Beiträge von Lilex

    Hallo,


    ich bin ja seit mehreren Monaten krank. Wir haben aber einen externen Zugriff auf unser persönliches Mailpostfach (Outlook), welches wir mit unserem Netzzugang öffnen können. Da ich auf dringende Informationen vom Lohnbüro warte, wollte ich mich heute anmelden. Ging aber nicht. Dann dachte ich mir, liegt vielleicht daran, dass mein Passwort im Laufe der langen Zeit abgelaufen ist. Ich rief also unsere Hotline an und dort wurde mir gesagt, es ist alles in Ordnung, das Passwort wurde am Montag (20.01.) geändert. Nur komisch - ich war da gar nicht im Büro. Bin ja krank.


    Hatte dann unserem BR das mitgeteilt, da erhielt ich als Antwort "das haben die vielleicht gemacht, weil Du ja jetzt eine Vertretung hast". Tja, was geht meine Vertretung mein Netzzugang an? Komisch ist nur, dass man da das alte PW braucht zum Ändern. Und als ich hörte, dass eine Vertretung kommt, war ich vorher im Büro (Anfang Januar) und habe alle Zettel, Unterlagen und Daten weggeschlossen. Außerdem finde ich die Äußerung des BR mehr als befremdlich. Denn eigentlich wird der Datenschutz bei uns groß geschrieben. Selbst die Öffnung eines Spindes eines verstorbenen MA wurde durch den Datenschutzbeauftragten und dem BR überwacht. Die Hotline erklärte mir, dass Zugriffe auf fremde Accounts nur mit bestätigtem Antrag beim Datenschutzbeauftragten und dem BR gehen. Davon wusste aber niemand was.


    So eine unberechtigte PW-Änderung fällt doch auch unter Datenschutz, oder? Ich habe jetzt erst mal die Hotline gebeten, diesen Vorgang zu prüfen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Was kann ich sonst noch unternehmen? Oder erst mal die Prüfung abwarten? Ich bin etwas unruhig, weil ich viele vertrauliche Sachen (auch vom BR) auf dem Rechner habe. Es gibt auch einigen Mailverkehr mit dem BR, wo unser Chef ziemlich ... naja.... wir haben kein gutes Haar an ihm gelassen. Drohen mir selbst dadurch Konsequenzen?


    Und wenn sich herausstellt, dass tatsächlich jemand unbefugt das PW geändert hat, mit welchen Konsequenzen ist da zu rechnen?


    LG Lilex


    PS: Die Hotline hat das falsche PW zurückgesetzt und mir ein neues vergeben.

    Da klingt (leider) viel Frust in deinem Beitrag mit. Und ich gebe zu: ich verstehe ihn (also den Frust, nicht den AG)

    Oh ja! Ich geb es zu, sowas ärgert mich sehr. Bin so ein Mensch. Anscheinend hinterfrage ich zuviel. Aber wenn der AG sich immer als "tollster" AG der Welt selbsbeweihräuchert und man dann sieht, wie er mit den MA umgeht, könnte ich meine gute Kinderstube vergessen ;)


    Die Planung des Bildungsbedarfs ist ja durchaus nachvollziehbar. Nur vergisst unser Chef, das dann auch wirklich zu planen. Früher beim "alten" Chef saßen wir alle zusammen und haben die Planung gemacht, da wurde an alles gedacht und abgestimmt. Der jetzige macht das alleine und dann kommt nur Müll raus. Regelmäßig ist so im September/Oktober sämtliches Budget aufgebraucht. Und zu einem Bildungsbedarf muss nicht unbedingt so ein Gespräch geführt werden. Das kann er auch so abfragen. Kriegt ja eh keiner eine Weiterbildung.


    Und die Zielgespräche, die kann man vergessen. Interessiert den Chef auch nicht. Einziges Ziel ist es, keine Anlagenausfälle zu haben und Knete zu scheffeln - sei es als Gewinn oder als fette Prämie für den Chef. Da sind die Ziele und Wünsche der MA völlig irrelevant :(


    Ich frag mich nur, wie Ihr mit solchen Sachen allgemein umgeht. Ich rege mich da immer soooo sehr auf, dass ich oft nicht mal richtig schlafen kann. ;(

    Bei der Auslegung des TV wird man auslegen müssen, ob der Überstundenzuschlag gewährt wird, um

    a) den AN zu belohnen, dass er mehr gearbeitet hat als er musste, oder

    b) den AN vor einer allzu großen Belastung zu schützen.

