Beiträge von dan cooper

    Wenn ich mich fragt, habt ihr dann die falschen Redner. (Wieso wählt ihr eigentlich Redner?)


    Vielleicht habe ich mich dann falsch ausgedrückt, mit Rednern beziehe ich mich darauf das bei uns nicht nur der Vorsitzende den Tätigkeitsbericht vorträgt sondern auch andere BR Mitglieder eigene Beiträge machen möchten bzw. aus diversen Ausschüssen und so.

    Was euch (vermutlich) fehlt ist eine Rhetorikschule. Man muss kein Profi sein. Ihr müsst kein einstudiertes Programm abfahren. Ihr müsst eine vernünftige Präsentation aufbereiten, die dann vorgetragen wird und anschließend vielleicht noch ein paar Fragen dazu beantworten. Das lässt sich, ohne allzu viel Aufwand, lernen!

    Der ein oder andere benötigt das mit Sicherheit, wobei andere es bereits erhalten haben was aber nicht der Punkt ist, Punkt ist das man nicht erwarten kann das man seinen seinen Beitrag X Mal weiderholen muss, da wir mehr als 3 Mitglieder haben die etwas vortragen wollen. Hast du oder musstest du schon 5 Mal das gleiche Vortragen an zwei Tagen hintereinander, das macht einen Platt die Performance ständig aufrecht zu halten!


    Natürlich profitiert da der AG von. Aber letztlich doch der ganze Laden inkl. den AN, wenn die Kunden zufrieden sind, nicht? Wie heißt es so schön im § 2 (1) BetrVG? "...vertrauensvoll... zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebs"

    In einem Intakten Unternehmen wo vertrauensvolle Zusammenarbeit funktioniert mag das ja bestimmt super sein aber davon sind wir sehr weit entfernt. Aktuell sind wir mehr vor Gericht als auf Arbeit. Und bis Dato sind wir Trotz dessen immer entgegengekommen und haben auf seine Belange mehr als auf unsere geachtet.



    Mutige Aussage. Zum einen wissen wir nicht, wie viele km "ein paar wenige Kilometer" sind (es gibt Ecken in z.B. Norddeutschland, da brauchst du zum Überwinden von 20km eine dreiviertel Stunde (eine Strecke)) oder wie viele AN betroffen sind und ob es an einem der beiden Standorte geeignete Räumlichkeiten für beide Mannschaften gibt.

    Zwischen beiden Betriebsstätten liegen 10 Km auseinander und hätten auch quasi direkt dazwischen eine Stadthalle die ich letztes Jahr bereits auf mögliche Kapazitäten angefragt habe.


    Deswegen war ja meine These hier, dass es nichts nutzt mit dem Gesetz zu winken (das deutlich dafür sorgen will, dass der Laden läuft), sondern dass man dem AG darstellen muss, wie es besser und günstiger funktioniert.

    Deswegen ja auch die Frage in die Runde, mit vergleichbarer Situation, da ich weiß das leider in solchen Situationen es nicht mit Gesetzwedeln reicht, gerade im BetrVG, wo vieles leider zwar steht aber in der Tiefe dann doch nicht konkretisiert ist. Seit der Einführung des BetrVG 1952 hat sich bis heute doch so einiges drastisch verändert, gerade was die Unternehmenskultur in globalen Firmen wie unsere angeht, zumal wenn sie auch noch Amerikanisch ist.


    Hallo zusammen,


    wie der Titel schon beschreibt, würde mich interessieren wie das andere Betriebsräte im vergleichbaren Fall wie unser, Betriebsversammlungen organisieren oder Handhaben.


    An unserem Standort gibt es zwei Betriebsstätten, die nur ein paar wenige Kilometer voneinander Entfernt sind, die einen gemeinsamen Betriebsrat haben. Grundsätzlich existiert nur Früh und Spät aber auch eine befristete Nachtschicht, die aber vermutlich auch zur festen Schicht sich entwickelt, so das man generell von einem 3 Schichtbetrieb vom Mo-Sa ausgehen muss.

    Der bisherige Betriebsrat hat auf Grund dieser Sachlage meist vier, teils auch fünf Teilversammlungen durchgeführt, also einmal Früh und Spät an der kleineren Betriebsstätte und bei der großen zwei Mal Früh und einmal Spät.


    Bis Dato wurde dafür immer im Betrieb selbst Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.


    Diese Versammlungen wurden immer sehr stark im Interesse des Arbeitgebers Organisiert um den Arbeitsfluss nicht allzu stark zu behindern, schließlich warten die Kunden!


    Einige Redner, die auch jetzt wieder gewählt wurden ist dies nicht länger zuzumuten, so viele Versammlungen durchzuführen, da es schon eine gewaltige Belastung darstellt so oft das gleiche Programm mit der selben Energie durchzustehen. Wir sind ja schließlich keine Profis die immer wieder auf der Bühne stehen um ihr einstudiertes Programm zu fahren.


    Mein persönlicher Wunsch wäre natürlich nur eine Betriebsversammlung zu organisieren was aber definitiv nicht Möglich wäre auf Grund der geschilderten Voraussetzung von zwei Betriebsstätten und deren Schichten. Ich denke aber es muss doch realisierbar sein das wir auch rein rechtlich nur eine Früh und eine Spät für beide Betriebsstätten zusammen durchführen können und wollen?


    Leider finde ich dazu keine Rechtsprechung oder vergleichbaren Fall daher die Frage in die Runde, wie ihr das bei euch geregelt habt, sofern jemand in vergleichbaren Verhältnissen Arbeitet.


    Gruß

    Hallo,

    ich versuche mal zu Antworten obwohl es anhand deiner Schilderung nicht gerade leicht für mich ist.

