Beiträge von Nenya

    Ich gehe zudem von einer (maximalen) 5-Tage-Woche aus. Wie soll diese (im Schnitt) eingehalten werden, wenn solche kurzen Dienste stattfänden? Gibt es denn entsprechend längere Dienste, um das auszugleichen?


    Der AN hat eine monatliche Arbeitszeit von 40 Stunden in seinem Arbeitsvertrag stehen.

    Wenn man die grobe Berechnung einer 5-Tage-Woche und 4-Wochen pro Monat zur Grundlage nimmt, dann kommt man bei 2h pro Tag auf die monatlichen 40h.


    Aber ich gebe zu, ich musste es auch erst zweimal lesen, bevor ich die monatlichen 40h erkannt hatte. ;)

    Bei uns gibt es ein Employee Assitance Program, bei dem sich die Mitarbeiter (und Angehörige) arbeitgeberfinanziert vertraulich, kostenfrei und persönlich unter vier Augen, am Telefon oder online zu diversen Themen beraten lassen können.

    So etwas haben wir auch im Betrieb und hier kann ich sagen, dass es sich dabei wirklich auch um entsprechendes Fachpersonal handelt.

    Fried Ich schreib dir unseren Anbieter gerne als PN

    Hallo Maik,

    durch die Unterbrechung der Ruhezeit durch die Überstunde am Abend, fängt die Ruhezeit wieder von vorne an. Daher müssten in diesem Fall ab 22 Uhr wieder 11h Ruhezeit eingelegt werden. Möglicher Arbeitsbeginn wäre dann um 9Uhr am nächsten Tag.

    Deswegen ist es in der Tat sinnvoll, mit dem AG eine Vereinbarung zu treffen, wie der alte und aktuelle Urlaub genommen werden soll. Im Einvernehmen dürfen sich AG und AN auch über die "Verfallsfristen" des urlaubs hinwegsetzen. Eine derartige Einigung sollte aber auf jeden Fall schriftlich dokumentiert werden.

    Hallo,
    da wir gerade einen Fall in der Firma haben, bei der der AN gerne solch eine Regelung für den angefallenen Urlaub hätte, wollte ich nachfragen, ob du mir hierzu eine entsprechende Quelle hättest, auf der diese Ausnahmeregelung fußt.
    Damit der Urlaub aus 2022 nicht jetzt gezwungenermaßen zusammen mit dem aus 2023 ad hoc genommen werden müsste, wenn es auch etwas anders ginge.

    Danke dir

    Die Beratung mit dem AG muss nicht mal persönlich sein.

    Wenn der BRV dem AG schriftlich oder mündlich mitteilt, das xY freigestellt werden soll, hat der AG die Möglichkeit, dazu Bedenken zu äußern.

    Diese Bedenken gibt der BRV in der nächsten Sitzung noch vor dem Wahlgang bekannt, das Gremium entscheidet im Wissen um die Bedenken.

    Meiner Ansicht nach würde dies der Erforderlichkeit der Beratung genügen.

    Hast du den Beitrag von rtjum mit dem BAG-Urteil übersehen? Danach ist es zwingend erforderlich, dass das gesamte Gremium mit dem AG beatet.


    ;)

    Dem möchte ich mich frecherweise einfach nur anschließen.

    Auch wenn ich hier mehr Mitlese, wie direkt was beizutragen, so ist es in der alltäglichen BR-Arbeit doch eine Riesenhilfe für mich.


    Daher: DANKE :love:

    Meinst du damit die Ruhezeit laut ArbZG?


    Wir haben dies folgendermaßen geregelt:

    "... Unterbricht ein Arbeitseinsatz die 11-stündige Ruhezeit, so beginnt die 11-stündige Ruhezeit nach Beendigung des Arbeitseinsatzes von neuem. Kann der Arbeitnehmer seinen normalen Arbeitsbeginn am Folgetag aufgrund einer verschobenen Ruhezeit erst verspätet antreten, wird ihm die Differenz zwischen dem regulären und dem tatsächlichen Arbeitsbeginn als Arbeitszeit gutgeschrieben, jedoch frühestens ab 08:00 Uhr und unter Ausschluss der normalen Pausenzeiten. Für Mitarbeiter, die an der elektronischen Zeiterfassung teilnehmen, wird die Gutschrift vom Vorgesetzten nach Information durch den Mitarbeiter in Zeitarbeitssystem erfasst. ..."

    Also so wie ich es verstanden habe ist Stempelkissen als BRV und SBV tätig. Ich bitte um deine Korrektur, falls ich falschliege. ;)

    Im Rahmen der Tätigkeit als BRV freigestellt und möchte nun von dem Amt als BRV zurücktreten und auch die Freistellung abgeben. Dieses sind aber zwei Prozesse, da man nicht als Person BRV freigestellt wird, sondern als Person Stempelkissen. Es kann ja auch ein normales BRM freigestellt sein, muss ja nicht zwingend der/die BRV in die Freistellung.

    Von daher stimme ich damit xyz22 zu:

    Du müsstest aber auch von der Freistellung zurücktreten und zwar unabhängig vom Rücktritt vom Amt des SBV. Das eine hat ja mit dem anderen nicht zwingend etwas zu tun.