Beiträge von Hawky

    Hmm. Um einen Kompromiss zu finden könnte man auch vorschlagen die Reisezeit zu und von der Arbeitsstätte (evtl. doppelt) auf die Arbeitszeit anzurechnen. Meinereiner hat 0,5 Stunden zur Arbeit. Wenn ich da jetzt mal bei einer Maschine Wasser auffülle und nen Knopf drücke habe ich 5 min gearbeitet, aber bin 1h gefahren (und habe auch noch Sprit verbraucht). Jetzt treiben wir das mal auf die Spitze und sagen an einem Tag ist mal was und jedesmal wenn ich heimkomme ist kurz darauf eine andere Störung. Ich fahr 4 mal rein und kann 20 min arbeiten. Dafür bin ich aber 4h gefahren. Mach ich da Bereitschaft? Eher nicht!

    Als BRV habe ich auch schon eigenmächtig gehandelt. Ich unterschrieb eine BV (vorbehaltlich der Zustimmung des Gremiums), die den Zweck hatte unseren Azubis (unter 18 ) mehr Freiheiten für die Pause zu ermöglichen (15min kürzer). Jeder kann aber frei wählen ob er das macht (Eigentlich ist das nur ein Vorteil). Dies habe ich aber dannach sofort dem Gremium unterbreitet und wir haben nachträglich darüber abgestimmt. Wenn es für einen oder mehrere schlechter geworden wäre, hätte ich mich gehütet sowas zu unterschreiben.

    Meinereiner würde den BRV darauf hinweisen, dass er nicht Chef ist und dies in Zukunft zu unterlassen hat.

    Hmm wir sind knapp 200 leute und laut der letzten Liste zur BR Wahl hatten wir 5 LA. Da ist aber der Chef und seine Frau auch dabei. Die Quote finde ich schon hoch, aber wir sind die Zentrale.

    Falls es kein reduzierter BR aufgrund von fehlenden Wahlvorschlägen ist, sind es mehr wie 3 BR (900 Arbeitnehmer). Dann rentiert sich eine Inhouse Schulung schon, wenn viele der BRs daran teilnehmen.

    Inhouse geht schon aber das darf natürlich nicht in der Kantine stattfinden. Wenn wirklich kein anderer Raum zur Verfügung steht so kann man auch notwendige Räume anmieten (Restaurant, Hotel etc.). Es geht ja darum die Übernachtungskosten und Reisekosten möglichst zu sparen.

    Es ist nun mal so, dass Chefs nicht viel Zeit haben.

    Daher die Punkte so knapp wie möglich vortragen. Zeit wo immer geht sparen. Wenn die ERP Schulung (bei der würde unser Chef max. 10 Min am Anfang dabei sein) wichtiger ist so ist das halt so.

    Man muss als BR auch auf Kosten achten, da Zeit Geld ist:
    1 Freistellung: 3000€ aufwärts

    jede BR Sitzung mit 9 Mann mind. 300€ pro Stunde . Schulungen und sonstiges etc. etc.

    1h Chef bei BR-Sitzung: 300€ aufwärts....

    Ach ja: Wenn man schon selber einlädt? Der Chef hat eingeladen? Dann war es keine BR Sitzung...

    Tipp fürs nächste Mal: Zeitrahmen setzen max. 1h

    Und was spricht dagegen dem Arbeitnehmer einen oder mehrere freie Tage reinzudrücken. Bei Überschreitung der Grenze im Monat 4 ... im Monat 5 die erste volle Woche daheim!

    Hallo,

    bei uns ist eine private Nutzung des Firmenemailaccounts nicht erlaubt.

    Darf bei Empfang einer Email von einer Person (abteilungazubi ät ...) immer eine Kopie an wen anderes gehen. Die Person (also der Azubi) weiß das mit der Kopie auch.

    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Also:

    Meinereiner würde eine Warngrenze einrichten. Soll heißen ab 80% von den möglichen Überstunden geht eine Nachricht an .... (Mitarbeiter, Abteilungsleiter, Putzfrau...) raus (Putzfrau steht für einzusetzende Personen).

    Wenn Überschreitung von der Obergrenze (Grenzwert) dann Maßnahme abfeiern, da hier die Belastung des Arbeitnehmers kritisch zu sehen ist. Ausnahmen (wie zum Beispiel auszahlen) müssen einzeln zwischen Geschäftsleitung und BR verhandelt werden.

    Hallo, meiner Meinung nach nicht. Abgegeben ist abgegeben. Wenn er jetzt als Listenvertreter der Liste anstatt "Wir lassen alles, so wie es ist" den Namen: "Wir verändern alles" geben würde so wären eventuell andere Kandidaten nicht auf diese Liste gegangen. Abgegeben ist wie ein Schuß der aus der Pistole ist. Nachträglich aufhalten geht nicht...

    Wenn der Weg gefährlich ist und es bereits als Arbeitszeit zählt so muss einfach außen rum gegangen werden.

    Geht es um Arbeitszeit oder um Bequemlichkeit?

    Wenn allerdings die Zeiterfassung in dem Bereich liegt (z.B. am Computer etc.) ist der BR in der Mitbestimmung wo und wann die Arbeitszeit erfasst wird.

    Er kann nicht von der Liste zurücktreten. Daher sind die Stützunterschriften gültig. Er kann sich aber auf einer anderen Liste auch eintragen. Dann muss der Wahlvorstand fragen welche Position er halten will.

    Er hat selber gekündigt. Jetzt kommt der Chef auf die Idee ihm 25% mehr zu geben und er bleibt.

    Daher wählbar.