Beiträge von mumpel

    Soll denn nur online gespeichert werden? Bei uns wird auf Servern in Deutschland gespeichert (m.W. T-Systems), die unter der Kontrolle von DB-Systel stehen. Mit MS wurde ein entsprechender Vertrag geschlossen). Die meisten Daten sind nur von Dienstgeräten zugänglich und durch "F5 Access" gesichert, Zugang von privaten Endgeräten nicht möglich.


    BTW:

    Wenn auch mobile Geräte zum Einsatz kommen, dann als Beispiele folgende Suchbegriffe.


    1. Enterprise Mobile Manager (EMM)

    2. Android Enterprise Recommended

    Der BR hat bei uns nichts mit dem LZK zu tun. Da ist die EVG drin, und die Rechtsabteilungen von Bahn und EVG werden das sicher geprüft haben. ;)

    https://www.evg-online.org/fileadmin/Tarif/Tarifvertraege/Tarifvertraege_DB_Konzern/2022-inkl-FuntionsgruppenTV/22-06-01-2021.10.07_Lzk-TV_2021_zul_geaend_AETV_1_2021_final.pdf


    Wenn es keine Langzeitkonten sind welcher vor der Rente oder einer Altersteilzeit genommen werden sollen/müssen

    Wir können jederzeit aus dem LZK nehmen. Z.B. eine Auszeit, zur Betreuung einer Person, oder was auch immer.

    Bei uns steht das drin:


    Insolvenz ist also gesichert. Und das LZK wird in Geldwert geführt, nicht in Zeitwert. Dumm wenn die Löhne stark steigen, dann sinkt die Anzahl der Stunden. Und es wird der Brutto-Stundenlohn eingeführt/eingezahlt.

    stimmt so pauschal nicht. Es ist eine Frage des Programms bzw. dessen Einstellungen.

    Passt aber trotzdem nicht wenn auf dem LZK nur Geld liegt. Nur wenn auch aufgezeichnet wird, wann das Geld eingezahlt wurde und welchen Wert die Stunde zum Einzahlungszeitpunkt hatte, könnte man die exakte Stundenzahl errechnen. Der Einzahlungszeitpunkt wird i.d.R. erfasst, aber der Stundenwert eher nicht (Und wird auch in den Zeitsystemen nicht unbedingt dauerhaft gespeichert, zumindest nicht über 10 Jahre hinaus).

    einen Geldbetrag in Zeit (zumindest) umrechnen zu können

    Die Systeme kennen aber nur den aktuellen Stundenwert. Steigt der Lohn, hat man automatisch weniger Stunden. Auf unserem LZK gibt es nur einen Geldwert, da die Löhne steigen, entstehen daraus auch weniger Stunden. Da aber die Stundenlöhne nur im Cent-Bereich steigen, dürfte das am Ende nicht allzuviel ausmachen.

    Da schafft man dann attraktive Möglichkeiten Überstunden zu machen und auf das Langzeitkonto zu buchen und muss sich so keine großen Gedanken machen wie man die zeitnah ausgleicht

    Das kann aber verhindert werden, wenn die Übertragung auf das LZK nur auf Antrag des AN erfolgen soll. Sonst gibt man dem AG die Möglichkeit, Überstunden zwangsweise zum Nachteil des AN auf das LZK zu schieben. Dem AN muss/sollte also immer ein Mitspracherecht eingeräumt sein.


    Noch eine kleine Anmerkung:

    Das LZK darf nicht dazu führen, dass der AG das ArbZG unterwandern kann. Z.B. beim Ausgleichstag, dieser sollte weiterhin nur in Freizeit erfolgen, und nicht durch die Möglichkeit des Ausgleichs über Gutschrift auf dem LZK. Man weiss ja nicht, was Arbeitgebern sonst so alles einfallen würde.

    Ihr solltet auch das Thema Home-Office berücksichtigen. Gibt es MA, die von zuhause aus arbeiten? Dann würde ich sagen, dass die Wohung zum höchstpersönlichen Lebensbereich gehört. Da bei Webcams auch der Hintergrund erfasst werden kann, sollte die Webcam bei Home-Office aus bleiben dürfen.

    Die erste Frage, die sich mir stellt ist: Warum will der AG das und wo sind dann echte Mehrwerte für die Mitarbeitenden?

    Langzeitkonten dienen dazu, Zeit aufzubauen. Die kann man dann z.B. nutzen, um früher in den Ruhestand gehen zu können, oder z.B. für die Pflege eines Angehörigen.


