Beiträge von kowiseiner

    Mahlzeit,

    nach 2 Tagen mit langen Diskussionen haben wir einen Vorschlag für die BV erarbeitet.
    Da wir keinen Wirtschaftsausschuß haben muß der BR vom AG über die "Lage der Nation" unterrichtet werden.
    Wir haben exakt festgelegt welche Unterlagen "unaufgefordert zur Verfügung zu stellen sind". Ein "was-ist-wenn-nicht-Szenario" haben wir allerdings nicht mit aufgenommen.

    Nu warten wir mal ab, was der AG dazu sagt.

    Gruß

    Servus nochmal,

    "Pflichtvergessenheit" würde ich das nicht nennen.
    Auf mehrmaliges drängen durch den BR hat ein Gespräch stattgefunden. Zahlung (Auftragsbestand, Umsatz...) wurden dabei nicht vorgelegt. Nur allgem. Blabla wie "schwere Verlust", "Licht am Ende des Tunnels"...
    Gestern wurden uns dann tatsächliche Auftrags- und Umsatzzahlen vorgelegt. Sie sind nicht gut, aber das bezieht sich hauptsächlich auf den bisherigen Umsatz. Der Auftragseingang und Bestand ist in den letzten beiden Monaten besser geworden.

    Die Aufträge sind alle nicht längerfristig angelegt. Was bestellt ist, soll i. d. R. zügig zum Kunden. Rahmenverträge sind die absolute Ausnahme. Daher kann man hierüber schon eine ganz gute Bewertung vornehmen.

    Der BV wird wohl zugestimmt. Jedoch wird der BR bei dieser Runde verstärkt auf die Informationen und Angaben über die Auftragslage achten.

    Bis dahin erstmal Danke für die Infos.

    Gruß

    Hallo allerseits,

    nach einer ersten Phase der Kurzarbeit soll jetzt sie jetzt neu und mit einer entsprechenden Betriebsvereinbarung ab 01.09. für 12 Monate angemeldet werden.
    Es bestehen jedoch Zweifel, dass dies wirtschaftlich erforderlich ist (wie bei einigen anderen Unternehmen, die im Moment KUG beantragt haben auch).

    Wir (BR) wollen daher vor einer Entscheidung ob ja oder nein aktuelle Auftragsbestände und -eingänge vorgelegt bekommen.
    Darüberhinaus soll in die BetrVereinb. aufgenommen werden, dass in 14-tägigem Turnus diese Zahlen aktuallisiert vorgelegt werden. Bei der letzten Kurzarbeit wurde vereinbart, dass es regelmäßige Gespräche und Informationen zur Geschäftslage gibt. Erfolgt ist eine wenig aussagekräftige Kurzinformation mit allgem. BlaBla.

    Jetzt zur Frage:
    Wenn in der Vereinbarung festgehalten wird, dass dem BR 14-tägig der Auftragsbestand vorzulegen ist und dies nicht erfolgt, kann der BR dann die Kurzarbeit kippen? Wenn ja, wie?
    Aus unserer Sicht ist der Auftragsbestand die einzig relevante Zahl, die eine Kurzarbeit gerechtfertigt. Umsatzzahlen aus dem 1. oder 2. Quartal 09 können nicht die Grundlage für ein Kurzarbeit im 4. Quartal 09 sein.

    Gruß Nico

    Was so eine kleine Frage auslösen kann....

    Dabei geht es nur darum zu klären, ob die Ausbildung mit in die
    Bewertung einfliessen muß oder nicht. Es geht um unter Umständen
    entscheidende 2 Punkte.

    Kollegen im BR meinten sogar, dass bei der Sozialauswahl die
    Jahre vor dem 25. Lebensjahr gar nicht bewertet werden?!

    Ist dem so?

    Gruß Nico

    Guten Morgen,

    bei uns (ohne Tarifbindung weil nicht Mitglied im AG-Verband; allerdings in Anlehnung an IG-Metall-Tarif) gibt es eine Sozialauswahl für betriebsbedingte Kündigungen.

    Dabei haben wir festgestellt, dass die Ausbildungszeit der Kollegen im Unternehmen nicht mit angerechnet wird. Die Betriebszugehörigkeit ist somit rund 2 - 3 Jahre "gekürzt". Auf den Gehaltsabrechnungen ist als "Eintritt" allerdings der Beginn der Ausbildung eingetragen.

    Ist dies korrekt? Gibt es zur Bewertung der Ausbildungszeit bei der Sozialauswahl pauschale Regelungen?

    Gruß Nico

    Danke Günther,

    mit dem Hinweis habe ich ein wenig gegoogelt (was für ein Wort) und etwas gefunden.

    Hängt mit dem Konjukturpaket zusammen und der rückwirkenden Gültigkeit.
    Dann werde ich mal in unserem Personalbüro nachfragen.

    Gruß Nico

    Hallo Gemeinde,

    Frage an die Abrechnungsexperten.

