Beiträge von Lilex

    Mein Arbeitsort ist hier in Sachsen-Anhalt, wo ich auch wohne und die Haupstelle (wo auch der MA-Tag ist) ist in Leipzig.


    Ja ich könnte ein- und ausstempeln. Das würde aber nochmal eine extra Strecke von ca. 30 min. Dauer ergeben. Dann wäre ich über den 10 Stunden...


    Ist der MA-Tag in der normalen Arbeitsstätte oder irgendwo anders? Und liegt er innerhalb deiner normalen Arbeitszeit oder ragt er irgendwie darüber hinaus?

    Ich habe Gleitzeit ohne eine Kernarbeitszeit. Das heißt, es könnte durchaus innerhalb meiner AZ liegen. Nur eben, dass ich statt normal 15 Minuten Arbeitsweg habe, eben diesen etwas längeren Weg habe.

    Eine Frage zum Verständnis: Liegt ein Attest o.ä. vor, in dem die Einschränkungen (nicht schwer heben usw.) nachweisbar sind? Bei uns gibt es da auch gerade Zoff, weil einem MA nur von seinem Arzt empfohlen wurde, auch nur noch leichtere Tätigkeiten auszuführen (er ist gleichgestellt), der AG das aber ignoriert. Wobei ich vermute, dass der AG da im Recht ist.

    Hallo Ihr Lieben,


    wir bekamen die Tage eine Einladung zum MA-Tag mit dem Hinweis, dass dies eine Pflichtveranstaltung ist. Nun überlege ich schon wieder, welche Zeit als AZ angerechnet wird. Folgende Fakten liegen vor:


    MA-Tag Dauer: 12:00 bis 17:30 Uhr (5:30 h)


    Meine Wegezeit (Fahrtzeit):

    Start Anfahrt: 9:30 Uhr (Start ab zu Hause) = 2:30 h

    Ende Heimfahrt: 19:15 Uhr (Ankunft zu Hause) = 1:45 h


    Dauer Wegzeit: 3:15 h (Teil Auto, Teil Zug, Teil Öffis)


    Meine AZ: 6:30 h/d


    Wenn ich die Gesamtzeit sehe, wäre ich 9:45 h unterwegs (falls ich mich nicht verrechnet habe). Würde da nun diese Zeit als AZ angerechnet oder nur meine "normale" AZ?


    Ich könnte ja den "Veranstalter" (also die GF) sicher auch direkt mal fragen, wie es zu werten ist. Dementsprechend, was sie mir antworten (wenn sie denn antworten), könnte ich ja entscheiden, dass ich evtl. aus gesundheitlichen Gründen absage....


    Was meint Ihr so dazu?


    LG Lilex

    Habt lieben Dank, nun sind wir schon etwas schlauer. Das werde ich so erst mal meinem Chef berichten, damit er ggf. auch handfeste Argumente für die nächste Beschwerde hat.

    Hallöchen und mal wieder eine Frage:


    wir haben ein 15er Gremium mit 3 Voll-Freigestellten. Dass DP und Mehrarbeitsanträge vom BR genehmigt werden müssen, ist ja unbestreitbar. Nur bei uns ist es wieder mal so, dass nur die BRV sich diese Bestätigung vorbehält. Mein Chef hat mir heute den Verteiler gezeigt, an den er die Änderungen schicken soll (tausende Leute!! (etwas übertrieben)), aber nur die BRV "darf" die Pläne bestätigen. So passiert es halt auch sehr oft, dass gerade die Mehrarbeitsanträge bis zu 8 Wochen liegen, wenn die BRV keine Zeit hat oder nicht da ist. Theoretisch kann doch aber auch festgelegt, dass bspw. 5 BRM zur Bestätigung berechtigt sind, oder?


    Beschwerden (sogar von unserem Chef schon mehrfach) werden irgendwie ignoriert. Daher meine Frage erst mal zum Verständnis.

