrift informiert worden.


    Einige Mitarbeiter welche zu Hause sind fühlen sich diskriminiert und fragen sich warum die anderen Arbeiten dürfen und Sie müssen zu Hause bleiben.


    Die Mitarbeiter welche arbeiten haben Angst vor der Ansteckungsgefahr,


    was auch damit zu tun hat dass wir viele Steharbeitsplätze haben an welchen die Ma. weder seitlich, noch zum Gegenüber 1,5 m Abstand haben.


    An einigen Arbeitsplätzen wurden, wenn meine Info stimmt Plexiglasscheiben installiert.


    Die aktuelle Gefährdungsbeurteilung vor der Pandemie, so wie auch jetzt sagt dass die einzige erforderliche Schutzmaßnahme das Händewaschen und desinfizieren sei.


    Hier ist kein Publikumsverkehr, aber jetzt dadurch dass viele Stammitarbeiter zu Hause sind kann es sein dass diese durch Leiharbeiter ersetzt werden und diese wechseln oft.


    Wie schätzt Ihr die Lage auf folgende Fragen ein und habt Ihr Tips :

    • Ist die getroffene „ Abmachung „ ohne BR Beschluss rechtskräftig und wenn nicht welche Folgen könnte dieses haben ?
    • Es sind einige BR Mitglieder Grenzgänger und daher zu Hause. Wenn der Br eine Sitzung einberufen müsste, wäre eine Beschlussfähigkeit gegeben.
    • Es ist nur eine Empfehlung der Landesregierung die Mitarbeiter aus Grand est zu Hause zu lassen. Liegt hier eine Benachteiligung vor und wenn ja was kann man dagegen unternehmen ?
    • Wie schätzt Ihr die Ansteckungsgefahr ein anhand der geschilderten Situation. ?
    • Viele Mitarbeiter fragen sich, warum die Firma keine Kurzarbeit und komplett zu macht.

    Wenn ich das richtig verstanden habe müssen dazu zuerst die Arbeitszeitkonten auf 0 sein,


    wir haben aber Mitarbeiter welche viele Stunden auf den Zeitkonten haben. ( Spitzenreiter ist ein Kollege mit 1000 Stunden )

    Außerdem stellen wir Lebensmittel her.


    Wie seht Ihr das ?


    Danke für Eure Ansichten !