    Meine Frau hat mit der letzten Abrechnung eine Mitteilung erhalten, dass bedingt durch fehlerhafte Vorgaben oder Berechnungen der Lohnsteuertabellen (?) im Januar und Februar zu viel abgezogen wurde.
    Dies wurde jetzt im März ausgeglichen. Bei Ihr werden die Gehälter über DATEV abgewickelt.

    Da die Vorgaben ja für alle gleich sind, müsste es bei jedem eigentlich eine solche Info gegeben haben.
    Unsere Personalbuchhaltung hat bisher keine Information darüber.

    Weiß hier im Forum jemand besser Bescheid?

    Gruß Nico

    Danke für die Ausführungen.
    Die haben zu einer Beruhigung der BR-Kollegen geführt.
    Ich konnte es mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendwo ein Gesetzt besteht, welches einem vorschreibt eine "Abfindung" einklagen zu müssen.
    Der Kündigung wurde wunschgemäß zugestimmt.

    Was nun die Arbeitsagentur ggf. daraus machen wird
    hat uns ja auch nicht zu interessieren.

    Gruß Nico

    Hallo Gemeinde,

    ein Kollege möchte (von sich aus)uns verlassen und hat sich mit dem AG darauf verständigt, dass er betriebsbedingt gekündigt wird. Der BR soll dies nun abnicken.

    Der BR hat aber Bedenken, dass in der gegenwärtigen wirtschaftl. Situation eine Zustimmung einem Freibrief gleich kommt.
    Daher haben wir (BR) überlegt, ob daraus eine ordentlich Kündigung gemacht wird (mit gleichen Fristen).

    Dagegen soll allerdings nach Auffassung einiger Kollegen sprechen, dass die Arbeitsagentur bei einer ordentlichen Kündigung darauf bestehe, dass eine Abfindung eingeklagt wird.
    Also: ordentliche Kündigung verpflichtet zur Klage gegen den Arbeitgeber zur Aushandlung einer Abfindung.

    Ist das so? Muß man sich an das Arbeitsger. wenden?

    Ich kann das eigentlich nicht glauben.

    Gruß Nico

    Hallo Allan und der "Rest",

    wenn der AG eine teilprivate Nutzung zulässt oder duldet darf er - das ist hier im Forum auch schon erwähnt - nicht ohne weiteres den Umfang der privaten Nutzung überwachen.

    Hierzu MUSS die freiwillige Einwilligung des AN vorliegen.
    Verweigert er diese, ist eine Überprüfung über Internet-Protokolle o. ä. nicht möglich.

    Drum wurde mit dem AG nun vereinbart, dass die private Nutzung gänzlich untersagt ist. Ebenso die privaten Emails.
    Es ging bei uns nicht um eine eingeschränkte Nutzung nur für ausgewählte AN.

    Aus Sicht des BR absolut o. k. da es hier z. T. übertrieben wurde (Ebay und Amazon-Geschäfte oder auch Abwicklung von Bank-Transaktionen während der Arbeitszeit).

    Wie streng das Ganze nun gehandhabt wird muß die Praxis zeigen.


    Gruß

    Naja,
    die Überwachung des Internets ist wohl weniger ein Fall für
    das Betriebsverf.-Ges. als vielmehr etwas für die
    (Tele)-kommunikationsgesetze oder für Datenschutzbeauftragte usw.

    Ich denke sogar, dass ein Betriebsrat kein Recht dazu hat das Surfverhalten oder die Häufigkeit privater Emails mit zu überprüfen. Das ist ausschließlich die Angelegenheit des AN.
    Ein BR-Mitglied ist kein Systemadministator oder Datenschutzbeauftragter.

    Der BR kann - so denke ich - nur über eine BV mit dem AG vereinbaren wie überwacht werden soll und sollte informiert werden, dass es einen Verdacht des Missbrauches gibt. Bei der eigentlichen Überwachung kann er dem ggf. beiwohnen, aber nur dann, wenn der AN damit einverstanden ist.

    Gruß Nico

    Mahlzeit,

    bevor die schriftliche Diskussion zu unserer BV bezügl. Internet-Nutzung in einem Stapel Papier endet werden wir uns nun mit dem AG zusammensetzen und das ganze besprechen.

    Es soll weiterhin kein striktes Verbot für die private Nutzung dabei herauskommen (Wunsch vom AG). Dabei war man sich bei der Durchsetzung der Einschränkungen aber nicht ganz im Klaren darüber, was dies zur Folge hat. Das war wohl etwas bläuig von unserer Heeresleitung.

    Im Grunde wird es um ein Verfahren gehen, wie die priv. Nutzung des Internets überwacht werden soll.

    Den Blick über die Schulter durch den Vorgesetzen halte ich für eine legitime Sache. Wenn dieser dann den Verdacht äußert, dass zuviel privat gesurft wird, kann der BR mit dem AG diesem Verdacht nachgehen und es können die erforderlichen Massnahmen eingeleitet werden.

