Beiträge von Shm

    Lieber Randolf,


    genau da liegt das Problem. Es haben sich noch nie genügend gemeldet, so dass wir immer knapp die Größe des BR erfüllt haben.


    Und das Szenario hatten wir ja schon, dass ein BR Mitglied gekündigt hatte und schon waren wir gezwungen eine Neuwahl zu machen.


    Gruß Sven


    auweia...

    nur befristete BRM stelle ich mir schwierig vor :/:S:/:S

    Hi,


    ja das ist schwierig. Bekommen diejenigen kein unbefristetes Anstellungsverhältnis, so fallen sie dem BR weg.

    Und das kann zum Problem werden.


    Gruß Sven

    Lieber Randolf,


    wir möchten sie nicht ausgrenzen haben aber unsere Erfahrungen in der Vergangenheit gehabt, dass und dann ein Mitglied fehlte und wir keinen Ersatz hatten.


    Es sind natürlich interne Überlegungen und im Gespräch würden wir es natürlich auch klären. Aufstellen kann sich jeder.

    Wir klopfen aktuell nur ab, wer als potentielles Mitglied infrage käme, weil auch MA sich nicht sonderlich um einen Platz im BR reißen. ;)


    Lieber Bernd_47,


    wenn es bei uns Befristungen gibt, dann werden diese verlängert bis zum geht nicht mehr. Geht der MA dann nicht schon vorher, dann bekommt er meist einen unbefristeten Vertrag. Ansonsten kommt ein neuer MA.


    Wir sprechen auf jeden Fall mit den MA, welche sich aufstellen lassen. Wir leben eine recht offene Kommunikationskultur.


    Vielen Dank für die Tipps mit §80 und §90. Den §80 hatte ich mir schon angedacht.


    Gruß Sven


    Die gibt es. Allerdings nicht nach § 80 BetrVG, sondern nach § 92 BetrVG (Personalplanung), da der BR natürlich wissen will, wie der laufende Betrieb aufrecht erhalten wird, wenn x AN demnächst auslaufen, y AN langzeitkrank und z AN in der Elternzeit sind. ;)


    Es geht sicher nicht darum, die befristeten Kollegen auszugrenzen, aber realistisch betrachtet hat auch niemand etwas davon, wenn das neu gebildete Gremium zu 80% aus befristeten Kollegen besteht und sich nach und nach von alleine auflöst. Insofern, ausgrenzen auf gar keinen Fall, aber nur auf die Qualifikation schauen hilft nicht, wenn man die Befristung nicht gleichzeitig im Blick hat.

    Hallo Moritz,


    vielen Dank für Deine Anmerkung. §92 ist da auch ein sehr guter Hinweis. Da lässt sich sicherlich was machen.


    Wir haben einige Langzeitkranke. Das stimmt. Mit welcher Grundlage könnte ich hier eine separate Liste als BR abfragen um mögliche Anwärter für ein BEM zu erkennen?


    Gruß Sven

    Hallo rtjum,


    richtig. Es geht darum potenzielle Wahlbewerber zu erkennen für 2022.

    Ich führe eine Liste über die Befristungen. Daher müsste ich es da heraus erkennen können.


    Aktuell bekommen wir Anhörungen zu den Befristungen. Diese Überwachen wie auch Mittels der o.g. Liste. Sonst hat man keinen Überblick mehr bei den ständigen Verlängerungen, welche durchgeführt werden.


    Mit Überwachen ob Befristungen nach dem Gesetz gehandhabt werden meinst Du die Verlängerungen und Sachgründe?!


    Gruß Sven

    Liebe Mitstreiterinnen,

    liebe Mitstreiter,


    im nächsten Jahr stehen wieder die Wahlen an und wir haben und nun gefragt im Gremium, wie es im nächsten Jahr weitergehen wird.

    Da wird in der Fa. einige Befristungen haben, möchten wir natürlich im Sinne der Mitgliedergewinnung, eher die Ansprechen, welche unbefristet sind.


    Daher kam die Idee auf, bei der Personalabteilung eine MA-Liste anzufragen um einen Überblick zu bekommen, da durch Verrentung zwei aktuelle BR-Mitglieder innerhalb der Amtsperiode ausscheiden. Aktuell sind wir ein 5er Gremium und haben ein Ersatzmitglied. Daher sehen wir Probleme auf uns zu kommen.


    Ich bin der Überzeugung, dass nur der Wahlvorstand eine Mitarbeiterliste mit den nötigen Informationen einholen darf.


    Gibt es für den aktuellen BR eine Möglichkeit solche Liste auf z.B. Grund eventuell §80 BetrVG einzufordern?


    Vielen Dank für Eure unterstützenden Antworten.


    Gruß

    Hallo Markus,


    vielen Dank für Deine Einschätzung.


