Beiträge von kowiseiner

    Also unser Wahlvorstand hat einen Gesetzestext erhalten; genauen Text kann ich jetzt leider nicht bekommen weil der Kollege Feierabend hat.
    Es ist eine Verordnung zur vereinfachten Wahl vom BR und von einem Anwalt geprüft.
    Danach gilt eine Frist für den Antrag auf Briefwahl, nämlich 3 Tage vor der eigentlichen Wahl.

    Genaueres habe ich leider im Moment nicht zur Hand.

    Gruß Nico

    Danke für die schnelle Antwort.

    Jetzt muß die Geschichte aber noch "wasserdicht" sein, also mit irgendeinem § belegt werden können.

    Sorry, ist nicht meine Idee. Es gibt hier einige "Kollegen" die legen es darauf an, dass die Wahl anfechtbar ist und rennen damit zum Arbeitsgericht.

    Gibt es da irgendwas? Wir haben übrigens das vereinfachte Wahlverfahren. Stichwort §12 (4)

    Gruß Nico

    P.S. Grad ist noch ein schusseliger Aussendienstmitarbeiter aufgetaucht. Will heute wählen, kann morgen nicht. Was haltet Ihr davon?

    Hallo zusammen,

    bitte um kurze Info:

    Unser Monteur sollte morgen an der BR-Wahl regulär teilnehmen können.

    Jetzt ist ein eiliger Auftrag dazwischen gekommen, so dass er keine Gelegenheit zur Wahl am Wahltag hat. Die Frist für den Briefwahlantrag ist natürlich auch schon abgelaufen.

    Welche Möglichkeiten gibt es? Wahl noch heute?
    Nachträgliche Wahl bis spätestens dem Zeitpunkt der Stimmauszählung nächsten Montag? Das Ganze sollte möglichst
    "wasserdicht" sein.

    Gruß Nico

    Ich merke schon, dies ist ein interessantes Thema.

    Aber nochmal:
    Es geht ausschliesslich darum, dass das GLAZ-Konto ausgeglichen wird.
    Von der Bezahlung der Überstunden ist hier nicht die Rede!!!

    Und: unsere gewerbl. Kollegen haben über diese Regelung einen Vorteil. Sie können tatsächlich, wenn auch in eingeschränktem Masse die Gleitzeit nutzen, welche die kaufm. Kollegen über die Stempeluhr und ihr Konto haben. Die "Überstunden" zum auffüllen (ebenfalls bis max. 10 Stunden) fallen z. B. an, wenn ein Produktionsserie zu Feierabend noch nicht vollständig fertig ist, und es noch ne Stunde dauert, bis die Maschine durch ist. Es sind also keine "von oben" angeordneten Überstunden. Das Konto wird fortlaufend geführt, es gibt keine Beschränkung.

    Gruß Nico

    Die Idee stammt von unserem (Noch-)Betriebsrat; nicht von mir. Der meinte, dass die Rechnung mit dem Stundenausgleich so ginge. So wurden wir bisher von diesem BR übrigens permanent "vertreten".

    Nächste Woche wird gewählt. Wir hoffen, dass der neue BR von solchen Blödsinns-Ideen Abstand nimmt und hier wieder vernünftig mit dem AG gesprochen werden kann. Z. Zt. klappt es in dieser Richtung gar nicht (wie schon einige Male hier geschildert).

    Gruß Nico

    Nur nochmal zu Klarstellung:

    Bei den Überstunden geht es NUR darum, dass die Minusstunden ausgeglichen werden.
    Und zwar 10 Stunden mit 7,5 tatsächlichen Arbeitsstunden!!! Die Idee ist doch nicht schlecht....

    Bezüglich der Stempelkarten widerspricht der AG zur Zeit da dies im Zusammenhang mit der Stundenausgleich steht.

    Also die Stempelkarten-Geschichte ist definitiv nicht so akut wie das Rechenmodell zum Stundenausgleich.

