Beiträge von Lilex

    Wenn neuen Azubis anfangen, gibt es auch bei uns so ein Willkommenstreffen.


    Bei neuen Kollegen gibt es neuerdings nur noch eine Begrüßungsmail mit einem Link zu unserem Bildungsportal, wo einige Infos für neue Kollegen stehen (Ansprechpartner, wo welche Formulare sind, wie die Abrechnung erfolgt und dann noch ca. 70% Gesabbel... ähm... Vorstellung des Unternehmens)


    Und dann bekommen sie noch einen Link zu unserem Online-Werbemittelshop, wo sie sich für 10 EUR was aussuchen können.


    Ich würde auch sagen, ladet selbst ein.

    Diese 2 h Erhöhung wäre nur "Nebenprodukt". Und es geht auch nicht primär um eine AZ-Erhöhung.

    Tut mir leid aber für mich hört sich das an als wenn jemand mit einer betrieblichen Regelung nicht einverstanden ist und deswegen seine Behinderung benutzen will um sich ne Sonderregelung zu schaffen.

    Natürlich bin ich nicht einverstanden. Aber dazu bei Bedarf in den entsprechenden Treads nachlesen, warum wieso weshalb...


    Bezüglich der Erhöhung der Arbeitszeit kommt es darauf an, ob die Arbeitszeit in der Vergangenheit aus behinderungsbedingten Gründen reduziert wurde oder ob die jetzige Arbeitszeit von Anfang an so vereinbart war.


    Ich bekomme jedes Jahr einen neuen Änderungsvertrag. Und diesmal übrschnitt sich der Beginn des neuen Vertrages mit der Einführung dieser BV. Daher hat der Personalonkel gleich reingeschrieben, dass die BV gilt. Die vorigen Jahre habe ich meinen Vertrag immer so bekommen, wie ich es beantragt hatte. Aber wie gesagt, mir geht es nicht um die Erhöhung. Wenn es nur daran scheitern würde, würde ich natürlich bei meinen 30 Stunden bleiben. Und diese AZ-Kürzung habe ich von Anfang an mit § 164 Abs. 4 SGB IX begründet.



    Das ist bei uns leider der Knackpunkt. Der BR scheint ein Kuschelpartner des AG zu sein und die SBV (seit weit über 10 Jahren im Amt) ist auch immer überfragt. Das Problem ist, sie macht sich dann auch nicht schlau. Ich bzw. wir Schwerbehinderten sollen uns dann selbst kümmern.


    Aber der Tipp mit dem örtlichen Integratinsfachdienst find ich gut! Dort hatte ich schon mal vor 3 oder 4 Jahren angerufen. Die waren da echt sehr freundlich. Das werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen.


    die für X der reinste Segen ist, kann sich für Y gesundheitlich nachteilig auswirken....da gebe ich dir recht aber auch für behinderte Mitarbeiter ist der Arbeitsplatz kein Wunschkonzert. Wenn wie aus den bisherigen Beiträgen von Lilex erkennbar eine schlechte Regelung für Teilzeitkräfte von AG und BR geschaffen wurde brauche ich meine Behinderung nicht in den Vordergrund zu setzen um eine Änderung meiner Arbeitszeit zu erreichen.

    Warum soll ich meine Behinderung nicht mit ins Spiel bringen? Ich bin es nun mal und wenn mir die neue Regelung psychisch überhaupt nicht bekommt, dann bringe ich die ins Spiel und gut. Und nochmals: Es geht nicht um eine Erhöhung der AZ, sondern um eine bessere tägliche Verteilung.

    Hallo @ll,


    heute treibe ich mich mal hier rum. Und habe nur eine Frage zum leidensgerechten Arbeitsplatz. Ich bin schwerbehindert (GdB 50) und habe ausstattungsmäßig schon ganz gute Bedingungen. Was mich jetzt aber noch beschäftigt: Gehört eine Arbeitszeitänderung auch dazu?


    Hintergrund: Ich möchte auf Grund unserer neuen BV mit einer für Teilzeitler dusseligen und unsinnigen Pausenregelung meine AZ von 6 h x 5 Tage auf 7 h Mo-DO + 4 h Freitags ändern. Dabei Mo-Do zzgl. 30 Minuten Pause, Freitags ohne Pause. Und ja, das wären 2 h mehr pro Woche. Aber das wäre ok.


    Dies dürfte ja erst mal dem ArbZG entsprechen. Weil aber unser AG ziemlich unflexibel und stur ist (unser BR leider auch), würde ich natürlich auch gern das Argument eines leidensgerechten Arbeitsplatzes in meinem Antrag bringen. Meine Schwerbehinderung umfasst neben einigen körperlichen Gebrechen auch einiges an seelischen Beeinträchtigungen.


    Und wenn der AG da nicht mitmacht, wäre da unsere SBV in der Pflicht, mich zu unterstützen? Bisher ist da ja leider nicht viel gekommen von ihr. Und könnte man für solche Fälle auch das Integrationsamt um Unterstützung bitten?