    Dann müsste ich also nochmal den genauen Text im MTV nachlesen.


    Ich gehe aber davon aus, dass unser AG auch weiterhin mit dem MTV argumetiert, egal, ob das richtig oder falsch ist. Der BR hat leider seit Monaten keine Anstalten gemacht, das mal zu prüfen, das ko.... einen langsam an :(


    Aber wenn ich Euch richtig verstanden habe, müsste man das dann eh einklagen. Nur müsste man halt vorher wissen, ob man den Anspruch hat. Könnte sowas nicht die Gewerkschaft ermitteln?


    Und noch eine Frage: Es gibt ja die 3 Monate Ausschlussfrist. Nun habe ich dem BR bestimmt vor 6 oder 7 Monaten schon meine Bitte um Prüfung geschickt. Und meine Korrespondenz mit dem Personalbüro war auch so lange her. Wird das da berücksichtigt? Unser AG ist da nämlich sehr dreist. Als zum Beispiel die Forderung der MA kam, das Rufen aus dem Frei entsprechend MTV zu vergüten (bisher hat der AG fast 10 Jahre lang keine Wegzeit als AZ anerkannt. Ich bin erst beim Lesen der erweiterten Erklärungen zum MTV darauf aufmerksam geworden), wurde das durch den AG fast ein Jahr lang "geprüft" und dann wurde den Leuten nur 3 Monate rückwirkend die Wegezeit anerkannt. Ich weiß nicht, ob ich das hier sagen darf, aber der AG ist echt arschig :(


    LG Lilex

    Hallöle,


    da gab es doch kürzlich ein Urteil, wonach einer tz-beschäftigten AN die Bezahlung von Mehrarbeit durchbekommen hat. Bitte nagelt mich jetzt nicht daran fest, wie ich das formuliert habe - Ihr kennt sicher alle dieses Urteil. Hier ein Link in der Hoffnung, dass das okay ist. zum Urteil


    Natürlich habe ich auch gleich bei uns angefragt. Nach einigen Wochen kam dann eine sehr kompliziert formulierte Antwort, in der eigentlich nur auf den MTV hingewiesen wurde. Dort steht, dass ein TZB erst dann Mehrarbeitszuschläge erhält, wenn die AZ über die normale AZ eines Vollbeschäftigten hinaus geht. Leider kann ich nicht erkennen, ob man dieses Urteil nun verallgemeinern kann. Oder hat doch unser MTV recht? Ich hatte da ja an dieses Günstigerprinzip gedacht. Hatte auch das Argument gebracht, dass es gegenüber dem TZB ungerecht ist und er dadurch benachteiligt wird. Da kam als Antwort sinngemäß, selber schuld. Man muss ja nicht kürzer arbeiten. Auf meinen Hinweis, dass es ja auch viele MA gibt, die aus gesundheitlichen Gründen verkürzt arbeiten müssen, wurde gar nicht erst eingegangen.


    Ist dieses Urteil zu spezifisch, um es auf alle Teilzeitler anwenden zu können? Bitte entschuldigt meine dummen Fragen, aber ich kenne mich in vielen Dinggen noch nicht so aus. Ist ja alles sehr, sehr umfangreich.


    LG Lilex

    Eine BV zu MAG gibt es nicht. Dürfte auch nicht von Bedeutung sein, weil unsere MAG meist nur eine Farce sind. Sie finden immer zu Beginn eines Jahres statt. Da soll natürlich auch der Schulungsbedarf ermittelt werden. Aber wie es so ist, wurden natürlich keine Kosten geplant, weil man ja vorher nicht wusste, welcher Bedarf herrscht. Und so lautet die Standardantwort von "oben": Das können wir erst im folgenden Jahr realisieren. Ein MA musste sogar fast 2 Jahre auf einen Excel-Grundlagenlehrgang warten. Und er muss im Excel arbeiten.

    Weiterhin hatte ich dann mal gefragt, was mit den Infos und Wünschen oder Vorschlägen der MA in den Gesprächen wird. "Nichts" lautete die lapidare Antwort vom Chef. "Ich hefte das nur bei mir ab." Mittlerweile lehnt mehr als die Hälfte der MA diese Gespräche ab, da es nur darum geht, dass der Chef Vollzug melden kann über geführte Gespräche. Er stellt sich dann einfach mit seinem Zettel zu den MA am Arbeitsplatz und labert die voll. Dann hakt er "MAG geführt" ab und meldet seinen Erfolg.


