Beiträge von Lilex

    Ich sehe Anrufen auch als sehr problematisch! Fall aus der Praxis: Kranker MA ruft einen Schicht-MA an und meldet sich krank. Dann gabs mächtigen Ärger, weil der DP nicht geändert wurde. DP-Ersteller sagte, er habe keine Info dazu bekommen. Schicht-MA sagt, er hätte dem DP-Ersteller Bescheid gesagt.


    Daher wirklich als MAIL oder in einer anderen, nachweisbaren Form mitteilen.

    Wir sollen auch Vorgesetzten und Lohnrechnung informieren. GsD wird dies bei uns ausnahmesweise mal etwas tolerant gesehen. Ich z.B. schreibe beiden Ansprechpartnern eine Mail mit den Infos. Zusätzlich sollen wir jetzt noch die Info mitteilen, ob eine AUB existiert oder wir Kulanztage (Krank ohne Schrein) nehmen. So weiß der Lohnrechner, wann er bei der Kasse abrufen muss. Andere rufen bei mir an und ich gebe die Info dann entsprechend weiter.


    Und Thema "Koma". Ich selber z.B. lebe recht isoliert. Daher habe ich dem Chef und seinem Vertreter die Info gegeben, dass wenn ich mich gar nicht melde, was passiert ist. Im Grunde genommen also eine Blankoabmeldung.

    Ja klar, sowas könnte sicher auch kommen. Das lass ich dann einfach auf mich zukommen. Allerdings hatte ich dieses Modell auch schon in ein oder zwei meiner Anträge. Da kam gar nichts von denen.



    Man muss hier schon unterscheiden zwischen TzBfG mit einer befristen Teilzeit um dann wieder in Vollzeit zurück zu kommen und der Teilzeit aufgrund Einschränkungen auf Grund der Behinderung mit dem Nachweis durch eine medizinische Indikation.

    Wenn das jetzt schon 5 Jahre vorliegt dann könnte der Arbeitgeber ja schon auf die Idee kommen das das etwas dauerhaftes ist und die Teilzeit unbefristet wird/ist.
    Und wenn wieder Vollzeit gearbeitet werden will bzw. aus seiner Argumentation kann dann möge doch bitte der Mitarbeiter (m/w/d) einen medizinischen Nachweis erbringen das Vollzeit wieder möglich ist. Weil ich möchte ja als Arbeitgeber den Mitarbeiter auch schützen und nicht überfordern.

    Ich hatte es bisher so formuliert: Ich hatte ohne Frist den Antrag gestellt, aber darin vermerkt, dass ich jährlich neu bewerten möchte, ob ich so weiter arbeite, weiter kürze oder wieder in Vollzeit arbeite. Da war mir eigentlich ganz recht, dass die Verträge immer nur ein Jahr liefen, da ich - falls ich wirklich wieder in VZ gehen möchte/kann - dann ganz unproblematisch einfach keinen neuen Antrag gestellt hätte.

    Hallöchen!


    Unser AG hatte 2022 bekannt gegeben, dass wir keine Entlastungsprämie erhalten. Bei einem Jahresgewinn von geschätzten 84 Mio. EUR war die Begründung für keinen nachvollziehbar. Hatte irgendwas mit Börsengeschäften (Strombörse, da Energieversorgungsunternehmen) zu tun.


    Das hatte niemandem gefallen. Ich selber hatte dazu einen Beitrag im Yammer geschrieben, andere haben wohl mündlich auch "gemurrt". Naja Ende vom Lied: Der AG zahlt nun einem bestimmten Personenkreis 750 EUR. Auf den ersten Blick nett. Auf den zweiten Blick Verarsche (sorry). Denn der Personenkreis umfasst nur MA mit der alleruntersten Gehaltsgruppe in der Grundstufe. Nach 3 Jahren rutscht man dann in eine höhere Stufe. Ich will keinem zu nahe treten, aber diese Entlohnung ist für MA, die Hof kehren oder Papierkörbe leeren. Keiner glaubt, dass dies 110 MA betreffen würde. Denn das wären ca. 10% der Gesamt-MA.


