Beiträge von ELBARADO

    Hallo,

    es ist so wie Fried ( ups neuer Name, kannte ich noch nicht. War ne Zeit lang nicht da ) es schreibt.

    Ich verstehe den Ursprungspost so, dass das BRM eine festgelegte Schicht hat und davor bzw teils überschneidend eine Sitzung. Wenn dem so ist, kann der AG das BRM nicht nach 10 Stunden "heimschicken", da die Zeit des Ehrenamtes keine ArbZ iSd Gesetzes ist, bzw es muss die Zeit der kompletten Schicht vergütet werden.


    Niemand geht am Donnerstag von sich aus früher, denn alle, die am Freitag um 0800 Schulung haben, müssen wegen der Ruhezeit 11 Stunden vorher das Arbeiten beenden


    Zudem kann der AG das Nacharbeiten zwar anordnen, aber nur mit Zustimmung des BR.

    also werden die Stunden bis 23:45 Uhr vergütet?

    Am Freitag sind laut Plan nur 4 Stunden zu arbeiten. Alles andere sind Überstunden?

    Es handelt sich um eine dienstliche Veranlassung, also kein Privatvergnügen.

    Hallo Forumsmitglieder,


    Der Schichtplan besagt folgendes

    Arbeitszeit Mo-Do 14:15 Uhr bis 23:45 Uhr. Fr 14:15Uhr bis 18:15 Uhr.

    Jetzt ist für Freitag eine Ersthelferschulung angesetzt von 8:00 Ihr bis ca. 15:00Uhr

    Fall 1

    Kann hier gesagt werden, mach Donnerstag um 21:00 Uhr Feierabend die Stunden holst du ja am Freitag nach?


    Fall 2

    BRM fängt am Donnerstag schon um 11:00 Uhr mit BR Sitzung an. Diese geht bis 15:00 Uhr.

    BRM macht i.d.R um 22:15 Uhr Feierabend.

    Kann hier gesagt werden, mach um 21:00 Uhr Feierabend. Hast ja deine Stunden voll.

    Oder greift hier der Schichtplan bis 23:45 Uhr?


    21:00 Uhr Feierabend ist klar. Aber wie sieht es mit der Bezahlung bis 23:45 Uhr aus?


    Hoffe verständlich ausgedrückt. Danke für eure Antworten

    Hallo,


    das Arbeitszeitgesetz schreibt doch eine Festlegung der Pausenzeiten vor.

    Habt ihr das gemacht?

    Da du mehr als 6 Stunden und maximal 9 Stunden gearbeitet hast ist eine gesetzliche Pause von 30 Minuten vorgeschrieben.

    BR Arbeit fällt zwar nicht unter das Arbeitszeitgesetz, aber die Zeit von 6:00 Uhr bis 14:30 Uhr.

    So gesehen würde ich hier dem AG zustimmen.

    Hallo,

    habe gelernt. Da ich den Urlaub beantragt habe und er genehmigt wurde liegt der Fehler bei mir.

    Zurücknehmen möchte ihn der AG natürlich nicht. Also Privatvergnügen. Fahrtkosten sollten erstattet werden.

    Danke dir Winfried. Moritz unser BR ist so schwach da läuft nicht viel.

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    bei uns tritt ein Problem auf. Ich bin nach einem Beinbruch und Wiedereingliederung voll am arbeiten.

    Nun soll ich meinen Resturlaub noch dieses Jahr nehmen. Auf Grund der Tatsache das ich auch noch 2 Seminare besuche

    ist das Jahr für mich um. Nun haben wir unsere regelmäßigen Sitzungen und auch noch Gespräche mit der GF über BVen

    bei dehnen ich involviert bin. Wir haben keine Ersatzmitglieder. Mein AG sagt diese Stunden und Kilometer mache ich Freiwillig.

    Ich bin anderer Meinung. Wie seht ihr das?

    Danke für eurer Antworten auch wenn sie mir eventuell nicht gefallen.

    Hallo,

    natürlich könnt ihr das. Da ihr einen BR habt kann dieser die Verlängerung ablehnen. Auch mit der Begründung das die Mitarbeiter auf ihre Sollstunden kommen.

    Der BR ist voll in der Mitbestimmung. Die Begründung des AG ist da nicht relevant. BetrVg § 87 sollte aber euer BR wissen.

    Bist du selber BRM?

    Kurzarbeit kann er nur machen wenn welche angemeldet ist. Habt ihr eine BV zu Kurzarbeit?

    Habt ihr einen BR?

    Verlangen kann er viel nur ob er es bekommt liegt an euch. Hier greift das MBR.

    Falls dies wirklich nur eine einmalige Angelegenheit ist und ihr sonst sehr gut mit eurem AG klar kommt würde ich das sogar mitmachen. ( meine persönliche Meinung )

    Ich würde doch jedem MA als BR empfehlen sich sofort einen RA zu suchen.

    Hier ist doch der einfache MA total überfordert seine Verhandlungen selber zu führen.

    Und jede Woche so ein Gespräch würde mich so belasten das ich eine längere Auszeit bräuchte. :saint:

    Also ab zum RA und die Gespräche hören auf.

    Wie Onion schreibt gibt es auch keine neuen Gegenangebote. Dann ist doch das Gespräch nach 30 Sekunden beendet.

    Hier sehe ich das so das ich auch der BR einschalten darf. Nicht bei den Verhandlungen aber so wie Moritz es beschrieben hat.

    Ich habe über 25 Jahre 3 Schichten gearbeitet. Und zwar den Klassiker. 40 Std.

    Nacht, Spät, Früh. Fand dies gut und bis heute hat sich an den System nichts geändert.

    Dies waren 15 Schichten. Kein Mitarbeiter hatte in all den Jahren etwas dagegen. Bei Mehrarbeit

    wurde halt eine Sonderschicht gefahren ohne Probleme kamen wir da immer auf 2 Zusatzschichten.

    Hallo,


    bin da voll bei Bernd und Randolf. Und Marco nicht böse sein, aber es gab und gibt genügend Vorschläge was in eine BV Kurzarbeit reingehört. Warum informiert Ihr euch als BR nicht?

    Selbst falls nichts geregelt ist ( was ich als sehr fahrlässig empfinde ) sollte hier der Annahmeverzug greifen. Ihr als BR steht jetzt wie die doofen da. Wenn mich der AG nach Hause schickt und sagt mach mal Kurzarbeit so mache ich das. Ich braucht meine Arbeit dann auch nicht anbieten weil offensichtlich alles klar ist.

    Dies solltet ihr jetzt klar gegenüber eurem AG darstellen und für eure Kollegen da sein. Minusstunden geht nicht.

    Hallo,

    so wie ich das verstehe ja.


    Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts erhält der Arbeitnehmer, der im Laufe der Arbeitsschicht erkrankt, für den angebrochenen Arbeitstag insgesamt die volle Vergütung, auch wenn der angebrochene Arbeitstag bei der Berechnung des Sechswochenzeitraumes nicht mit eingerechnet wird. Diese Handhabung sei ein Gebot der Praktikabilität und entspreche der seit „eh und je“ bestehenden betrieblichen Praxis (grundlegend BAG, Urteil vom 04.05.1971 – 1 AZR 305/70 –, zu 2b), juris; BAG, Urteil vom 26.02.2003 – 5 AZR 112/02 –, zu II.), juris). Darlegungs- und beweisbelastet für krankheitsbedingte Verhinderung an der Dienstleistung ist der Arbeitnehmer (BAG, Urteil vom 26.02.2003 – 5 AZR 112/02 –, zu II.), juris)

    oder steh ich wieder aufm Schlauch?