Beiträge von kowiseiner

    Hallo Günther,

    DANKE!!!

    Da wir nicht tarifgebunden sind brauchen wir uns an den TV nicht halten?! Dann wäre es nur noch eine Verhandlungssache zwischen AG und AN wobei der BR nicken müsste.

    Der BR ist ja froh, wenn den AN seinen Job behält und würde daher der Lösung 2 zustimmen.

    Gruß Nico

    Hallo zusammen,

    folgende Situation:
    gewerblicher AN hat bisher an einer vor kurzem stillgelegten Maschine gearbeitet. Per "Umbesetzung" wurde zunächst eine, dann eine weitere Abteilung versuchsweise mit ihm besetzt. Diese Umbesetzung war zeitl. befristet.
    Die Frist läuft nun ab und es muss entschieden werden, wie es weitergeht.

    Bisher hat der AN 35 Stunden gearbeitet und bekommt für den neuen Posten einen zu hohen Lohn (gleichwertige Arbeit gibt es
    bei uns nicht)

    Vom AG werden 2 Vorschläge kommen: a) Reduzierung des Gehaltes oder b) Anpassung des Vertrages auf 40 Std bei gleichem Lohn.

    b) würden wir als BR favorisieren.

    Welche rechtl. Einwände könnten vom AN kommen? Hat er irgendwelche Ansprüche?

    Gruß Nico

    Hallo,

    die Aussage von Werner stimmt in weiten Zügen mit einer Ausnahme:

    Er hat während seiner Tätigkeit als BR schon genauso gehandelt.
    Erst komm ich, dann komm ich, dann nochmal ich. Kollegen? Interessieren ihn nicht. Solche Aussagen wurden - natürlich nie offiziell - von ihm vernommen.

    Noch eine Kleinigkeit zum Thema Urlaub. Im letzten Jahr hat er diesen erfolgreich eingeklagt. Beim Gericht in der Verhandlung war plötzlich sein Vater schwer krank und er musste Urlaub machen. Da konnte der AG einpacken und gehen. In der Firma wurde dies vorher keinmal erwähnt. Der AG hätte in dem Fall sicherlich nach einer Möglichkeit gesucht ihm den Urlaub zu genehmigen.

    Sowas ähnliches deutete sich beim Gespräch mit ihm auch wieder an.

    So schlimm die Situation sein mag, aber man hegt hier Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussage, da das Argument "kranker Vater" nun wohl wieder genutzt werden soll.

    Gruß Nico

    Hi Moritz,

    Punkt Überstunden:
    Also die Überstunden können in Absprache mit dem Vorgesetzten genommen werden. I. d. R. fragt man ein, zwei Tage im Voraus.
    Dieser Kollege sagt um 10 Uhr, dass er um 10.15 gehen wird. Und ihn kann gar nichts halten!!!

    Punkt Urlaub:
    Kollege 1 (=Meister, Vorgesetzer und Vertreter von unserem Problemfall) hat den Urlaub am 23.1. angemeldet und genehmigt bekommen. Der "Problemfall" hat gestern seinen Urlaubsschein eingereicht. Der Vorgesetzte wollte mit ihm sprechen und ihn um Verschiebung des Urlaubes gebeten. Antwort negativ ("Ich muss nur mit einer Personen meinen Urlaub abstimmen und das ist meine Frau!" O-Ton). In den Aushängen steht, dass die Kollegen sich bezüglich ihres Urlaubes mit ihren Vertretern und Vorgesetzten abzustimmen haben (somit gibt es eine klare Festlegung sogar schriftlich). Der Punkt worauf es wohl herauslaufen ist: wer ist die Vertretung unseres "Problems". Er will erst heute erfahren haben, wer dies ist!!! Bisher soll dies ein Kollege gewesen sein, der überhaupt gar nicht die Maschinen des "Problems" bedienen kann.

    Der BR hat heute alle Seiten gehört. Wenn der Urlaub abelehnt vom AG abgelent wird, dann "wird das eben eine andere Stelle regeln". Sprich wieder einmal Gericht.