    Ach Ihr Guten, so viele Ideen und Vorschläge. Letzter Stand, bevor ich achselzuckend und kopfschüttelnd aufgegeben habe:


    Nach meiner Beschwerde an das Personalbüro bekam ich vom betreffenden MA die Info, dass


    "er die Ausweise immer in einem blickdichtem Umschlag versendet. Die Ausgabebescheinigungen werden mit dem entsprechendem Verweis per Mail an die Assistenzen versandt, mit der Bitte diese digital zu unterschreiben zu lassen und dann zurück zu versenden. Die Postbearbeitung bzw. Weiterleitung obliegt den Fachbereichen"


    Ich vermute, das ging an die Sekretärin in der Hauptstelle, denn ich selbst habe nichts bekommen. Auf meine Frage an den MA, ob er das an diese Sekretärin geschickt hat, bekam ich null Antwort und die Sekretärin "weiß es nicht mehr so genau, wie das war... "


    Im Ernst? Das europäische Postwesen wurde m.W. im 15. Jahrhundert erfunden. Es gibt Gerüchte, es existiere immer noch, und inzwischen diverse Unternehmen böten die Leistung an, Sendungen vom A nach B zu bringen. Macht Euch da mal kundig, vllt ist an diesen Gerüchten was dran...

    MIR musst Du das nicht sagen. Natürlich haben wir auch Firmen dafür. Aber die werden nur beauftragt, wenn es etwas Dringliches oder Wichtiges ist (z.B. fehlendes Material aus dem Zentrallager zu uns zu bringen). Für die "normale" Post würde das zu teuer werden. Und die Sekretärin aus der Hauptstelle scheint meiner bescheidenen Meinung dies absolut nicht zu interessieren. Sie hatte sogar Probleme, als ich ihr mal sagte, sie solle gewissse Sachen, die damals bei ihr lagen, einfach in ein Paket stecken und über die Poststelle zu uns zu schicken. Es ging schon damit los, dass sie nicht wusste, wo sie einen leeren Karton herbekommt. Naja, was soll ich dazu noch sagen?


    So war und ist es aber immer bei uns. Zu Recherchieren, wo genau ein Fehler entstanden ist, ist aussichtslos.

    Der Ausweis soll ja tatsächlich am ersten Tag sein. In der Zentrale klappt das ja auch meistens. Nur wir sind halt ein ca. 90 km entferntes Kraftwerk ohne Pförtner, Empfang o.ä. Wir werden auch nicht von unserer internen Postrunde angefahren (zu weit weg, rechnet sich nicht).

    Das schreit direkt nach einer Prozessänderung. :)

    ???? Was für eine Änderung??


    Wenn der erst scharfgeschaltet werden soll, wenn der MA ihn hat, vergehen erfahrungsgemäß nochmals einige Tage. Er soll ja auch der AZ-Erfassung dienen. Schlimm genug, dass der MA 4 Monate alles händisch eingeben musste. Ok, früher ging das auch. Aber früher ist früher...

    Ist der Chip bzw. der Ausweis schon scharf geschaltet bevor er beim Mitarbeiter ankommt?
    Oder wird der erst nach dem Eintreffen beim Mitarbeiter aktiviert und damit scharf geschaltet?

    Der kommt scharfgeschaltet beim MA an, damit er sozusagen gleich loslegen kann.


    Ich hatte jetzt unsere HR-Abteilung um Prüfung des Datenschutzes gebeten. Dies hatte mir der BR empfohlen, als ich den BR um Prüfung bat. Ich solle es als Assistenz am besten selber anfragen.


    Antwort HR am 25.04.24:

    "Ich versende die Ausweise immer in einem blickdichtem Umschlag. Die Ausgabebescheinigungen werden mit dem entsprechendem Verweis per Mail an die Assistenzen versandt, mit der Bitte diese digital zu unterschreiben zu lassen und dann zurück zu versenden. Die Postbearbeitung bzw. Weiterleitung obliegt den Fachbereichen."


    Diese Mail habe ich nie bekommen. Vermute, dass er sie an die Assistenz in der Zentrale geschickt hat. Und dort weiß natürlich keiner was....

    Im Vorfeld gab es diesen Mailverkehr:


    HR am 09.04.: "Der Ausweis geht morgen in die Post zu.... [Name der Sekretärin in der Zentrale]..."


    Antwort Sekretärin am 10.04: "von [Name des HR-MA] habe ich die Info erhalten, dass der Betriebsausweis von Herrn XXX gesucht wird. Dieser liegt seit 22.03. bei mir, doch bis jetzt wurde dieser nicht abgeholt. Da ich auch keine Info habe, wer wann mal zu Euch fährt, bleibt halt manches liegen. So auch der Ausweis."


