Beiträge von rtjum

    sie hätten wohl gedurft, nur nach dem Willen des BR nicht gesollt

    unter dem Aspekt hast Du natürlich Recht.

    Ich dachte bei meiner Rückfragen aber auch eher an die unterschiedlichen Möglichkeiten die der örtl. BR hat ja nachdem wie die Zuständigkeit ist.

    Ist es Deine Annahme: der BR hat kein Recht dem Delegierten ein Abstimmungsverhalten vorzugeben. Aber natürlich kann er die Delegation entziehen und neu vergeben.


    Ist es eine andere, dann kommt es, so finde ich ,durchaus darauf an ob ein Verhandlungs- oder sogar Abschlußmandat an den GBR erteilt worden oder der GBR eigenmächtig handelt, denn dann muss der örtl. BR vor allem gegenüber dem GBR und nicht den einzelnen Delegierten gegenüber reagieren und klarstellen, dass der GBR sein Mandat z.B. überschreitet oder eines wahrnimmt was ihm gar nicht zusteht. Im Nachgang dann mit dem Einzelnen mal klären was GBR überhaupt bedeutet.


    Das hier

    Aber sollte ich solche Möglichkeiten nicht schon prüfen, bevor ich meinen Entsandten ins Rennen schicke?

    ist eine hehre Annahme von Dir, die hier leider ziemlich oft widerlegt wird. :(

    Gleichwohl sehe ich es so, dass so eine Aussage aus dem Fitting helfen kann, einen Kollegen zu überzeugen, eine Schulung auch anzunehmen

    jupp finde ich auch und das dann evtl noch ein paar Aussagen des BAG zu dem Thema wie z.B.


    "Es gehört damit zu den Amtspflichten des Betriebsrats, sich das für seine Arbeit erforderliche Fachwissen anzueignen.”

    (Bundesarbeitsgericht, 21.04.1983 – 6 ABR 70/82)


    kann helfen, muss aber nicht.

    Ich habe leider auch einen von der Sorte, aber der ist einfach nur zu faul seinen Allerwertesten mal aus der Komfortzone raus auf ein Seminar zu bewegen. Immerhin im 3. Jahr habe ich es 1x geschafft ihn zum BR1 zu bekommen.

    rein nach dem Gesetz wohl korrekt was euer AG so sagt.

    Der Eindruck der bei dem MA verbleibt und, da man im Betrieb sich mit den Kollegen über so etwas austauscht, auch bei den Kollegen ist wohl eher nicht so gut.

    ist das in eurem Bereich denn überhaupt erlaubt?

    Wenn dann finde ich die Idee jeder geht in die Personalabtlg besser, da dadurch erstmal nur die Leute da die Infos haben denn Datensparsamkeit muss ja trotzdem beachtet werden

    Stattdessen stellte die Chefin eine TZ-Kraft ein,

    wie war denn die Anhörung zu dieser Einstellung?

    und das auch, weil er darüber hinaus auch bereits 6 Wochen krank gewesen sei im vergangenen Jahr.

    was ist mit BEM?

    M.E. war dann an Dreistigkeit kaum zu überbieten, dass ich erfuhr (ich will hier nicht beschreiben wie...), dass die Chefin offenbar nun schon eine Stellenanzeige plant für seine Stelle

    das wiederum ist doch normal, wenn ich als Chef weiß, dass ich neue Leute "brauche" dann fange ich rechtzeitig mit dem Suchen an.

    Und da ihr ja ein kleiner Betrieb seid (1er-BR) hoffe ich, dass ihr zumindest noch mehr als 10 seid damit das KSchG gilt.

    Wenn am Folgetag die Verhandlung zur BV ist, und er ist Ausschuss Sprecher, und bisher kam er nicht dazu, kann das gerechtfertigt sein. Viele Wenn und Abers, aber vom Konstrukt her nicht ausgeschlossen.

    ich kann auch den Mann im Mond besuchen mit so viel Phantasie

    Wenn ein Kollege mich in der Freizeit anruft, dann ist das dringend.

    kommt wohl ziemlich darauf an, was der Kollege will, und Du schreibst was von auskotzen, das kann er sicherlich auch einen Tag später.


    ich sage ja nicht, dass das nicht alles sein kann aber mit Ausnahmefällen argumentieren hilft doch nicht weiter


    Wenn es einem AG zu viel wird dann wird er anfangen die Notwendigkeit zu bezweifeln und die Stunden erstmal nicht gut schreiben.