    Lange Rede, kurzer Sinn:


    1) Wäre der BR bzw. KBR da in Mitbestimmung gewesen? Entschieden wurde das allerdings nicht nur in unserem Unternehmen, sondern in der gesamten Gruppe (Verbund mehrerer städtischer Unternehmen)


    2) Stimmt der folgende Ausspruch:


    "So dürfen Arbeitgeber nicht willkürlich bestimmte Arbeitnehmer begünstigen bzw. andere benachteiligen. Sofern nicht alle Arbeitnehmer eine Prämie erhalten oder diese ihrer Höhe nach differenziert gezahlt wird, müssen objektive Gründe für die unterschiedliche Behandlung vorliegen. Ansonsten gilt arbeitsrechtlich der Gleichbehandlungsgrundsatz." Quelle

    Aus Interesse eine Zusatzfrage: Sollte eine "Besserung" eintreten, die eine umfangreichere Arbeitszeit ermöglicht, ist dann auch bei einer unbefristeten Teilzeit eine einseitige Anpassung möglich? Oder hält man sich mit regelmäßig verlängerter, aber befristeter Teilzeit noch eine sinnvolle Tür offen?


    Genau DAS wäre auch meine nächste Frage gewesen! Bisher wurde der Änderungsvertrag immer auf 1 Jahr befristet. Das hatte ja den Vorteil, dass nach dessen Ablauf automatisch wieder in Vollzeit wäre und diese dann arbeiten könnte.


    albarracin: Ich hatte vergessen... meine Anträge (bisher 5 / also 5 Jahre TZ in Summe) hatte ich bisher immer auf Grundlage des § 164 Abs. 5 SGB IX gestellt und es hat sich niemand daran gestört. Da ich nun schon ins 6. Jahr meiner TZ gehe, vermute ich mal, Aber herzlichen Dank für Deine ausführlichen Infos!!


    Hauptsächlich geht es mir darum, dass ich diese Info bzw. Änderung meines AZ einfach nur mitteilen kann ohne in irgendwelche Fallen zu stolpern.

    [OFFTOPIC]

    Sorry, das geht so gar nicht. Nicht nur wegen des Rechtschreibfehlers, sondern wegen der völlig fehlenden Ehrerbietung gegenüber Deinem Gegenüber.


    Also wenn dann bitte mit "Hochwohllöbliche personifizierte Inkompetenz" als Anrede... *duckundwech*

    [/OFFTOPIC]

    Ach Moritz, Du hast ja so Recht! Wie sieht das denn auch aus, wenn ich andere mit falscher Rechtschreibung als inkompetent bezeichne!! :D :D :D

    Hallo Ihr Lieben,


    bisher hatte ich jedes Jahr neu Teilzeit beantragt (nach §164 Abs. 5 SGB IX - Schwerbehinderung). Jetzt ist mir zu Ohren gekommen, dass man in diesem Fall gar keinen Antrag stellen muss, sondern einfach nur dem AG mitteilen muss, dass man xx.xx.xxx Teilzeit arbeitet.


    Da unser Personaler ein inkompetenter und fachlich durchaus recht niedriges Niveau zeigt, möchte ich gern sicher gehen.


    Ich würde so sinngemäß schreiben:


    "Sehr geehrter Herr Inkomptenz,


    hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich ab 01.03.2023 in folgender Teilzeit arbeiten werde:


    Mo-Do 6,5 Std. zzgl. 0,5 Std. gesetzliche Pause und

    Fr 4 Std. ohne Pause.


    blablabla....


    Freundliche Grüße, die Lilex"


    Zur Info: Meine jetztige TZ endet laut Änderungsvertrag zum 28.02.2023 und somit würde am 01.03. meine Vollzeit wieder losgehen.


    Wäre das in dieser Art rechtskräftig formuliert? Somit könnte ich nämlich auch unsere bescheuerte BV AZ umgehen, denn so, wie ich das schreiben würde, wäre es ja rechtskonform.


    Wäre über ein paar Tipps dankbar! UND: Bei uns bzw. mir dürfte es keinerlei betriebliche GRünde zu Ablehnung geben. Der einzige Streit wird wohl wieder wegen dieser BV sein, da der Typ die in den Vertrag einfach immer mit reinnimmt.