    ... mein Blick - unbezahlbar... Vor allem: Wir bekommen keinerlei Info von dieser Dame, wenn Post für uns da ist. Woher sollen wir es also wissen? Zumal wir dann die Möglichkeit hätten, bei dringenden Sachen einen unserer Kollegen, die in Nähe der Zentrale wohnen, die Post abholen zu lassen. 8o

    Da jetzt weiter zu forschen, wo der Fehler nun tatsächlich war, wäre reine Sisyphus-Arbeit. Es ko.... mich nur noch an... jeder schiebt den schwarzen Peter weiter und am Ende sind wir dann meistens selber schuld.


    LG Lilex

    Also, der Bogen ist immer nur für jeweils 1 MA. Und auf dem Ausweis ist z.B. ein Chip, den man aufladen kann, um damit in einigen firmeneigenen Katinen zu bezahlen. Oder dass man sich am Drucker/Kopierer/Scanner persönlich anmelden kann/muss.

    Es sind tatsächlich immer x-beliebige MA, die unsere Post mitbringen. Das geht von Handwerkern, Teamleitern bis hin zu Ingenieuren. Oft auch von anderen Abteilungen.


    Dann werde ich das Thema mal ansprechen. Danke für Eure Einschätzungen!

    Hallo,


    in unserer Firma wird Datenschutz groß geschrieben (vllt. sogar zu groß). Wir haben jährlich Pflichtschulungen u. a. zum Thema "Geschäftsgeheimnis". Wir haben nun verschiedene Kategorien zu beachten. Also z. B. für internen Gebrauch, persönlich usw.


    Nun kommt heute nach 4 Monaten endlich der Betriebsausweis für unseren neuen Kollegen an mit einem Unterschriftsblatt. Auf diesem Blatt stehen Name, Vorname, Geb.-Datum, Anschrift u.ä. Ganz oben stand "persönlich/vertraulich". Verpackt war beides in einer einfachen Klarsichthülle. Da wir ja Außenstelle sind, haben wir keine direkte Postzustellung, sondern irgendwann nimmt es mal irgendjemand mit, der mal dienstlich zu uns kommt. Ansonsten liegt die Post auch gern mal 4 Wochen im Sekretariat der Hauptzentrale rum und für viele MA sichtbar und zugänglich. Leider sieht sich die Sekretärin nicht in der Pflicht, zumindest mal Bescheid zu sagen, wenn solche Post für uns da ist.


    Kurze Frage: Sollte derartige Post nicht in einen verschließbaren Umschlag an den MA direkt gehen? Vor allem, das kam ja sogar von der Personalstelle. Müssten die es nicht am besten wissen?

    Für Aushänge am "Schwarzen Brett" des BR bedarf es keiner Abstimmung oder Erlaubnis durch den AG.


    Frage: Habt Ihr eines oder mehrere, und ist das bzw sind die abschließbar? (Darauf bestünde ein Anspruch)



    Wir haben ein umfunktioniertes White-board. Früher war es unsere KVP-Tafel (KVP = kontinuierliche Verbesserungsprozesse), jetzt unsere normale Info-Tafel. Also nicht abschließbar, da kann jeder aushängen und entfernen, wie er möchte.

    Hallo und Danke für Eure Meinungen und Ansichten. War sehr interessant, das alles mal zu lesen. Ein kleines Missverständnis möchte ich aber noch ausräumen:

    war der Aushang mit dem AG abgestimmt?


    ich halte jede politische Aktivität des BR für problematisch und hätte das Flugblatt als BR nicht ausgehängt.

    Das hätte ja der Verdi-Vertreter in dieser Funktion machen können

    und

    Kleine Erinnerung an den Anfang des Threads und dazu eine Anmerkung:

    Hier werden zwei Absender (oder Urheber) zusammengeworfen, für die verschiedene Regeln gelten.
    Infos vom BR über betriebliche Angelegenheiten sollen und dürfen auch in Außenstellen ausgehängt werden.
    Für Verdi-Flugblätter muss man m.E. schärfer trennen: z.B. Verhandlungsergebnisse über einen Haustarifvertrag kann man sicher bedenkenlos aushängen, Demo-Aufrufe vielleicht nur, wenn es einen zwischen Gewerkschaft und Geschäftsleitung abgestimmten Info-Kasten dafür gibt o.ä., außerdem muss man dann ggf. kurz ausstechen, weil gewerkschaftliche Arbeit nicht in der persönlichen Arbeitszeit stattfindet.


    Ich bekam diesen Auftrag als gewählte Gewerkschafts-Vertrauensfrau. Man kann bei uns immer schlecht zwischen BR und Gewerkschaft unterscheiden, weil die BR-"Häupter" mit Vollfreistellung auch gleichzeitig die Gewerkschaftsarbeit machen. Und da die aber nur Mailadressen als BR haben, bekommen wir halt BR und Gewerkschaft von einem BR-Absender.