    Ich weiß, dass eine Anhörung nach einer bereits erfolgten Versetzung nichts mehr bringt aber sie ist aj eben gesetzlich vorgeschrieben. Daher haben wir darauf bestanden.


    Ich finde die Argumentation unserer Personalerin nur nicht richtig, mit Krankenstand zu argumentieren und daraus resultierend nicht länger wie 1 Monat die Versetzung angetreten zu haben.


    Stehen im Rahmen des BEM die Mitarbeiter dem BR namentlich zu? Ich denke einmal auf Grund der Krankenstatistik und einmal durch das BEM-Team mind. die Namen der MA, welcher in dieses Raster passen.


    Vielen Dank

    Gruß Shm

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    ich habe eine Frage bezgl. der Krankenstatistik. Diese wird regelmäßig von der Personalabteilung an den AG reportet. Der BR hat ein Auskunftsrecht.

    Das konnte ich schon mal herausfinden.


    Auf Grund welcher §§ kann man diese Statistik einfordern?

    Aktuell kenne ich nur den §167,2 SGB IX und §80 BetrVG.


    Wir möchten gerne in der Betriebsvereinbarung BEM verankern, dass der AG dem BR regelmäßig eine Krankenstatistik zur Verfügung stellt.

    Eine weitere anschließende Frage möchte ich hier ebenfalls noch stellen:

    Auf Grund mangelnder Arbeit wurden einige MA versetzt in andere Abteilungen. Die Tätigkeit dort hat eine Änderung von mind. 25% mitgebracht und sollte länger als einen Monat andauern. Was für die MA kein Problem war, weil alles in Absprache stattfand.


    Wir haben diese Versetzung mittels Anhörung eingefordert, welche deutlich später zur eigentlichen Versetzung, dem BR vorgelegt wurde.


    Nun sind im Nachgang zur Versetzung einige Kollegen erkrankt (weil die Arbeit nicht gefällt und/oder psychische Belastung). Die Personalabteilung argumentiert nun, dass die Anhörung eigentlich nicht nötig wäre, da die MA keinen Monat dort gearbeitet hätten auf Grund der Krankheitstage und auch die 25% nicht erreicht worden wären.


    Wir als BR sagen, dass es egal ist zum Zeitpunkt der Anhörung ob die Dauer der Versetzung im Nachgang kürzer andauern könnte, weil möglicherweise eine Krankheit eintritt. Dies ist ja nicht vorherzusehen.


    Eine Anhörung erfolgt doch auf eine Planung und darauf, was im Nachgang passiert!


    Auf Grund dieser Tatsache möchten wir aktuell nun eine Krankenstatistik einfordern. Mir fehlt aber da noch die Grundlage! Sind die o.g. ausreichen?


    Gruß Shm

    Hallo Bernd,


    genau so sehe ich es auch und eine BV haben wir derzeit nicht.


    Aber was mich verwirrt ist die die Aussage:

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    nun bei uns trifft es einen BR-Kollegen. Die Häufigkeit der Krankheitstage ist tatsächlich da.


    Auf unserem Arbeitsrecht I-Seminar haben wir gelernt, dass der AG bei einem einzelnen AN durchaus die AU ab dem 1. Tag abfordern darf.


    Mir ist das aber noch nicht so klar geworden, bei den Meinungen hier im Verlauf.

    Es betrifft ja nicht das kollektiv sondern "nur" den einzelnen AN bzw. BR-Kollegen.


    Dazu haben wir aber nun noch folgende Aussage entgegen stehen aus einem anderen Seminar:


    Zitat

    "Der Arbeitgeber kann mitbestimmungsfrei Zulagen oder Krankschreibungen ab dem 1. Tag

    entweder für alle festlegen oder für niemanden.

    Er kann nicht Zulagen für einzelne oder Krankschreibung ab 1. Tag für einzelne – ohne Mitbestimmung BR –

    festlegen, da diese Mitarbeiter mit dem gesamten Kollektiv verglichen werden und es damit in den

    Betriebsablauf eingreift. Dadurch wird es zum kollektiven Tatbestand und ist mitbestimmungspflichtig."

    Wie ist Eure Meinung dazu?
    Auf welcher Grundlage können wir hier nun unser MBR begründen bei einzelnen AN?


    Wir haben hierzu derzeit noch keine BV.


    Gruß Sven

    Ist das so?


    Wenn ich mich recht erinnere ist die Rechtslage inzwischen doch so, dass das einzelne BRM selbst entscheiden kann, ob die betriebliche Situation seine Teilnahme an der Sitzung erlaubt. D.h., das BRM kann für sich entscheiden, dass seine Anwesenheit am Arbeitsplatz betrieblich unbedingt erfolrderlich ist. Dder AG kann also nicht 100%ig davon ausgehen, dass das BRM tatsächlich abwesend sein wird. Man könnte also folgern dass der AG daher erwarten kann, dass bei tatsächlicher Abwesenheit auch eine Abmeldung erfolgen wird.


