Beiträge von SBV-NH

    Hallo, habe gerade die Beiträge zur Frage gelesen.

    Da sträuben sich einem ja die Haare.

    Selbstverständlich macht es einen Unterschied ob es sich um ein förmliches oder vereinfachtes Wahlverfahren handelt.

    Beim vereinfachten darf keine Wählerliste ausgelegt werden, auch darf diese nicht eingesehen oder sonstwas werden. Wir haben uns da sogar extra nochmal eine Anwaltsauskunft geholt.

    Gruß SBV-NH

    Hallo, Christian 1952,

    die GS-Antragsformulare sind nicht Deutschlandweit genau gleich. Sie unterscheiden sich in Layout und Fragestellung, dies habe ich persönlich anhand verschiedener Anträge aus unterschiedlichen Gegenden so gesehen.

    Deshalb ist es auch nicht überall so, dass das parallele Vorgehen, wie von whoepfner geschrieben, ausdrücklich abgefragt wird.

    Es grüßt Dich

    SBV-NH

    Hallo, whoepfner,

    bin ganz bei Dir...; selbstverständlich bin ich noch nie ohne vorherige Absprache zu einem Gespräch "erschienen", das habe ich auch nie behauptet (deshalb könnte ein, wie Du es nennst "übelwollender AG" mir auch nix anhaben; Gott sei Dank ist unserer aber keiner von dieser Sorte).

    Es hat sich bei uns im Laufe der Jahre so eingebürgert, dass in jedem Fall der schwerbehinderte MA vom AG gefragt wird, ob er die SBV dabei haben möchte oder nicht und da dies i.d.R. gewünscht wird (bis auf ganz wenige Ausnahmen die das dem AG dann auch schriftlich mitteilen, der mir das wiederum weiterleitet), ist das soweit eine gute Handhabung, die ich empfehlen kann.

    Ich wünsche ein schönes Wochenende...

    Hallo, Zusammen,

    auch wenn die Diskussion um diese Frage schon eine Weile her ist (war lange nicht im Forum), möchte ich doch noch einmal antworten auf das was kokomiko so von sich gab...

    Den Satz: "So sorgt man mit falschen Informationen für Umsatzsteigerungen von Tankstellen & Co ..." finde ich absolut unpassend :x

    Die Information ist nicht wirklich falsch; was bedeutet denn "...hat zu informieren, unterrichten, anzuhören..."? Wenn der AG die SBV gemäß §95 informiert, unterrichtet, anhört, muss sich die SBV sowieso mit der Sache auseinandersetzen, also Zeit investieren, dann kann ich auch gleich beim MA-Gespräch live dabei sein, es sei denn, der MA verzichtet ausdrücklich auf eine Beteiligung der SBV.

    Auch wenn im SGB IX nicht explizit von einem MUSS bezüglich der Hinzuziehung bei Mitarbeitergesprächen die Rede ist, denke ich, sind wir uns wohl trotzdem einig, dass ein Mitarbeitergespräch nicht angesetzt wird um über das schöne Wetter zu plaudern. In der Regel werden ernsthafte Gespräche geführt, in denen es nicht selten am Schluß zu irgendwelchen Vereinbarungen/Verabredungen kommt. Wenn die SBV dann vom AG darüber unterrichtet wird und dann doch handeln muss? (mit dem MA reden usw usw....), was ist da letztlich an Zeit gewonnen? Nix.

    Also, wenn es sich irgendwie einrichten lässt, halte ich es nach wie vor für sinnvoll, bei Mitarbeitergesprächen dabei zu sein, es sei denn, der MA verzichtet ausdrücklich auf eine Beteiligung der SBV.

    Gruß

    SBV-NH

    Hallo, schneidi, :)

    ja, das hast Du richtig in Erinnerung.
    Eigentlich kann man sagen, dass in den § 81, 84 und 95 das Wichtigste steht, was ein/e SBV wissen muss.

    Empfehlen würde ich Dir auf jeden Fall, die weiteren Seminare so schnell als möglich zu besuchen und Dir als Lektüre einen Gemeinschafts-Kommentar (z.B.von Neumann-Pahlen) zu besorgen. Dort steht nochmal detailliert alles zu den Paragraphen des SGB IX und man lernt auch mit der Zeit "zwischen den Zeilen" der Paragraphen zu lesen.

    Ich wünsche Dir viel Glück, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen :wink:

    Gruß Eva

    Hallo, Winfried,

    es war nicht irgendwer (sondern, wie bereits gesagt, ein Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht, der auch für den VdK tätig ist). Ich vertraue seiner Fachkenntnis. Und welches Interesse sollte er wohl haben uns ggfls. zur Vorsicht anzuhalten, wenn nichts dran wäre?

    Wie gesagt, nichts gegen erfahrene SBVen, und ich lerne auch gerne immer wieder dazu, aber kein SBV kann alles 100%tig wissen (dann bräuchte man ja keine Anwälte mehr, gell...:wink: ).

    Natürlich werden unsere Schwerbehinderten, falls sie dies in Anspruch nehmen möchten, sich auch weiterhin auf das SGB IX berufen und Mehr- und Überstunden ablehnen, aber, sollte es, aus welchen Gründen auch immer zu Schwierigkeiten kommen (was bei uns zum Glück noch nie vorkam), bevor da was in die Hosen geht, vertraue ich im Zweifelsfall lieber dem Fachanwalt.