    Wir hatten sogar schon eine FK-Bewertung durchführen "dürfen". Unser Chef schnitt im Durchschnitt mit 4 ab (1-5 waren die Optionen; 1 = sehr gut). Dann kam ein Coach und es wurde alles ausgewertet. Und da haben die MA endlich mal alles geagt, was ihnen am Herzen lag. Fazit: Trotzdem hat sich NULL geändert. Was will man denn da noch tun? Eine Krähe kackt der anderen kein Auge aus. Und die Möglichkeit der Beschwerde nehmen die MA aus Angst nicht wahr.


    Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich in Rente gehen kann (dauert leider noch 10 Jahre).


    LG

    Danke, Moritz, wenn auch etwas spät. Dann bin ich gespannt, ob das bei uns auch so laufen wird. Ich hatte mir so paar Fragen auch mal gegoogelt. Wenn die MA das ohne Angst ehrlich beantworten, kommt bei uns eine sehr starke psychische Belastung raus.


    LG Lilex

    Es gibt psychische Gefährdungsbeurteilungen, in die auch Führungsverhalten einfließt, und es gibt standardisierte Bottom-Up-Beurteilungsverfahren. Ihr solltet Euch da mal externen Rat holen.


    Wer legt denn da fest, wie das Führungsverhalten ist und wie es sich auf die Belegschaft auswirkt? Sollten da die betreffenden MA auch befragt werden? Denn die müssten ja am besten wissen, wie ihr Vorgesetzter mit ihnen umgeht. Bei uns ist das auch gerade in Arbeit, seit ca. 1 Jahr. Ich befürchte aber, dass auch hier die von den FK beliebte Friede-Freude-Eierkuchen-Politik durchgesetzt wird und dadurch die psychischen GB null Wert haben für die MA.

    Zitat von Rmbaer:

    Ach ja, und "Parkplatzordnung" ist Mitbestimmungspflichtig:lol:

    Jaja, Wink mit dem Zaunpfahl, gell? ;) Hatte dazu mit BR und SBV gesprochen (was bei uns das gleiche ist - unser "zuständiges" BRM ist auch SBV) und da kam raus, dass ich keinen Anspruch habe, da ich kein Merkzeichen habe. Daher hatte ich nur beim Chef um Erlaubnis gefragt und nach seinem Ja habe ich das Reserviert-Schild auf eigene Kosten angebracht. Klar, dass sich da manche Kollegen dran stören.

    Ansonsten muss ich sagen, Du kannst auch glatt als Motivationscoach durchgehen :P

    Und Moritz, auch Dir danke für die klaren Worte! Werde auf jeden Fall gut darüber nachdenken. Mit den Seminaren meinte ich für den Wahlvorstand. Vorher kriegen wir eh keine genehmigt.

    LG Lilex

    Also ich will nichts übers Knie brechen. Wenn, dann soll sich in aller Ruhe vorbereitet werden. Es müssen ja auch noch Seminare besucht werden.

    Allerdings bin ich heute nach einem unschönen Vorfall ins Grübeln gekommen, ob die MA es überhaupt "verdienen", einen BR zu haben. Mache mich jetzt ja auch schon stark. Aber wenn man nichts zu sagen hat, wird es seitens Bürokratie und angebliche Regelungen sehr schwer gemacht. Oft kann ich den MA dann nur Kompromisse oder Alternativen anbieten. Und dann kommen welche und machen einen runter, weil sie das alles völlig bescheuert halten. Über meine (ernsthaften und schmerzhaften) Krankheiten wurde gelacht, und auf meinen Parkplatz wird sich einfach hingestellt mit dem Kommentar "Mir doch scheißegal, ich parke dort und basta." (Ist kein Schwerbehindertenparkplatz, aber ich durfte mit Erlaubnis des Chefs ihn mir reservieren).

    Ich frage mich jetzt allen Ernstes, ob ich mir das wirklich antun soll. Wie geht Ihr mit sowas um? Wie motiviert man sich, wenn man solche negativen Erfahrungen macht?