    Situation verstehe ich so: A hat sich über den rüden Umgangston seiner Kollegen B, bei seinem Vorgesetzten beschwert (oder reden wir hier nur von einer Person?) und konnte nach einem gewissen Zeitraum nicht erkennen das sich etwas an der Situation geändert hat. Daraufhin sprach er euch an und ihr habt darauf hin bei diesem Vorgesetzten hinterfragt ob Maßnahmen stattgefunden haben.

    Unabhängig davon das jedes Unternehmen eine eigene Kultur lebt, wie sich BR und AG verständigen oder solche Themen generell behandelt, sehe ich kein Problem damit das ihr in eurer Funktion als Betriebsrat den Vorgesetzten darauf ansprecht. Wenn ihr aber eine Regelung mit dem AG getroffen habt, das ihr nur mit der Geschäftsführung über solche Angelegenheiten sprechen könnt oder gar erst eine Erlaubnis euch einholen müsst, bevor man mit Mitarbeitern oder Vorgesetzten reden darf, dann ist allgemein eure Beziehung nicht ganz die Beste.

    Was kann euch passieren, ich behaupte auf Grund der geschilderten Fakten, nichts!!!

    Daher zu deinen Fragen:

    zu 1: Kann er gerne Probieren wenn er sich die Mühe umsonst machen möchte.

    zu 2: mir fällt da nix ein, außer das unwohle Bauchgefühl, das andere etwas schlechtes über euch denken könnten!!

    zu 3: Wenn da wirklich was kommen sollte, Ruhe bewahren und im Notfall euren Anwalt Anrufen/beauftragen um den Sachverhalt zu klären. Oder ihr klärt das in einem Gespräch mit dem AG direkt mit entsprechender Argumentation.

    Generell würde ich euch aber dringend ans Herz legen mit eurem AG über den Umgang mit euch zu sprechen bzw. ihm auch mal Kante zeigen was ihr in eurer Funktion als BR machen dürft und könnt und machen solltet. Das Ganze soll natürlich nicht in Grabenkämpfe enden aber gewisse Umgangsformeln sollten vorhanden sein und da spreche ich nicht davon das euch auf diktiert wird mit niemanden vorher zu sprechen!

    @WissenWill

    Als erstes zu deiner Besorgnis, das Material welches ich aus dem Internet beziehe wird vorher immer von uns um Erlaubnis beim Inhaber erfragt. So habe ich es auch in den zwei Seminaren gelernt, die wir extra unter anderem für die gestaltung der Zeitung besucht haben. Desweitern möchte ich gerne auch auf deinen Punkt bzgl. "Unterhaltungsausschuss" eingehen. Was wir aus unseren eigenen Erfahrungen von der Belegschafft gelernt haben, sowie aus den Seminaren und aus anderen Quellen, ist so eine Spaßrubrik, wenn man nur ernste Themen sonst behandelt, eine gute abwechslung. Die auch bei unserer Belegschaft, wie gesagt, gut ankommt da wir diesbezüglich auch positives Feedback erhalten haben.

    Wir sind auch keine Firma die nur aus einer Teppischetage oder aus Akademiker besteht, die vielleicht keinen Humor verstehen(spaß am Rande). Unsere Leute sind eher noch das jüngere Publikum die auch "leider" mehr unterhalten anstatt ausgibig Informiert werden möchten. Des weitern muss man sich auch fragen wo Grenzen verschwimmen. Wenn ich auf jeden Rücksicht nehmen muss, darf ich nichts mehr veröffentlichen da sich dann z.B. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Blondinen, kleine große Menschen auch beschweren.

    Das Bild war zudem auch nur noch ein Lückenfüller. Um das ganze etwas zu verdeutlichen ging es in dem Witz um 3 Personen die sich unterhalten. Der eine meint "Wer behauptet denn dass sie Napoleon sind!" Darauf der andere "Das hat mir Gott gesagt" darauf der letzte, der sich ein wenig beleidigt fühlt, "Hab ich gar nicht". Das Ganze ist mit dem Titel " Neulich in der Psychatrie" versehen.

    Wie gesagt, ich habe mir dabei nix wirklich schlimmes dabei gedacht und wollte nur mal eine Meinung von anderen hören.

    Hallo,

    nach unserer aktuellen BR Zeitungsausgabe kam eine Beschwerde bzgl. eines Bilderwitzes über 3 Fiktive Personen in einer Phsychatrie.

    Der Kollege argumentierte dahingegend das er selbst Physisch Krank und in behandlung sei und daher so etwas überhaupt nicht sehen möchte.

    Da ich für die Ausgestaltung Verantwortlich bin, mache ich mir natürlich gedanken darüber auf was man alles achten muss/sollte um nicht unbedingt solche Situtionen hervorzurufen.

    Mein Problem bzw. gewissenfrage ist aber nun wie wir uns verhalten sollten. Unser Betrieb beschäftigt um die 3000 Mitarbeiter, vom Hallenmitarbeiter bis hin zur Teppichetage ist so gut wie jedes Klientel vorhanden. Mir ist schon bewusst das man mit ein wenig Fingerspitzengefühl entscheiden muss was man veröffentlichen kann damit nicht jeder gleich sich beleidigt fühlt, aber bei Satiren, Karikaturen und solchen Bilderwitzen ist es schwierig vorauszusagen bzw. abzuschätzen ob sich jemand dadurch beleidgt fühlt, bezogen auf 3000 Menschen.

    Aus diesem Grund würde ich gerne mal ein paar Meinungen hören außer die von unserem Gremium, da man doch immer wieder gefahr läuft einseitig zu denken.

    Ich bin aktuell am entscheiden ob ich dem Kollegen antworte, das ich niemanden beleidigen möchte, aber auch nicht auf jede Individuelle Gefühlslage eingehen/achten kann...so im groben.