Beiträge von Lilex

    Es sind tatsächlich immer x-beliebige MA, die unsere Post mitbringen. Das geht von Handwerkern, Teamleitern bis hin zu Ingenieuren. Oft auch von anderen Abteilungen.


    Dann werde ich das Thema mal ansprechen. Danke für Eure Einschätzungen!

    Hallo,


    in unserer Firma wird Datenschutz groß geschrieben (vllt. sogar zu groß). Wir haben jährlich Pflichtschulungen u. a. zum Thema "Geschäftsgeheimnis". Wir haben nun verschiedene Kategorien zu beachten. Also z. B. für internen Gebrauch, persönlich usw.


    Nun kommt heute nach 4 Monaten endlich der Betriebsausweis für unseren neuen Kollegen an mit einem Unterschriftsblatt. Auf diesem Blatt stehen Name, Vorname, Geb.-Datum, Anschrift u.ä. Ganz oben stand "persönlich/vertraulich". Verpackt war beides in einer einfachen Klarsichthülle. Da wir ja Außenstelle sind, haben wir keine direkte Postzustellung, sondern irgendwann nimmt es mal irgendjemand mit, der mal dienstlich zu uns kommt. Ansonsten liegt die Post auch gern mal 4 Wochen im Sekretariat der Hauptzentrale rum und für viele MA sichtbar und zugänglich. Leider sieht sich die Sekretärin nicht in der Pflicht, zumindest mal Bescheid zu sagen, wenn solche Post für uns da ist.


    Kurze Frage: Sollte derartige Post nicht in einen verschließbaren Umschlag an den MA direkt gehen? Vor allem, das kam ja sogar von der Personalstelle. Müssten die es nicht am besten wissen?

    Für Aushänge am "Schwarzen Brett" des BR bedarf es keiner Abstimmung oder Erlaubnis durch den AG.


    Frage: Habt Ihr eines oder mehrere, und ist das bzw sind die abschließbar? (Darauf bestünde ein Anspruch)



    Wir haben ein umfunktioniertes White-board. Früher war es unsere KVP-Tafel (KVP = kontinuierliche Verbesserungsprozesse), jetzt unsere normale Info-Tafel. Also nicht abschließbar, da kann jeder aushängen und entfernen, wie er möchte.

    Hallo und Danke für Eure Meinungen und Ansichten. War sehr interessant, das alles mal zu lesen. Ein kleines Missverständnis möchte ich aber noch ausräumen:

    war der Aushang mit dem AG abgestimmt?


    ich halte jede politische Aktivität des BR für problematisch und hätte das Flugblatt als BR nicht ausgehängt.

    Das hätte ja der Verdi-Vertreter in dieser Funktion machen können

    und

    Kleine Erinnerung an den Anfang des Threads und dazu eine Anmerkung:

    Hier werden zwei Absender (oder Urheber) zusammengeworfen, für die verschiedene Regeln gelten.
    Infos vom BR über betriebliche Angelegenheiten sollen und dürfen auch in Außenstellen ausgehängt werden.
    Für Verdi-Flugblätter muss man m.E. schärfer trennen: z.B. Verhandlungsergebnisse über einen Haustarifvertrag kann man sicher bedenkenlos aushängen, Demo-Aufrufe vielleicht nur, wenn es einen zwischen Gewerkschaft und Geschäftsleitung abgestimmten Info-Kasten dafür gibt o.ä., außerdem muss man dann ggf. kurz ausstechen, weil gewerkschaftliche Arbeit nicht in der persönlichen Arbeitszeit stattfindet.


    Ich bekam diesen Auftrag als gewählte Gewerkschafts-Vertrauensfrau. Man kann bei uns immer schlecht zwischen BR und Gewerkschaft unterscheiden, weil die BR-"Häupter" mit Vollfreistellung auch gleichzeitig die Gewerkschaftsarbeit machen. Und da die aber nur Mailadressen als BR haben, bekommen wir halt BR und Gewerkschaft von einem BR-Absender.


    Muss aber auch gestehen, dass ich oft den Inhalt nicht lese, weil zum Teil ziemlicher Quatsch zum Aushängen geschickt wird. So z.B. Seiten aus unserer MA-Zeitung, die jeder bekommt und wo wir trotzdem die BR-Artikel ausdrucken und aushängen sollen.