    Und natürlich der Kommunikationsablauf. Wer unterweist wen? AG oder Anbieter (Versicherung)

    I.d.R. schreibt die Versicherung den AN an. Ihr solltet allerdings darüber nachdenken, einen Datenschutz-Passus aufzunehmen. Sonst läuft es so wie bei uns damals (da gab es die DSGVO noch nicht, sondern nur das BDSG), dass der AG das Langzeitkonto zwangsweise einführt und die persönlichen Daten der AN ungefragt an den Versicherer weitergibt.

    Bei uns gibt es das schon ewig und nennt sich Langzeitkonto. Das Konto gehört ausschließlich dem Arbeitnehmer. Der AG darf sich nicht daraus bedienen. Bei Kurzarbeit und Insolvenz bleibt das Langzeitkonto unangetastet, das LZK gehört dem AN. Das Langzeitkonto ist eine Art Versicherung. Ihr solltet darauf achten, dass das Langzeitkonto durch den Wertanlagen-Sicherungsfond geschützt ist, also die Einlagen nicht verloren gehen.


    Ganz wichtig: Das Langzeitkonto darf kein Zwang sein, sondern freiwillig. Der AG sollte Überstunden nicht zwangsweise auf ein Langzeitkonto schieben dürfen.


    Es gibt nur wenige Banken, die sich auf sowas einlassen

    Langzeitkonten laufen i.d.R. nicht über Banken, sondern über Versicherungen.

    M.W. ist der AN bei einer AU so zu stellen, als hätte er die volle Sollzeit erbracht. Und fällt er ins Krankengeld, entfällt auch seine Arbeitspflicht, die Sollzeit ist dann entprechend nach unten zu korrigieren, oder die vollen 40 Stunden zu schreiben. Dumm ist nur, dass sich viele AN nur bis Freitag AU schreiben lassen. Dann ist der Samstag wieder ein normaler Arbeitstag mit der Möglichkeit, dass er zur Arbeit eingeteilt werden kann, oder das er arbeiten kommen muss wenn er eingeteilt wurde.


    Eine BV zum Nachteil der AN? Was da der BR mit der BV wieder angestellt hat, was hat der BR mit der Unterschrift unter dieser BV bezweckt? Und der Hinweis auf Annahmeverzug wurde ja schon gegeben.

    BTW:

    So manche Erklärungen hier und im Internet verstehe ich nicht. Angenommen ich würde morgen in Urlaub gehen, hätte aber heute planmäßig Nachtschicht von 22:00 bis 06:00 und wäre heute um 06:00 aus einer Nachtschicht gekommen. Weshalb sollte ich da 2 Tage Urlaub nehmen müssen, wegen zwei Stunden für heute? Ich hätte ja heute schon gearbeitet, dann würde ich ja bestraft wenn ich für heute zusätzlich noch einen Urlaubstag nehmen müsste. Der Urlaub ab morgen würde ja am 23.09. 00:00 Uhr beginnen. Das erschließt sich mir nicht.


    Mir erschließt sich auch nicht, weshalb die Nachtstunden dem Tag zugeschlagen werden sollen, an dem man die Nachtschicht beginnt. Das passt m.E. schon deshalb nicht, wenn man in einen Feiertag hineinarbeitet. Da ja die Nachtstunden dem Vortag zugeschlagen werden, dürfte man ja auch keine Feiertagszulage bekommen. Zumal ich dann rechnerisch Überstunden hätte. Da passt doch etwas von der Logik her nicht.

    ...dann vermute ich mal, dass bei Euch die Dienstpläne nach der Urlaubsplanung gemacht werden. Also das praktisch die AZ dann "um den Urlaub herum" geplant wird.

    Nein. Bei uns ist es usus, dass es ein Ruhetag bleibt wenn wir aus der Nachtschicht kommen, auch wenn man an diesem Tag hätte noch eine Nachtschicht machen müssen. Dann fehlen allerdings auch die Stunden, was aber am Jahresende nicht auffällt (wichtig ist, dass am Jahresende die JAZ erreicht ist). Früher (bis vor 20 Jahren) war es sogar üblich, dass auch der Folgetag ein Ruhetag blieb, wenn der Ruhetag planmäßig war, mit dem Nachteil, dass man im "Notfall" angerufen wurde (man war ja noch nicht im Urlaub). Aber ein guter PEP lässt es auch heute noch ein Ruhetag sein. Da es heute keine festen Touren mehr gibt, das war vor 4 Jahren noch anders, lässt sich der Urlaub auch nicht mit den Ruhetagen planen.