Beiträge von ELBARADO

    Hallo,


    es ist BR Arbeit da wir über eine BV verhandeln. Nur arbeiten wir im Schichtbetrieb und es arbeiten die einzelnen BR Mitglieder auch in unterschiedlichen Schichten. Von daher bringt eine Terminverschiebung nichts, da dann die anderen BR Kollegen mein Problem hätten.

    Entweder der AG lässt mich nach den Verhandlungen weiter arbeiten oder ich komme erst nach 11 Std. wieder.

    Hallo BMG,


    irgendwie hast du mich falsch verstanden.

    Der Schichtplan ist so i.O. und genehmigt. Es geht darum das die GF wünscht das ich am Dienstag um 9:00 Uhr an einer Sitzung teilnehme welches ich auch möchte. Nur kollidiert die Sache mit dem Schichtplan und den 11 Std.


    nach § 108 GewO kann der Arbeitgeber Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen.

    Was ist mit §87 BetrVG? Mitbestimmung des BR. Habe jetzt kein Buch zur Hand aber so einfach geht das auch nicht.

    Lies dir bitte den Thread nochmal durch.

    Hallo Forumsmitglieder,


    bräuchte mal eure Meinung.


    Kalenderwoche 8. Meine Schichtplan Mo-Do 14:15 -23:45 Uhr Arbeitszeit Fr 14:15- 18:15 Uhr

    GF stellt für Dienstag Termin ein von 9:00 -10:30 Uhr.


    Habe folgendes Problem. Von Montagabend 23:45 Uhr bis Dienstag 9:00 Uhr habe ich keine 11 Stunden.

    Würde hier gerne am Montag um 23:00 Uhr Feierabend machen, und die Firma bitten mir die Zeit bis 23:45 Uhr zu vergüten.


    Dienstag Besprechungsende 10:30 Uhr. Hier würde ich dann gerne im Anschluss weiter arbeiten bis 18:30 Uhr. So hätte ich meine für Dienstag geplanten 9 Stunden voll.


    Leider möchte dies die GF nicht. (wir sind uns im Moment nicht ganz grün). Ich soll nach der Besprechung nach Hause fahren und Meine normale Schicht von 14:15-23:45 Uhr machen.

    Passt meiner Meinung nach überhaupt nicht. (etwas sauer bin ich auch das sie sich nicht auf meinen Kompromiss einlassen).


    Habe ich nicht auch das Recht zu sagen . " Hör mal Cheffe, dann fange ich halt erst um 20:00 Uhr an und arbeite bis 23:45 Uhr und du bezahlst mir die Arbeitszeit von 14:15 bis 20:00 Uhr weil ich habe ein Recht auf meine 11 Stunden Arbeitszeitunterbrechung?


    Langer Text und viele Zahlen. Hoffe konnte mich verständlich ausdrücken.

    Verlegen will er den Termin nicht.


    Danke

    Hallo,


    zu a. Nein kannst du nicht. Aber das die Kollegin eine Handlungsvollmacht hat hat kannst du dir bestätigen lassen.

    zu b. Doch das kann er. Dafür gibt es die Handlungsvollmacht.

    Dies war eine Kurzfassung. Alles andere haben dir die anderen Kollegen geschrieben.


    Schönes Wochenende noch.

    Hallo,


    Tarif haben wir nicht. Schaut euch bitte das TzBfG genau an und sagt mir warum das nicht geht.

    Sorry aber mit ich denke ist mir nicht geholfen. Ich sehe keinen Grund warum das nicht so gehen sollte.


    Danke dir Tobias. Ich sehe das auch so. Den Kommentar habe ich nur noch nicht durchgelesen von 2018. Aber Danke.

    Hallo,


    dann sind wir uns doch fast einig. Ich stelle den Antrag und lege mein frei auf September dieses Jahr und Juli nächstes Jahr fest. Darum geht es ja. Mein AG behauptet ich könnte nur innerhalb jeder Woche die Arbeitszeit verkürzen. Sprich Verkürzung

    auf 34 Std. die Woche. Also definitiv auch nur eine 34 Std. Woche. Und damit bin ich nicht einverstanden.