    Gruß Nico

    Hallo zusammen,

    seit längerer Zeit bin ich mal wieder dran.

    Frage:
    unsere gewerblichen Kollegen können das Stundenkonto auf max. -10 Stunden ins Soll bringen (z. B. für Brückentage, Gänge zu Ämtern usw.).

    Nun meint der (noch amtierende) BR, dass zum Ausgleich 7,5 Stunden reichen würden. Der Rest würde über den 25 %igen Überstundenzuschlag abgegolten.

    Ich halte diese Aussage für mehr als fragwürdig. Um mir den Zuschlag zu erarbeiten darf mein Konto ja wohl nicht im Minus stehen.

    Zusätzlich hat der stellv. BR-Vorsitzende mündl. bei der Personalleitung die Einsicht in die Stempelkarten von den gewerbl. Kollegen gefordert. Kann er dies einfach so verlagen? Ohne BR-Beschluß?

    Wie seht Ihr dies?

    Gruß Nico

    Hallo,

    wir sind ein Unternehmen von rund 75 Mitarbeitern, der BR besteht aus 5 Mitgliedern (alles Herren).

    Wenn bei der Neuwahl in 2006 sich nur eine Frau auf die Kandidatenliste setzen läßt, ist diese dann autom. gewählt oder muß diese eine ebenfalls ausreichend Stimmen erhalten um in den BR zu gelangen? (Stichwort: Gleichstellung und Zusammensetzung des BR § 15 BetrVG).

    Und wie schaut es bei Azubis aus? Benötigen die auch genug Stimmen?

    Gruß Nico

    Hi,

    also des BR-Vors. kommt aus dem kaufm. Bereich. Ist halbwegs vernünftig und hat den BR iniziiert.

    Der Meckerkopp aus dem gewerbl. Bereich hat noch 3 Anhänger (Mitläufer) aus dem gerbl. Teil. Diese drei machen gar nicht mit, heben nur die Hand wenn es der Meckerkopp vorgibt.

    So steht es also 4 : 1 gegen die Vernunft.

    Gruß Nico

    Zur Aufklärung:
    der BR ist gespalten. BR-Vors gegen den Rest (4). Von diesem Rest hat sich einer zum Ziel gesetzt den AG auf Teufel komm raus zu Ärgern.

    Klagen über Klagen. Aktuell gibt es 2 Fälle:

    1) BR-Vors (aus kaufm. Bereich) hat die kaufm. Belegschaft nach Wünschen zur Arbeitszeitregelgung gefragt. (Ab 1.1.06 haben wir 40 Std, das "wie" war noch offen). AG und BR-Vors. haben eine Regelung ausgehandelt und ausgehangen. Darüber stand "Arbeitszeitregelung" nicht "Betr.-Vereinb.". Dagegen ist nun der Meckerkopp (aus gewerbl. Bereicht) aus dem BR mit Anwalt angegangen. Er wäre übergangen worden usw. Nochmal: es war keine BetrVereinb.!! Es sollte nur den bisher ausgehandelten Stand aufzeigen. Die kaufm. Kollegen wollten wissen, woran sie sind. Nun stehen wir also ohne gültige Regelung da!

    2) noch viel schlimmer:
    Mitarbeiter mit befr. Vertrag (ende 31.12.05) hat sich mit AG über einen neuen Vertrag geeignigt. Auch Gehaltshöhe war i.O. Der BR muß diesem zustimmen. Der Meckerkopp fragt beim AG nach ob nun eine besser Bezahlung möglich sei (ohne darüber vorher mit dem Betroffenen gesprochen zu haben!). AG lehnt dies mit Hinweis auf die demnächst anstehende allgm. Erhöhung ab. Der Meckerkopp reagiert mit der Ablehnung des neuen Vertrages. Folge: der Kollege steht formal ab 01.01.06 auf der Straße!!! Und alles gegen seinen Willen!!

