Beiträge von Riddra

    Hallo Stempelkissen,


    das klingt sehr anstrengend.


    Weißt du denn, worum es ihm wirklich geht? Das Jammern und Meckern kommt nicht einfach so. Vielleicht spiegelt das BRM ja und redet eigentlich von sich, weiß sich allerdings auch nicht weiter zu helfen, um sich selbst zu verändern. Küchenpsychologie, ich weiß.


    Werden denn die Aufgaben dokumentiert und der Fortschritt festgehalten? Wenn ja, dann würde ich den BRM fragen, woran es ihm denn fehlt, diese Aufgaben zuende zu führen. Ggf. weiß er sich ja nicht selbst zu helfen. Ich sehe hier den BRV in der Pflicht das zu koordinieren.

    Ich habe leider zwei BRM im Gremium, denen mensch alles servieren muss, damit sie was (zu Ende) machen. Ich habe mir angewöhnt, diese offenen Aufgaben als TOP in die Einladung zu schreiben.


    Das übergriffige Verhalten ggü. der Assistenz würde ich sofort unterbinden. Sowas geht gar nicht!


    LG

    Riddra

    Hallo zusammen,


    ich danke euch für die schnellen Antworten. :)


    Der AG steht leider komplett hinter HR. Weil wir ein kleiner Betrieb sind, besteht HR auch nur aus einer Person.


    Schade, dass wir da dem Kollegen nicht weiter helfen können. Doch das gibt wenigstens gutes Futter für die nächste Betriebsversammlung.



    mfg

    Riddra

    Hallo zusammen,


    ein Kollege hat 12 Monate Elternzeit genommen und ist seit Nov. 20 wieder da. HR will ihm seinen Urlaubsanspruch für den Nov 20 nicht gewähren, weil er 12 Monate weg war. Das Gesetz sagt, dass sein Anspruch pro VOLLEN Monat Elternzeit gekürzt werden darf. Er hat sich diesbeüzlich rechtlich beraten lassen und die Erläuterung an HR weitergeleitet. HR erkennt dies immer noch nicht an. Also, hat der BR das Thema im Monatsgespräch angesprochen.


    So, jetzt der Knaller:

    HR möchte einen Titel/Urteil haben, um diese Handhabung anzuerkennen. Ansonsten ist HR der Meinung, dass 12 Monate eben 12 Monate sind.

    Auf meine Frage, wie sie es bei Frauen handhaben würde, kam ein "Da ist es etwas anderes, weil es den Mutterschutz gibt."


    So. HR sieht sich hier nicht in der Pflicht sich rechtlich beraten zu lassen; erst wenn eine Klage kommt.


    Wir, der BR, sehen hier einen klaren Verstoß gegen das Gesetz und wollen den Kollegen unterstützen. Da es nicht möglich ist, mit HR sachlich zu sprechen, stellt sich uns die Frage, was wir noch machen können.

    Wäre das schon ein Grund für eine Einigungsstelle?

    Auf welchen § im BetrVG können wir uns hier berufen?


    Das ist für mich eine komplett neue Situation, weswegen ich hier nachfrage.


    Vielen Dank schon einmal!



    mfg

    Riddra

    Den Vorschlag mit der Schulung finde ich an sich nicht schlecht. Zu Beginn der Periode haben wir fünf uns zwei Tage außerhalb getroffen und uns "kennengelernt". Das hat einiges gebracht. Und jetzt, wo sich im BR einiges verändert hat, ist es schlimmer geworden. Wenn die Leute noch nicht einmal lesen, was sie da abstimmen ... da hilft auch kein Seminar. :(


    Vielen Dank noch einmal! :)

    Ich sehe schon, da ist einiges an Organisationsaufwand bei mir im Gremium notwendig. Eine richtige Aufgaben- oder Themenverteilung gibt es nicht. Kein Wunder, dass sich niemand zuständig fühlt.

    Ich werde mal versuchen, in Zukunft die Tagesordnung entsprechend anzupassen. Vielleicht bringt es ja etwas Entlastung.


    Ich weiß immerhin, dass ich keine BRV mehr sein möchte. Ist ja auch eine Erkenntnis wert.

    Lass sie machen, ansonsten wirst du daran verzweifeln.

    Im Zweifel wird es wohl darauf hinauslaufen. Ich hasse sowas!

    Guten Morgen,


    vielen Dank euch allen! Euer Feddback hilft mir schon einmal sehr.:thumbup:


    Bei mir im Gremium sind leider zwei BRM drin, so gar nichts machen und sich nicht einbringen. Selbst wenn ich Aufgaben deligiere, werden diese nicht gemacht. Wir übrigen drei müssen das stemmen und auffangen. Es zerrt sehr an den Nerven, deswegen möchte ich meinen bisherigen Aufgabenbereich verkleinern.


