Beiträge von ELBARADO

    Hallo,


    Zitat von Rabauke das Positive vorneweg,


    spätestens im Mai nächstes Jahr muss neu gewählt werden ;).


    Wo ist das festgelegt? Das erstaunt mich gerade, weil die Amtszeit ja 4 Jahre ist. Woran liegt das?




    Weil nächstes Jahr im Mai Betriebsratswahlen sind. Das ist so festgelegt. Die Amtszeit beträgt dann ab Mai 4 Jahre.

    Ihr habt aber aus welchem Grund auch immer ( Gründung eines neuen BR, nicht mehr genug Mitglieder ) jetzt gewählt. Also gilt für euch : Nächstes Jahr im Mai ist BR Wahl. Wie der Rabauke schon schrieb, auf diese Wahl eventuell gut vorbereiten. Selber in den Wahlvorstand gehen.

    Hallo OssiBR0815,


    die ganzen Details interessieren glaube ich nicht. Wollt ihr denn eine Bonusregelung die nur Stress bedeutet und die Mitarbeiter schlechter darstellt??

    Ich wiederhole mich gerne. Was bezweckt der AG damit? Welche Vorteile hat der AN davon? Will ich mich damit beschäftigen?

    Wenn ja, dann ab und einen Sachverständigen beim AG beantragen. Diesen sollte er euch genehmigen, ansonsten wird das pauschal nichts mit dem Bonussystem. Macht euch nicht so einen Kopf der AG will was, also soll er sich kümmern und euch unterstützen oder ihr lasst das.

    Hallo dergeneral,


    Nun gibt es Kollegen die der Meinung sind, heute arbeite ich eine Stunde länger , dafür komme ich morgen eine Stunde später ( ohne die Kernarbeitszeit zu verletzen ).

    genau darum geht es doch in der BV. Ich brauche mich nicht abmelden, weil mit der Unterschrift unter die BV bin ich damit einverstanden.

    Im Umkehrschluss machen die Kollegen doch keinen Fehler, sondern arbeiten im Rahmen des erlaubten. Nicht mehr und nicht weniger. Also alles gut.

    Aus deiner Schilderung entnehme ich das du nicht dieser Meinung bist. Hier musst du umdenken und den Kollegen den Rücken stärken. Wo kommen wir denn hin wenn ich keinen Fehler mache und dafür am Pranger stehe??

    Hallo Hafenkasper,


    sag deinem BRV das die Einladung nicht zählt. Punkt und aus. Mach dich doch nicht zum Horst. Teile ihm mit, das du eine ordentliche, fristgerechte Einladung brauchst zur BR Sitzung, damit du dich darauf vorbereiten kannst. Deine Neugierde sollte dich nicht zu Fehlern hinreißen lassen.

    Hallo Chris,


    auch von mir ein herzliches willkommen. Leider bin ich nicht freigestellt, aber lese und informiere mich hier gerne wann imeer es die Zeit zulässt. Selbst in meiner Freizeit.

    Hallo,


    falls ihr alle noch nicht geschult seid, oder die Grundlagenseminar zusammen machen möchtet steht dem nichts entgegen auch Inhouseschulungen zu machen. So seit ihr auf einem Kenntnisstand. Zur Zeit sind Präsenzseminare schlecht möglich, welche ich persönlich auch bevorzuge. Aber besser mal ein Inhouseseminar als gar nichts.

    Hallo Hafenkasper,


    sprecht ihr nicht darüber im Gremium wer wann welche Schulungen machen möchte?

    Bei uns ist das so. Jeder sucht sich seine Seminare raus und trägt die in eine Liste, diese wird wenn alle sich eingetragen haben, dem AG zur Genehmigung vorgelegt.

    Hallo,


    als erstes unterliegt so ein System immer der Mitbestimmung und kann nicht einseitig eingeführt werden. Wir sind nicht bei

    "wünsch dir was " sondern bei " so ist es ".

    Also Frage 1: Ist es möglich, dass bei einem solchen System, dass ALLE Arbeitnehmer betrifft, Arbeitnehmer ausgeschlossen werden können, nur weil sie nicht teil des Systems sein wollen, oder liegt da schon eine Ungleichbehandlung vor?