    Auf der BetrVers. soll nun klargestellt werden, wie sich dieses BR-Mitgl. weiter verhalten will, ob es immer nur gegen unseren AG anstinken will. Grundsätzlich mit dem Anwalt der IG-Metall, immer mit den typischen klassenkämpferischen Parolen (da oben der AG streicht sich die Kohle ein und wir, die Belegschaft wird geknechtet).
    Wir sind ein Unternehmen mit rund 130 Kollegen, viele sind seit der Lehre dort, kaum einer ist kürzer als 10 Jahre dort tätig. Nur der Meckerkopp ist relativ frisch und sorgt für schlechte Stimmung und wird am Ende Arbeitsplätze gefährden. In unserer Branche und für unser Unternehmen wäre es eine Kleinigkeit den gewerbl. Teil auswärts fertigen zu lassen.

    Nur kann selbst eine Belegschaft gegen solchen Verhalten nichts unternehmen. Das BetrVerfGes ist diesbezüglich absolut nicht auf der Höhe der Zeit.

    Wir haben nur eine Möglichkeit: die BR-Wahlen im Frühjahr.

    weihnachtliche Grüßen

    Nico

    Hallo,

    bei uns kocht die Belegschaft.
    Zur Zeit wird der Antrag auf eine außerordentliche BetrVers initiert. Die Stimmen werden zusammenkommen.

    Bisher ist 1 Tagesordnungspunkt geplant.

    Wenn im Verlaufe der BetrVers von der Belegschaft der Wunsch nach weiteren Themen aufkommt, müssen diese vom BR abgearbeitet werden auch wenn sie nicht im Antrag aufgeführt waren?
    Kann der BR die BetrVers bei Fehlen des Tagesordnungspunktes abbrechen?

    Ihr merkt schon, hier legt sich jetzt die Belegschaft mit dem BR an, weil dieser permanent mit Klagen und Anwaltsschreiben wegen Nichtigkeiten die Geschäftsleitung drangsaliert. Mittlerweile ist sogar der BR gepalten.

    Gruß

    Kowi

    Hallo zusammen,

    folgende Situation:

    AG ist nicht tarifgebunden;
    ab 1.1.06 haben wir 40 Std-Woche (wurde vor Gründung eines BRs mit Mitarbeitern über Einzelverträge vereinbart)
    jetzt soll die Arbeitszeit (kaufmännischer Bereich) für diese 40 Stunden Woche geregelt werden (Kernarbeitszeit, Überstundenregelung, Brückentag usw.).

    Hat der BR da Mitspracherecht?

    Ich bin darüber im Zweifel.

    Gruß

    Nico

    Hallo,

    wie kann eine Belegschaft korrekt eine Betriebsversammlung beantragen?
    Wieviel 25% der Belegschaft müssen diesen Antrag stellen?

    Bei uns: 2 Standorte, 2 getrennte Betriebsräte. Welche Mitarbeiterzahl wird dabei zu Grunde gelegt?

    Die BetrVers soll möglichst noch vor Weihnachten stattfinden.

    Danke für Infos!

    Gruß

    Das ist ja gerade. Es geht nicht um einen einzelnen Kollegen.
    Ein grosser Teil der Belegschaft ist gegen die Offenlegung weil Zufriedenheit besteht. Nur eine kleiner Teil der gewerbl. Mitarbeiter verlangt diese Einsicht.

    Was ist aber, wenn nun ein grosser Teil von Kollegen dem AG oder BR schriftlich der Einsichtnahme untersagt?

    Gruß

    Gut, da steht, dass der AG die Einsicht gewähren muss. Aber was ist, wenn der AN dies absolut nicht will?

    "Seine" Vertretung (BR) würde also gegen seinen Willen arbeiten. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.

    Können Mitarbeiter den AG von der Pflicht entbinden (oder verbieten), dem BR die Einsicht in "sein" Gehalt zu gewähren?
    Also nicht ausgehend vom AG sondern auf Wunsch/Willen des AN.

    Hierzu habe ich bisher nichts gefunden.

    Danke für Antworten.