    Wie regelt ihr das mit der Aufgabendelegation?

    Sagt ihr bzw. euere BRV, wer was machen soll?


    Wie gesagt, bisher sehe ich eine*n BRV als ManagerIn des BR. Und dazu gehört ja die Verteilung der Aufgaben.:/



    mfg

    Riddra

    Hallo zusammen,


    ich verstehe die Aufgaben einer Vorsitzenden so, dass es ums Managen und Organisieren des Gremiums geht. Allerdings merke ich, dass es mich immer weiter belastet, sodass ich gerade dabei bin, meine Last als Vorsitzende zu verringern. Um dies zu erreichen, schaue ich, welche Aufgaben ich deligieren oder gänzlich abgeben kann. Dabei ist mir die Freistellung aufgefallen. Wir sind ein 5er Gremium, sodass wir keine Freistellung auf Vollzeit haben.


    Bisher wurde es so gehandhabt, dass ich die einzelnen BRM mittels Mail an die Vorgesetzten freistelle; gesammelt für die BRS und dann individuell bei allen Terminen, die so anstehen. Die einzelnen Freistellungen möchte ich in Zukunft nicht mehr selbst mitteilen. Meinetwegen kann jedes Mitglied sich selbst freistellen.


    Wie handhabt ihr das?

    Und was seht ihr definitiv als Aufgaben der/des Vorsitzenden an?


    Vielen Dank schon einmal.



    mfg

    Riddra


    PS: Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, ein Seminare für Vorsitzende zu besuchen; Corona eben.

    Hallo zusammen,


    jetzt mache ich doch ein eigenes Thema auf, weil es doch sehr speziell ist.


    Folgendes:

    Wir müssen außerordentlich neu wählen, weil wir am 01.12.2020 nur noch 4 anstelle 5 BRM sind; keine Nachrücker vorhanden. Wir würden gerne den § 13 Abs. 3 BetrVG nutzen, um in 2022 nicht wieder wählen zu müssen.


    Wenn ich den Absatz richtig verstehe, dann würde es ausreichen, wenn der neue BR nach dem 28.03.2021 (aktueller BR ist seit dem 26.03.2018 im Amt), seine konstituierende Sitzung hat, oder?


    Vielen Dank für eure Meinungen!


    mfg

    Riddra

    Bernd, vielen Dank noch einmal für den Hinweis! Das hatte ich tatsächlich überlesen. Dann ist ein Test in der Hinsicht wirklich unausweichlich. Gut, dass es noch etwas Zeit bis zur Versammlung ist.


    Mit dem Anhalten der Maschinen könnte es wirklich kritisch werden. Einmal ist, in unserer Situation, schon einmal zu viel.


    Wir haben im Gremium jetzt folgende Alternativen besprochen:

    Plan A: Draußen, wenn es gutes Wetter ist, mit Maske und Abstand.

    Plan B: audiovisuelle Lösung


    Ich hoffe, dass wir da gutes Wetter haben und es auch nicht ZU kalt ist.||

    Hallo Rabauke,


    danke für deine Antwort.

    Darüber müsste ich mal mit dem Arbeitgeber reden. Ich glaube zwar nicht, dass er damit einverstanden wäre, weil dafür dann ein weiteres Mal die Maschinen angehalten werden müssten. Fragen kostet jedoch nichts.

    Hallo zusammen!


    Meine Frage passt hier ganz gut rein, weswegen ich mal kein neues Thema aufmache.


    Die Betriebsversammlung steht an. Im späten September haben wir diese geplant und terminiert. Es ist als Präsenzversammlung vorgesehen. Und dann geht es auch schon los.


    Durch die steigenden Zahlen stellt sich mir die Frage, ob eine hybride Versammlung ein guter Kompromis wäre. Die MA, die einen Laptop haben, können via Skype zuhören (min. 20 Pax) und Fragen stellen. Die Übertragung würde nur via Ton verlaufen. Für Video ist unsere Datenleitung leider zu schwach.

    Auf jeden könnten wir damit die Anzahl der TeilnehmerInnen IN der Halle von 50 auf knappe 30 reduzieren, was das Einhalten des Abstands deutlich vereinfacht.


    Klar ist: Als letztes Mittel würden wir diese natürlich auch absagen oder in den Dezember verschieben.


    Wie ist eure Meinung dazu?

    Okay, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Natürlich warten wir, bis er selbst das Amt niederlegt. Immerhin wollen wir kein Probleme haben.