    LG Lilex

    Ihr seid Spitze! Mit dem jetzigen BR werde ich auf jeden Fall mal sprechen. Die werden zwar stinkig sein, sollten aber verstehen, dass wir dringend jemand vor Ort brauchen. Alternativ würde ich noch akzeptieren, wenn sie mich in eine der beiden bisher immer vorgeschlagenen Listen so aufnehmen, dass ich bei einer Wahl "echter" BR werde. (Beide Listen haben immer so ca 50:50 Stimmen)

    1-2 Kollegen hab ich evtl. schon gefunden. Bei 21 MA dürften wir ein 3er Gremium bilden können, gell? Auch die Möglichkeit, dass man auch als Einzelkämpfer agieren kann, klingt gut.

    Nun tauchen aber wieder neue Fragen auf. Die Leute, die evtl. mitmachen würden, haben Bedenken, dass der AG dann die Anlage abfahren muss, wenn die halt bei einer BR-Sitzung oder zu Seminaren sind. Hab ihnen zwar schon erklärt, dass das Sache bzw. Problem des AG ist, aber sie haben halt Skrupel.

    Und was wäre bei mir? Ich arbeite in der Verwaltung. Sollte ich tatsächlich ein 1er Gremium dann sein, habe ich sicher viel zu tun und zu recherchieren. Wer macht denn da meine Arbeit, die dadurch nicht geschafft wird?

    LG Lilex

    Hallo,

    darf ich hier auch eine Frage im eigenen Interesse stellen? Wenn nicht, bitte löschen.

    Dass man auch aus Krankheitsgründen gekündigt werden kann, weiß ich schon mal. Nur wie schwer wird es für den AG in folgendem Fall:

    • Schwerbehinderter AN (GdB 50)
    • 55 Jahre, 35 Jahre Betriebszugehörigkeit
    • 2017 waren knapp 70 Tage AU
    • 2018 knapp 100
    • 2019 per Anfang Dezember über 200 Tage.
    • Firmengröße über 600 MA mit MTV
    • in 2019 mehrere Einzelkrankschreibungen, davon 2x länger als 6 Wochen
    • beide Male wurde kein BEM angeboten, eigentlich wurde gar nichts angeboten

    Ach und dann gleich noch eine Frage. Hatte ja hier schon wegen Gründung eines eigenen BR gefragt. Da wir nur 21 Leute sind mit 1 sb MA hätten wir ja keine SB-Vertretung. Können wir nach der Wahl da die vom Hauptsitz weiter "nutzen" oder haben wir dann einfach keine mehr?

    LG

    Danke, danke, danke für die kompetenten Antworten. Ja, die 90 km sind real (also Bundesstraße 90, Autobahn 70 km). Ich hatte nur große Probleme bei der Definition von Betriebsteilen etc.

    Jetzt neu zu wählen, wollte ich auch gar nicht, da wir ja einen verantwortlichen (nur leider nicht durchsetzungsfähig genug) BR haben. Aber trotzdem danke für die Erklärung. Wir haben also noch genug Zeit, uns mit einer eigenen Wahl anzufreunden. Hatte schon mal erste MA angefragt, aber plötzlich finden es alle nicht soooo nötig, einen eigenen BR zu haben. Anscheinend meckert man zwar gern, will aber keine Lösungen finden. Hätte ich nicht gedacht.

    Nur wie argumentiert man, wenn der MA der Meinung ist, dass es nichts bringen würde? Ich habe bemerkt, dass niemand so konsequent ist, das auch wirklich durchzuziehen. Haben alle i-wie Angst vor Konsequenzen.

    Da aber noch genug Zeit ist, werde ich die Gewerkschaft mal hinzuziehen. Da soll mal einer zu uns kommen zu einem Gespräch.

    Also nochmals vielen Dank für Eure Hilfe!

    LG

    Ich versuch es mal zu erklären. Wir sind eine "normale" GmbH mit einem festen Hauptsitz. Die Struktur dieser GmbH ist wie oben genannt. Allesamt am Hauptsitz. Vor ein paar Jahren wurden 2 neue Teams innerhalb einer bestehenden Abteilung gebildet, die nun halt nicht mehr am Haupsitz, sondern einige km entfernt weit sitzen. Alles gehört zu dieser einen GmbH. Wir haben zwar eine Führungskraft vor Ort, aber diese ist genau so an Weisungen vom Hauptsitz gebunden wie auch alle anderen Führungskräfte.

