Beiträge von Steinbeisser

    Hi,

    ich an Eurer Stelle würde den AG noch einmal anschreiben, und die Gehaltseinsicht einfordern mit Fristsetzung und gleichzeitigen Androhung das ihr bei weiterer Weigerung einen Anwalt konsultiert.

    Mache AG lernen nur wenn es Geld kostet.

    Ihr habt das Recht alle Gehaltslisten einzusehen, auch von den Meistern, Vorarbeiter und und.

    Hallo

    @ rabauke ihr verwendet nur Outlook und schaut dann bei Probleme Rückwirkend ein Jahr durch wer wann ein BEM bekommen hat? Habe ich das richtig verstanden?

    Nun ja im Normalfall wird in der Personalakte das Angebot für ein BEM mit Zu- oder Absage eingelegt, auch das Beenden des BEM wird in der Personalakte abgelegt, mehr nicht.

    Die BEM Akte liegt in einem verschlossenen und nur für das BEM Team zugänglichen Schrank.

    Da die BEM Akten vertrauliche Informationen unter Umständen auch Krankheitsdaten, Verlauf und und und beinhalten, dürfen in diese auch keine 3. Personen außer dem BEM Team, Betroffenen, evtl. noch Betriebsarzt Einsicht haben.

    Das bedeutet auch Euer Personaler hat keine Einblicksrechte noch darf ihm die Akte überlassen werden.

    Vernichtung der Akte Spätetstens ein Jahr nach Beendigung des BEM-Falles oder wenn der Betroffene es wünscht auch vorher wird die Akte vernichtet, bzw wünscht es der Betroffenen wird ihm die Akte beim Beenden übergeben.

    LG

    Steinbeisser

    Hallo,

    Eine Abmahnung schwerbehinderter Arbeitnehmer ist an sich kein Problem. Unternehmensleiter müssen sich dabei nur an §§ 167 Prävention und178 Aufgaben der Schwerbhindertenvertetung SGB IX halten. Demnach müssen vor dem endgültigen Abmahnvorgang die Schwerbehinderten­vertretung sowie das Integrationsamt eingeschalten werden. Zusammen wird dann überlegt, ob sich das vorhandene Problem nicht anders lösen lässt.

    Warum hat der Mitarbeiter die Arbeit Verweigerung lag es an seinen Beschwerden / Behinderung. wenn ja ist die Abmahnung eh nicht wirksam.

    Man kann ja einen MA mit Gehbehinderung nicht zum laufen zwingen und dann abmahnen weil er zu langsam ist (doofes Beispiel)

    Zu den Zitaten, da bin ich mir nicht sicher, 2 Zitate und 2 Abmahnungen, hier würde ich versuchen auf 1 zu vermitteln.

    LG Steinbeisser

    Hallo SweBR,

    Die Klausel ist m.E unwirksam.

    Urlaub dient der Erholung. Jeder Beschäftigte hat nach § 1 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Eine Erholung ist dann nicht gewährleistet, wenn der Beschäftigte ständig damit rechnen muss, zur Arbeit abgerufen zu werden. Auch das Beantworten von Telefonaten und E-Mails ist nämlich Arbeit und beeinträchtigt die Erholung.

    Wozu möchte der AG die Adresse, wie schon ein Vorredner schrieb, zu Besuch vorbei schauen? Überwachen ob ich mich auch erhole und wie ich mich erhole?

    Nein auch hier ist m.E. keine Pflicht zu sehen.

    LG Steinbeisser

    Hallo Luigina,

    das Telefonat würde ich mir schriftlich geben lassen, und damit gehst Du dann zum Betriebsrat. Das ist schon Erpressung. Hier muss ganz klar der BR reagieren.

    Zum einen kann er Dir nicht anweisen das die Pause am Arbeitsplatz abzuhalten ist. Denn dann ist es Arbeitszeit und keine Pause, zum zweiten kann er nicht eigenmächtig deine Pausenzeiten verändern.

    "Der Betriebsrat hat gem. § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, ein Mitbestimmungsrecht über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage"

    Wie schon meine Vorredner erwähnten, die Pause soll zur Erholung dienen.

    Ich gehe immer spazieren und frische Luft zu tanken, danach bin ich wieder fit für den Rest des Tages.

    So etwas würde ich an Deiner Stelle auch unternehemen, hauptsache weg vom Arbeitsplatz.

    LG Steinbeisser

    Strittig ist die Frage, ob ein anwesendes BRM, das nicht an der Abstimmung teilnimmt, als "anwesend" mitgezählt wird.

    hmm laut Fitting 29. Auflage § 33 RN 34Gleiche Konstellation hätten die 2 Mitglieder die sich enthalten haben, nicht an der Abstimmung teilgenommen, wird deren erklärte Nichtteilnahme auch nicht als Gegenstimme gezählt.

