Beiträge von Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    Unsere Wahlperiode ist noch bis Frühjahr 2022.

    Ich werde zum 01.07.2021 in Rente gehen.

    Nun stellen sich folgende Fragen:

    Rückt mein Stellvertreter automatisch nach?

    Gibt es eine Neuwahl des Vorsitzenden wenn das Gremium dies verlangt?

    Bei Neuwahl des Vorsitzenden muß der Stellvertreter sein Stellvertreteramt als Bewerber vorher abgeben ?

    Was meint ihr wie mann da am besten vorgeht,weil mein Stellvertreter sehr umstritten ist.

    Mfg Hakoschatz

    Hallo,

    mein stellvertreter hat vor einer Woche seinen Urlaub angetreten und hat bis zum 06.01.2019 Urlaub.

    Seit einem Urlaubsantritt ist er jeden Tag im Betrieb und schleicht durch die Gegend und nimmt an BEMs und Personalgesprächen teil deren Termine er mit der PA direkt ausmacht.

    Meine Frage ist nun kann mann einem MA verbieten Während seines Urlaubs geschäftlich unentgeltlich tätig zu sein.Ich habe ihn darauf angesprochen und er ist der Meinung das er seinen Urlaub verbringen dürfte so wie er wolle.

    Bin ich verpflichtet dafür zu sorgen das er außerhalb des Betriebes Urlaub macht oder soll ich Ihn in Ärztliche Behandlung schicken.

    Vielleicht kann einer von euch mir hier einen Tipp geben.

    viele Grüße

    Hakoschatz

    Hallo,

    Der Lebenshelfer hat mit seiner Vermutung Recht das hier der AG einr spezielle Form von Prämie geben will.Die Kollegin hat um mehr Gehalt verhandelt und da in unserem TV-V ein Lohngruppensprung nur in der Gleichen Stufe möglich ist.

    Also von EG7 Stufe 6 geht es nur in EG8 Stufe 6 und dieser Sprung ist unserem AG viel zu hoch und somit versucht er über eine Leistungsprämie über Jahre gestaffelt die nächste Lohngruppe zu erreichen weil sonst die Kollegin abwandert.

    Das wäre alles nicht so schlimm,wenn nicht der Hinweis auf die Aussetzung der Maßnahme aufgrund von unbezahlten Urlaub oder Elternzeit in der Pem stehen würde.

    Wir haben jetzt erst mal abgelehnt und warten auf eine erneute Pem.Durch die Blume wurde angedeutet das hier unsere Kollegin evtl.ganz leer ausgeht und der BR hier der weiteren Entwicklung der Kollegin im Wege steht.

    Natürlich schwanken einige Kollegen in der Entscheidung.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    LG Hakoschatz

    Hallo Tobias,

    du solltest erst einmal klären ob Ihr eine Rufbereitschaft oder einen Bereitschaftsdienst habt.Normalerweise gibt es hier in eurem Tarifvertrag genauere Angaben. Dann kannst du auch das Arbeitszeitgesetzt dazu hinzuziehen und die Öffnungsparagraphen je nach Erfordernis heranziehen,das gleiche gilt für den Tarifvertrag.Durch eine entsprechende Betriebsvereinbarung kannst du die Ruhezeiten und die Ausgleichszeiten gemäß euren Tarifvertrag anpassen.

    Mfg

    Hakoschatz

    Hallo,vielen Dank für eure Beiträge.

    Was uns insbesondere an der PEM stört ist das gerade eine Frau diese Bemerkungen erhält.Wir sehen hier einen versteckten Hinweis das eine Schwangerschaft und nachfolgende Elternzeit die Fristen verlängert.Was passiert wohl wenn im Anschluss der 1.Schwangerschaft eine 2. Erfolgt? Wahrscheinlich sind wir dann im Jahr 2030.

    Wie kann ein AG eine solche Aussage halten?

    Unsere Kollegin sollte das ausnützen oder was meint Ihr dazu.

    LG

    Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    wir haben ein Problem mit einer Personellen Einzelmaßnahme.

    Wir sind ein Betrieb der an den TV-V gebunden ist und somit eine höhergruppierung nur zulässt mit der gleichen Stufe.Hier umgeht die GL dies indem Sie mit der Leistungszulage sich im laufe der Jahre an die nächtshöhere Gehaltsstufe herantastet.