    Noch eine Frage am Rande: Einige von Euch schrieben von einer Abstimmung bzw. Erlaubnis der Geschäftsleitung. Woher weiß ich denn, ob es da eine Abstimmung oder Erlaubnis gibt?

    Hallo Ihr Lieben,


    diesmal habe ich kein Problem, sondern möchte einfach mal wissen, wie Ihr das alles so sehen würdet. Und zwar folgendes:


    Ich (auf Grund unseres Außenpostens) bekam vom BR/verdi ein "Flugblatt" gemailt, welches ich aushängen sollte und auch ausgehängt habe. Am nächsten Tag war es weg und ich wurde von einem Kollegen recht wütend gefragt, wer den Mist ausgehangen hat. Inhalt des Blattes: Der Aufruf zu Demo gegen die AfD. Ich sagte, dass ich es war und es nur auf Bitten vom BR/verdi ausgehangen habe und ich keinerlei Probleme habe, wenn es jemand gleich wieder entsorgt. Der Kollege war der Meinung, dass BR/verdi da viel zu weit gegangen sind (die tatsächlichen Worte erspare ich uns). Zumal sich in unserer Firma eher politisch neutral benommen werden soll.


    Jetzt nur mal aus Neugierde: Aus welchem Blickwinkel würdet Ihr dieses Thema betrachten? Ich selber gehe da eher mit meiner Firma konform (was eine absolute Seltenheit ist :D ) und bleibe da eher neutral.


    Bin gespannt auf Eure Meinungen :)


    LG Lilex

    Wir haben jetzt (leider) eine ganz neue BV dazu, die natürlich für uns AN wesentlich schlechter ist als die alte.


    In der alten BV war z. B. vereinbart, dass der anfallende Rentenabschlag bis zum 70. Lebensjahr von der Firma getragen wird. Das wäre vielleicht ein Thema für Euch, oder?

    Danke Fried und all die anderen. Ich werde also versuchen, dass alles soweit im Rahmen bleibt. Aber wenn es denn doch mal Diskrepanzen geben sollte, habe ich die Gewerkschaft und eine zusätzliche Rechtsschutz ;)


    Und ansonsten bleibt mir nur, zusammen mit meinem Chef täglich 3x den Kopf schütteln über die "Arbeit" unseres BR ;)

    OT: Sind also fast alle kompetent so das man einen Fachkreis beim eintreten eines Unfalles machen kann um zu beraten was man machen kann und muss. Und das so lange bis dieses Fachkreisergebnis nicht mehr relevant ist weil nicht mehr notwendig. :)

    Alle kompetent? Keines Wegs! Einer macht ständig die Schulungen mit, fällt aber fast um, wenn ich zum Blutzucker messen mir mal den kleinen Finger piekse ^^

    Bei uns gab es ähnliches.... was der AG leider dank unseres inkompetenten BR durchsetzen konnte. Nur ein Rat von mir: Bei uns hat der AG durch die angebliche Änderung der Arbeitszeiten die gesamten Schichtzulagen eingespart. Obwohl der neue Plan ebenso gestrickt ist wie Eurer. Vorher hatten die MA Früh- und Spätschicht im wöchentlichen Wechsel. Nun meint der AG, wie es nicht mehr "Schicht" heißt sondern "Servicezeit", dann sind es keine Schichten mehr.


    Also schön aufpassen, falls auch bei Euch eventuelle Zuschläge gestrichen werden sollen.


    Lg Lilex

    Bei uns wäre beim alten Chef am liebsten gar niemand geschult worden. Obwohl es ja der Firma nichts kostet außer evtl. 1 Tag Freistellung.


    Beim neuen Chef war alles ganz anders: Er hat ALLEN Mitarbeitern angeboten, die Schulung zu machen. Und siehe da: 21 von 22 MA sind nun Ersthelfer.


    Aus meinem persönlichen Bauch heraus wurde ich einen befristeten MA auch schulen lassen. Man weiß nie, was passiert....

    Mal sehen, ob ich jetzt für Euch alles beantortet kriege!


    Also Gleitzeit geht von 06:00 bis 19:00 Uhr. Eine Kernarbeitszeit gibt es nicht mehr.


    Und jetzt die Texte aus dem MTV. Ist aber viel!


