Beiträge von Lilex

    Die "Fallstricke in der Steuererklärung" dürften beim ifb unterrepräsentiert sein, egal wie gut das Seminar auf mögliche Regelungsinhalte einer BV eingehen.


    Tobias Clausing, es geht um das Seminar "Frührente plus Arbeit - für wen lohnt sich das Modell?" Hier der Link zum Seminarangebot


    Ich denke, da werden nicht viele Vorkenntnisse erforderlich sein. Zumal ich mich ohnehin schon eine Weile mit dem Thema Rente beschäftige, da es in 5 Jahren endlich soweit ist ;)


    Aber auch für Deine Hinweise vielen Dank. Ebenso an mimmie und esci


    LG Lilex

    Ich glaube, nach über 40 Jahren Nikotinkonsum reicht die Puste höchstens noch für eine Triola :D


    Wenn dein AG nichts dagegen hat kannst du auf jedes Seminar gehen, selbst wenn es um Alphornblasen in Hamburg geht. Ich würde mir das aber schriftlich bestätigen lassen, nicht dass du auf den Kosten sitzen bleibst!

    Ich müsste den Antrag eh in unserem Abrechnungsprogramm stellen und der Chef genehmigt es dann. Ach, ich werde es einfach beantragen und der Dinge harren, die da noch kommen.


    LG Lilex

    Hallo Ihr Lieben,


    mich interessiert ein Seminar zum Thema "Frührente plus Arbeit..." hier vom IfB. Da ich aber leider (noch) kein BRM bin, stellt sich mir die Frage, ob ich das überhaupt machen darf. Ist ein eintägiges Online-Seminar für 590 EUR.


    Mein direkter Vorgesetzter hat mir grünes Licht gegeben. Es würde also ganz normal als Seminarkosten auf unsere eigene Kostenstelle gebucht.


    Was meint Ihr, darf ich auch ohne Mitgliedschaft dieses Seminar besuchern?


    LG Lilex

    Bei uns steht die Nennung der privaten Handynummer sogar in den neuen Arbeitsverträgen. Obwohl wir alle wissen, dass der AN die nicht nennen muss. Warum der Passus immer noch drin steht, weiß niemand so recht.

    Oder es gibt eine BV wie bei uns. Laut dieser haben die MA 1x im Jahr einen bezahlten "Teamtag", an dem irgendwelche Veranstaltungen, Bowling, Bootsausflug oder sonst was besucht werden. Dafür steht jedem MA 110 EUR zur Verfügung. Da organisiere ich natürlich auch ein feines Frühstück und ein leckeres Mittag :) Vielleicht könnt Ihr sowas ja auch mal verhandeln?


    Freiwillig ist das bei uns auch. Wer nicht teilnehmen will, geht halt arbeiten.

    Unsere MA und der Betriebsingenieur reden sich seit Jahren den Mund fusselig, weil auch hier (Kraftwerk) nicht alles optimal läuft. Stichwort vorbeugende Instandhaltung (die es einfach nicht mehr gibt aus Kostengründen). Wenn dann die Reparaturkosten unverhältnismäßig hoch sind, ist das Geschrei groß. Aber mittlerweile ist es uns wurscht. Mehr als reden kann man nicht. Wenn die Firma eben lieber das 10fache an Reparaturkosten oder Neuanschaffung bezahlt, dann muss die das halt zahlen.

    Vielen Dank für Eure Einschätzung! Es ist in der Tat immer sehr schwierig, da irgendwas genau zuordnen zu können. Wir sind z. B. der Meinung, dass der Anspruch aus Gruppe 2


    "Tätigkeiten, die das Anforderungsniveau einer mindestens dreijährigen fachspezifischen Berufsausbildung übersteigen und eine Zusatzausbildung oder herausgehobene Spezialkenntnisse und -fähigkeiten erfordern."


    erfüllt und sie diese Arbeiten auch ausübt. Theoretisch könnte sie viel mehr Sachen/Funktionen/Aufgaben erfüllen. Lehnt dies aber ab, weil diese dann definitiv nicht ihrer Vergütung entsprechen würden, da es sich da größtenteils um Ingenieurtätigkeiten handeln würde.


    Der unmittelbare Vorgesetzte ist eigentlich auf ihrer Seite. Ihm sind aber leider die Hände gebunden, weil da noch viele, viele Leute sind (die höheren Chefs, Personalbüro), die alles, was höhere Entlohnung betrifft, gnadenlos abschmettern.


    Ich denke, vielleicht sollte sich das mal ein Fachanwalt anschauen. Weil unsere Gewerkschaft da auch nicht so toll agiert...


    LG Lilex


    PS: Die fast 15 Jahre alte Stellenbeschreibung ist genau so schwammig.

    Eine Zwischenfrage in eigenem Interesse: Es ist also für den Status "schwerbehindert" in Bezug auf Arbeitsplatzgestaltung irrelevant, welche Krankheiten/Diagnosen zu dem Grad führten?

