Beiträge von Hawky

    Randolf:

    Es geht darum, dass man in einer BV erklären könnte ein Test darf höchstens 16h her sein. Jetzt komme ich und habe einen Test der 20h alt ist. Daraufhin darf ich ned arbeiten und werde nach Hause geschickt.

    Günnstiger für mich ist aber die gesetzliche Regelung, dass ein Test 24h gilt. Also ist in der BV gegen das Günstigkeitsprinzip verstoßen worden.

    Bei meiner Schwester haben die BR oder auch die angehenden BR dasselbe Problem. Sie ist (und auch alle anderen seit letzten Frühjahr im HO.


    Lösungsansatz grad eingefallen: Derjenige der dich unterstützt soll eine Erklärung per Mail senden, dass er dich unterstützt.


    Möchte den Richter (bzw. Wahlvorstand) sehen, der dies dann ablehnt...

    Würde ich nicht machen, da das ja immer verschieden ist. Man übergibt z.B. eine Maschine mit Werkstück, damit der andere das fertig machen kann. Am nächsten Tag ist er gerade fertig und muss kein Werkstück übergeben usw.

    Für eine Viertelstunde findet jeder Arbeit.

    Hallo alle,


    danke für die vielen Antworten. Mittlerweile (wie schon erwartet) liegt ein 102er vor. Trotzdem werden wir fragen, warum sich der Status der Person seit der letzten Wahl verändert hat.

    Das erste Schreiben werden wir nicht machen (bzw. unterzeichnen). War auch nicht geplant. Allerdings ist schon öfter was vorgekommen bzgl. dieser Person. Der Gipfel war hier ein nicht stattgefundene Belästigung und körperlicher Angriff, die Sie einem anderen Mitarbeiter vorgeworfen hat.

    Hallo,


    die Sache ist verzwickt:

    Geschäftsleitung ist Frau (zu 80%) und Mann (zu 20%). Waren verheiratet.


    Leiterin eines Sachgebiets (hatte viele Möglichkeiten und Vergünstigungen; sehr hohes Gehalt, Firmenwagen fetter AMG usw.) ist mit dem Mann zusammen. War bei der letzten BR Wahl leitende Angestellte (info des AG).


    Jetzt kommt die GL auf uns (BR) zu, dass wir ein Schreiben machen (oder eigentlich unterzeichnen) sollen, dass die Leiterin für die Firma untragbar wäre und viele die Firma verlassen würden und dass diese unsere Firma schädige usw. um vor Gericht mehr Munition zu haben.

    Haben wir letzte Woche abgelehnt, mit der Begründung, dass wir für leitende Angestellte nciht zuständig sind. Jetzt bekommen wir ein Schreiben, dass sie nicht als leitende Angestellte zählen soll.

    Grundsätzlich sind wir ja für das Schreiben aber sind wir überhaupt zuständig?

    Es ist auch eigentlich komisch, dass wir hier eine Kündigung fordern sollen.

    Auszug aus:

    Betriebsverfassungsgesetz
    § 5 Arbeitnehmer

    (1) Arbeitnehmer (Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer) im Sinne dieses Gesetzes sind Arbeiter und Angestellte ....
    (2) Als Arbeitnehmer im Sinne dieses Gesetzes gelten nicht

    1.in ......
    5.der Ehegatte, der Lebenspartner, Verwandte und Verschwägerte ersten Grades, die in häuslicher Gemeinschaft mit dem Arbeitgeber leben.

    Auszug Ende


    Häusliche Gemeinschaft ist uns nicht bekannt aber Lebenspartner war und ist sie schon länger (daher auch die Scheidung).

    Bezieht sich der Text "die in häuslicher Gemeinschaft mit dem Arbeitgeber leben" nur auf die Verschwägerte oder auf alle?


    Was würdet Ihr hier tun?

    hmm da wird man auch nicht schlauer....

    da im Originalbild nicht Tischanfang bis Tischanfang mit 1,5m bemaßt sind

    die Fusspitze ist keine 1,5 Meter weg...

    Meinereiner meint man sollte den Abstand so groß wie möglich machen (mind. 1,5m) und dabei auch den Bewegungsspielraum mit einberechnen.

    Die Kollegen dürfen ihre Rufbereitschaft verbringen wo sie möchten. Das Problem ist, wenn es zu einen Einbruchalarm kommt, müssen sie innerhalb einer gewissen Zeit (in der Regel 20 Minuten) bei dem Objekt sein. Also von zu Hause los zur Firma, dort die Unterlagen in Empfang nehmen und weiter zum Objekt. Da ist man also schon ziemlich eingeschränkt in der Gestaltung seiner freien Zeit.

    Ohhh.... also ich stelle mir das jetzt mal in einer Stadt vor wie Frankfurt. Angenommen: 2 Minuten Unterlagen holen und 18 Min fahren. Hier habe ich noch sagen wir mal 5 rote Ampeln (Nehme mal 45 Sek an pro Ampel), die ich beachten muss, da ich ja nicht mit Sondersignal unterwegs bin.

    Das sind, wenn ich immer 50 Fahre (es gibt eine STVO) gerade einmal 11,875km (gesamt). Was ich noch nicht berücksichtigt habe ist, dass ich von zuhause erst mal vom 12 Stock mitm Aufzug ins Erdgeschoss fahren muss und zu meinem Auto gehe (sprinte).