    Ich weiß nicht, wie ich es noch erklären könnte. Es gibt halt die GF, die hat unter sich eine Finanzabteilung. Diese Finanzabteilung hat ein Einkaufsteam, ein Buchhaltungssteam, ein Steuerteam und ein Lagerteam. (alles nur fiktiv zur besseren Darstellung). Und sagen wir mal das Lagerteam sitzt 90 km entfernt.

    Besser kann ich es leider nicht beschreiben :(

    Bei den Wahlen hat es noch nie eine Abstimmung gegeben, ob wir dort vertreten werden wollen. Es wurde einfach vorausgesetzt und ein Briefwahl initiiert.

    LG

    Vielen Dank, Wolfgang. Das hat uns wirklich sehr geholfen. Ich werde das umgehend meinen Kollegen mitteilen und hoffen, dass sie keinen Rückzug machen. Die Gewerkschaft holen wir dann auf jeden Fall ins Boot. Oh, unser Chef wird ko..... (sorry :lol: ) Aber selber schuld.

    Ich hoffe auch sehr, dass wir hier auch weiterhin Unterstützung und Tipps bekommen.

    LG Lilex

    Hallöle,

    ich lege gleich mal mit der ersten Frage los.

    Hier erst mal unsere vereinfachte Hierarchie: Zahlen stimmen nicht, dienen nur zur Darstellung.

    2 GF -> 5 Hauptabteilungen -> je HA 5 Abteilungen -> je Abteilung 3 Teams

    2 Teams davon sitzen ca. 75 bzw. 120 km entfernt in Außenstellen. Die Verwaltung (Lohnrechnung, Einkauf usw.) erfolgt von Hauptstelle aus. Pro Team sind wir jeweils 21 Leute (inkl. Chef). Alles läuft unter GmbH.

    Bisher war der BR der Hauptstelle für uns mit zuständig. Gewählt haben wir per Briefwahl. Wir haben aber leider feststellen müssen, dass der dortige BR völlig überfordert ist und wir mit unseren paar MA (aber auch mit großen Problemen) einfach untergehen. Bei Anrufen erreichen wir fast nie jemanden und bei Anfragen per Mail bekommen wir so gut wie nie Antworten geschweige denn Lösungen oder wenigstens Hilfestellung. Daher hatte ich bei der letzten Wahl kandidiert, aber durch einen Listenplatz fast ganz unten wurde ich nur Ersatzi.

    Nun meine Fragen und sorry für meine Unerfahrenheit.

    1. Könnten wir unter den o.g. Voraussetzungen pro Team einen eigenen BR wählen? Zusammen wäre vielleicht ungünstig, da wir knapp 200 km auseinander liegen.

    2. Theoretisch können wir ja auch in der Hauptstelle eine eigene Liste einreichen. Nur dann besteht ja die Gefahr, dass wir nicht genügend Stimmen bekommen und somit wieder niemand von uns im BR ist.

    3. Gesetzt den Fall, wir könnten einen eigenen BR gründen (das wären dann 3 Leute bei 21 Wahlberechtigten, oder?), wie ist das dann mit der BR-Arbeit? Mindestens 2 der BRM würden im 24/7 Schichtdienst arbeiten bei einer jetzt schon zu knappen Personaldecke. Die würden dann ja nie frei kriegen vom Chef für BR-Arbeit. Eine volle Freistellung gibt es ja nicht. Es würde dann immer heißen, es gibt keine Freistellung, weil sonst die Anlage abgefahren werden muss (Kraftwerk)

    4. Was würdet Ihr empfehlen - Punkt 1 oder 2?

    Das Wichtigste für uns ist, dass wenigstens einer von uns im regulären BR ist, um speziell unsere Belange zu vertreten.

    Vielen Dank für Eure Geduld, das alles zu lesen.

    LG Lilex

    Hallöle,

    lese schon eine Weile mit und hab mich nun endlich mal registriert. Bin 54, komme aus Sachsen-Anhalt und bin über 30 Jahre in der gleichen Firma. Seit 2018 bin ich Ersatzi und hoffe, dass ich irgendwie auch mal ein "richtiges" BRM werde.

    Ich glaube, dass ich hier die richtige Plattform für Hilfe und Unterstützung gefunden habe :D

    LG Lilex