    Hallo Ihr Lieben,


    irgendwie fehlt noch eine Rubrik zu Gehältern, Lohnzahlungen u.ä. ;)


    Wir haben mal wieder Diskussionen - diesmal zur passenden Vergütungsstufe. Folgende Voraussetzungen bringt eine Kollegin mit:


    Berufsabschluss als Wirtschaftskauffrau

    IHK-Abschluss als professionelle Office-Managerin
    div. Seminare in Betriebswirtschaft, Anwendersoftware u.ä.

    30 Jahre umfangreiche Berufserfahrung durch Einsatz in den verschiedensten Bereichen (Arbeitsvorbereitung, Statistik, Kraftwerksabrechnungen, Einkauf, Betriebswirtschaft u.m.)

    Zusätzlich Fähigkeiten und Qualifikationen SAP, Lovion, Dokumentenmanagement


    Folgende Anforderungen gibt es in den betreffenden Vergütungsstufen:


    Vergütungsgruppe 1

    Tätigkeiten, die neben der mindestens dreijährigen fachspezifischen Berufsausbildung umfassende zusätzliche Kenntnis und Fähigkeiten/Zusatzqualifikationen voraussetzen.

    - Umfassende zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten/Zusatzqualifikationen.

    Sh. oben

    - Selbständige und eigenverantwortliche Betreuung des übertragenen Arbeitsbereichs.

    Ist gegeben.

    - Ggf. Führen und Anweisen zugeordneter Mitarbeiter.

    entfällt


    Vergütungsgruppe 2

    Tätigkeiten, die das Anforderungsniveau einer mindestens dreijährigen fachspezifischen Berufsausbildung übersteigen und eine Zusatzausbildung oder herausgehobene Spezialkenntnisse und -fähigkeiten erfordern.

    sh. oben

    - Herausgehobene Verantwortung, Verantwortung für die Arbeitsabwicklung im zugewiesenen Bereich.

    Sh. oben

    - Umfangreiche Kooperations- und Koordinierungsprozesse.

    Durch Projektarbeit und eigene Arbeitsaufgaben gegeben.

    - Ggf. Führen und Anweisen unterstellter Mitarbeiter.

    entfällt


    Aktuell ist es (natürlich) Gruppe 1 und wir diskutieren nun, ob man mit diesen Kenntnissen evtl. auch Anspruch auf Gruppe 2 hätte. Wir haben halt das Problem, dass es für uns recht schwammig formuliert ist und man im Grunde genommen vieles in mehrere Richtungen interpretieren kann.


    Mir ist bewusst, dass es von einigen Faktoren abhängig ist. Aber wäre es rein theoretisch möglich, in Gruppe 2 eingestuft zu werden? Nur mal aus Eurem Bauchgefühl heraus.


    LG Lilex

    Wir konnten z. B. auch Fragen per SMS stellen. Dazu gab es ein BR-Handy, auf dem alle Fragen eingingen under BR diese dann anonym der GF gestellt hat.


    Da wir die letzte Versammlung auch wieder hybrid gemacht haben, haben die "Fernteilnehmer" die Möglichkeit, Fragen über den Chat zu stellen, welche dann auch anonym gestellt wurden.

    Ohje, so viele Fragen.... ich versuch mal zu antworten.


    Eine BV AZ gibt es. Die betrifft aber keine Schichtarbeiter. Dazu soll nun eine BV zum Schichtdienst für die beiden Außenwerke vereinbart werden. Erfahren haben wir das über eine Führungskraft, die involviert ist.


    Und es gibt eine BV zur Vergütung von Überstunden. Bisher: Alles über 120 Std. wird vergütet, der Rest (auch die Minusstunden) werden ins nächste Jahr übernommen. Die Minusstunden hielten sich in Grenzen. Aber da ja nun eine neue BV kommen soll und damit die ersatzlose Streichung/Schenkung aller Minusstunden, sammeln natürlich jetzt ein paar MA Minusstunden ohne Ende.


    Von den BRM sind genau 0 Leute betroffen.


    Wenn Ihr sagt, das ist so (rechtlich) okay, fühlen wir anderen uns zwar angepi....., werden wohl aber damit leben müssen. Dass dies nicht gerade zu einem besseren Arbeitsklima führt, ist da wohl irrelevant.

    Theoretisch könnte man ja die Stunden 1:1 übernehmen. Bei uns ist es halt nur mal wieder so, dass dies vom BR kommt. Dass sich da die ganzen anderen MA aufregen, wird ignoriert. In diesem Fall hoffe ich sogar mal, dass der AG da nicht mitspielt.


    Ungerecht? Bestimmt. Arbeitsrechtlich trotzdem möglich? M.E., ja. Denn die Nichtgewährung eines Vorteils ist keine Benachteiligung.

