Beiträge von mad_hatter

    Okay, Asche auf mein Haupt: An die Pausen habe ich nicht gedacht. :oops:

    Die Begründung für das Verbot wäre ggf noch interessant, denn: Bei uns gilt Theoretisch, die Praxis sieht mangels Überwachung anders aus) auf weiten Teilen des Betriebsgeländes ein Handyverbot, da in unserem Fall Meßgeräte durch die entstehende Strahlung beeinflusst werden können.

    MFG

    Es gibt aber auch abweichende Gerichtsurteile wonach die Benutzung des privaten Handys am Arbeitsplatz nicht mitbestimmungspflichtig ist weil "die Nutzung unmittelbar von der Arbeitspflicht ablenkt".

    Die Mitbestimmung des Betriebsrates wäre in diesem Fall nicht gegeben da es nicht die Ordnung im Betrieb betrifft sondern das Arbeitsverhalten des Arbeitnehmers.

    Sicherheits und Spionagegründe sind sicherlich auch nicht zu vernachlässigen... :shock:

    @ Laflaae: Wir sind ein Betrieb der in einem Nischenbereich der chemischen Industrie angesiedelt ist. Daher war die Argumentation zum Austritt auch das man sich nicht an einem Industriezweig messen lassen möchte an dessen durchschnittlicher Entwicklung wir nicht beteiligt sind.

    Vertreten wurden wir bisher von der IG BCE.

    Vielen Dank erstmal für eure Antworten,

    das wir einen Sachverständigen hinzuziehen müssen ist uns bewusst, wir wissen bloß noch nicht ob wir gleich damit anfangen ohne die grobe Marschrichtung zu kennen ;)

    Die Gewerkschaftliche organisation ist nach dem Austritt aus dem Tarifverband massiv in den Keller gegangen (von über 70% auf ca 20%) da die Kollegen von der Geewrkschaft enttäuscht sind - man war bis auf eine Betriebsversammlung mit reichlich Polemik nicht für uns da (wahrscheinlich weil unser Betrieb mit ca 90 MA's nicht relevant ist?). Eine erneute mobilisierung ist also unwahrscheinlich.

    Das wir auf die Höhe des Gehaltes (leider) keinen Einfluß nehmen können ist uns bewusst, aber diese ungerechte unterschiedliche Bezahlungen für die selbe Arbeit wird auf kurz oder lang sicherlich für Ärger sorgen.

    "Leider" werden ja auch immer noch über 95% der MA's relativ gut bezahlt, daher besteht auch kaum Hoffnung auf eine breite Mobilisierung ("mir gehts ja gut"-Mentalität)

    Unser AG ist natürlich wenig begeistert von unserem Vorhaben Zitat: Das wird für sie nach hinten losgehen! Daher würden wir gerne einen Ansatz haben bevor wir einen vom AG bezahlten Sachverständigen hinzuziehen.

    "Erzwingungstreik" klingt für mich privat toll, aber in meiner Eigenschaft als BR darf ich das ja nicht einmal laut sagen, oder???

    Dank und Gruß

    Mad_Hatter

    Hallo BR-Kollegen,

    ich habe leider kein passendes Thema gefunden, daher eröffne ich ein neues: Unsere Firma ist vor ca. 2,5 Jahren aus dem Tarifverband ausgetreten und die bisherigen Gehälter wurden stand 2014 "eingefroren". Soweit nicht schön, aber noch nicht sehr dramatisch. Allerdings wurde damals zugesichert das bei Neueinstellungen kein "Lohndumping" betrieben wird. Nun kam es zu den ersten Neueinstellungen und die Gehälter sind wie "Kraut und Rüben" verteilt frei nach dem Motto "wer am wenigsten will kriegt den Job". Außerdem liegen die Gehälter weit unter denen der "alten" Kollegen (30-40%!!!) :evil:

    Um dem entgegen zu wirken möchten wir gerne eine "BV-Vergütungsstruktur" abschließen. Wir sind allerdings ein junges Gremium (alle in der ersten Amtszeit) und stehen da wie der Ochs vor'm Scheunentor - wir wissen nicht wo wir anfangen sollen. Habt ihr schonmal ähnliches erlebt? Habt ihr ggf. ein paar Tips für uns?

    Besten Dank schonmal

    MFG "Der Hutmacher"

    Hy Daniela,

    Vielen Dank für Deine schnelle Antwort, so dachten wir uns das auch... Wie dem auch sei haben wir das Seminar um des lieben Friedens willen storniert :(

    Auch der Seminaranbieter teilte uns mit das wir in diesem Fall den Anspruch nicht so einfach durchdrücken können. Ich habe das telefonat nicht geführt, weiß daher leider die Argumentation (noch) nicht.

    Nun ja, dann eben später, aber Teilnehmen werde ich! :P

    MFG Timm

    Guten Tag,

    aus gegebenem Anlaß hat unser Gremium beschlossen mich kurzfristig auf ein Spezialseminar (Der gläserne Mitarbeiter Teil I: Datenschutz und Mitarbeiterkontrolle im Betrieb) zu entsenden.

    Die Geschäftsleitung hat unseren Antrag bisher ignoriert, 14 Tage sind bereits vergangen und der Termin rückt immer näher. Daher meine Frage:

    Besteht ein Schulungsanspruch nach §37? Und muss sich mein AG innerhalb von 14 Tagen äußern? Bisher gingen wir davon aus das bei unterbliebener Äußerung des AG das Seminar automatisch bewilligt ist...:shock:

    Vielen Dank im Vorraus...