    Dienstliche Wegezeiten sind Zeiten innerhalb der täglichen regelmäßigen Arbeitszeit, bei denen der Weg vom Arbeitgeber veranlasst wurde. Sie werden wie Arbeitszeit ohne Zuschläge nach § 10 bezahlt. Dienstliche Reisezeiten sind Zeiten außerhalb der täglichen regelmäßigen Arbeitszeit oder an Tagen, an denen der Arbeitnehmer regelmäßig oder aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht zu arbeiten hat, bei denen die Reise vom Arbeitgeber veranlasst wurde. Die Vergütung dieser Reisezeiten beträgt 25 % der Stundenvergütung je Stunde. Aufenthalte zur Übernachtung oder persönlichen Zeitgestaltung an einer auswärtigen Arbeitsstätte außerhalb der täglichen regelmäßigen Arbeitszeit zwischen der Beendigung der Hinfahrt und der dienstlichen Inanspruchnahme bzw. zwischen der Beendigung der dienstlichen Inanspruchnahme und dem Antritt der Rückfahrt sind keine Reisezeit.


    Und weiter:


    Dienstliche Wegezeit zwischen Wohnung und einer auswärtigen Arbeitsstätte entsteht erst dann, wenn die private Wegezeit überschritten wird. Dienstliche Wegezeiten im Rahmen räumlich unstetiger Tätigkeiten und dem Start außerhalb einer Arbeitsstätte (z. B. vom Wohnort) werden vergütet, grundsätzlich unter Anrechnung von ersparter privater Wegezeit. Von Satz 1 und 2 abweichende betriebliche Regelungen sind möglich.
    11. Bei Tätigkeiten an einer auswärtigen Arbeitsstätte gilt nur die Zeit der dienstlichen Inanspruchnahme an der auswärtigen Arbeitsstätte als Arbeitszeit. Wenn dabei die tägliche regelmäßige Arbeitszeit nicht erreicht werden kann und eine weitere Arbeitsleistung nicht möglich oder zumutbar ist, wird mindestens die für den betreffenden Tag geltende Arbeitszeit berücksichtigt. Dies gilt auch für Reisetage.
    12. Die Nummern 7 bis 11 gelten auch für Teilnahmezeiten, Wege- und Reisezeiten aus Anlass der Teilnahme an Lehrgängen, Vortragsveranstaltungen, Messen und dergleichen. Unter Berücksichtigung der Eigeninteressen des Arbeitnehmers an Weiterbildungen können abweichende Betriebsvereinbarungen abgeschlossen werden.
    13 Die Bezahlung von Wege- und Reisezeiten kann durch Betriebsvereinbarung in einen gleichwertigen Freizeitausgleich umgewandelt werden.


    Und jetzt noch derText aus unserer relativ neuen (04.05.23) BV zum Thema Dienstreisen:


    2.1 Umgang mit dienstlichen Wegezeiten


    Dienstliche Wegezeiten werden gemäß den tariflichen Regelungen bewertet und im täglichen Gleit-zeitkonto erfasst.


    Dienstliche Reisezeiten werden gemäß den tariflichen Regelungen bewertet und grundsätzlich mit der Entgeltabrechnung ausgezahlt.

    • Für Mitarbeiter besteht die Option, anstatt der Auszahlung eine gleichwertige Gutschrift auf das FZA-

    Konto zu erhalten. Diese Option ist immer für die Dauer eines Kalenderjahres bindend und muss

    spätesten bis zum 30. November des Vorjahres angezeigt werden. I


    In der Einführungsphase der Betriebsvereinbarung kann für das Kalenderjahr 2023 die Option bis zum 30. Juni 2023 angezeigt werden.


    Das Optionsmodell unterliegt einer Testphase bis zum 31.12.2024. Anschließend evaluieren die Be-triebsparteien das Modell auf Akzeptanz und wirtschaftlichem Nutzen.


    2.3 Private Wegezeit


    Der Umgang mit privater Wegezeit folgt den Regelungen des geltenden Manteltarifvertrages. Die Er-mittlung der privaten Wegezeit obliegt dem Mitarbeiter.


    3.3 Reisezeiten und Arbeitszeiten

    • Wege- & Reisezeiten sind keine Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes.
    • Sie werden bei der Berechnung der täglichen Pausenzeit nicht berücksichtigt.

    Sorry wegen zum Teil schlechter Formatierung, war nicht so leicht, aus unseren Dokumenten was zu kopieren...


    Nur am Rande: Bei der Wahlmöglichkeit, ob bezahlt oder Zeitguthaben habe ich erst mal das Zeitguthaben genommen. Aber auch die Zeit wird natürlich nur mit 25% gutgeschrrieben.