    Da gebe ich Dir Recht. Und da die MA arbeitsrechtlich ja nicht so bewandert sind, gibt es halt nur das Gefühl der Ungerechtigkeit.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich bin´s mal wieder ;) Und zwar steht bei uns folgendes im Raum:


    Es soll mal wieder eine neue BV geben (name noch nicht bekannt, evtl. BV Schicht). Da soll ein neues System geben (neue Schichtpläne, Abrechnung über Software). In Vorbereitung dazu sollen den MA alle Minusstunden gestrichen (also geschenkt) werden und die Plusstunden ausbezahlt. Nun gibt es natürlich MA, die das ausnutzen und sich immer weiter in die Miesen fallen lassen - bis in die 200 Minusstunden. Die nicht davon betroffenen MA finden das natürlich Mist, weil deren Minusstunden ja bleiben. Sicher sind das Äpfel und Birnen, aber irgendwie beschleicht uns ein Gefühl der UNgerechtigkeit.


    Was meint Ihr dazu?

    Und ich sehe mich in der erzwingbaren Mitbestimmung; was das "wie" angeht, denn §87 Abs.1.Satz 7 gereift meiner Meinung nach.


    Ich würde dem AG den Sicherheitsmangel offiziell melden und ihm gleichzeitig einen Lösungsvorschlag unterbreiten. Wenn er Dich bei dem Wie dann doch nicht ins Boot holen will, machst Du eben immer und immer eine Meldung. Vielleicht überlegt er es sich dann, statt vielleicht jährlich tausende (?) EUR auszugeben, es einmal richtig zu machen und dann 20 Jahre Ruhe hat.


    LG Lilex

    Bei mir gab es diesbezüglich eine ähnliche Diskussionsrunde. Nach altem Änderungsvertrag hatte ich das gleiche Problem: Bleibt man 5 Minten länger und geht den nächsten Tag 5 Minuten eher, hat man 5 Minuten Minus. Weiteres Problemchen war: Bei über 6 h AZ muss dann ja 30 Minuten Pause gemacht werden. Meist weiß man aber vorher nicht, ob man länger arbeitet. Somit wurde die Pause jedes Mal an die AZ drangehangen, was aber gar nicht statthaft ist.


    Lösung bei uns:

    Nach neuer BV sollten mir bei 6 h AZ 45 Minuten Pause automatisch (nach 3 h AZ und 6 h AZ) abgezogen werden. Nach vielem nervenden Hin- und Her wurde die BV korrigiert, so dass es für Teilzeitler keinen automatischen Abzug mehr gibt. Die im ersten Absatz genannte Problemematik blieb aber bestehen.


    Für mich persönliche Lösung: Ich habe meine TZ auf 6,5 h angehoben und habe dadurch meine 30 Minuten Pause. Kann also immer von 7 h Anwesenheit ausgehen. Und selbst, wenn ich mal länger als Vollzeit da bin (natürlich unter den 9 Stunden), werden mir nur die 30 Minuten abgezogen im Gegensatz zu den Vollzeitlern, die 45 Minuten Pause machen müssen.


    Leider ist diese Lösung nicht immer praktikabel - eben wegen des EMR-Status. Aber 6 h AZ sind die nervigste, stressigste und bescheidenste Konstellation....

    Aktuelle News:


    bei den kürzlich stattgefundenen Tarifverhandlungen bot der AG von sich aus eine Inflationsprämie für alle MA an.


    Unterscheidungen:


    Wer bereits etwas erhalten hat (sh. Ausgangspost), bekommt 3 T€.

    Wer noch nichts erhalten hat, bekommt 3,2 T€.

    Teilzeitkräfte erhalten auch volle 3 T€.


    Da ich nun also die 750 € auf Antrag damals auch erhalten habe und jetzt nochmal 3 T€ drauf, kann man doch gut damit leben.


    Natürlich haben wir den AG dennoch durchschaut. Denn mit dieser Einmalzahlung kommt er ja besser weg, als wenn er bei den Prozenten der Lohnerhöhung noch paar Prozentchen drauf gegeben hätte. :huh:

    Sorry für meine späte Reaktion ... (böses Aua und Urlaub gehabt)


    Also hier ist nicht die Rede von "handgeschriebene Listen können jetzt elektronisch erstellt und gepflegt werden".


    Zum Beispiel musste man ziemlich zu Beginn dieser Tätigkeit Brennstoffe u.ä. bestellen und wurde dazu im SAP als Einkäufer eingerichtet. Dies fiel relativ schnell weg, dafür wurde man dann als Inventurleiter benannt. Also nicht direkt benannt, sondern es wurde eine Abteilungsregelung erstellt (ohne BR), wo das dann drin stand.


    Noch ein bisschen später wurde dann ebenfalls in solch einer AR geregelt, dass zu diesem Arbeitsplatz nun auch das Führen und Pflegen von technischen Dokumenten in einem speziellen Anwenderprogramm (früher DASY, jetzt Lovion - falls das jemand kennt) dazu gehört.


    Und da taucht nun die Frage auf, was für 20%? Wie kann man das berechnen? Die Arbeit mit den Dokumenten z. B. wird in der Hauptstelle mit einer Gehaltsgruppe entlohnt, die 3 Stufen über der bei uns liegt.