    Gruß Nico

    Hallo zusammen,

    es geht mal wieder um unseren Ex-BR.
    Dieser stört weiterhin - wie schon zur aktiven Zeit - extrem den Betriebsablauf und Frieden.

    Aktuell:
    Er hat ein paar Überstunden (Konto steht bei max. 5 Stunden) und sagt Mitten am Tag: Tschö, baue Überstunden ab!
    Mitten in der Arbeit!!!
    Wenn von AG-Seite Überstunden erforderlich werden müssen seiner Meinung nach diese aber 3 Wochen vorab angekündigt werden.

    Desweiteren gibt es zur Zeit wieder einmal Probleme mit seinem Urlaub. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass man mit seinem Vertreter Urlaub abstimmen muß. Leider wurde nicht schriftlich festgelegt, wer sein Vertreter ist!!! Bei 84 AN klappt das problemlos; bei diesem einen nicht.
    Entweder 14 Tage Stillstand von 2 CNC-Maschinen oder 3 Wochen teurer Leiharbeiter!

    Beim Urlaub wird nicht viel möglich sein, aber reicht der erste Punkt nicht für eine Abmahnung? EX-BR-Mitglieder sind doch nicht unkündbar?!

    Hört sich jetzt alles sehr nach AG-Seite an. ABER, wir die Belegschaft hat erkannt, dass sich manche AN zu viel herausnehmen und damit Arbeitsplätze gefährdet.

    Gruß

    Nico

    Hallo zusammen,

    wie kann man über eine Mitarbeiterbeurteilung (Punktesystem) eine Lohn-/Gehaltseinteilung bzw. -berechnung festlegen.

    Gibt es dazu Systeme, die rechtl. wasserdicht sind?
    Wer nimmt die Beurteilung vor (AN anonym untereinander, Abteilungsleiter/Vorgesetzter?)?

    Unser AG hat angedeutet, dass sowas kommen könnte und informiert sich auf einer entsprechenden Veranstaltung. Wir wollen nicht so ganz doof dastehen, wenn uns das System präsentiert wird.

    Gruß Nico

    Hallo Gertrüde,

    eine andere Eingruppierung wäre schwierig. Wir haben auch bei den Angestellten Kollegen, die ähnlicht viel oder wenig verdienen wie diejenigen in der Fertigung.

    Eine Unterscheidung wäre einfach: 40 und 35 Stunden je Woche.
    Aber das Thema hatten wir schon einige Male. :x

    AT und Nicht-AT wäre vielleicht ein Ansatz.

    Es gibt keine feste Gehaltsklassen, nur eine gewisse Struktur.
    Ein Faktor je EUR Lohn/Gehalt ginge wohl gar nicht?!
    z. B. 1 EUR Nachzahlung je 100 EUR Gehalt.

    Mei, ist Tarifrecht kompliziert.

    Gruß Nico

    Hallo zusammen,

    noch ist nicht klar, ob es bei uns eine Einmalzahlung gibt. Eine Gedanke des Betriebsrats ist eine Staffellung der Einmalzahlung nach Höhe des Lohnes/Gehaltes.

    So heissen, dass diejenigen, die weniger Lohn/Gehalt empfangen eine höhere Zahlung bekommen als diejenigen, die ein hohes Einkommen haben.

    Bedenken des AG: Stress vor dem Arbeitsgericht wegen des Gleichstellungsprinzipes. Wie seht Ihr das? Ist die Angst berechtigt?

    Das Gesamtvolumen der Einmalzahlung wird reduziert und die unteren Einkommen werden gefördert. Ist doch eigentlich ein Punkt, den die Gewerkschaften auch des öfteren gefordert haben.


    Wir sind nicht tarifgebunden, halten uns i. d. R. aber an die Abschlüsse.

    Gruß Nico

    Servus Gertrüde,

    habe mit dem ADAC telefoniert. Die stellen uns ein Angebot zusammen für Pkw (Firmen-Fz der Aussendienstler, bzw. Privat-Pkw für den Rest; denn man soll mit dem Fz trainieren mit dem man unterwegs ist), für Transporter unserer Montis sowie für die, die wollen für Motorräder.