    LG Lilex






    Ich habe die Fragestellung so verstanden, dass es nur um die Nichtanerkennung der Arbeitszeit geht.


    Wie werden die Fahrtkosten erstattet? Ab dem ersten Kilometer oder analog zur (unzulässigen) Regelung auch abzüglich der regulären Fahrtstrecke?

    Richtig, es geht um die teilweiser Nichtanerkennung der ARbeits-/Wegezeit. Die Fahrtkosten werden entsprechend unserer Dienstreiseabrechnung vergütet. Wir sollen also selbst die Wegzeit von Wohnung zur ersten Arbeitsstätte abziehen. Beispiel:


    1) Ich fahre um 8 Uhr zu Hause los und komme 10 Uhr bei meinem Termin in der Hauptzentrale an. Jetzt müsste ich von den 2 Stunden Fahrtzeit 30 Min. abziehen, welche normalerweise meine Fahrtzeit zur 1. Tätigkeitsstätte sind. Diese liegt aber genau entgegengesetzt. Zeitgutschrift: 1,5 h


    2) Würde ich jetzt 7:45 Uhr losfahren Richtung 1. Tätigkeitsstätte, mich dort einsteche und dann erst - an meiner Wohnung wieder vorbei - meine Dienstfahrt antrete und das auch nach Ende der Fahrt so machen würde, dann würde ich die zusätzliche Wegezeit bezahlt bekommen. Zeitgutschrift: 2,5 h


    Klar ist es besser, eine Stunde mehr angerechnet zu bekommen. Aber man sollte es sich doch aussuchen können. Gerade bei Menschen wie mir, die früh über jede Minute dankbar sind, die man noch dösend im Bett verbringen kann.. ;)


    Nun arbeite ich 6,5 h/d. Solange alles innerhalb dieser Zeit liegt, gibt es ja keine Probleme. Wenn ich nun eine Dienstfahrt nach dem 1. Beispiel mache und die länger als 6,5 h in Summe dauert, bekomme ich für die (Wege-)zeit nur 25% gutgeschrieben. Und ja, leider steht das so im MTV und auch in der neuen BV.


    Mache ich es nach Beispiel 2, würde die gesamte Zeit als Arbeitszeit gezählt. Da wir Gleitzeit haben, kann ich da durchaus auch mal 8, 9 oder 10 h "arbeiten". Krieg ich ja auf mein GZ-Konto.


    Versteht mich bitte nicht falsch, ich werde nun nach Bsp. 2 abrechnen, zumal mein Chef mir da schon grinsend zugenickt hat. Eigentlich war er es sogar, der mich auf die Idee gebracht hat, mich zu Beginn und Ende ein- bzw. auszustechen.


    Mir ging es darum, ob solch ein Passus (Wegezeit zur 1. Arbeitsstätte ist von der Dienstreisezeit generell abzuziehen) in der BV rechtens ist. Im MTV steht davon nix.

    da frage ich mich immer wieso das überhaupt jemand mitmacht.


    Wenn ich doch für meinen AG unterwegs bin, dann mache ich das doch auch für ihn und will das auch vergütet bekommen.


    Bekommt ihr denn Fahrtgeld wenn ihr mit dem eigenen PKW fahrt?

    Das frage ich mich auch schon lange. Vermutlich liegt das größtenteils an unseren inkompetenten BR. Wer schon über 1,5 Jahre lang eine BV für 8 Zusatzminuten Umkleidezeit bei Schichtlern vehandelt, obwohl bekannt ist, dass KEIN Schichtler sich NACH seiner Schicht umzieht... Und jetzt sollen auch noch Übergabezeiten verschenkt werden. Aber das ist anderes Thema.


    Fahrtgeld bekommen wir aber. 30 Cent/km.

    @Lillex


    wenn ich deinen 2. Kommentar lese, dann erweckt sich aber doch stark der Eindruck, das ihr immer von zu Hause aus euren "Einsatz" startet?

    In bestimmten Fällen ja. Zum Beispiel Seminare bei der BG. Die meisten meiner Kollegen wohnen weiter weg von ihrer 1. Arbeitsstätte (zwischen 30 und 90 km). Die starten dann natürlich von Hause aus.


    Der AG verlangt ja gar keine private Nutzung. Wir machen es halt, weil wir bis vor wenigen Wochen gar nicht wussten, dass wir Anrecht auf einen Dienstwagen haben. Sowas erfährt man ja nicht so einfach...