    Ohne eure Zustimmung darf das System nicht eingeführt werden.

    Frage 2, gekoppelt mit Frage 1: Der AG koppelt dieses Punktesystem mit einer (normalerweise) Reduzierung der Arbeitszeit. Bei dem was man verdienen kann absolut lächerlich, aber egal. Kann dies der AG so machen, auch wenn er AN sagt: "Ich will Teil des Systems sein, aber ich lasse meine Arbeitszeit nicht heruntersetzen"?

    Das sind dann doch alles Änderungskündigungen.

    Frage 3: Ist gerade der Punkt Ordnung & Sauberkeit nicht so subjektiv, dass man ihn fast gar nicht objektiv beurteilen kann?

    Ich würde mich mich so einem Blödsinn gar nicht beschäftigen.

    Was möchte euer AG damit bezwecken?

    Hallo,


    frag mal die GF auf welcher rechtlichen Grundlage sie sich beruft. Immer schön den Ball zurück spielen.

    Lass dir die Konzernvorgabe zeigen. Kann mir das so nicht vorstellen aber eventuell habt ihr dazu eine BV gemacht in der auf Freiheiten verzichtet habt.

    Ich kenne es z.B. nur so das ich den Anwalt meines Vertrauens nehme und nicht den günstigsten.

    Also die GF auffordern ihre Behauptungen zu untermauern. Ansonsten seid ihr frei in eurer Entscheidung.

    Hallo EDDFBR,

    ich sehe das genauso wie du, Tobias und der "Suppenkasper".

    Die ursprüngliche Frage "Wäre es dem AG da nicht zuzumuten, z.B. als Ersatz einen anderen MA aus der Kurzarbeit zu holen".... muss aus meiner Sicht heißen "Ist es einem anderen MA zuzumuten, aus dem zugesicherten Frei zu kommen....?" Und das würde ich definitiv verneinen.

    Das ist definitiv falsch.

    Natürlich ist es dem Mitarbeiter zuzumuten. Da Kurzarbeit kein frei.

    Die Frage mit dem Holen aus der Kurzarbeit ist durch unsere BV abgedeckt. Holen aus der KA ist mit einem Vorlauf von 2 Arbeits- oder KA-Tagen möglich. Diese Möglichkeit hätte der Vorgesetzte, dass er (um für die gewünschten Urlaubstage Ersatz zu haben) einen anderen Kollegen aus der KA holt und zum Dienst einteilt.

    Und über die BV ist das abgedeckt.


    Von daher sollte der AG den Urlaub genehmigen und jemand anderen aus der der Kurzarbeit holen.



    Gleichwohl darf Urlaub nicht verwendet werden, um aus zwei Diensttagen und einem dazwischenliegenden KA-Tag einen dreitägigen Urlaub zu gestalten. Da könnte es Probleme mit dem AA geben


    Es gibt bestimmt Vorrausetzungen für Kurzarbeit. Glaube man darf nicht Urlaub, Kurzarbeit und dann wieder Urlaub machen.

    Diese beiden Aussagen decken sich ungefähr und darauf sollte geachtet werden.



    Ich solltet die BV ergänzen und diesen Fall regeln und gleichzeitig die MA auffordern, Urlaub vor der Erstellung des KA-Dienstplanes anzumelden, damit das entsprechend berücksichtigt werden kann.

    Hier habe ich persönlich eine andere Meinung. Jeder Mitarbeiter sollte frei entscheiden können ob er lieber Kurzarbeit macht und auf Geld verzichten, oder Urlaub nimmt und eventuell mehr Freizeit hat.

    Aus meiner Erfahrung legt der AG dann immer die Urlaubstage auf die Kurzarbeitstage.

    Hier würde ich dem Mitarbeiter die Entscheidung überlassen. Falls der AG möchte kann er den Mitarbeiter ja aus anderen Tagen der Kurzarbeit zurück holen.

    Hallo,

    sehe das anders als kerga. Es bedarf keines Notfalls um Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zu holen. Nur Arbeit muss da sein. EDDFBR der Fall wird nicht von der BV abgedeckt. Solltet ihr nachbessern. Was sagt denn eure BV zu Ankündigungsfristen damit Mitarbeiter aus der Kurzarbeit genommen werden?