    Vergessen, ich denke das kann nicht so schwer sein. Und er wird es schwer haben dies vor Gericht zu begründen.

    Hallo Rabauke,

    wir kommen der Sache langsam näher.

    die "Brücketeilzeit" ist genau für das geplant, was deine Tocher macht, wenn du nun das Zeitkonto ansparen wölltest weil du davon ausgehst, nochmals studieren zu gehen um dann die Angesparte Zeit einzubringen, dann passt das auch, oder um deine Eltern zu pflegen, auch das passe, deine Partnerin deinen Partner zu pflegen auchdas passt.

    Warum passt das nicht bei mir? Mit einer längeren Ankündigungsfrist habe ich kein Problem.


    TzBfG §8 Satz 4

    Der Arbeitgeber hat der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen und ihre Verteilung entsprechend den Wünschen des Arbeitnehmers festzulegen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht.


    Ich denke wir sind uns einig darüber das der Antrag ohne Angabe von Gründen zu stellen ist. Oder?

    Hallo rtjum,


    Es geht hier doch um eine befristete Verkürzung der Arbeit und nicht um befristet ein bisschen weniger Geld zu bekommen und dafür dann 2 Jahre lang jede Woche 6 Überstunden anzusammeln, die man abbummeln kann wie man will, da würde ich als AG auch nicht zustimmen.

    Genau darum geht es meiner Meinung nach. Denke wir sind uns einig das man keinen Grund angeben muss.

    Wie würdest du die folgende Sache beurteilen? meine Tochter hat ihren Bachelor gemacht. Arbeitet zur Zeit als Krankenschwester und studiert im Moment. Sie arbeitet 3 Wochen durch und hat dann 1 Woche Studium.

    Der AG ist damit einverstanden. Mein AG sagt nein du kannst die Brückenteilzeit (Arbeitszeit) nur in der Woche abbauen?

    Wie würde es deiner Meinung nach aussehen wenn ich einen bestimmten Termin für meine Auszeiten nennen würde?

    Hallo Akingretel,


    wir haben eine BV flexible Arbeitszeit.

    Und der Chef hat natürlich Recht, er müsste das dann bei jedem mitmachen.

    Worauf begründest du das?

    Das TzBfG sieht dies nur für eine bestimmte Arbeitnehmerzahl vor und nicht für alle. Jede Brückenteilzeit ist meiner Meinung nach individuell aushandelbar.

    Weil wenn jeder dann mal (frei Schnauze)eine Woche frei macht, was wird das denn?

    Ich denke das kann nicht jeder frei Schnauze mache. Hier gelten natürlich Ankündigungsfristen und die betrieblichen Belange sind ebenfalls zu berücksichtigen.

    Hallo Forumsmitglieder,


    dies ist eine Sache die mich persönlich betrifft.

    Folgende Sachlage. Ich möchte Brückenteilzeit beantragen.

    Ich möchte für eine Dauer von 2 Jahren meine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Std. auf 34 Std reduzieren.

    Gearbeitet wird im 2 Schichtbetrieb mit 4 Personen. Ich möchte weiter meine 40 Std. leisten und jeden Tag sozusagen " Überstunden" machen.

    Diese sollen auf ein Stundenkonto gutgeschrieben werden. (Also jede Woche 6 Std.)

    Über dieses Konto möchte ich verfügen können. Also mal eine längere Auszeit von der Firma, oder mal eine Woche zusätzlich frei machen können.

    Mein AG würde den Antrag mit folgenden Begründungen ablehnen:

    Er müsste dann diesen Antrag auch allen anderen Mitarbeiter zugestehen und sieht hier eine Bevorzugung meinerseits.

    Er entgegnet, dass es sich um eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit handelt, und diese auch nur in dieser Woche zu reduzieren ist.