    Ich würde bei meinem Arbeitgeber ein Sondersignal beantragen, da ich sonst die 20 Minuten nicht schaffe.

    hmm

    ne...

    Ich gehe mal von einer Personenbreite von 60cm aus. Somit ist es (wenn diese in der Mitte sitzen) bis zum Ende des Tisches (150cm/2-1/2*60cm) 45cm. Vom Anfang des nächsten Tisches bis zur Person sind es auch 45 cm. Wenn die Tische zusammenstehen also 90cm. Das heißt es müssen zwischen den Tischen 60cm sein. Die Mitarbeiter dürften sich nicht außerhalb des Korridors von 30cm von der Tischmitte weg aufhalten oder irgendwelche Körperteile dahin bewegen (z.B. eine Kaffeetasse von dem Eck nehmen). Wenn doch muss der Nachbar gleichzeitig rutschen.

    Ich stelle mir das jetzt mal mit 10 Leut vor.....

    Ich kann irgenwie auch die Pause nicht erkennen? Vielleicht bin ich auch blind. Wann habt ihr Pause?


    Vermutung: wahrscheinlich könnt Ihr dazwischen (falls nichts ist) mal (für 5 min oder so) eine Pause (wo ihr bestimmt nicht irgendwohin fahren oder gehen dürft) oder auch 2 mal (für 5 min) aber ja ned mehr Pause machen (da ihr ja zum Arbeiten da seid und ned zum Pausen).


    51 Cent ist ja ein Witz (ist das für 3h?)....


    Falls kein BR existiert lasst euch von der Gewerkschaft beraten und gründet einen. Dieser hat bei der Mitbestimmung ein Initiativrecht in Sachen Arbeitszeit (obs auch für die Rufbereitschaft ist weiß i ned).


    Hmm ich konstruiere mal:
    Es ist ein Dienstleister der irgendwelche Lastwägen ablädt. In der Zeit von .... bis .... kommen ned viele also Rufbereitschaft. Ein besseres Arbeitszeitmodell wäre doch, wenn die Mitarbeiter bis 1 Uhr arbeiten und dann nur noch einer da ist. Ab 3 Uhr kommt dann die Frühschicht...

    Hallo,


    Ihr wollt eine BV in dem Ihr sagt das darfst du nicht machen. Wenn du es aber machst dann musst du 10 € in die Kaffeekasse bezahlen....


    Das wird so nix...


    Eine BV und auch die DSGVO sind einzuhalten. Wenn wer dagegen verstößt wird dies ein Gericht schon regeln.


    Das erinnert mich an unsere Arbeitsanweisung: Es ist verboten Masseln in den Trog mit dem flüßigem Alu zu geben. Wenn man es aber doch macht so ist eine Zange zu benutzen... (Hintergrund: Wenn man das ohne Zange macht kann man die Masseln wegen der Erwärmung nicht lange halten und dann fallen die in der Schmelze nach unten und machen evtl. den Trog kaputt. Mit Zange macht man es deswegen ungern, da man die Zange nachher von dem Alu befreien muss)

    Ich bin der Meinung das sich dmmdl in: "Der die das Ding mit der die das Ledertasche" umbenennen muss... :D


    Bei uns in den BV habe ich einen Satz reingeschrieben:

    Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird ausschließlich die männliche Form „Mitarbeiter“ verwendet. Die Bezeichnung „Mitarbeiter“ bezieht sich auf Personen jeglichen Geschlechts.

    Dann liest sich es wirklich einfacher....

    Mal ehrlich:

    Schaut mal nach was die Jugendlichen nach einer halben Stunde machen (hier sind sie schon lange fertig mit dem Essen). Fast alle schauen in ihr Kästchen (Händy). Erholung ist hier eher nicht gegeben. Bei uns haben die normalen AN und auch die über 18 eine halbe Stunde Pause. Die Jugendlichen müssen eine halbe Stunde weiter Pause machen und langweilen sich. Alle sehnen sich danach endlich 18 zu werden und nur noch eine halbe Stunde Pause zu haben...


    Ob die längere Pause wirklich so schützenswert ist? Meine persönliche Meinung ist, dass alles was über 45 Minuten hinausgeht eigentlich zur Qual wird.


    Dass dies natürlich nur eine kleine Minderheit betrifft ist mir auch klar.

    Hallo alle,


    ich möchte hier auch mal ein Anliegen von mir äußern. Es geht um die Pause der Jugendlichen.


    Zur Zeit sind die Jugendlichen verpflichtet 1h Pause zu machen (§11 JArbSchG).


    Meistens ist es aber so, dass die meisten Betriebe auch kürzere Pausen haben und so die Jugendlichen länger Pause machen müssen als die anderen Mitarbeiter und auch die Volljährigen. Die meisten würden sich aber eine kürzere Pause wünschen.


    Jetzt kann man in diesem Gesetz etwas tiefer schauen und findet:

    Es kann aber ermöglicht werden die Pause auf 45 min zu verkürzen (§21a 1.2 JArbSchG). Dies kann in einem Tarifvertrag oder auf Grund eines Tarifvertrags in einer Betriebsvereinbarung zugelassen werden.


    Das sowas noch keine Gewerkschaft verhandelt hat ist mir unverständlich, da dies evtl. sogar für die Firmen finanzielle Vorteile bringt.

    (mich betriffts schon lange nicht mehr.... ;) )

    Hier sind ja viele aktive JAVs hier und evtl. können die mal was erreichen.