Beiträge von Mig58

    Hallo zusammen, ich habe eine ähnliche Frage:

    Bei uns im (örtlichen) Betrieb werden schon länger Gefährdungsanalysen und -beurteilungen durchgeführt. Allerdings hat man bis dato das Thema psych. Belastung am Arbeitsplatz nicht berücksichtigt und das soll/muss jetzt geändert werden.

    Es wurden zwischen AG und BR auch bereits Gespräche egführt. Man hat sich bisher auf folgendes geeinigt:

    - Die Umfrage soll anhand eines Fragebogens aus einer GBV sattfinden.

    - Die Umfrage soll durch externe Fachleute durchgeführt und ausgewertet werden.

    - Der AG möchte allerdings nicht alle Mitarbeiter (MA) befragen, sondern nur einen repräsentativen Anteil aus den verschiedenen Arbeitsbereichen/Abteilungen (Kosten-/Zeitgründe). Man einigte sich darüber, dass die MA dann per Losverfahren ermittelt werden sollen.

    Die Frage(n) ist/sind nun:

    1. kann ein MA, wenn er per Losverfahren ausgewählt wurde, diese Umfrage ablehnen oder kann man ihn dazu "verpflichten"?

    2. Wie würde diese "Verpflichtung" ggf. aussehen?

    3. Wenn keine "Verpflichtung" möglich ist, und nicht genügend MA teilnehmen wollen, wie kann dann weiter verfahren werden?

    Da wir in dieser Legislaturperiode einen vollständig neuen BR gewählt haben, sind keinerlei Erfahrungen vorhanden (alle BR-Mitglieder sind Neulinge). Daher die Frage.

    Grüsse v. Mig58