    LG Lilex

    Naja, Randolf, es kommt halt drauf an. Wenn da tatsächlich Dienstpläne o.ä. dranhängen, ist es verständlich. Aber es gibt ja auch MA (so ein kleines Büro-Licht wie ich), bei denen es keinerlei Planung bedarf.


    Allerdings würde ich - wenn es wirklich stark um meine Gesundheit geht - meine rechtlichen Mittel ausschöpfen. Wenn man aber einen netten AG hat, kann man eher noch einen Kompromiss finden.


    Und AUB als kleinen Nachdruck - warum nicht?

    Ich habe damals ganz formlos meine Teilzeit aus gesundheitlichen Gründen eben entspr. §164 SGB IX Abs.5 beantragt. Hatte bzw. habe auch noch GdB 50. Mein Hintergrund war allerdings, dass ich die gesundheitlichen Gründe (und nicht etwa zu viel Geld :D ) besonders hervorhebe. Hatte den Antrag ca. 3 Wochen vor Beginn der gewünschten TZ gestellt und hat prima geklappt.


    Und wenn der Kollege das wirklich auch aus gesundheitlichen beantragen möchte/muss, dann zeht den §164 SGB IX Abs.5 ran und gut ist es.


    LG Lilex

    Guten Morgen,


    ich muss nochmal nerven. Bin ja immer noch dran, unsere dämliche BV zur AZ prüfen zu lassen. Irgendwie passiert aber nix, obwohl ich schon im Yammer öffentlich (also firmenintern) angefragt habe.


    Jetzt nur nochmal eine kleine Frage für mich zum Verständnis, obwohl ich weiß, dass gerade bei einer AZ von 6 Std. einige Problemchen bezgl. der Pausen existieren.


    Im ArbZG heißt es ja, dass ab 6 Stunden eine Pause von 30 Minuten zu nehmen ist. Das ist ja erst mal soweit richtig, oder?


    Würde es dem ArbZG entsprechen, wenn man jetzt bspw. vertraglich vereinbart, während der 6 Stunden eine 15-minütige Pause zu nehmen, dann aber nach den 6 Stunden erst mal keine weitere Pause machen muss? Würde aus dem Bauchgefühl her sagen, dass es so nicht funktioniert, oder???


    ABER: Wenn man eine 30 min.-Pause macht (exakt nach ArbZG), könnte es sich mit den Pausen dann erledigt hat, bis man zur nächsten "Stufe" (9 Std.) kommt.


    Das sind nur theoretische Fragen, natürlich muss man dann auch einen entsprechenden Änderungsvertrag bekommen. Ich möchte nur gern mit einem bestimmten Hintergrundwissen argumentieren.

    Da antworte ich dann immer gerne:


    "Wenn es immer dieselben sind und die machen nichts, stell dich einfach mit auf, dann kannst aktiv daran etwas ändern."


    Wir haben übrigens unsere Quote deutlich nach oben geschoben, seitdem wir aktiv Briefwahl anbieten.

    Und ich antworte darauf sehr gerne: Ich werde definitiv zur nächsten Wahl mit meiner eigener Liste überraschen. 8) Wäre - seit es nach der Wende im Ossiland BR gibt - ein abolutes Novum bei uns. Bisher gab es immer 2 Listen mit den gleichmäßig auf den ersten Plätzen verteilten "alten" BRM.

    Habt vielen Dank für Eure Auskünfte. Ist wirklich sehr interessant, wie unterschiedlich doch die Beteiligung ist. Bei uns war es ja auch nur etwas über 50%. Und wie ich so bei den Kollegen aus den verschiedensten Bereichen herausgehört habe, liegt die geringe Beteiligung wohl größtenteils an einer stetig wachsenden Resignation der MA. Häufigster Satz: "Hat doch eh keinen Sinn, sind doch eh immer dieselben. Und die machen nichts"


    Also vielen Dank! :thumbup:

    Wenn der Chef einen auf den Kieker hat, kann eh machen, was man will - ist alles falsch. Kenn ich leider auch.


    Bei uns wurde mit der neuen (Kack-)BV (sh. anderer Thread) die Kernarbeitszeit abgeschafft. Das war echt mal im Sinne der MA. Als wir sie noch hatten, kam bei Verletzung der Kernzeit ein Fehlerprotokoll vom Lohn und der Chef musste nur bestätigen, dass dies ok war. In den letzten Jahren allerdings war das wohl allen egal, dann konnten die MA kommen und gehen wie sie wollten. Nur die AZ muss hat erreicht werden.


    Natürlich muss man nicht sagen, was nun los ist. Aber ein "Chef ich muss weg, Familienmitglied schwer krank" fände ich durchaus im Rahmen des Machbaren. Ich musste auch früher öfter mal schnell weg, weil Anruf vom Notarzt wegen meines Sohnes kam. Chef wollte mir auch was draus drehen. Aber da hatten wir noch nen genialen BR.