    Soll heißen, ich könnte mir die Arbeitszeit in der Woche zwar aussuchen (entweder jeden Tag nur 6,8 Std. oder auch einen Tag nur 2 Std.) aber nicht auf meinen

    Wunsch eingehen.

    Muss dazu sagen, mein AG macht nur das gesetzlich vorgeschriebene und legt mir Steine in den Weg, wo er nur kann.

    Meine konkrete Frage ist nun, habe ich einen Anspruch auf meine Version?


    Im TzBfG §8 und §9a finde ich dazu nichts.


    Hoffe ihr könnt mir im diesem speziellen Fall helfen. Wir sind nicht tarifgebunden.

    Hallo,


    stimmt auch. Aber klärt mich auf. Angenommen wir haben 50 % Kurzarbeit. Sprich jeden Tag 4 Stunden arbeiten.

    ( bitte nicht aufdröseln ob gut oder schlecht ) und das den ganzen Monat. Die letzten 2 Wochen habe ich Urlaub.

    Wie sieht das jetzt aus? Habe ich die 2 Wochen Urlaub und keine Kurzarbeit oder jeden Tag trotzdem 4 Stunden Kurzarbeit wie geplant?

    Hallo Rabauke,


    ich bin ja grundsätzlich bei dir.

    das gute ist, du bist dann im Februar im Urlaub und wirst voll bezahlt, bekommst kein Kurzarbeitergeld, da man im urlaub keine Kurzarbeit machen kann sondern in Urlaub ist und eh arbeitsfrei hat.

    aber das ist nicht dein Ernst, das das gut ist.

    Sitze zu Hause habe Urlaub. Toll. Meine Lebensgefährtin ist arbeiten und die Kinder haben auch kein frei.

    Im Sommer oder Herbst wenn Urlaub möglich ist kann ich nicht mit da ich keinen Urlaub mehr habe.

    Würde ich nicht gut finden und du sicher auch nicht wenn du in der Situation wärst. ;)

    Hallo Kollegen,


    wir haben ein Schreiben vom AG erhalten mit folgendem Inhalt.


    Hallo Zusammen,


    nachdem wir das Jahr 2020 gemeinsam gemeistert haben und glücklicherweise nicht, wie viele andere Unternehmen

    in die Situation der Kurzarbeit geraten sind, darf dieses Thema und dessen Regelungen trotzdem nicht außer Acht gelassen werden.

    Im Zusammenhang mit der neuen Gesetzgebung sieht die Bundesagentur

    für Arbeit vor, ungeplanten Jahresurlaub von Beschäftigten zu nutzen, um Kurzarbeit zu vermeiden.

    Hierbei müssen wir als Arbeitgeber kurzfristig nachweisen können, welcher Urlaub bereits im Voraus geplant wurde bzw. noch ungeplant ist.

    Um nicht in die Situation zu geraten, dass unsere Mitarbeiter gezwungen sind, ihren ungeplanten Jahresurlaub

    hierfür nutzen zu müssen, soll vorbeugend der Jahresurlaub aller Mitarbeiter vollständig in der PZE/dem Webportal bis zum 31.01.2021

    hinterlegt werden. Als erforderlicher Antragsnachweis in der PZE ist es notwendig, Urlaubsscheine für die beantragten Zeiträume zu erstellen.

    Der Antragsnachweis im Webportal erfolgt automatisiert.

    So könnten wir im Fall der Fälle nachweisen, dass die Urlaube schon frühzeitig geplant wurden.


    Hat da jemand Informationen zu? Wir brauchten die Jahre vorher nie unseren Urlaub bis zum 31.01. verplanen sondern erst bis zu 31.06.

    Schildere mal folgenden Fall. Plötzlich Kurzarbeit ab 1.2.2021. 6 Wochen und zu 100%. Da noch kein Urlaub geplant sich alle 30 Tage weg. Da keine Kurzarbeit gemacht sondern 6 Wochen Urlaub zwangsweise genommen durch die Arbeitsagentur. Kann ich mir nicht vorstellen.


    Danke für eure Informationen. Und ein schönes Wochenende