    Aber ich denke, das soll jeder so machen, wie er es für richtig hält. Für mich ist das Thema damit abgeschlossen.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Gruß aus Frankfurt.
    SBV-NH

    Hallo, Wolfgang,
    hallo, Winfried,

    tja, ich bin kein Anwalt und kann nur das weitergeben, was uns der Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht gesagt hat. Er ist ein sehr erfahrener und kompetenter Anwalt, der auch für den VdK arbeitet. Und ER meinte, dazu gäbe es Urteile. Ich habe keine Veranlassung das anzuzweifeln. Punkt.

    Ich möchte Euch Eure Kompetenz in keinster Weise absprechen, ganz sicher nicht, und bin auch immer bereit von erfahrenen SBVen dazuzulernen, aber, sorry, ich vertraue im Zweifelsfall da doch lieber auf den Anwalt.

    Grüße aus Frankfurt
    SBV-NH

    Hallo, Interessierter,

    im Prinzip ist das, was die anderen Forumteilnehmer geschrieben haben ja richtig, aber...

    Ende letzten Jahres hatte ich zu meiner SBV-Versammlung als Referenten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht eingeladen. Da ging es auch um dieses Thema.
    Nun, er sagte uns, dass das zwar im Prinzip so ist, jedoch, (ich drücke es mal salopp aus) wenn viel Arbeit da ist und es auf jede Arbeitskraft ankommt und der SB standhaft Mehr- und Überstunden verweigert, dann kann das u.U.vor Gericht als Verweigerung der vertraglichen Arbeitsleistung ausgelegt werden (auch da gibt es lt. RA Urteile, die dies besagen).

    Also, bezüglich der Verweigerung ist Vorsicht geboten.

    Ich würde die Mehr- und Überstunden sicherheitshalber nur dann verweigern, wenn es wirklich aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar ist.

    Grüße aus Frankfurt
    SBV-NH

    Hallo, Nahema,

    erst einmal wünsche ich Dir ein gutes neues Jahr 2011.

    Es hört sich wirklich so an, als müssten von Seiten der SBV nun Taten folgen. Im Guten geht’s nicht, also wie heißt es so schön? Wer nicht hören will muss fühlen! Meiner Meinung nach muss so ein Mensch dringend seines Amtes als BRV enthoben werden :evil: (auch das kann man/sollte man in’s Auge fassen).

    Ich würde Dir raten, entweder einen empfohlenen Rechtsbeistand vom VdK (das sagt Dir ja hoffentlich was?) einzuschalten oder einen der Anwälte, die für das ifb auch als Referenten in den Seminaren tätig sind; bestimmt kann Dir das ifb einen in Eurem Umkreis nennen.

    Wichtig ist, dass Ihr das auch wirklich durchzieht; Androhungen die nicht in die Tat umgesetzt werden, machen Euch nur unglaubwürdig und schwächen Eure Position noch mehr.

    Kopf hoch und lasst Euch bloß nicht unterbuttern.

    Viele Grüße aus Frankfurt
    SBV-NH

    Hallo, Prini,

    also, da kann ich nur sagen: Wenn man sich in das Amt der/s SBV wählen lässt, dann sollte man sich das VORHER gut überlegt haben.

    Auch bei mir war es am Anfang wahrlich kein Zuckerschlecken. Mein Vorgänger hatte sich nämlich nur wählen lassen und dann Gott einen guten Mann sein lassen, bis er in Rente ging. Er nahm an keiner Sitzung teil und hat auch sonst nichts für die Schwerbehinderten getan. Zur Amtsübergabe bekam ich einen Schuhkarton mit ein paar Unterlagen in die Hand gedrückt und das war’s... :(

    Entsprechend schwer war mein Anfang vor einigen Jahren. Alles was ich tat, musste ich mir erkämpfen. Bei allem was ich wollte hieß es: "...und wo steht das?" Du kannst mir glauben, es hat gedauert, bis ich meine Rechte durchgesetzt und auch so langsam das Vertrauen der Schwerbehinderten in die SBV aufgebaut hatte.

    Aber klein beigeben, aufgeben und den anderen den Triumph überlassen? Nein, das kam für mich nicht in Frage! :twisted:

    Mittlerweile bin ich zwar in der dritten Legislaturperiode im Amt, aber auch heute noch muss ich immer wieder fragen und lernen... Letztlich ist es ja auch so, dass man das Amt neben der "normalen" Arbeit ausübt und die Zeit des lernens begrenzt ist.

    Es ist natürlich ganz alleine Deine Entscheidung, was Du machst und wenn Du das nicht so siehst, wie ich damals, dann ist es vielleicht wirklich besser, Du trittst zurück, denn die Schwerbehinderten brauchen eine starke Vertretung, die sich für ihre Rechte einsetzen will und kann.

    Solltest Du Dich für’s kämpfen und weitermachen entscheiden, kann ich Dir (genau wie goddy) auch nur dringend empfehlen, baldmöglichst die entsprechenden Seminare :) zu besuchen.

    Viele Grüße aus Frankfurt

    SBV-NH