Beiträge von Lilex

    Mir ist ja durchaus bewusst, dass man nicht immer zu 100% umsetzen kann.

    Selbst wenn ein anderes Familienmitglied (der Herr sei ihm gnädig :evil: ) den Anruf annehmen würde, da wäre ich sowas von zugedröhnt, das ich gar nicht arbeiten gehen könnte


    Ich habe Kollegen, die einfach nicht trauen, nein zu sagen. Denen hab ich auch gesagt, dass sie da eben 2-3 Bierchen getrunken haben und nicht mehr arbeiten können/dürfen. Letzten Endes aber ist es jedem MA selbst überlassen, wie er sich entscheidet. Sind ja alle schon groß :)

    Wenn das z. B. über eine Rufbereitschaft gehen würde könnte ich mir das noch vorstellen. Aber z. B. einfach anrufen geht definitiv nicht.

    Genau! Und da dem AG eine Rufbereitschaft zu teuer ist, "trotzen" da nun ein paar MA (m.M.m. auch zu Recht).


    Seit März mahne ich ja das vom BR versprochene Review dieser BV an. Das sollte nämlich nach 1 Jahr erfolgen, was Ende Juni gewesen wäre. Immerhin wurde in der letzten Sitzung beschlossen, dass dieses Review nun vorbereitet wird. Vorbereitet!

    Ist in der BV geregelt wie sich der Vorgesetzte innerhalb von 24h Ersatzpersonal ranholen kann? Also wie das zu erfolgen hat und eine Erreichbarkeit der Mitarbeiter .......

    Ich war eben nicht ganz korrekt. So steht es wortwörtlich in der BV zum Genehmigungsverfahren:


    "Zur Wahrnehmung seiner Mitbestimmungsrechte erhält der Betriebsrat 14 Tage vor Beginn die Rahmendienstpläne der einzelnen Arbeitsbereiche zur Bestätigung vorgelegt. Ein erneutes Zusenden und die Bestätigung des Betriebsrates ist nur erforderlich, sofern es Änderungen an den Rahmendienstplänen gibt."


    Nach Auskunft des BR bedeutet der letzte Satz das, was ich oben geschrieben habe.


    Weiter steht:


    "• Die Einsätze, auf Grundlage der Rahmendienstpläne, werden in Absprache untereinander und der Führungskraft mindestens für den Zeitraum eines Kalendermonats bis zum 15. des Vormonats aufgestellt und dem Arbeitsbereich zur Verfügung gestellt.


    Dieser Ounkt ist ok.


    • Eine Änderung der Einsätze kann durch die Führungskraft im Ausnahmefall bei betrieblichen Erfordernissen mit einer Ankündigungsdauer von 24 Stunden angeordnet werden. Bei krankheits- oder unfallbedingten Ausfällen sind kurzfristigere Änderungen möglich."

    Mehr steht dazu nicht.

    Ja Fried, ich gebe Dir da vollkommen recht. Nur leider hat sich die bislang eher bescheidene Aktivität des BR noch mehr verschlechert. Mit unserer neuen BV zur Arbeitszeit wurde jetzt sogar vereinbart, dass die DP nur noch vom BR genehmigt werden müssen, wenn grundlegene Änderungen vorgenommen werden (sprich: Wenn der Rhythmus etc. geändert wird). Bei kurzfristigen Änderungen bei Krankheit z. B. muss der BR nichts mehr vorgelegt bekommen. Tja, so isses bei uns. Und weiterhin steht in dieser BV, dass der Vorgesetzte innerhalb von 24 h Ersatzpersonal ranholen darf. Aber keine Rede von Bereitschaft oder so, DASS ist dem AG dann zu teuer. Und dass dann die Mehrarbeitsanträge bis zu 4 Wochen beim BR zur Genehmigung liegen, will ich hier gar nicht erwähnen...

    Das ist ein gern gemachter Fehler, dass sich Arbeitnehmer die Probleme des Arbeitgebers zu eigen machen.

    Ich glaube bei euch ist eine Menge Grundlagenarbeit für den Betriebsrat zu tun.


    das ist auch ein gern gemachter Fehler seine Mithilfe zu verweigern, nur um des Verweigern wegens.