    Bedeutet der BR wäre mit Neun Abstimmungen in dem Fall 5:4 beschlußfähig und der Antrag gilt als angenommen.

    Hallo Hasi,

    es spricht nichts dagegen das Euer AG der Meinung ist die Anwaltskosten sind zu hoch.

    Ich hätte ihn gleich gefragt warum sind die Kosten zu hoch? der BR beauftragt doch nicht aus Jux und Dollerei einen Anwalt. Wenn Sie die Rechte BRs und das BetrVG in Zukunft beachten ist doch alles in bester Ordnung, dann lasst uns reden.

    LG Steinbeisser

    Hallo,

    Grundsätzlich hat die SBV das Recht an alle BR - Sitzungen teilzunehmen. Im übrigen muss der BRV die SBV einladen wie er alle anderen BR-M einlädt, das heist auch der SBV müssen alle Tagesordnungspunkte mitgeteilt werden.

    Sie kann zwar nicht mit abstimmen kann aber Ihre Meinung äussern.

    Auf Antrag des SBV muss der BRV einen Top auf die Tagesordnung mitaufnehmen.

    Ich war auch einmal SBV und habe mir die Zeit genommen, hier kann der AG nicht vorschreiben, wie und wann die SBV die Arbeit machen muss.

    Natürlich wenn alles einmal läuft reduziert sich die benötigte Arbeitzeit / Aufwand da man nicht erst einmal alles nachlesen / informieren muss.

    LG Steinbeisser

    Hallo Zusammen,

    nun wir Schreiben zu den Tagesordnungspunkte 2-3 klaine Sätze mit Stichworten.

    Das Protokoll wird nicht mit verschickt. Das Ersatzmitglied welches eingeladen wurde kann die Protokolle im BR Büro lesen.

    Ansonsten kann jedes BR-M in das Büro kommen und wird entsprechend aufgeklärt.An den Sitzungen werden dann die Schriftstücke mittels Beamer an die Wand projeziert und zum Teil vorgelesen.

    Mails zu laufenden Verfahren oder Verhandlungen die der BRV erhält werden an das Gremium weitergeleitet, so das alle ungefähr den gleichen Kenntisstand wie der BRV haben.

    Gruß

    Hallo Mitstreiter,

    wir sind ein Unternehmen das ca 280 Beschäftigte hat.

    Wir sind nicht (mehr) Tarifgebunden :( . AG ist vor einigen Jahren ausgetreten,

    allen Beschäftigten wurden geänderte AV angeboten die zum grösstenteil angenommen wurden, lediglich ein kleiner Teil (5- 7 MA) haben noch Tarifvarbeitsverträge.

    Der BR hat sich mit AG zu dem Thema Alterteilzeit im Blockmodell auseinandergesetzt und versucht eine BV zu erarbeiten.

    Dem BR schwebte 85% Lohnfortzahlung und 100% Beiträge vor.

    AG bot lediglich die gesetzlichen zahlen an 70 % und 80%, diese wurden dann auf 75% und 85% erhöht, mehr will AG nicht bieten.

    Nun bei diesen Zahlen können nur die wenigsten in ATZ gehen.

    Das Arbeitsamt bietet ja auch keine Unterstützung mehr an!

    Kennt Ihr weitere Argumente um den AG zu überzeugen, habt Ihr evt. eine Statistik die Aussagekräftig über Krankheitsausfälle mit zunehmenden Alter hergibt.

    Wie sieht eine zusätzliche Untertützung bei Einstellung eines Langzeitarbeitslosen aus.

    Danke im Vorraus für Eure Hilfen / Beiträge :!:

    Steinbeisser (stellv. BRV)

    Info wir sind ein 9 BR Gremium, 1 freigestellten BRV

    Klasse erzählt,

    ich sehe es auch so, wenn das BR Mandat niedergelgt wird, ist ein Rückkehr in der Amtsperiode nicht möglich, wobei bei einer Neuen Wahl des BRs (neue Amtsperiode) sich die Person wieder aufstellen lassen kann.

    Wird aber nur das AMT als BRV oder Stellv BRV, nieder, kann doch das Amt bei erneuter Wahl innerhalb des Gremiums wieder aufgenehmen werden.

    Spricht nichts dagegen.

    Gruß

    Steinbeisser

    So sehe ich es auch.

    Aber mich würde noch brennend interessieren,

    wer ein Protokoll schreiben muss.

    Wenn GF einlädt: Veranlasst die GF das Protokoll, und BR / WA macht sich

    eigene Notizen (was ja immer Sinn macht).

    Oder steht da der BR / WA in der Pflicht.

    Ich habe schon diverse Seiten durchgestöbert aber keine brauchbare Antwort

    gefunden.

    Wenn BR / WA einlädt ist klar das dann das Gremiuin schreibt, und Auszüge zu

    den Themen an dem die GF anwesend war, diesen auch der GF übermittelt.

