Beiträge von Fantil

    Wenn der BR zu einer Gesprächsrunde geladen wird, ihm aber nicht mitgeteilt wird, worum es geht, würde ich als BR die Teilnahme verweigern.

    Zitat Guido1967: "...bei unserem Arbeitgeber ist eine anonyme Beschwerde eingegangen. Inhalt unbekannt."

    Du weist also weder wer sich beschwert und auch nichts über den Inhalt der Beschwerde.

    Warum glaubst du, dass es dich als BRM etwas angeht?

    Hallo,

    nur noch mal wieder angemerkt:

    Zum §33 BetrVG schreibt der Fitting in der Rn 12, das in der allergrößten Not auch nur ein einzelnes BRM beschlussfähig ist!

    Der Satz in dieser Rn beginnt mit "Gleiches gilt für....."

    Es kann ja auch nicht sein, wenn alle bis auf einen Verhindert sind, eine Kündigungsanhörung ohne Kommentar bleibt, wenn einer der noch da ist, etwas dazu zu sagen hat.

    Leider kennen die meisten BR diese Rn nicht.

    Hallo Woepfner,

    Wenn im MTV aber folgendes steht... (fett von mir) Wie sieht es dann mit der Diskriminierung aus?

    § 2aAltersfreizeiten
    1. Arbeitnehmer, die das 57. Lebensjahr vollendet haben, erhalten eine zweieinhalbstündigeAltersfreizeit je Woche.
    Soweit für Arbeitnehmer aufgrund einer Regelung nach § 2 Abschnitt I Ziffer 3 oder einerEinzelvereinbarung oder aufgrund von Kurzarbeit eine um bis zu zweieinhalb Stunden kürzere wöchentliche Arbeitszeit als die regelmäßige tarifliche wöchentliche Arbeitszeit gilt, vermindert sich die Altersfreizeit entsprechend.

    Liegt die Arbeitszeit um zweieinhalb Stunden
    oder mehr unter der tariflichen Arbeitszeit, entfällt die Altersfreizeit.

    Oder gibt es da einen Unterschied zwischen Altersfreizeit und Altersteilzeit?

    Zitat von Markus 1973 ED

    Mal eine Zusatzfrage: Wenn ich freigestelltes BRM bin mache ich ja meine BR-Arbeit als unentgeltliches Ehrenamt, dass mir nur so bezahlt wird wie Arbeitszeit. Das heißt meine Zeit als BR wird ja garnicht als Arbeitszeit gerechnet (im Sinne des ArbZG). Das heißt doch eigentlich, dass ich nebenher so viel arbeiten kann wie ich will. Ich weiß das ist sehr provokant, aber liege ich jetzt da so falsch?

    Hallo Markus,

    wenn du noch einen Nebenjob machen möchtest, ist dein AG zu informieren. Er bleibt auch dein AG, wenn du freigestelltes BRM bist. Durch deine zusätzliche Tätigkeit könnte deine Arbeitskraft leiden, auch die als BRM, wenn du arbeitsunfähig werden solltest. Dann ist ein EBRM zu laden. Dieses steht dem AG dann nicht mehr zur Verfügung...

    Hubertus ich bin ganz bei dir.

    Vielleicht hat sie ihn ja zu Boden gerungen, weil er sie aus versehen auf einer privaten Party angestoßen hat, dann saß sie auf ihm und es vielen die unschönen, wenn auch waren Worte.

    Also erstmal den genauen Sachverhalt klären und Beweise (Zeugen) suchen, bevor verurteilt wird.

    Also, ich lese im § 102 BtreVG nur immer etwas vom BR und nicht vom BRV.

    Der BR entscheidet per Beschluss, wie er auf eine Kündigung reagiert und dies gilt für jede Kündigung!

    Ein Alleingang des BRV ist nicht gesetzeskonform und nicht zulässig!

