Beiträge von Lockerflockig

    Der Vertrag ist sehr Arbeitgeber orientiert und lässt ihm größtmöglichen Spielraum. Viele unterzeichnen solch einen Vertrag und beschweren sich dann später über die schlechten Bedingungen. Wie Whoepfner schon schrieb sind das mitlerweile Standardklauseln was jedoch keinen daran hindern dürfte vor der Unterzeichnung Klauseln hinzuzufügen oder zu streichen. Kommt halt darauf an wie gut der AN verhandelt.

    Hallo wie macht ihr das?,

    es geht um den § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG.

    Hat der BR anspruch auf die Zeitkonten per Intranet? Ich denke ja, die Frage ist nur wie und ist es zeitlich uneingeschränkt?

    Zitat von Sigurjohnsson:

    Hallo!

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Das das Arbeitsverhältnis weiter besteht, steht außer Frage.

    Die "knifflige" Frage die sich uns stellt ist, ob die übertragene Funktion einfach ausläuft, oder ob der Kollege, wenn er die Tätigkeit, die ihm übertragen ist, weiter ausführt, auch automatisch diese vorerst befristete Tätigkeit "stillschweigend" in eine unbefristete übergeht gemäß dem § 15 Teilzeit & Befristungsgesetz.

    Sigurjohnsson

    Wenn es was schriftliches gibt kann man sich auf den § berufen, ohne wird es schwierig. Wer gibt zuerst nach?

    Mitbestimmung nach § 94 Personalfragebogen, Beurteilungsgrundsätze

    Nach § 80 Abs. 2 S. 2 BetrVG ist der Betriebsausschuss oder ein nach § 28 BetrVG gebildeter Ausschuss berechtigt, in die Listen über die Bruttolöhne und -gehälter Einblick zu nehmen.

    Die Bruttolohn- und Gehaltslisten sind in ihren Bestandteilen aufzuschlüsseln. Es reicht nicht aus das Gesamtbrutto anzugeben. Alle einzelnen Vergütungsbestandteile, wie z.B. Grundgehalt, Zulagen, Sondervergütungen, Prämien und dgl. sind anzugeben.

    Durch das Einblicksrecht des Betriebsrats soll es diesem ermöglicht werden, Eingruppierungen auf ihre Richtigkeit prüfen zu können, die Einhaltung des Gleichbehandlungsgrundsatzes zu kontrollieren und ggf. die Einhaltung von Betriebsvereinbarungen nachvollziehen zu können.

    Der Betriebsrat ist Hüter der Lohngerechtigkeit und Transparenz im Betrieb (vgl. BAG 28.04.1998, Az.: 1 ABR 50/97).

    Zitat von heinjessen:

    Hallo liebe Kollegen,

    wir wählen am 15.03.2018. Genau an diesem Tag fängt jetzt ein neuer Kollege an.

    Frage, Ist der neue Kollege wahlberechtigt??

    Hein Jessen

    Ja, der Kollege ist wahlberechtigt.

    Die Wahlberechtigung bzgl. der Betriebszugehörigkeit spielt nur insofern eine Rolle, als dass der Arbeitnehmer am Wahltag dem Betrieb angehört und in der Wählerliste, § 2 WO, aufgeführt ist.

    Ich verweise auf das Urteil und als BRV werte ich das Urteil zugunsten des AN. Der AG gibt eine Weisung vor, somit ist der AG erstmal in der Pfilcht. Ich möchte es anhand eines Beispiels konkretisieren: Dürfen die Schuhe dann auch Privat genutzt werden (höherer Verschleiss) AG muss dementsprechend mehr Schuhe zur Verfügung stellen. Untersagt er privates tragen, ist er wieder in der Pflicht. So wird ein Schuh ( Wortspiel) draus. Du siehst so einfach ist es nicht, lässt sich aber mit einer entsprechenden BV regeln.

    Deswegen erstmal pauschal, JA.

    Ja, ich sehe das so.

    Arbeit ist jede Tätigkeit, die als solche der Befriedigung eines fremden Bedürfnisses dient (BAG 22. April 2009 – 5 AZR 292/08 – Rn. 15, AP BGB § 611 Wegezeit Nr. 11; 20. April 2011 – 5 AZR 200/10 – Rn. 21, BAGE 137, 366, jeweils mwN). Zur Arbeit gehört auch das Umkleiden für die Arbeit, wenn der Arbeitgeber das Tragen einer bestimmten Kleidung vorschreibt und das Umkleiden im Betrieb erfolgen muss. Die Fremdnützigkeit des Umkleidens ergibt sich schon aus der Weisung des Arbeitgebers, die ein Anlegen der Arbeitskleidung zu Hause und ein Tragen auf dem Weg zur Arbeitsstätte ausschließt.

    Wenn der Arbeit­geber die Arbeits­kleidung vorschreibt

    Wie schon das Bundes­arbeits­gericht im Jahr 2012 (5 AZR 678/11) wertet das Landes­arbeits­gericht das Umziehen als Arbeits­zeit, wenn der Arbeit­geber eine bestimmte Arbeits­kleidung vorschreibt, die die Angestellten privat nicht tragen dürfen und im Betrieb an- und ausziehen müssen. Stellt der Arbeit­geber Umkleideräume bereit, sind auch die Wege von und zur Umkleide vergütungs­pflichtige Zeiten. Das gilt auch für vorgeschriebene Schutz­kleidung. Anders­lautende Rege­lungen in Tarif­verträgen sind unwirk­sam (Landes­arbeits­gericht Hamburg, Az. 8 Sa 53/14).

    Liste 1 = 60 Stimmen Frau auf 3 =20 Stimmen

    Liste 2 = 141 Stimmen Frau auf 9 =15,6 Stimmen

    es sollte die Frau auf Liste 1 sein