Beiträge von leedddeel

    unser Gremium von 3 BR ist aufgrund des Rücktritts eines BR zu einem Gremium von 2 Br geschrumpft. Es gibt keinen Nachrückenden.


    Wie wird jetzt bei folgenden Beschlussabstimmung verfahren:


    1 Stimme ja 1 Stimme nein

    1 Stimme ja, 1 Stimme Enthaltung

    ???

    Danke im Voraus für kurze Rückmeldung

    die Schulung ist nicht direkt vom Veranstalter nach §37.6 BetrVG anerkannt, aber wir haben Argunmente, dass wir die Schulung für unsere BR Arbeit in Bezug auf §87.7 BetrVG brauchen.

    Könnte das ein Problem sein, wenn die Schulung nicht formal anerkannt ist und nur von uns gem. §37.6 BetrVG als erforderlich definiert wird?


    es gibt burnouts und Kündigungen, die aufgrund großen Arbeitsdrucks entstanden.

    Die Geschäftsleitung hat eine im Betriebsrat beschlossene Schulung für ein Brmitglied für „mentaler Ersthelfer“ abgelehnt mit der Begründung, dies wäre nicht angemessen, dass ein Br dies übernimmt, da wären Profis gefragt. Ist das in Ordnung und der Br hat das so zu akzeptieren? Und wenn nicht, was kann der BR zur Durchsetzung der Kostenübernahme tun?

    war dann mal weg und bin wieder da.


    wenn gewisse Vögel nur bei bestimmten Wetterlagen kartierbar sind, kann das auch einen Sonntag treffen.


    Meine Frage: muss das auch bei der Aufsichtsbehörde beantragt werden, auch wenn die Sonntagsarbeit immer erst spontan nach Wetterlage entschieden werden kann? Welche Aufsichtsbehörde ist das, Gewerbeaufsicht oder Gesundheitsamt?

    danke für eure Diskussion.

    Das Problem der Durchsetzung unserer Zuschläge, die wir als Kompensation angedacht haben, sehe ich auch etwas auf wackligen Beinen.

    Die Tarifsperre gilt bei uns nicht, weil wir in keinem Tarifverbund sind.

    Vielleicht sollten wir nochmal zu unserem Rechtsanwalt gehen und seine Meinung zu den Aussichten bezgl. Zuschläge abfragen.

    es ist eine erzwingbare BV, die ja nach §77(6) weiter, bis sie durch eine neue erstzt wird.

    Was ist aber wenn keine neue folgt.

    In unserem Fall geht es um Arbeiten an Sonn- und Feiertagen ( Vogelkartierungen), bei denen die Mitarbeiter eigenverantwortlich die Arbeitszeit in einem festgesetzten Zeitbudget festlegen können, dem der Arbeitgeber und der BR pauschal zugestimmt hat.

    Wir wollen hier einen Zuschlag für diese Arbeit in die bereits bestehende BV mitreinnehmen, was der Arbeitgeber ablehnt.

    So wollen wir diese BV kündigen, damit wieder vor jeder Arbeit an einem Sonntag eine Genehmigung eingeholt werden muß.

    Danke für Dein Statement, was ich teile.

    Ich begründe ja nicht die Überwachung. Aber wir Du sagst: die Übertretung des erlaubten passiert. Nur der inkompetente sieht hier leider sehr schlecht aus.

    Aber: Abusus tollit not usum

    Danke für die Rückmeldungen.


    Da tun sich ja Abgründe auf, denen zu begegnen rein formal in einer BV ja möglich ist. Was trotz Verwertungsverbot allerdings an Kenntnis im Hintergrund erfolgt und unausgesprochen an Kenntnissen verwertet wird, ist ja für einen normalen Betriebsrat wegen fehlender IT Kompetenz gar nicht möglich zu durchschauen.

    Man müsste den Arbeitgeber zu einem monatlichen Protokoll verpflichten, welches eine Auswertung der genutzten Tools anzeigt, um hier überhaupt eine Überwachung gem § 80 BetrVg.

    Kann mir jemand sage, wo die Fallstricke beim o365 sind, die man unbedingt in einer Betriebsvereinbarung regeln sollte? Was sind die Gefahren, bezgl. Kontrolle oder Überwachung der Mitarbeiter im Hintergrund?

    Wielleicht hat da jemand schon Erfahrung dazu.

    in BetrVG §99 (2) Satz 4 steht ja auch dass man die Zustimmung verweigern kann, wenn"... der betroffenen Arbeitnehmer :/ durch die personelle Massnahme benachteiligt wird, ohne dass dies aus betrieblichen :/ oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe gerechtfertigt ist. triffft das also nicht auf die Einstellung zu, da die Person noch nicht Arbeitnehmer ist? und ist ein fehlender Arbeitsplatz ein betrieblicher Grund der eine Benachteiligung rechtfertigen könnte?

    Wir haben als Beriebarats gem. BetrVG §99 (2) Satz 4 der Einstellung eines Praktikanten unsere Zustimmung verweigert mit der Begründung, dass der Arbeitsplatz nicht geklärt ist, der im Moment auch noch nicht besteht. HIer muss man sagen, dass bei uns die Praktikanten immer einen festen Bildschirmarbeitsplatz haben.


    Die Geschäftsleitung teilte uns hierauf mit, dass BetrVG §99 (2) Satz 4 lediglich "Wahrung der Interessen des betroffenen Arbeitnehmers" dient und käme nur bei Versetzung und nicht bei Einstellung in Betracht. Der Praktikant wäre nicht benachteiligt, und die Person würde eingestellt.


    Was meint Ihr dazu?

    die Frage zielte darauf ab, ob der Delegierte, auch wenn es den örtl. Betriebsrat nicht mehr gibt, weiter seinen Betrieb vertreten kann, ohne Gefahr, dass dieser Standort ohne diesen Delegierten überstimmt werden könnte.

    Die anderen Standorte könnten ja im GBR Entscheidungen in dieses Zeitfenster legen.


    Aber Ihr sagtet ja schon, die Geschäfte werden weitergeführt bis ein neuer öBR besteht.


    Danke jedenfalls