    Mir schwirrt ein Spruch im Kopf umher: Wer leitet, der schreibt.... .

    Hallo,

    ich habe einmal eine Frage,

    Der Wirtschaftsausschuss wurde vom Geschäftsführer kurzfristig eingeladen,

    um dann eine Präsentation gezeigt zu bekommen, was Die GF in der

    Präsidiumssitzung vorstellen will.

    Es wurde nichts abgestimmt oder sonstiges.

    Uns wurde zugesichert das wir Auszüge aus diese Präsentaion bekommen sollen.

    Nun 3 Monate danach verlangt die GF ein Protokoll !!

    Wir haben bis heute noch keinen Auszug aus der Präsentation erhalten!!!

    Nun zur Frage:

    Wenn die GF einlädt, Wer schreibt das Protokoll Ist das Immer der WA oder BR,

    oder

    können wir ein Protokoll von der GF verlangen?

    Müssen wir unsere Notizen zu einem Protokoll zusammenfassen und der GF übergeben???

    Ich denke wir müssen darüber kein Protokoll anfertigen, da es eigentlich nur eine Informationsveranstaltung war (Präsentation anschauen und GF erzählt Stichwort artig)

    Im Vorraus vielen Dank.

    PS: das wenn der BR oder WA einlädt dieser auch das Protokoll schreibt ist klar,

    und das Die GF einen Auszug aus dem Teil des Protokolles bekommt an dem er

    anwesend war. Ist auch klar.

    Hallo,

    Unser Fall habe ich nirgends so gefunden deshalb schildere ich einmal von anfang an.

    Eine Führungskraft (Einkauf, Fuhrpark und Haustechnik) mit 4 Mitarbeiter, hat eine Reinigungskraft (450€) die bei uns angestellt ist, verbal und unfreundlich angegangen.

    Diese Dame hat sich beim BR beschwert, das er sie laut und unfreundlich, unsachlich angeschrien hätte.

    BR lud dann die FK (mit Hinweis das es sich um eine Beschwerde handelt ) zum Gespräch ein.

    FK lehnte per E-MAIL ab und drohte in der Mail die Kollegin verstärkt zu kontrollieren (zu dieser Zeit gab es keine konkrete Arbeitsanweisung wie Sie die Teeküchen zu bestücken und zu reinigen hat)

    BR schrieb Geschäftsleitung an und diese reagierte und forderte FK auf das Gespräch zu suchen.

    Wiederwillig folgte FK der Aufforderung, wobei er in dem Gespräch kein Fehlverhalten anerkannte.

    Danach forderten wir dei Geschäftführung auf ein Gespräch mit GF-der FK- und BR zu führen.

    Auch hier meinte die FK das er sich kein Fehlverhalten geleistet hatte.

    Uneinsichtig und trotzig beantwortete er Fragen und tat auch die E-Mail wo er mit stärkerere Kontrolle drohte als nichtig ab. Die würde der BR falsch verstehen. (das ist so der Wortlaut in der Mail)

    Die Geschäftsleitung kontaktierte ihren Anwalt und befragte diesen. Allerdings nicht mit allen Einzelheiten, worauf dieser nur schrieb das alle Vorwürfe des BRs nichtig sind. Daraufhin unternahm die GF nichts mehr.

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    Als Hintergrund information wie die FK tickt!!

    Er hat schon in der Vergangenheit 2x (immer bei anderen Mitarbeiter in seiner Abteilung) der Frau mit Kündigung gedroht.

    einem Ersatzmitglied des BR erklärte er (die Fk) würde diese Reinigungkraft nicht ordentliche Arbeit abliefern, müsse er sehen wie die Arbeit verteilt wird und diese Frau dann kündigen.

    weiter

    FK war vor einigen Jahren selbst im Betriebsrat, davon auch einige Zeit als BRV und in der eEigenschaft hat er sogar das BR-Ersatzmitglied vor dem Gremium mit Kündigung gedroht wen er der BR-Sitzung weiter beiwohnt.

    Da seine Eigentliche Arbeit (Hauspost) liegen bleibt, und er sehen müsse wie dies Arbeit anderst verteilt wird.

    Hierfür gibt es genügend Zeugen die das Bestätigen

    (warum der damalige BR nicht reagierte ist mir heute schleierhaft)

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    Und nu meine Frage:

    Können wir nach § 104 Betr. VG eine Versetzung bzw. uns würde reichen wenn die FK keine Mitarbeiter mehr unterstellt bekommt, verlangen??

    Wie sind diesbezüglich unsere Chance beim Arbeitsgericht, wenn GL nicht unternimmt.

    Weiter Gespräche mit der FK sind nicht möglich, da dieser sich sehr beratungsresitenz verhält.

    Danke Steinbeisser