    Oder sehe ich da etwas falsch?

    Soweit mir bekannt ist, muss sich jedes Mitglied vor der Sitzung beim AG abmelden.


    Wenn es aber so geöffnet wird, dann stünde ja jede Beschlussfassung in Frage, weil die Beschlussfähigkeit nicht immer gewährleistet sein kann.


    Wenn dringende betriebliche Belange vorliegen, dann kann auch eine Sitzung verschoben werden. So händeln wir es!

    Hach, ist doch mal wieder schön. Hauptsache man hat jemanden, auf den man mit dem Finger zeigen kann. Wozu Ursachen erforschen und sich Gedanken machen, wie man verhindert, dass sich solche Situationen wiederholen? Alles unnützer Tüddelkram. Fingerpointing ist alles was wir brauchen... X/


    WARNHINWEIS: Obiger Beitrag kann Spuren von Ironie und/oder Sarkasmus enthalten!


    Und wenn ich höre, wie es da zugeht, bin ich nicht davon überzeugt, dass die Kollegin einfach gegangen ist. Und wenn hatte sie vermutlich einfach ihr Tagessoll erfüllt und hatte jedes Recht zu gehen...

    Nun, das hat sie mir im Gespräch so vermitteln wollen aber ich habe ihr klar gemacht, dass sie die Vertretung zu organisieren hat und nicht die anderen Kollegen.


    Ich weiß, es ist einfach die Schuld bei anderen zu suchen. Die Verantwortung bleibt aber immer noch bei der Führungskraft.

    Vielen Dank. Den Text habe ich ebenfalls abgespeichert.

    Thema ist nun deutlich mit der Fachabteilungsleiterin besprochen und geklärt.


    Ich hoffe sie hat es verstanden.

    Hallo Markus,


    gerade hatte ich ein Telefonat mit der Bereichsleiterin und konnte dort auch nochmals genau dieses Thema platzieren. Ich habe es klar und deutlich gesagt. Die Schuld sieht sie nun in der Mitarbeiterin, welche einfach gegangen ist.

    Also,

    Das ändert aber nichts daran, dass die bereichsleiterin von der BR-Sitzung wusste und auch wusste, dass die Kollegen frühzeitig gehen. Somit wäre es ihre Augabe gewesen, dass Problem im Vorfeld mit der BR-Kollegin bzw. BRV zu besprechen, falls sie die Arbeit nicht umorganisieren kann.


    LG

    Markus


    ich habe mit der Fachabteilungsleiterin gesprochen und sie sagt, es sein ein "Missverständnis" gewesen. Die BR-Kollegin hätte nicht wissen müssen, dass niemand im Büro ist, während sie die BR-Sitzung wahrnimmt. Dies war eine Änderung im Dienstplan, welche nicht kommuniziert wurde


    Auch sie habe versäumt diesen Personalengpass zu klären.

    Hallo,


    wenn Ihr einen festen Turnus habt, der dem AG bekannt ist, dann ist das mit dem "einfach gehen" eine eher läßliche Sünde.

    Hallo,


    also die BR-Kollegin ist wohl nicht einfach gegangen sondern im Wissen, dass eine Kollegin weiterhin im Büro ist. Das die Student. Aushilfe früher gegangen ist, wußte sie nicht.


    Das sind die neuen Erkenntnisse.

    Das ist natürlich ganz dünnes Eis und kann eine Ab-/Ermahnung durchaus rechtfertigen.

    Ihr solltet hier ein klärendes Gespräch führen. Dass es natürlich nicht eure Absicht war, dass es betriebliche Probleme durch die Sitzung gegeben hat, aber ebenso keine Behinderung der BR-Arbeit zu erfolgen hat.

    Im Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit.

    Hier muss ich ein Änderung mitteilen, die Kollegin wußte wohl nicht, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt niemand im Büro sein wird.


    Die BR-Kollegin ist i guten Gewissen in die Sitzung gegangen, dass die Arbeit gewährleistet bleibt.

    Hallo albarracin,


    vielen Dank für Deine Antwort. Sie bestärkt mein Verständnis.


    Man muss gestehen, dass die betroffene BR-Kollegin wohl nichts gesagt hat und ist "einfach" in die Sitzung gegangen. Eventuell hätten wir sie auch vorziehen können aber ich hatte von dem Umstand eben leider keine Ahnung.


    Daher habe ich ja auch Verständnis. Was ich aber nicht leider mag ist "zeitnah". Zu bemerken sei noch am Ende, dass ja ein letzter Kollege im Büro saß und das Telefon ebenfalls bedient hat.


    Gruß Shm