Beiträge von Hasi

    Aber wenn doch die Kollegen, die sich bereit erklärt haben, den Wahlvorstand zu mimen, mal einen Blick in die Unterlagen werfen wollen, damit sie das Rad nicht komplett neu erfinden müssen (was vermutlich der Hauptantriebsgrund sein dürfte), macht es dann Sinn ihnen da Steine in den Weg zu legen?


    Genau das war die Begründung.

    Hallo zusammen,


    Im Mai 2022 steht bei uns die nächste BR-Wahl an. Als wir uns in 2018 konstituiert hatten, übergab uns der Wahlvorstand die Wahlunterlagen, so wie sich das auch gehört. Diese müssen wir ja bis zu unserem Amtsende, also bis Mai 2022, aufbewahren.

    Inzwischen wurde von uns der neue Wahlvorstand für die Wahlen in 2022 bestellt. Dieser würde gerne die alten Wahlunterlagen zur Einsicht haben.

    Dürfen wir als Betriebsrat diese Unterlagen aus der Hand geben? Hat der neue Wahlvorstand ein Recht darauf?

    Für eure Antworten bedanke ich mich jetzt schon.


    Grüße

    Hasi

    Hallo zusammen,

    unser Gremium möchte eine sinnvolle Regelung zum Austausch von Leiharbeitern treffen.

    Wir hatten bis vor kurzem noch die Regelung, dass beim Austausch von Leiharbeitern (unabhängig von der Einsatzdauer) nur eine schriftliche Information an den BR geht, d.h., es gibt keinen neuen Einstellungsantrag wie nach § 99 BetrVG vorgegeben.

    Hier hatten wir eigentlich hauptsächlich diejenigen im Sinn, die nach ein oder zwei Tagen nicht mehr kommen und somit ausgetauscht werden müssen. Dies hielt den Papierkram in der Personalabteilung sowie auch im BR in Grenzen und die Personalabteilung konnte schnell für Ersatz sorgen, ohne beim BR einen neuen Antrag zu stellen und auf dessen Genehmigung zu warten.

    Nun wurde aber nach 15 Monaten ein LAN von heute auf morgen ausgetauscht und der BR bekam natürlich wieder nur einen schriftliche Info darüber. Keine Angaben von Gründen usw. Es hieß lediglich das LAN X ausgeschieden ist und durch LAN Y ersetzt wird.

    Ich hatte aber auch aus eigener Recherche in Erfahrung gebracht, dass LAN X sich Hoffnung machte, übernommen zu werden. Hat auch gute Leistung gebracht. Als er erfuhr, dass er nicht mehr Kommen darf, hat er natürlich Rotz und Wasser geheult.

    Das hat uns zum Nachdenken gebracht.

    Mich würde interessieren, wie ihr den Austauch von LAN geregelt habt.

    Würde mich über ein paar Ideen freuen.

    Der Prämienlohn darf nie mehr als ein netter Bonus sein und der Grundlohn muss immer ausreichen um vernünftig davon leben zu können.

    Der Bonus ist weder nett, noch kannst Du mit dem Grundlohn vernünftig leben X(


    In unserer Fertigung ist die Prämie auch von der Qualität abhängig.

    Bei uns ist auch Qualität gefragt, aber die Quantität hat doch noch Vorrang.


    Grüße

    Hasi

    Hallo zusammen,


    unsere Fertigungsmitarbeiter bekommen zum Grundlohn noch einen Prämienlohn, der sich je nach erbrachter Leistung variabel gestaltet. Das heißt, dass das monatliche Einkommen nie gleich ist. Hinzu kommt noch der Zeitdruck (Stress), weil man einen gewissen Leistungsgrad erreichen möchte. Dadurch entstehen wiederum mehrere Fehler in jeglicher Art.

    Nun war die Überlegung, ob man den Prämienlohn abschafft und somit auch den Stress nimmt und die Fehler minimiert.

    Damit unser MA keinen finanziellen Nachteil erleiden, würde man den Durchschnitt des Prämienlohns von einem Jahr nehmen und auf den Grundlohn legen. Somit hätte man schon einmal jeden Monat immer das gleiche Einkommen.

    Unsere GL hätte nichts dagegen, aber möchte gleichzeitig eine Absicherung der Ausbringung haben. Die GL ist der Meinung, dass die Leistung der Fertigungsmitarbeiter bei Abschaffung der Prämie in den Keller geht und mit ihr auch die Ausbringung.