    LG Lilex

    Hallo Ihr Lieben,


    nachdem ich nun ein weiteres Jahr Richtung Rente geschlittert bin, scheint auch meine geistige Verfassung irgendwie zu schwinden. Lange Rede, jurzer Sinn:


    Wo kann ich sehen, welche Themen ich selbst erstellt habe?


    LG Lilex

    Wir (AVEU) haben diese Regelung auch. Bei einem meiner Kollegen wurde diese Ausgleichszahlung automatisch von der Lohnbuchhaltung berechnet und monatlich ausgezahlt. Hat alles prima gepasst.


    Als es mich selber dann erwischt hatte (1 Jahr AU), musste ich ein halbes Jahr lang nerven, weil mir angeblich nichts zusteht bzw. ich das noch beantragen sollte. Nach vielem Hin und Her und ein Schreiben an die GF wurden mir dann für die gesamte Anspruchszeit fette 23,00 EUR gezahlt. AUf eine Berechnungsgrundlage warte ich noch heute.


    Steht denn in eurem TV da was ausführlicheres dazu? Bei uns nicht, daher ist das auch ganz schwammig bei uns. Aber theoretisch gebe ich Dir Recht: Dieser Zuschuss soll ja einen monatlichen Zuschuss zum Krankengeld darstellen und sollte daher auch monatlich gezahlt werden. Zumal man ja bei Zahlung in einer einzigen Summe auch in die Steuer-Progression rutscht.


    Bin mal auf die anderen Antworten gespannt.

    Im AV steht nichts dazu. Es gab mal vor vielen Jahren so eine Art Festlegung von AG und BR (keine BV!), dass es so gehandhabt werden soll. Naja und die Kollegen freuen sich natürlich, wenn sie da paar Hunderter oder Tausender mehr in der Lohntüte haben. Am Monatsende wird es wohl schwierig, da die alle Jahresarbeitszeit haben.

    Scheeks, ich wäre auch gern Mäuschen ;) Bis jetzt hatte ich ja alle Unklarheiten dem BR mitgeteilt. Eigentlich sollte das Review im Juli sein, da war das eine Jahr um. Da wurde es verzögert wegen Urlaub und Corona. Immerhin wurde in der vorletzten Sitzung das Review beschlossen und in der letzen Sitzung die "Projektgruppe" Review beschlossen. Nun wird über die Umsetzung der Vorschläge nachgedacht ;)


    Die problematische sprich nicht nachvollziehbare Einstellung des BR und der Personaler ist, da man ja weiß, wann abgezogen wird, kann man sich seine Pause ja so einrichten. Und das lasse ich jetzt mal ohne Kommentar ;)

    Dann ist das bei mir auch wieder falsch gelaufen. Wenn ich mal zu einer BR-Sitzung am Hauptort war, war ich inkl. Fahrt manchmal bis 10 h unterwegs, habe aber nur meine 6 h Arbeitszeit bezahlt bekommen. Weil eben im TV von der dienstplanmäßigen AZ gesprochen wird. Oh man, was läuft bei uns eigentlich mal richtig???? X( || :evil:

    Lilex , und warum hat der BR so eine wschl rechtswidrige BV abgeschlossen bzw kündigt sie nicht?

    Weil sie selbst davon überzeugt sind, eine super BV abgeschlossen zu haben. Allerdings müssen sie jetzt nochmal aktiv werden, weil ich das angekündigte Review nach 1 Jahr nun öffentlich eingefordert habe.

    Bei uns werden am Jahresende Überstunden über einem gewissen Limit (120 h) ausbezahlt. Der Rest wird dann ins neue Jahr übertragen. Weil die MA leider selten bis gar keine Möglichkeiten haben, diese abzubummeln. Denn dann müsste ein anderer MA einspringen und dann würden sich auch bei dem die Ü-Std. ansammeln. Für die MA ist diese Bezahlung zwar in Ordnung, aber ob es auch rechtlich so in Ordnung ist, bezweifel ich ein kleines bisschen.