    Eine MItarbeiterin soll am 01.02.19 in Entgeldgruppe 7/6 +Leistungszulage 160€/Monat einguppiert werden und dann am 01.01.23 eine erhöhung der Leistungszulage auf 340 €/Monat und dann am 01.01.27 neu in die Entgeltgruppe 8/6 ohne Leistungszulage eingruppiert werden.

    Das wäre eigentlich nicht schlecht.

    Nun kommt das was uns sehr zu denken gibt und zwar:

    Falls in der angegebenen Zeit unbezahlter Urlaub und Elternzeit auftritt verlängert sich die Frist um den jeweiligen Zeitraum in der Gehaltsentwicklung laut der Persönlichen Einzelmaßnahme.

    Nun sind wir als Betriebsrat der Meinung das sowas eigentlich diskriminierend gegen Frauen ist und ein Versteckter Hinweis ist das einen Schwangerschaft zu vermeiden ist.

    Wie ist hier zu entscheiden ?

    Liebe Grüße von

    Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die guten Hinweise,

    ich frage mich wenn es eigentlich sinnlos ist dieser Eintrag in der Personalakte warum unsere GL so auf diesen Aufbewahrungszeitraum pocht.Ich werde mal unsere GL fragen welcher wahre Hintergrund dieses Verhalten fordert. Dank eurer guten Argumente werde ich versuchen mein Gremium davon zu überzeugen das es nicht wert ist hier die BV an solchen Unsinnigkeiten scheitern zu lassen.

    :D Hakoschatz

    Hallo Gethse,

    vielen Dank für deinen Hinweis.

    Es geht darum das der AG gemäß Sozialgesetzbuch ein BEM anbieten muss.

    Dieses Angebot wird in der Personalakte vermerkt als Nachweis das ein BEM angeboten und dementsprechend durchgeführt bzw. abgelehnt wurde.Dieses Vorgehen ist statthaft.

    Nun stellt sich die Frage : Wann wird dieser Eintrag wieder gelöscht oder darf dieser Eintrag dem Betroffenen ewig zum Nachteil gereicht werden wenn ein neuer BEM-Fall eintritt.Wenn der AG 10 Jahre dieses in der Personalakte vermerkt haben darf, sehe ich die Pflicht des Betroffenen seine BEM-Akte ebenfalls 10 Jahre zu verwahren damit er einen Nachweis darüber hat.

    Liebe Grüße

    Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    wir sind momentan in Verhandlungen einer BV BEM.

    Die BV steht eigentlich und wurde unter Zuhilfenahme einer externen Beraterin erstellt.

    Unser Problem ist das die BEM Akte nach 3 Jahren dem Betroffenen ausgehändigt wird und unser AG die Meinung vertritt das der Eintrag in der Personalakte erst nach 10 Jahren aus der Personalakte entfernt werden darf.

    Wir hingegen sind der Meinung das der Eintrag über die Durchführung eines BEM eigentlich mit der Übergabe der Akte an den Betroffenen gelöscht werden sollte.

    Unsere GL gibt als Argument an das es sich hier um eine gesetzliche Nachweispflicht handelt und somit erst nach 10 Jahren hier eine Löschung des Eintrages aus der Personalakte statthaft ist.

    Meine Frage an euch ist:

    Hat jemand eine Erfahrung oder einen Hinweis ob wir in die BV festschreiben könnten das nach 3 Jahren mit der Herausgabe der BEM Akte der Eintrag über ein BEM Verfahren aus der Personalakte automatisch gelöscht wird.

    Im vorraus herzlichen Dank

    Euer Hakoschatz

    Hallo Rabauke,

    dieser Passus ist nur für die Monate wo der MA früher das Arbeitsverhältnis löst.Da der MA jederzeit ohne einhaltung der Kündigungsfrist gehen kann.

    Der genaue Wortlaut ist:

    Sollte der Arbeitnehmer vor der vereinbarten Beendigung des Arbeitverhältnisses von sich aus das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist beenden,erhält der Arbeitnehmer die Bruttovergütung,die sich der Arbeitgeber aufgrund der vorzeitigen Beendigung erspart,als Entlastungsenschädigung(Abfindung)zusätzlich zur unten vereinbarten ausbezahlt,allerdings ohne Sozialversicherungsabgaben.Sollte die Beendung innerhalb eines Monats erfolgen,errechnet sich die Zahlung pro rata temporis(zeitanteilig).