    Was spricht dagegen, dem AG eine Lösungsvorschlag oder Hilfestellung zu geben?


    Ich denke, dass so eine Einstellung wie das kurzfristige vertreten durchaus sehr vom Vorgesetzten abhängig ist (bei uns jedenfalls). Beim alten Chef hatten sogar ein paar Kollegen gefordert, dass ihr privaten Daten (Telefon, Mail) vor ihren Augen vom Chef gelöscht werden und haben ihn verboten, sie in ihrer Freizeit zu kontaktieren. Zu Recht natürlich, wenn man so einen inkompetenten Menschen hatte als Chef. Der hatte sogar einem MA gedroht, wenn er nicht abends zur Schicht kommt (eigentlich hatte er frei), muss die Anlage auf seine Kosten abgefahren werden. Das wäre weit im 5-stelligen Bereich gewesen. Eine Weile später war er weg ;)


    Jetzt ist es so, dass wieder etwas mehr Motivation herrscht. Allerdings sind es immer nur bestimmte Kollegen, die einspringen. Dafür bekommen sie die gesamte Wegzeit (zwischen 2 und 3,5 Std.) als Arbeitszeit vergütet und bekommen natürlich die kompletten Mehrarbeitszuschläge. Wenn sie am Jahresende zuviele Stunden haben, wird alles, was über dem Maximum liegt, ausbezahlt. Auf der einen Seite lohnt es sich, da bis zu 200 STd. bezahlt worden sind. Andererseits haben diese MA weit über 200 Std. mehr geleistet als vereinbart. Hat eben alles 2 Seiten...

    Natürlich sind solche Informationen nicht sonderlich interessant. Aber wenn die Menge solcher Info-Punkte um die 20-30 verschiedene Themen sind, dann vermuten wir, dass der BR damit nur seinen "Fleiß" rüberbringen will, da er sonst leider nicht allzu viel auf die Reihe bringt.

    Schreib ihr dann auch beim nächsten mal "Äh, doch nur 2 Einstellungen, eine hat der AG nicht durchgeführt"?

    Nicht "ihr", sondern "die" - weil ich bin momentan ohne BR-Zugehörigkeit. :(

    Bei uns wird dafür das tolle Yammer genutz. Dort schreibt dann der BR die behandelten Themen rein. Z.B. "3 Neueinstellungen" oder "Beschluss zur Durchführung einer Party", wobei letzteres nur fiktiv ist.


    Aber mehr erfahren wir nicht, keine Inhalte oder Details.

    Hallöchen,


    jetzt gab es einige Diskussionen rund um den Dienstplan. Bei uns taucht nun auch immer wieder der Streitpunkt auf, wer verantwortlich ist: Muss der AN sich z.B. nach einem Frei oder Urlaub erkundigen, ob sich der DP geändert hat oder muss der AG den AN irgendwie informieren?


    Der Fall ist, dass ein AN aus einem längeren Frei montags direkt zu einem 2-tägigem Seminar gefahren ist, obwohl das am Freitag gecancelt wurde (aus Personalmangel, er hätte am Montag eine zusätzliche Schicht machen müssen). Er war einfach nicht zu erreichen, weder per Telefon noch Mail. Das ist ja eigentlich auch sein gutes Recht. Da wir aber genau wissen, dass dieser AN in seinem Frei mehrmals am Tag seine Mails (auch dienstlich) abruft und auch bei 2 oder 3 Kollegen fast jeden Tag anruft, was es Neues gibt, haben wir halt nun gewisse Zweifel, dass er von dieser Änderung nichts wusste. Zumal er bei Seminarbeginn gesagt bekommen hat vom Veranstalter, dass gecancelt wurde, hat er trotzdem beide Tage teilgenommen und meinte dann, er könne den Dienstag auch keine Schicht machen wegen Ruhezeit. Für beide Schichten mussten nun Kollegen aus dem Frei einsprinegn, was wir alle sehr unkollegial finden (die Ausdrücke waren etwas extremer....).


    Und der AG kann ja nun nicht mehr, als ihm hinter zu telefonieren und zu mailen.