    Außerdem, das ist aber meine ganz persönliche Meinung und ich weiß, dass viele BRs das nicht so handhaben, habe ich frei und frei dient zur Erholung und meine Gesundheit ist mir wichtiger als alles was in der Firma passieren kann.

    Wenn du an deinem freien Tag eine BV ausarbeiten möchtest, dann musst du das dem AG auch vorher mitteilen, sofern du die Stunden gutgeschrieben haben möchtest. Deine BR Arbeit wird ja betrieblich bedingt in deine Freizeit verlegt und ist damit zu vergüten.

    da würde ich gegenhalten wieso er das nicht an einem "normalen Arbeitstag" macht, das Ausarbeiten einer BV ist wohl nur in den allerseltesten Fällen so eilig, dass man das am freien Tag machen muss.

    Du wirst an deinem freien Tag von einem Kollegen kontaktiert, der nur dir als BR vertraut und sich auskotzen will.

    Dann ist das BR Arbeit, klare Sache.

    Ja ist BR-Arbeit, aber auch hier wohl eher auch einen Tag später machbar also nicht wirklich notwendig.

    abmelden wohl nicht, aber am freien Tag muss es schon notwendige BR-Arbeit sein die nur dann gemacht werden kann da Du ja ansonsten während deiner normalen Arbeitszeit jederzeit die Möglichkeit hast dich für BR-Arbeit abzumelden.

    wer genau da zuständig ist, ist leider von Land zu Land unterschiedlich)

    da bin ich anders geschult worden

    Aufgrund der gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie können beide kontrollieren aber wo die zuständige BG schon war geht das zuständige Amt nicht mehr hin und umgekehrt. Also sind beide zuständig und unterrichten sich gegenseitig über Ergebnisse.

    unterschiedliche Meinungen, was der Gesetzgeber mit der Änderung tatsächlich meint:


    1.die Voraussetzungen für eine solche Teilnahme in der Geschäftsordnung unter Sicherung des Vorrangs der Präsenzsitzung festgelegt sind,


    Da kann man ja auch in die GO sowas wie "Sitzungen findet grundsätzlich als Präsenzsitzungen statt" schreiben, dann hat man mit dem grundsätzlich doch auch den Vorrang...

    nteressante Antwort. Der Kollege erzählt, wie es bei ihnen gehandhabt wird und Du erklärst ihm, dass es das nicht gäbe?

    jo, und da bleibe ich auch bei.

    Entweder es gibt eine Teilfreistellung gemäß den Regeln des BetrVG oder es gibt keine Teilfreistellung. Der Teamleiter plant das so, aber wenn er es für den nächsten Schichtplan nicht mehr plant ist das aus und vorbei weil eben kein Rechtsanspruch besteht.

    Natürlich kann man das so nennen muss dann aber auch dazu wissen, was es bedeutet.

    Wir haben eine Kollegin der mittlerweile aufgrund der hohen Anzahl an Aufgaben die sie sich aufbürdet eine inoffizielle teilfreistellung von ihrem teamleiter eingeplant wird.

    inoffizielle Teilfreistellungen gibt es nicht, das BRM meldet sich für notwendige BR-Arbeit ab und wieder an.

    Evtl solltet ihr im BR mal über die Aufgabenverteilung der BR-Arbeiten nachdenken. Was machen denn die, bei einem 11-Gremium vorhandenen, freigestellten BRM?


    Aber Da das Thema bei Euch ja scheinbar keins ist zu Deinem Thema:


    Dienstpläne unterliegen der Mitbestimmung, d.h. der BR kann einem solchen Dienstplan widersprechen, tut ihr das nicht, dann ist das in diesem Fall

    für oktober 3 wochen lang,

    etwas ungeschickt.

    also ab sofort für die zukünftigen Dienstpläne darauf achten.


    Die Stunden stehen der Kollegin, siehe auch Antwort von xyz22 entsprechend zu.


    Als BRV würde ich das hier

    vorsätzlich

    sicher nicht mit dem Teamleiter aufnehmen sondern direkt mit der GF. Aber Vorsicht den Vorwurf des Vorsatzes solltet ihr durchaus mit Fakten untermauern können. Also sowas

    nach dem motto hat sie "Pech gehabt".

    z.B. schriftlich habt.