    Nun zu meiner Frage:

    Welche Möglichkeiten gibt es, dass die Ausbringung so halbwegs garantiert ist?

    Vielleicht habt ihr auch ganz andere Vorschläge, würde mich auf jeden Fall darüber freuen.


    Gruß

    Hasi

    Nicht aus dem Zusammenhang reißen.


    "Wird man aber nur aus Vorsorge isoliert, dann greift das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

    Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt weiter, lässt sich dieses aber vom Gesundheitsamt erstatten".


    Gruß

    Hasi

    Hasi wenn die Möglichkeit besteht, dass der AN im Homeoffice arbeitet bekommt der AG kein Geld durch das Gesundheitsamt.

    Habe ich auch nicht behauptet.


    Ich sagte, dass er also seine Arbeitsmittel dabei hat und somit auch dazu verpflichtet ist, seiner Arbeit nachzukommen.


    Gruß

    Hasi

    ein Kollege wurde vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, da seine Frau positiv auf Covid-19 getestet wurde. Er hat auch Test - aber negativ.

    In diesem Fall hat das Gesundheitsamt entschieden, dass der Kollege zuhause isoliert wird.

    D.h., dass er zwar gesund ist, sich aber in Quarantäne befindet.

    der AG hat Ihm den Arbeitsplatz eingerichtet, er war schon mehrfach im Homeoffice - dieses Jahr

    Er hat also seine Arbeitsmittel dabei und ist somit auch dazu verpflichtet, seiner Arbeit nachzukommen.

    Befindet man sich in Quarantäne und ist auch erkrankt, bekommt man seinen Lohn weiter ausgezahlt.

    Wird man aber nur aus Vorsorge isoliert, dann greift das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

    Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt weiter, lässt sich dieses aber vom Gesundheitsamt erstatten.


    Gruß

    Hasi

    Also mit GBR habe ich keine Erfahrung, aber in unserem 7er Gremium ist es so geregelt, dass jedes Mitglied mit seiner eigenen Signatur Mails versendet.

    Wenn es nicht gerade BRV oder Stellvertreter ist, dann steht einfach noch unter dem Namen -> Betriebsratsmitglied


    Gruß

    Hasi

    Ich kenne bei nicht korrekten Lohnabrechnungen lediglich Fristen für die Geltendmachung von Seiten des AN.

    Diese kenne ich auch nur.

    Wer Lohn- und Gehaltsansprüche geltend machen will, darf damit nicht lange warten. Sie können verjähren und verfallen. Lohnforderungen verjähren regulär gemäß § 195 BGB nach drei Jahren. Anderes kann aber im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag geregelt sein.


    Gruß

    Hasi

    Hallo zusammen,

    hab da mal ´ne Frage zur betrieblichen Zwischenverpflegung.

    Wir haben wohl eine Kantine, aber da bekommt man kein Vesper bzw. Frühstück. Deshalb kam morgens immer ein "Brötchendienst" zu uns in die Firma. D.h., dieser stand unter keinem Vertrag, sondern er hat vielmehr die Erlaubnis seine Waren bei uns in der Firma anzubieten und zu verkaufen.

    Dieser "Brötchenservice" kommt nicht mehr und der AG hat sich nach einem "Neuen" umgesehen.

    Der "Neue" war auch schon hier und hat sich die Gegebenheiten angeschaut.

    Bei ihm soll es auch keinen Vertrag geben. Er hat nur die Erlaubnis des AG bei uns seine Waren zu verkaufen.

    Nun zu meiner Frage:

    Inwieweit ist hier der BR gefragt?

    Hat er z.B. MBR oder nur Recht auf Information? :/


    Über eine Antwort freut sich


    Hasi

    Nach uns würde das auch durchgehen, aber der liebe AG spielt halt dann doch nicht mit.

    Bin mir sogar ziemlich sicher, dass es bei diesem Konstrukt keinen MA geben würde, der sich diskriminiert fühlen würde und vor Gericht zieht.

    Hat vielleicht noch jemand einen Alternativvorschlag, wie man den AG überzeugen kann, dass ein paar zusätzliche Erholungstage zum Schutz und zur Erholung älterer Beschäftigter Sinn macht, ohne das es diskriminierend ist.