    Hierfür ist sicherlich keine verdeckte und auch nicht zulässige Überwachung erforderlich. Zumal diejenigen, die es mit dem Interent übertreiben eigentlich schon bekannt sind. Es hat aber mal wieder kein Vorgesetzter den Mumm, dies persönlich zu regeln. Dafür muß eine BV her :roll:

    Gruß Nico

    Zitat von Little :


    Hallo Koko,

    Ich als ehem. IT-ler und danach als BR hab mich länger mit dem Thema beschäftigt. Selbst der IT-ler, welcher auf irgendwas im Bereich Kommunikation einflusst nimmt, macht sich ggf. strafbar und zwar nicht aus rein arbeitsrechtlicher Sicht...

    greetz

    ..und das ist grad der Punkt, der uns interessiert. Darf sich der AG pauschal das Recht herausnehmen die PCs der AN zu überprüfen? :?:

    Als BR stehen wir nun vor der Entscheidung, dass eine BV mit dieser "Erlaubnis" abgeschlossen wird.

    Gruß Nico

    noch zur Ergänzung:
    private Internet-Nutzung soll eingeschränkt werden.
    Höchstens noch in den Pausen.

    Der BR ist grundsätzlich dafür da es einige Kollegen mit
    Internethandel (Ebay) usw. übertrieben haben.

    Die Frage ist nun aber, wie dies kontrolliert werden kann.
    Ich habe dazu im Kopf, dass der AG nach Rücksprache/Info an den AN dessen Rechner überprüfen darf. Dies wäre datenschutzrechlich begründet und hat zunächst mal nichts mit dem BetrVG zu tun.

    Diese Einschränkung fehlt in der BV komplett.
    Aus Sicht des BR kann die BV damit nicht unterschrieben werden.

    Gruß Nico

    Hallo zusammen,

    dem BR liegt der Entwurf einer BV vor.
    Es geht um die private Nutzung von Internet und Email.
    Grundsätzlich sind wir einverstanden.
    Aber ist gibt 2 Klauseln, die lösen Bauchschmerzen aus:

    "Es besteht grundsätzlich das Recht seitens des AG, stichprobenartig zu prüfen, ob das "Surfen" der AN dienstlicher Natur ist."

    und

    "Eine automatische Vollkontrolle wird nur bei konkretem Missbrauchsverdacht im Einzelfall in Frage kommen."

    In wie weit der BR hinzugezogen wird ist nicht geschrieben.
    Aber alleine schon die generelle Zustimmung für die Überprüfung der PCs erscheint uns fragwürdig. Leider haben wir hierzu nicht die aktuelle Rechtsprechung parat.
    Könnt Ihr helfen?

    Danke

    Gruß Nico

    Hallo Gemeinde,

    bei uns ist es mal wieder zu Unstimmigkeiten gekommen:

    Vorab, der AG ist nicht im AG-Verband, Metall-/Elektro

    Ein Kollege hat zum 01.02.08 eine Erhöhung von 50 EUR erhalten . Damit soll laut AG die tarifl. Erhöung zum 01.05. (1,7 %) abgegolten sein.

    Letztes Jahr gabe das gleiche Spiel. Der Kollege bekam 80 EUR vorab, die eigentliche Erhöhung wurde dann nicht mehr berücksichtigt.

    Die beiden prozentuale Erhöhungen hätte einen höheren Betrag ergeben.

    Bei der übrigen Belegschaft wird "nach Tarif" erhöht.

    Frage: Kann der AG für einen Kollegen - ohne gesonderte Betr.-Vereinbarung o. ä. - die Tariferhöhung anders handhaben als beim Rest der Belegschaft?

    Der Kollege hat sich an den BR gewandt und bittet um Unterstützung.

    Wir nun auch.

    Gruß Nico

    Guten Morgen Gemeinde,

    habe eine Frage zur Anzahl und dem Schutz von Ersatzmitgliedern der BRs.

    Unser BR besteht aus 5 Mitgliedern. Die Wahlliste führt nach Anzahl der Stimmen weitere Kandidaten aus (die sechstmeißten Stimmen bei der letzten Wahl = 1. Ersatzmitglied).

    Die Nummer vier dieser Liste wurde gekündigt, beruft sich aber auf den Status "Ersatzmitglied im BR" obwohl dieser bei keiner Sitzung des BRs teilgenommen hat und auch sonst in die Tätigkeit des BRs nicht eingebunden worden ist.

    Nur die Nr. 1 dieser Liste ist als Ersatzmitglied bei BR-Sitzungen u. ä. tätig gewesen.

    Gibt es eine Vorgabe, wieviel Ersatzmitglieder benannt werden müssen und ist der vierte einer solchen Liste geschützt, wie die BR-Mitglieder?

    Hab ich den komplizierten Sachverhalt klar geschrieben? Ich hoffe es.

    Gruß Nico