    Wer würde denn jetzt im Ernstfall recht haben? Aber ich befürchte, dass es auch hier keine eindeutige Antwort geben wird ;)


    LG Lilex

    Ihr habt recht, alles hat 2 Seiten. Ich habe als "Büro-Tussi" früher auch bei den Inventuren der Küchen mitgemacht etc. War für mich eine nette Abwechslung.


    An und für sich ist ja auch nichts dagegen einzuwenden. Unsere Firma hatte ja auch mal Schnuppertage eingeführt, wo jeder mal bei anderen reinschnuppern konnte. Ich selbst fand das spitze. Schon allein mal zu erleben, was z.B. nach meinem Erstellen einer Banf (SAP) weiter geschieht. Wurde aber dann wieder eingestellt mangels Interesse.


    Wir fanden das vom BR eben sehr dreist, weil wir jahrelang drum gekämpft haben, dass bei der letzten GPO keine Stelle bei uns gestrichen wird. BR hat kläglich versagt und wir hatten einen MA weniger. Und nach solchem Versagen uns dann sowas zu raten, ist einfach nur dummdreist.


    Ergebnis war, dass die Schlipsträger einen Tag lang Ausschuss produziert haben! :D

    DAS hätte ich bei unseren Herren der Schöpfung auch gern mal erlebt. Ich hatte das ja schon vorgeschlagen: Statt tage- und wochenlangen Diskussionen, ob es zu viel oder zu wenig zu tun gibt, sollten die Herren einfach mal 1 Woche dort arbeiten. Natürlich ließ das ihr Terminplan "leider" nicht zu ;)


    LG Lilex


    "verhaltensinteressante"

    Finde dieses Wort genial! Darf ich es auch verwenden? ;)

    Also ehrlich, wir sind völlig verdattert, sauer undsprachlos (auch unser Chef!), als unser supertoller, extremst kompetenter BR auf Grund erheblichen Personalmangels den Vorschlag gemacht hat, dass ja auch die Verwaltungskräfte - also Chef, Ingenieur und ich - Vertretungen im Schichtbetrieb übernehmen können.


    Dazu erst einmal von mir ein: <X <X <X <X


    Dass man dafür aber spezielle Ausdbildungen braucht wie z.B. Kesselwärter, ist den Damen und Herren anscheinend nicht in den Sinn gekommen. Und die Krönung ist: Als ich vor ca. 3 Jahren auch wegen extremen Personalmangel dem BR vorgeschlagen habe, dass ich mich ja weiterbilden könnte, um auch mal vertreten zu können, hielten die mich für blöd, weil ich dadurch dem AG ja noch entgegen kommen würde (wobei sie damit recht hatten und ich hab es sein lassen).


    Was soll man dazu noch groß sagen? IHR müsst dazu aber auch nichts sagen, ich musste nur mal Luft ablassen. Mal wieder.


    LG Lilex

    Das ist natürlich schön zu hören. Dann habe ich aber nicht verstanden, warum das ganze denn jetzt ein Thema ist. Ich hatte das so verstanden, dass du hier irgendetwas belastbares/wasserdichtes bräuchtest um gegen irgendwelche "Innenwiderstände" anzuarbeiten.

    Das hast Du schon richtig verstanden. Mein Chef ist zwar chillig, aber wir haben einen ****(zensiert)*** als HR-Manager. Und bisher war es so, das der HR-Manager den Inhalt meines Vertrages bestimmt hat. Und ich vermute, dass er bei mir so langsam nur noch ein rotes Tuch sieht ^^ Daher wollte ich bei dem dann mit was Handfestem ankommen. Im Grunde genommen ist er ja auch meinen Chef übergangen, der meinen Antrag ja ohne Wenn und Aber bestätigt hat.

    Hoffentlich schaffe ich jetzt, so weit wie möglich auf Eure Wenns, Abers usw. einzugehen.