    Muss aber auch gestehen, dass ich oft den Inhalt nicht lese, weil zum Teil ziemlicher Quatsch zum Aushängen geschickt wird. So z.B. Seiten aus unserer MA-Zeitung, die jeder bekommt und wo wir trotzdem die BR-Artikel ausdrucken und aushängen sollen.


    Noch eine Frage am Rande: Einige von Euch schrieben von einer Abstimmung bzw. Erlaubnis der Geschäftsleitung. Woher weiß ich denn, ob es da eine Abstimmung oder Erlaubnis gibt?

    Hallo Ihr Lieben,


    diesmal habe ich kein Problem, sondern möchte einfach mal wissen, wie Ihr das alles so sehen würdet. Und zwar folgendes:


    Ich (auf Grund unseres Außenpostens) bekam vom BR/verdi ein "Flugblatt" gemailt, welches ich aushängen sollte und auch ausgehängt habe. Am nächsten Tag war es weg und ich wurde von einem Kollegen recht wütend gefragt, wer den Mist ausgehangen hat. Inhalt des Blattes: Der Aufruf zu Demo gegen die AfD. Ich sagte, dass ich es war und es nur auf Bitten vom BR/verdi ausgehangen habe und ich keinerlei Probleme habe, wenn es jemand gleich wieder entsorgt. Der Kollege war der Meinung, dass BR/verdi da viel zu weit gegangen sind (die tatsächlichen Worte erspare ich uns). Zumal sich in unserer Firma eher politisch neutral benommen werden soll.


    Jetzt nur mal aus Neugierde: Aus welchem Blickwinkel würdet Ihr dieses Thema betrachten? Ich selber gehe da eher mit meiner Firma konform (was eine absolute Seltenheit ist :D ) und bleibe da eher neutral.


    Bin gespannt auf Eure Meinungen :)


    LG Lilex

    Wir haben jetzt (leider) eine ganz neue BV dazu, die natürlich für uns AN wesentlich schlechter ist als die alte.


    In der alten BV war z. B. vereinbart, dass der anfallende Rentenabschlag bis zum 70. Lebensjahr von der Firma getragen wird. Das wäre vielleicht ein Thema für Euch, oder?

    Danke Fried und all die anderen. Ich werde also versuchen, dass alles soweit im Rahmen bleibt. Aber wenn es denn doch mal Diskrepanzen geben sollte, habe ich die Gewerkschaft und eine zusätzliche Rechtsschutz ;)


    Und ansonsten bleibt mir nur, zusammen mit meinem Chef täglich 3x den Kopf schütteln über die "Arbeit" unseres BR ;)

    OT: Sind also fast alle kompetent so das man einen Fachkreis beim eintreten eines Unfalles machen kann um zu beraten was man machen kann und muss. Und das so lange bis dieses Fachkreisergebnis nicht mehr relevant ist weil nicht mehr notwendig. :)

    Alle kompetent? Keines Wegs! Einer macht ständig die Schulungen mit, fällt aber fast um, wenn ich zum Blutzucker messen mir mal den kleinen Finger piekse ^^

    Bei uns gab es ähnliches.... was der AG leider dank unseres inkompetenten BR durchsetzen konnte. Nur ein Rat von mir: Bei uns hat der AG durch die angebliche Änderung der Arbeitszeiten die gesamten Schichtzulagen eingespart. Obwohl der neue Plan ebenso gestrickt ist wie Eurer. Vorher hatten die MA Früh- und Spätschicht im wöchentlichen Wechsel. Nun meint der AG, wie es nicht mehr "Schicht" heißt sondern "Servicezeit", dann sind es keine Schichten mehr.


    Also schön aufpassen, falls auch bei Euch eventuelle Zuschläge gestrichen werden sollen.


    Lg Lilex

    Bei uns wäre beim alten Chef am liebsten gar niemand geschult worden. Obwohl es ja der Firma nichts kostet außer evtl. 1 Tag Freistellung.


    Beim neuen Chef war alles ganz anders: Er hat ALLEN Mitarbeitern angeboten, die Schulung zu machen. Und siehe da: 21 von 22 MA sind nun Ersthelfer.


    Aus meinem persönlichen Bauch heraus wurde ich einen befristeten MA auch schulen lassen. Man weiß nie, was passiert....