    Vom AG erwarten wir eigentlich nicht viel. Vielleicht bekommen wir für die Aussendienstler und Montis die Differenz aus Trainingsgebühr und BG-Anteil zurück. Mal schaun. Rein organisatorisch müsste dies an einem Samstag stattfinden. In der Woche würden hier zu viele Kollegen ausfallen und den Betrieb wollen wir dadurch ja nicht behindern.

    Gruß Nico

    Lackiererei?
    Kein Problem, wir bauen Lackieranlagen und Spritzgeräte.

    Das Thema Sicherheitstraining gab es hier vor einigen Jahren schon mal. Damals wollte sich aber niemand so richtig kümmern.

    Jetzt, mit dem neuen BR herrscht frischer Wind und wir wollen solche Aktionen anschieben.

    Gruß Nico

    Hallo zusammen,

    wir als BR haben uns überlegt, dass man den Kollegen ein Fahrsicherheitstraining bei ADAC o. ä. anbieten könnte.

    Unsere BG (MMBG) "sponsert" solche Veranstaltungen.

    Die Frage an die Rechtsexperten:
    Wer wir als BR dies mit Abstimmung vom AG organisieren, gibt es da irgendwelche Haken bezüglich der Haftung? Wenn ich mich privat beim Training anmelde trage ich das Risiko bzw. bin über den Veranstalter und meine Kfz-Vers. abgesichert. Kann da irgendwas auf den BR zurückkommen, falls dort ein Kollege sein privates Kfz zerlegt?

    Gruß Nico

    Hi zusammen,

    Danke für die vielen Reaktionen.

    Noch etwas zur Erklärung:
    Wir hatten erst die Arbeitsvereinbarung über 40 Std. unterschrieben (übringens in 2 Stufen eingeführt 35 - 38 - 40 Std) und danach wurde der Betriebsrat gegründet (auf einer ziemlich dubiosen Art: keiner wurde gefragt ob er einen wollte, es gab nen Aushang, dass sich der Wahlausschuß präsentiert, dort wurde 10 min geredet, gefragt, ob die paar Anwesenden einverstanden sind mit dem Wahlausschuß und schwupps hatten wir einen BR, der zu 100 % aus dem Wahlausschuß bestand. Welche Bedeutung allein die Zustimmung beim Wahlausschuß hat wussten wir alle nicht. Ich nenne das überrumpeln).

    Eine ähnliche Aktion: Kündigung von Genussrechtsscheinen bei 35 Std-Kollegen ist auch schon in die Hose gegangen. Die Folge ist, dass allen gekündigt wurde (Wegen Arbeitsgerichtsurteil "Gleichstellung"). So mussten also fast alle Kollegen auf eine 13 bis 17%ige Verzinsung ihrer vermw. Leistungen verzichten. Mich wundert, dass es damals keinen Aufstand gab.

    Aber das nur am Rande. Wir (der BR) wollen das Thema nicht über die Gehälter regeln. Der AG hat vor Jahren ein Prämiensystem für Löhne und Gehälter angedeutet. Dies werden wir einmal ansprechen und schaun, welche Faktoren hier für die Prämienberechnung massgeblich sind.

    Nächste Woche haben wir mit der Heeresleitung einen ersten Termin.

    Gruß Nico

    "Falls die Arbeitszeitreduzierung eine Solidaritätsmaßnahme war, um die Firma zu retten, kann ich schon verstehen, wenn man sich über diejenigen ärgert, die unsolidarisch waren. Aber wie Wilfried sagt, wir BR sollten da streng das geltende Recht, heri das Maßregelungsverbot beachten!"


    So war es im Grunde.
    Es haben grob überschlagen 90 Kollegen gesagt: Ja wir machen die 40 Std, einzeln unterschrieben ohne Druck. 5 oder 6 in unserem Werk haben sich dagegen entschlossen.

    Wir haben noch ein 2. Werk mit rund 50 Kollegen, da haben 100 % die 40 Stunden akzeptiert.
    Egal ob gewerblich oder kaufmännische Kollegen.