    Erst einmal muss ich noch was anmerken: Einiger der wenigen Vorteile, die wir als Außenstelle haben ist der, dass die in der Hauptzentrale mitunter gar nicht wissen, was wir so tun ;) Und mein Chef hier vor Ort ist da sowas von gechillt, das glaubt man kaum. Also können wir den Punkt "Ist denn genug Arbeit da?" absolut vernachlässigen.

    das wäre jetzt der 2. Grund unabhängig vom 1. Grund: deinem Wunsch wurde doch erst entsprochen am 01.04.2022?

    Warum sollte der AG jetzt wieder erhöhen müssen?

    Bei allem Verständnis für Änderungen die gesundheitlich bedingt und notwendig sind, soweit es sich um "nur" Wünsche handelt muss dem AG eine gewisse Planbarkeit zugestanden werden.

    Meinem Wunsch wird jährlich entsprochen, da mein Änderungsvertrag jeweils nur 1 Jahr läuft. Und wenn ich vorerst nicht wieder in die Vollzeit rutschen will, muss ich halt jedes Jahr wieder neu meinen Wunsch äußern. Planbarkeit ist auch nicht so der springende Punkt. Für ganz wichtige/eilige Sachen habe ich einen Vertreter (der sich auch als Vertretung weißgott nicht totarbeitet). Alles andere bleibt meist liegen und ich arbeite alles nach. Also ich meine nach einer AU oder so.



    Da ich bekanntermaßen kein Experte auf dem Gebiet des SGB bin, eine Frage hierzu: wenn die Arbeitszeitverkürzung der Behinderung geschuldet ist, ließen sich dann solche Arbeitszeiten verargumentieren?

    Dazu muss ich sagen, dass ich da gar nicht argumentieren muss. Mein Chef vertritt die Auffassung "Solange die Arbeit erledigt wird, ist mir völlig egal, wann und wie Sie arbeiten"

    Das betrifft einen Anspruch auf Verringerung der ArbZ, einer auf Erhöhung wäre mir neu.

    Das hatte ich auch "befürchtet". Wäre aber logisch. Wenn ich nun aber warte, bis mein aktueller Änderungsvertrag ausläuft und erst dann diese Mitteilung mache? Dann wäre ja wieder Vollzeit die Grundlage. Also Vertrag läuft zum 31.03.23 aus, somit wäre ab 01.04.23 wieder Vollzeit. Und dann wären ja die 32 Stunden auch wieder eine Verringerung.

    Hallo in die Runde,


    nach einigen Recherchen habe ich nun herausgefunden, dass man bei einer Schwerbehinderung dem AG lediglich mitteilen muss, wenn man nur noch in TZ arbeiten möchte/kann. Und ich habe die ganzen Jahre jährlich einen Antrag gestellt und unserem HR dadurch die Möglichkeit gegeben, mich nun auszutricksen (Thema BV neue Pausenzeiten, steht in einem anderen Thread). Ich bin mal wieder begeistert, wie unsere SBV den Durchblick hat. X(


    Nun meine (erstmal) theoretische Frage: Momentan arbeite ich 30 Stunden Mo-Fr. Kann man nun dem AG auch genauso mitteilen, dass man ab den soundsovielten 32 Stunden arbeiten wird? Weil eigentlich ist es ja eine Erhöhung. Dennoch bleibt es auch weiter TZ.


    Und nun meine zweite (auch erst mal) theoretische Frage: In einem Gerichtsurteil (Az. 15 Sa 1021/18) wurde folgendes dargelegt: „...dass die betroffenen Behinderten sogar Anspruch auf eine konkrete Verteilung der Arbeitszeit haben, die ihrer Behinderung entspricht.“ Der Ausgangspunkt in diesem Urteil war ein anderer, als bei mir. Könnte man das dennoch verallgemeinern?

    Geplant habe ich, dass ich gegen Ende des Jahres von 30 auf 32 Stunden aufstocken will, aber mit einer speziellen Pausenregelung. Hatte gedacht, Mo-Do je 7 h plus 30 Minuten Pause und Freitags 4 Stunden ohne Pause. Gesetzlich ist das ja korrekt. Dazu müsste ich mir halt sicher sein, dass ich mich auf beide o.a. Punkte berufen kann.


    Was sagt Ihr dazu? Wie gesagt, meine SBV zu fragen, bringt null, da sie nicht mal Grundlagen zu kennen scheint.