    Hallöchen,


    diesmal eine ganz einfache Frage ;)


    Wie war bei Euch die Wahlbeteiligung? Würde sie gern mal mit unserer (52%) vergleichen.

    HM... kannst Du nicht eine eigene Excel-Liste erstellen, wo Du nach Deinem Ermessen alles korrekt eintragen kannst? Man kann ja einen Vermerk machen, dass in dieser Liste Deine AZ korrekt ausgewiesen werden kann. Oder schreibst direkt an den AG einen Brief, in dem Du ihm das alles erklärst.


    Und wenn man krank, kann man eh nichts eintragen. Dann ist man krank. Da kann man nur nach der Krankheit nachtragen.

    Muss-Ich-Loswerden-Liste."

    Auf der stand ich bei meinem vorigen Chef schon lange 8o Meine Krankheitsvertretung (war damals über 1 Jahr krank) hatte sogar schon eine Wohnung hier gesucht. Und Chef erzählte rum, dass ich nicht wiederkomme. Aber denkste! Da isse wieder und dafür ist Chef weg :D :D :D

    Die wird dadurch keinen Deut besser sondern nur konkreter scheiße.

    Lol... das bringts auf den Punkt ^^


    Aber weißt Du, dann lieber eine konkretere und dennoch kack BV. So kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe. Mal warten, was die Gewerkschaft dazu sagt. Sehr optimistisch bin ich da aber auch nicht.


    Ich kann halt immer nicht nachvollziehen, dass die MA - egal, was der AG denen zumutet - immer wieder still halten. Wobei meine Vermutung ist (durch diverse Unterhaltungen mit MA untermauert), dass die meisten echt resigniert haben, weil der BR eben nur schnullipups verhandelt und bei den wichtigeren Sachen versagt.

    Wenn nicht angewiesen ist, dass eine Pause gemacht werden muss, dann bleibt nur die Aussage von Fried: Die tatsächliche Arbeitszeit ist zu vergüten und - wenn keine Pause gemacht wurde - die Zeiterfassung nach drei Stunden und einer Minute falsch.

    Es

    Weil also nicht expilzit drin steht, dass da Pause gemacht werden muss, sondern nur, dass Pausenzeiten abgezogen werden, ist das ungültig?


    Ich habe übrigens doch einen Abschnitt in der BV übersehen. Sorry.... Hier nur der Vollständigkeit halber der letzte Anstrich zu dieser Regelung:


    (5) Die in Ziffer 4, Absatz 1 - 4 definierten Pausenregelungen gelten grundsätzlich auch für Teilzeitbeschäftigte.

    erwartest du ernsthaft das sich der Bewerber für sein Gespräch nach deiner Verfügbarkeit richtet?

    Manchmal nehmen sich die SBVen zu wichtig - unsere leider auch - bitte nicht persönlich nehmen.

    Aber wenn der Bewerber erst abends kann und die Firma das dann macht kannst du als SBV teilnehmen, deinen Vertreter schicken oder es eben lassen

    Dem muss ich zustimmen. Wir hatten kürzlich auch 3 Bewerbergespräche. Da die 3 noch in einem Arbeitsverhältnis standen, konnten sie auch erst nach 17 Uhr. Das ist leider so.


    Würde denn bei Dir die Möglichkeit einer AZ-Verlagerung bestehen? Dass Du eben mal (als Beispiel) von 10:30 bis 18:30 Uhr arbeitest? Da wäre eine Teilnahme ja möglich.

    In dem Absatz wird keine Pause angewiesen, die Arbeitszeit ist also zu vergüten.

    Gleichwohl gehe ich davon aus, dass das Zitat in der Ausgangsfrage nicht die komplette BV abbildet und somit eine konkrete Anweisung von Pausen in einem bestimmten Pausenkorridor unter einem anderen, nicht zitierten Absatz, nicht ausgeschlossen ist.

    Das stimmt erst mal, das ist natürlich nicht die komplette BV. Allerdings ist der zitierte Text in meinem Ausgangsthread der komplette Teil zum Thema Pausenregelung. Die restliche BV regelt dann Servicezeiten, Betriebszeiten, Freistellungen, Gleitzeit, Mehrarbeit usw. Da steht zu Pausen nichts mehr.


    Mehrarbeit ist ja übrigens der gleiche Quatsch. Die gilt bei Teilzeitlern wieder erst nach der AZ von Vollzeitlern. Ist aber wieder ein anderes Thema. Zumindest lasse ich das ganze Ding jetzt von der Gewerkschaft prüfen.


    Steht in der BV nur, dass die Zeit abgezogen wird, oder auch, dass entsprechend dieser Bedingungen eine Pause auch einzulegen ist? Denn, so doof das auch sein mag, Pausenzeiten kann der AG (unter BEachtung der MBR) ja auch anweisen.

    Ja, das ist mir durchaus bewusst, dass der AG mehr Pausen anweisen kann. Kann er ja auch machen. Es soll nur nicht nachteilige Auswirkungen haben.