    Diese 5 oder 6 haben den Hauptteil des alten BRs gestellt. Die Probleme, die mit dem hatten habe ich hier in Vergangenheit beschrieben: Einstellungen verhindert oder behindert; dafür gesorgt, dass wir keine Azubis haben; das Unternehmen laufend wegen Nichtigkeiten verklagt; den Betriebsfrieden gestört.

    Wir, der neue BR möchten jetzt keine Racheaktion starten. Wir wollen nur, dass die ehem. Stänkerer nun überzeugt werden auch 40 Std zu arbeiten und sich produktiv einzubringen. Da alle in einem Bereich "arbeiten" stand die Fertigung bei BR-Sitzungen o. ä. still.

    An Euren Antworten merke ich aber schon, dass es Probleme geben könnte. Drum lassen wir die Idee besser fallen. Angedacht haben wir auch schon ein Prämiensystem.

    Gruß Nico

    Hi,

    es bekommen alle das gleiche Geld, egal ob 35 oder 40 Stunden.

    Und es ist eine Minderheit, die auch zugleich unseren alten BR bildete. Dieser BR ist mit max. 10 Stimmen abgewählt weil er nur Stunk und Stress gemacht hat.

    Drum möchte der neue BR für "Gerechtigkeit" sorgen. Wenn jemand Teilzeit haben möchte und es mit dem Unternehmen oder der Stelle vereinbar ist, wird der neue BR sich dagegen sicherlich nicht sperren.

    Gruß Nico

    Hallo Moritz,

    Danke für Info.

    Noch etwas zum Hintergrund:

    Die 40 Stunden-Verträge haben die Kollegen über Einzelvereinbarung mit dem AG abgeschlossen (gegen Arbeitsplatzgarantie und ohne Lohnausgleich). Die anderen haben ihren alten 35-Stunden-Vertrag einfach behalten.

    Und wie gesagt: wie sind NICHT tarifgebunden. Was IG-Metall und AG-Verband aushandeln hat bei uns keine bindende Wirkung. Wir haben uns bisher zwar meist daran angelehnt aber Abweichungen sind möglich.

    Daher kam ja die Idee, dass der BR mit dem AG aushandelt z. B. 40 Stunden + 3 %, 35 Stunden + 2,25%.

    Gruß Nico

    Hi zusammen,

    die Überschrift ist eigentlich auch schon die Frage.

    Wir sind ein Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern.
    6 Davon arbeiten noch 35 Stunden/Woche, der Rest 40.

    Die 6 sind dem Rest natürlich ein Dorn im Auge.

    Der BR möchte diesen Dorn gerne einen "Anreiz" geben sich zu lösen.

    Eine Idee wäre, dass bei den nächsten Erhöhungen (wir sind nicht tarifgebunden!) für die Kollegen mit 35 Stunden einfach die Erhöhung etwas niedriger zu halten (z. B. um 0,75 %). Also wer viel arbeitet bekommt einen höheren Aufschlag, wer weniger für das Unternehmen tätig ist bekommt einen geringeren.

    Seht Ihr hier Probleme? Wenn hiergegen geklagt würde ("Gleichstellung"), wie würde wohl ein Arbeitsgericht entscheiden?

    Gruß Nico

    Hallo Winfried,

    der aktuelle BR ist unser erster gewesen. Dieser wurde vor etwa 1 1/2 Jahren gewählt (also nicht in der "normalen" Zeit).

    § 21 im BetrVerfG würde dann wohl bedeuten, dass am 31.5.?

    Gruß Nico

    Hallo,

    ich nochmal:

    Morgen, Donnerstag wird gewählt und am Nachmittag auch noch ausgezählt. Ab wann ist der BR dann im Amt?

    Im BetrVerfG § 21 steht was von "mit der Angabe des Wahlergebnisses" und "oder, wenn zu diesem Zeitpunkt noch ein BR besteht, mit Ablauf von dessen Amtszeit." (also 31.05.?)

    Was trifft zu?

    Gruß Nico