Beiträge von Weinliebhaberin

    Aufgrund der aktuellen Situation hat unser AG beschlossen, einen Teil der Mitarbeiter in ein anderes Bürogebäude zu beordern (natürlich ohne Rücksprache mit dem BR). Jetzt betrifft das auch 3 BR Mitglieder u.a. den BRV. Der AG untersagt allen Mitarbeitern des anderen Standortes sich mit Mitarbeitern im Hauptgebäude zu treffen, auch den BR Mitgliedern. Somit könnten diese nicht der BR Sitzung teilnehmen. (Wir sind ein 9 er Gremium und haben die Beschlussfähigkeit)

    Was meint Ihr dazu?

    Hallo Moritz,

    Du hast alles richtig angenommen :)

    Nun zur derzeitigen Situation:

    Wir haben die Arbeitsanweisung mit der abgeschlossenen Betriebsvereinbarung verglichen. Nun sind in der Arbeitsanweisung Abläufe integiert, die entweder gar nicht oder anders in der Betriebsvereinbarung vereinbart worden sind z.B. dass die Prämie von einem Gutachter bestimmt wird. Die Regelung in der BV ist, dass nur die Geschäftsleitung die Prämie und die Umsetzung bestimmen kann. Der Gutachter kann evtl. ein Vorgesetzter sein und hier ist unserer Meinung nach Tür und Tor geöffnet. Genauso gibt es bei uns (der Tochter) ein Vorschlagsteam, dass so in der BV nicht geregelt ist.

    Unser Vorschlag war nun, dass die Arbeitsanweisung als Anlage zur BV dazugenommen wird. Das wurde nicht gemacht. Statt dessen wurde ohne unser Wissen die Arbeitsanweisung veröffentlicht.

    Ebenso haben wir angemahnt, dass unsere BV nicht vollständig veröffentlicht wurde (es fehlt die Anlage, in der gereglt ist wer bei uns (der Tochter) die Prämie bestimmt und in dem Team sitzt). Das Team ist auch ein anderes, wie in der Anlage beschrieben.

    Können wir da wirklich nicht mitbestimmen?

    Wir wollen die BV nicht kündigen, da wir sonst befürchten keine neue BV mehr mit unserer Geschäftsleitung hinzukriegen (die verhindert alles).

    VG

    Weinliebhaberin

    PS: Wir haben kein Konzernbetriebsrat

    Hallo zusammen,

    wir sind eine 100 % Tocher eines Konzerns. Nun haben wir vor einiger Zeit eine Betriebsvereinbarung mit unserem Arbeitgeber zum Vorschlagswesen abgeschlossen.

    Diese Betriebsvereinbarung beinhaltet nur die Vorgehensweise bei unserer Konzernmutter. (Das Ideenmanagement ist an die Konzernmutter ausgelagert). Die Vorschläge müssen dort eingereicht werden und werden wenn es uns betrifft, an unser Haus weiter geleitet. Leider sind in der Betriebsvereinbarung unsere Abläufe nicht beinhaltet. Dieser Teil ist in einer Orgaanweisung hinterlegt. Diese Orgaanweisung soll nun geändert werden.

    Wir sind nun der Meinung, dass wir hier eine Ergänzung zur Betriebsvereinbarung haben und hierzu mitbestimmen dürfen.

    Was meint Ihr dazu?

    Viele Grüße

    Moritz:

    Vielen Dank. Das hilft uns weiter. Wir waren auch nicht glücklich mit dem Konzept. Aber das mit der Checkliste ist eine super Idee. Das werde ich meinen Kollegen im Gremium und vom ASA weitergeben.

    VG

    Weinliebhaberin

    Hallo zusammen,

    bei uns wird eine neue Arbeitsstätte in einer anderen Stadt eröffnet.

    Nun geht es um die Brandschutzordnung, welche von einem Brandschutzbeauftragten erstellt wurde. Hierzu haben wir als Betriebsrat auch keine Bedenken.

    Was uns zu schaffen macht ist, dass die Verantwortung über verschieden Details aus der Brandschutzordnung auf die Mitarbeiter dort abgewälzt wird. z.B. muss derjenige Mitarbeiter der zuerst die Räume betritt, laut Brandschutzordnung täglich ein Notausstiegsfenster öffnen um die Funktionalität zu prüfen, oder der letzte Mitarbeiter der die Räume verlässt dafür verantwortlich ist, dass sämtliche Türen und Fenster geschlossen sind, oder der ranghöchste Mitarbeiter für die Räumung (bei Alarm) der Büros zuständig ist. Geklärt ist keinesfalls, wer das macht, wenn mehrere gleichrangige Kollegen zugegen sind.

    Wie ist Eure Meinung dazu?

    Hallo zusammen,

    wir haben mit unserem AG bei Einstellungen und Versetzungen eine interne Stellenausschreibung vereinbart.

    Nun umgeht er diese Stellenausschreibungen (bei Versetzungen) indem er "bestehende Stellen" von einem Bereich in einen anderen Bereich verlagert. Hierbei ist er der Meinung, da es sich um keine offene Stellen handelt, und diese nicht ausgeschrieben werden müssen. Die Anträge zur Versetzung nach § 99 werden uns vorgelegt. Der BR vertritt die Meinung, dass wir andere Kollegen benachteiligen, wenn wir diese "Stellenverlagerung" zulassen.

    Ebenso will er jetzt eine Kollegin befördern. Sie bekommt zusätzliche Aufgaben. Dieser Antrag auf Versetzung wurde uns vorgelegt. Auch hier wird argumentiert, dass es sich um die gleiche Stelle handelt, nur die Kollegin befördert werden soll. Grundsätzlich findet der BR diese Maßnahme gut, aber es wird wieder keine interne Stellenausschreibung stattfinden. Auch hier sieht der BR eine Benachteiligung der übrigen Kollegen.