    Wenn ich dich richtig verstehen, können wir also bis dahin nichts weiter tun, als in der Kollegschaft nachzufragen, wer den Wahlvorstand machen wollen würde. Nach dem Austritt des BRM können wir dann die Bennung vornehmen und sind fertig. Rest ist Sache des Wahlvorstandes. Richtig?

    Hallo alle zusammen,


    bei mir im Gremium stehen Neuwahlen an. Ein BRM wird uns verlassen und wir wollen die Wahlen bis zu seinem Austritt schon einmal vorbereiten. Deswegen meine Frage: Was MÜSSEN wir tun?


    Reicht es, nach meinem Verständnis, wirklich aus, dass wir den Wahlvorstand benennen/beschließen und dann sind wir raus aus der Nummer?

    Guten Morgen zusammen!


    Ich möchte kein neues Thema aufmachen, deswegen schreibe ich mal hier meine Frage rein:

    Wenn ein BRM ausscheidet und es nur noch 4 BRM gibt, muss neu gewählt werden. Das ist soweit klar. Kann das 4er Gremium bis zur Wahl des neuen BRs weiterhin als BR agieren? Oder gibt es dann für die Zeit keinen BR? Wie ist das regelt?

    Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass der AG das schon ausnutzen könnte.

    Du mußt den korrekten Multiplikator für die berechnung der Monatsarbeitszeit heranziehen. Dieser beträgt gem. Lohnsteuerrichtlinie 4,35 Wochen/Monat.

    Hinzufügen möchte ich noch:

    Ein Monat hat 21,75 Arbeitstage, bei einer regulären 5-Tage Woche von Mo-Fr. Daraus ergeben sich 174 h pro Monat bei einer 40 Stunden Woche.

    Hallo zusammen!


    Wenn mir eure Prozesse so ansehe, bekomme ich den Verdacht, dass ich als Schriftführerin zu viel und der ehemalige Vorsitzende zu wenig gemacht hat. Das scheint wohl bei mir im Betrieb historisch so gewachsen zu sein, dass sich die Schriftführung um alles allein kümmert, was ins Protokoll reinkommt. Dann wird es wohl Zeit, das mal zu ändern.


    Mit dem Nachfolger habe ich eine Einarbeitung gemacht und ihm auch gezeigt und erklärt, was beim Schreiben wichtig ist. Ein Seminar ist dennoch notwendig. Da wird er nicht drumherum kommen. Für die Zeit bis dahin habe ich ihm letztens meine Seminarunterlagen in die Hand gedrückt, damit er sich schon einmal selbst schulen kann. Ein Gespräch, um den Prozess besser zu gestalten, wird dennoch notwendig sein.


    Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen!

    Hallo zusammen,


    kurz meine Situation:

    Ich war bis zum Jahresanfang Schriftführerin im Gremium. Dann hat der BRV uns verlassen und ich wurde zur neuen BRV gewählt. Die Schriftführung habe ich das neue Mitglied abgegeben. Und seit dem ist da halt alles anders; logisch.


    Mich stört stellenweise die Art und Wiese, wie die neue Schriftführung dieser Aufgabe nachkommt. Dass das Layout eben nicht mehr so schön ordentlich ist, wie ich es gemacht habe, damit kann ich leben. Doch, wenn es Rechtschreib- und Grammatikfehler in den Beschlüssen sind, bin ich mir nicht sicher, ob das ggf. auch vor Gericht Halt hat. Prozesse oder dergleichen sind bei uns keine Tagesordnung; zum Glück! Allerdings finde ich es beruhigend, wenn wir ein Protokoll haben, welches dem im Zweifel Stand hält. Auch, dass das Protokoll stellenweise in Stichpunkten verfasst wird und nicht mehr in ausformulierten Sätzen, finde ich kritisch, könnte jedoch damit leben.


    Mir stellt sich die Frage, ob ich zu hohe Erwartungen an die Schriftführung habe, weil ich das Amt vorher ausgeführt habe. Und da würde mich interessieren, was ihr von eurer Schriftführung so erwartet, abseits von den rechtlichen Mindestanforderungen.


    Vielen Dank schon einmal!

    Hallo zusammen,


    wie würdet ihr bei folgender Situation reagieren:


    Ihr bekommt eine Anhörung bzgl. Einstellung zugestellt. Das Datum der Einstellung ist jedoch vor Ende der Wochenfrist. Bspw. Einstellung zum 29.04., Ende der Frist der Anhörung 02.05.


    Unser Personalchef ist scheinbar mal wieder der Meinung, dass er die Frist nicht berücksichtigen braucht. Ich bin drauf und dran, es drauf ankommen zu lassen, oder zumindest eine Mail zu schreiben, die sich gewaschen hat.


    Was meint ihr dazu?

    Habt ihr sowas auch schon einmal gehabt? :/



    mfg

    Riddra