Beiträge von Minofi

    Leitfäden sind zwar ein guter Ansatz aber wem verpflichtet es sich daran zu halten? Ihr müsst so etwas in Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag fest regeln. Da gehören z.B. Ablauf und Frist einer Stellenausschreibung hinein, sowie auch ob es vor einer öffentlichen Ausschreibung eine interne geben muss und diese Bewerber bei Eignung zu bevorzugen sind. Nur mit solchen von BR und AG unterzeichneten Vereinbarungen müssen sich alle Beteiligten auch daran halten.
    mfG

    Der Tariflohn der IGBCE, mit dem selbige gern angibt, ist hier wahrscheinlich nicht einfach anwendbar. Auch wir sind in der IGBCE organisiert - von 100 Mitarbeitern ca. 70 % - bei uns wird jedesmal wieder ein Arbeitgeberfreundlicher Haustarifvertrag ausgehandelt weil das schnell und ohne großen Aufwand von statten geht. Auf Druck des BR ist dieser zwar mittlerweile besser geworden aber weit von dem entfernt was den offiziellen Tarif betrifft. Es kommt also darauf an, was bei Euch ausgehandelt wurde oder wird. Im übrigen sollte der BR schon wissen was die Mitarbeiter verdienen - ausgenommen AT und leitende Angestellte. Wie sonst wollt ihr bei Anhörungen ordnungsgemäße und vertretbare Entscheidungen treffen?
    Viel Erfolg

    mfG

    Wer und wie legt denn die Reihenfolge in der Liste bei Euch fest? Bei uns wird dazu eine geheime Wahl der Listenmitglieder abgehalten. Jeder legt hier seine eigene "Wunschreihenfolge" fest - Platz 1 - 1 Punkt, Platz 2 - 2 Punkte usw. So wird dann ausgezählt wie sich die Liste in welcher Reihenfolge aufstellt. Die wenigsten Punkte demzufolge Platz 1 und die anderen reihen sich dann ein - bei Punktgleichheit wird ausgelost.

    [QUOTE=Winfried:]

    Hallo.

    Ihr wählt offensichtlich im normalen Wahlverfahren?

    Und leider sitzt Ihr mehr als einem gravierenden Irrtum auf:
    ... Der WV startet nicht im Sinne einer Personenwahl, er hat überhaupt gar nicht zu beeinflussen, wer wie und warum Wahlvorschläge einreicht.
    ... Es wird IMMER eine WahlvorschlagsLISTE beim WV eingereicht - bleibt es bei dieser einen Liste, gibt es Persönlichkeitswahl, wird mehr als eine Liste eingereicht, gibt es Listenwahl.
    ... Kandidieren Leute alleine, dann bilden sie formal eine 1-Personen-Liste und brauchen efür diese Liste ntsprechend Stützunterschriften, und es gibt dann eben Listenwahl u.U. mit mehreren 1-Personen-Listen.
    ... Automatische gemeinsame Listen mit einer willkürlichen Reihung je nach Meldung beim WV gehen gar nicht.

    So setzt man eine BR-Wahl in den Sand. Seid Ihr nicht geschult?

    Grüsse Winfried

    Schulung ja- 1 Tag intensiv ???? Niemals ausreichend für all diese Probleme - wir sind aber froh, dass es sich jemand "ehrenamtlich" für den Wahlvorstand bereit erklärt hat. Unser Wahlvorstand ist völlig neu und hat keinerlei Erfahrung.

    Unternehmen - unter 100 Beschäftigte - Gremium 5

    Gestartet werden soll im Sinne einer Personenwahl - der Wahlvorstand beschäftigt sich mit folgender Frage:

    Frist zu Meldung beginnt und Mitarbeiter stellen sich zur Personenwahl auf. Kurz vor Ende der Frist kommt ein Mitarbeiter auf die Idee, um sich bessere Chancen zur Wahl oder Wiederwahl auszurechnen, eine Liste ins Spiel zu bringen. Sind in dem Fall diejenigen Mitarbeiter, die sich sich zur Personenwahl aufgestellt haben jetzt automatisch in einer gemeinsamen Liste mit Reihenfolge dem Datum der Meldung zugeordnet oder muss in dem Fall die Frist verlängert werden damit sich diejenigen selbst in Listen organisieren können?

    Vielen Dank im Voraus