    Der Ablehnungsgrund ist nicht schlüssig. Urlaub lege ich mir als Mitarbeiter so wie ich ihn haben möchte und nicht wie es sich der AG wünscht.

    Es gibt bestimmt Vorrausetzungen für Kurzarbeit. Glaube man darf nicht Urlaub, Kurzarbeit und dann wieder Urlaub machen.

    Nochmal zu kerga. Warum sollte der AG nicht einseitig Mitarbeiter aus der Kurzarbeit nehmen dürfen? Oder andersrum gefragt, welchen Grund sollte der BR haben dies abzulehnen? Kurzarbeit ist kein Urlaub.

    Hallo albarracin,


    hätte mal ne Frage an dich, oder natürlich alle, bezüglich §615 BGB.

    Falls der AG bei der Beantragung von KUG einen Fehler macht und die Arbeitsagentur kein KUG zahlt im nachhinein,

    so habe ich immer gedacht steht mir als AN das volle Gehalt zu. ( Annahmeverzug)

    Nun sehe ich es mittlerweile so, das mir nur die Leistung in Höhe des KUG zusteht. Wie seht ihr das?

    Hallo Forum,


    leider haben wir dies Thema noch nicht abschließen können.


    Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (Entgeltfortzahlungsgesetz)

    § 4 Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts

    (1) Für den in § 3 Abs. 1 oder in § 3a Absatz 1 bezeichneten Zeitraum ist dem Arbeitnehmer das ihm


    bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.




    (1a) Zum Arbeitsentgelt nach Absatz 1 gehören nicht das zusätzlich für Überstunden gezahlte Arbeitsentgelt und Leistungen für Aufwendungen des Arbeitnehmers, soweit der Anspruch auf sie im Falle


    der Arbeitsfähigkeit davon abhängig ist, daß dem Arbeitnehmer entsprechende Aufwendungen tatsächlich


    entstanden sind, und dem Arbeitnehmer solche Aufwendungen während der Arbeitsunfähigkeit nicht entstehen.



    Erhält der Arbeitnehmer eine auf das Ergebnis der Arbeit abgestellte Vergütung, so ist der von dem


    Arbeitnehmer in der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit erzielbare Durchschnittsverdienst


    der Berechnung zugrunde zu legen.


    ( Fettung von mir )




    Wie wird denn das gesehen?? Der Kollege arbeitet meistens einen Samstag im Monat. Aber ist das regelmäßig?

    Oder stehe ich völlig auf dem Schlauch? Wie gesagt die Samstagsarbeit war beantragt und genehmigt.

    Hallo Mercyful,


    natürlich seid ihr in der Zwickmühle. Trotzdem würde ich die interne Stellenausschreibung machen lassen.

    Schon vor dem Hintergrund das euch der AG auf erpresserische Weise nötigen tut. ( Was passiert als nächstes? )

    Eventuell sind eurem AG die alten auch nur zu teuer. Und mit Verlaub 7 Arbeitsplätze sind in meinen Augen nicht gerade wenig.

    Wenn soviel Arbeit vorliegt warum die Alten auf die Straße setzen? Mag auch eine Drohgebärde das AG sein. Aber das könnt nur ihr entscheiden.

    Danke dir für den Hinweis Tobias.


    Würde trotzdem nochmal nachfragen wie ihr das hier seht?

    Das Risiko der Erstattung des Kurzarbeitergeldes trägt die Arbeitgeberin. Sollte während der Laufzeit dieser Betriebsvereinbarung die Bundesagentur für Arbeit die Gewährung von Kurzarbeitergeld für alle oder einzelne Mitarbeiter ganz oder teilweise ablehnen oder einstellen oder gewährtes Kurzarbeitergeld zurückfordern, ist das Unternehmen zur Kündigung dieser Betriebsvereinbarung mit sofortiger Wirkung berechtigt. Für die Mitarbeiter gilt im Falle der Kündigung individualarbeitsrechtlich wieder der vorher bestehende Zustand. Die Betriebsparteien werden in diesem Fall unverzüglich Gespräche über eine neue Regelung aufnehmen.

    Wenn ich ehrlich bin verstehe ich das nicht ganz.