    Und mal noich eine Frage zu

    "...Wenn aber der AG möchte, dass meine Tätigkeit an anderer Stelle als der ersten Tätigkeitsstätte stattfindet, dann beginnt die Arbeitszeit beim Verlassen des Hauses. Und damit gehört die Fahrtzeit auch zur zu vergütenden Arbeitszeit..."


    Soweit hab ich es verstanden. Und wie ist das dann geregelt, wenn die gesamte Zeit (Wegezeit + Termin) die normale AZ überschreitet? Bei uns ist das alles so kompliziert.... Da wird noch zwischen Reise- und Wegezeit unterschieden. Und alles, was über die normale AZ hinaus geht, wird nur mit 25% gewertet. Also wenn man 2 Stunden länger unterwegs ist, bekommt man davon nur eine halbe Stunde angerechnet.

    Dienstwagen haben wir normalerweise nicht. Wir fahren 99% mit privaten Autos. Es gäbe aber die Möglichkeit, dass wir uns einen Dienstwagen vor Ort (also 1. Arbeitstätte) stellen lassen können. Das macht aber nur EIN MA bei uns. Denn der AG wird sich da ganz schnell was einfallen, weil es zu teuer wird. Er bräuchte einen Fahrer, der den Dienstwagen zu uns bringt (ca. 90 km), dann mit Taxi zum Bahnhof fährt (auf Grund eines sehr schlechten Nahverkehr) und mit dem Zug wieder zurückfährt.


    Und ich Blindfisch habe eben erst gelesen, dass es nur bei einem Arbeitsweg > 15 Min. zu berücksichtigen ist. Da habe ich Glück, meiner ist nur 12 Minuten ;)


    Tschuldigung, dass ich wieder schneller geschrieben (im Forum) als gelesen habe (in der BV) ;) :huh:

    Hallo Ihr Lieben, mal wieder eine Verständnisfrage bzw. "Meinungsumfrage":


    In unserer neuen BV Dienstreisen steht der Passus, dass wir bei DR, die zu Hause beginnen, die Wegezeit zur 1. Tätigkeitsstätte (also den normalen Arbeitsweg) von der Reisezeit abziehen müssen. Nun könnte es ja einen Fall geben, wo die DR genau in die andere Richtung geht als der Weg zur 1. Tätigkeitsstätte. Trotzdem müssen wir diese Wegezeit abziehen.


    Anscheinend habe ich nur wieder eine Denkblockade, weil ich darin überhaupt keinen Sinn sehe. Oder habt Ihr ähnliche Regelungen?


    LG Lilex


    PS: Nur am Rande: Mein Chef meinte zu mir, ich kann ja auch erst auf Arbeit fahren, einstechen und dann erst auf DR gehen. Und zum Feierabend das gleiche.

    Du arbeitest aber in Sachsen-Anhalt, verstehe ich das richtig? (Ich habe auch gerade das Gefühl, den Dialog hatten wir schon mal...)

    Ich habe das gleiche Gefühl ^^ Und ja, ich arbeite in S-A...,


    Ich habe das Seminar jetzt einfach gebucht, nachdem mein Chef es mir schriftlich genehmigt hat. Und nun harre ich mal der Dinge....

    Sachsen und Bayern sind m.W. die beiden Bundesländer, die keinen Fortbildungsurlaub vorsehen.

    Genau! Und deswegen stellen sich die Personalleute, die alle in Sachsen wohnen und arbeiten, ziemlich inkompetent an, wenn es um den Bildungsurlaub geht, den wir MA aus Sachsen-Anhalt eigentlich nehmen könnten.

    Eine eventuelle Alternative wäre Bildungsurlaub nehmen und schauen, ob dieses oder ein ähnliches Seminar auch von der Gewerkschaft angeboten wird. Falls du Gewerkschaftsmitglied bist, ist das Seminar für dich kostenlos und du hast nur deine Reisekosten.

    Zum Thema Bildungsurlaub hatte ich hier auch schon was gepostet. Da ich selber in Sachsen-Anhalt wohne und arbeite und mir daher diese Freistellung zusteht, ist aber unser Hauptbetrieb in Sachsen unfähig, das zu begreifen.


    Bei der Gewerkschaft kann ich natürlich auch mal schauen, ob ich etwas Derartiges dort auch finde. Hatte ich gar nicht auf dem Schirm.