    LG Lilex

    Hallo Ihr Lieben und sorry für die späte Antwort, mich hat es mal wieder etwas umgehauen....


    Vielen vielen Dank für die ganzen hilfreichen Kommentare und Tipps. Ich habe alles so an meine Schwieto weiter gegeben. Bzw. es meinem Sohn übermittelt. Wie es ausschaut, redet er aber gegen eine Wand. Er als auch ich können nicht verstehen, wie man so leichtsinnig auf so viel Geld verzichten kann.


    Ich selber möchte mich da nicht einmischen, das hat aber Gründe, die ich hier nicht gern angeben möchte.


    ALso ganz lieben Dank an Euch alle!!

    Ich finde die Aussagen das das nach etwas riecht sehr interessant. Es war von ca. 800 und ca. 1600 Euro die Rede. Aufgrund von ca. Beträgen werfe ich da keinen Rechner an weil das könnte theoretisch 1600 und 899 sein. Wobei wir dann bei der Berechnung hier in einem Beitrag sogar hinkommen könnten in Lohnsteuerklasse 6.
    Natürlich könnten wir auch bei 800 und 1699 liegen. Aber ohne Kenntnis was da noch relevant sein könnte ist das alles viel zu vage und Spekulativ für mich.

    Leider liegen mir keine weiteren Infos vor. Wenn sie z.B. auch eine Lohnpfändung hat wie mein Sohn, es mir aber nicht sagt, kann ich auch nichts ändern. Es ging halt nur erst mal darum, ob sie Anspruch auf eine Lohnabrechnung in Textform hat. Denn erst dann könnten wir schauen, wo der Fehler liegt.

    Sofern nicht der §108 GewO (2) zutrifft ist die Abrechnung ganz klar für für den Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.
    Das setzt aber voraus, das es mal eine Abrechnung, welche sich nicht verändert hat gegeben haben muss.
    Bei variablen Beträgen sollte es selbstverständlich eine Abrechnung in Textform geben wie schon beschrieben von den Kollegen.
    Deshalb wäre mal zu prüfen ob nicht der §108 GewO (2) zutrifft.

    Ja das hatte ich auch gelesen. Aber sie hat wohl noch nie eine richtige Abrechnung bekommen. Ich schätze aber, Punkt 2 wird nicht zutreffen, da sie durch 3-Schicht-System garantiert immer unterschiedliche Abrechnungen wird.

    Das kommt noch dazu - vielleicht auch mal bei Krankenkasse und Co nett nachfragen, ob man ordentlich gemeldet ist und die Beiträge eingezahlt wurden.

    Gute Idee. Da soll sie einfach mal anrufen. Ich denke, die Krankenkassen werden da gern nachschauen, schon im eigenen Interesse...

    Hallo Ihr Lieben,


    heute muss ich Euch mal zu einem Problem innerhalb der Familie was fragen. Und zwar geht es um die Lebenspartnerin meines Sohnes.


    Sie hat das Problem, dass sie keine in welcher Art auch immer Lohnabrechnung bekommt. Weder schriftlich noch elektronisch. Sie kennt ihr Brutto (ca. 1.600 EUR) aus dem Arbeitsvertrag und sieht ihr Netto dann ledigliche in den Kontoauszügen. Nun wird ihr aber nur ca. 800 EUR netto monatlich überwiesen. Das erscheint uns sehr wenig. Auf Nachfrage bei ihrem AG meinte dieser nur "Na das sind halt alles Abzüge". Ihre Bitte, ihr doch eine monatliche Übersicht (Abrechnung) zu erstellen, hat der AG kommentarlos abgelehnt. Und wie sie sagt, geht es dort allen AN so. Einen BR gibt es, aber der scheint auch nur aus Blindschleichen wie unserer zu bestehen 🥴


    Das ist doch alles komisch, oder? Meine Schwieto in spe ist leider etwas unerfahren und ängstlich, da noch sehr jung. Ich würde ihr gern helfen und ihr bestätigen, dass sie ein Recht auf eine Abrechnung in Textform hat. Ich habe da den § 108 GewO gefunden. Der ist doch da anwendbar, oder?


    LG Lilex