    Mfg

    Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    bei uns wurde einem Kollegen ein Aufhebungsvertrag angeboten in dem ihm angeboten wird das wenn er vor der vereinbarten Beendigung seines Arbeitverhältnisses das Arbeitsverhältnis beendet,bekommt er die restliche Zeit Brutto vergütet jedoch ohne Sozialversicherungsabgaben.

    Nun stellt sich die Frage ob dieses Brutto dann komplett vom AN versteuert und mit Sozialabgaben belastet wird.

    Diese Entlastungsentschädigung(Abfindung) wird zusätzlich der Abfindung bezahlt.

    Da mich der Kollege mit zu den Verhandlungen mitnehmen will stellt sich die Frage wie ich mich als Betriebsrat hier verhalten kann.

    Im vorraus herzlichen Dank

    Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Beiträge.Euren Beiträgen entnehme ich das es besser sein könnte das BEM durchzuführen wenn es mit der eigentlichen Absicht dem MA zu Helfen geschieht.Die Gefahr das ,das BEM für eine "Krankheitsbedingte Kündigung "gebraucht wird werde ich bei der PA ansprechen.Da wir mit unserer PA eigentlich recht gut miteinander auskommen hoffe ich das ich eine dementsprechende Antwort bekomme.Besonders Hilfreich finde ich den Hinweis das die zustellenden Fragen mit uns besprochen werden sollen.In der von uns angedachten BV BEM wollen wir festlegen das grundsätzlich der BR mit im Boot ist und sogar bei dem Erstgespräch mit dabei ist.Unsere PA hat hier in den Gesprächen grundsätzlich keinen Wiederspruch gehabt.

    Ich bin der Meinung das ich im Gremium unter der Vorrausetzung der angeführten Gründe eigentlich eine Zustimmung zu dem BEM mit unserer Beteiligung bekomme.

    Nochmal herzlichen Dank für eure Hilfe.

    Hakoschatz

    Hallo zusammen,

    unser Betriebsrat besteht aus 11 BR.

    Nun wollen wir eine BV-BEM abschließen und stehen eigentlich vor der Gremiumsdebatte.

    Jetzt kam von der PA die Anfrage ob wir vor dem Abschluß der BV schon ein BEM durchführen, da es sich um einen dringenden Fall handelt.

    Frage darf so etwas gemacht werden?

    Ist es sinnvoll vor dem Abschluß der BV einen solchen Probelauf zu machen?

    Was kann nun getan werden?

    Hallo zusammen,

    ich denke das 8 Tage vor der Sitzung ausreichend sind,dann kann mann sich gut in anstehende Themen einlesen.Um Beschlußfähig zu bleiben ist dann auch noch genügend Zeit Ersatzmitglieder einzuladen und die benötigten Unterlagen ihnen zukommen zu lassen.

    Bei 8 Tagen kann sich auch der Arbeitgeber nicht herausreden das er hier nicht organisieren kann um das Fehlen des BR an seinem Arbeitsplatz zu kompensieren.

    Liebe Grüße

    Hakoschatzi

    Zitat von abloxx:

    HAHAHA - Thema nicht verstanden ? :roll:

    ICH bin der BRV ;)

    Ich bin auch BRV und habe da keine Schmerzen die dementsprechenden Versammlungen abzuhalten .Ich denke das du hier nosch ganz schön mit deinem Gremium arbeiten mußt .

    Ich habe ein sehr junges und dynamisches Gremium das von mir diese Versammlungen direkt einfordert bishin zu 4 Versammlungen und 2 Teilversammlungen im Jahr.

    Viel Spaß wünscht euch

    Hakoschatzi

    Hallo zusammen,

    laßt euch nicht entmutigen durch die Skeptiker.Laut Betr.Verf.G seid ihr verpflichtet Betriebsversammlungen durchzuführen lest mal da nach und setzt euren Betriebsratvorsitzenden und eure BR Kollegen damit unter Druck bzw setzt den Flurfunk ein um die Mitarbeiter zu informieren.In meinem Gremium sind die Skeptiker von Teilbetriebsversammlungen ganz ruhig geworden nachdem sich ein sichtlicher Erfolg eingestellt hat.

    Deshalb fasst Mut ihr riskiert nichts,ihr könnt nur gewinnen.

    In diesem Sinne

    Hakoschatz