    Für Ersatzmitglieder, die häufig verhinderte Mitglieder des Betriebsrats vertreten, ist eine „Grundausbildung“ im Betriebsverfassungsrecht und im Arbeitsrecht ebenfalls i.S.v. § 37 Abs. 6 BetrVG erforderlich (BAG vom 14.12.1994 – 7 ABR 31/94 und BAG vom 19.09.2001 – 7 ABR 32/00). „Häufig“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Ersatzmitglied über einen längeren Zeitraum regelmäßig an mindestens einem Viertel aller Betriebsratssitzungen teilgenommen hat (ArbG Mannheim vom 19.01.2000 – 8 BV 18/99). Rückt ein Ersatzmitglied in den Betriebsrat nach, so kann es erforderlich sein, dass unter Berücksichtigung für die Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit des Betriebsrats ein Schulungsanspruch des Ersatzmitglieds besteht (BAG vom 19.09.2001 – 7 ABR 32/00). Das notwendige Basiswissen für Ersatzmitglieder vermitteln die Seminare „Grundlagen für Ersatzmitglieder Teil I und II“.

    Sollte das EBRM nicht die Unterstützung des Gremiums bekomen, kann es auch allein über den § 40 BetrVG seinen Schulungsanspruch (da Pflicht) durchsetzen.

    Ein Fachanwalt ist hier gern behilflich und rechnet auch seine Kosten über den AG ab.

    Der AG ist dann zwar nicht erfreut über die zusätzlichen Kosten, aber das Gremium hat dann etwas dazu gelernt!

    Es gibt schon bemerkenswerte BR-Gremien.

    Halo Moritz,

    bitte lese genau das, was ich geschrieben haben und nicht etwas, was dort nicht steht.

    ich zitiere mich mal selbst:

    "nur noch mal wieder angemerkt:

    Zum §33 BetrVG schreibt der Fitting in der Rn 12, das in der allergrößten Not auch nur ein einzelnes BRM beschlussfähig ist (kein Zitat des Teils der Rn)! Der Satz in dieser Rn beginnt mit "Gleiches gilt für...."

    Ich habe das wichtige noch mal fett herforgehoben!

    Es war eine zusätzliche Bemerkung auf die Eingangsfrage.

    Die Antwort auf die Eingangsfrage wurde mit "4" ja schon richtig gegeben.

    Den von dir erwähnten Teil der Rn zietierte ich nicht, da er für meine Zusatzbemerkung irrelevant war!

    Hallo Fragle,

    wenn ihr einen Anwalt als Sachverständigen beauftragen wollt, geht es über den § 80 Abs. 3 BetrVG. Hierfür braucht ihr die Zustimmung des Arbeitgebers.

    Wenn Ihr einen Anwalt benötigt, der eure Rechte durchsetzen soll, geht es über den § 40 Abs. 1 BetrVG. Hierfür ist die Zustimmung des AG nicht erforderlich.

    Hubertus,

    du hast falsch gelesen, den §33 BetrVG kennen alle und wollen ihn auch immer anwenden, und da liegt ja dann auch das Problem!

    Ich schrieb, dass man die Rn 12 im Fitting zum §33 BetrVG nicht kennt und da liegt der Unterschied.

    Viele sagen, wir brauchen mehr als die Hälfte, sonst geht nichts.

    Dem ist aber nicht so.

    Der von dir im angegebenen Thread erwähnte §22 BetrVG kümmert sich um die Weiterführung der Geschäfte in den Fällen des § 13 Abs. 2 Nr. 1 bis 3

    und begründet nicht das von mir geschriebene.

    Bei diese Seminaren ist doch auch das Essen (Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen, zweite Zwischenmahlzeit, Abendessen) mit im Hotelpreis enthalten.

    Darfst du denn jetzt im Seminarraum dir keinen O-Saft einschenken, wenn du in einem anderen Hotel übernachtest?

    Ehrlich, so einen Quatsch würde ich nicht mitmachen. Im Seminarangebot ist alles enthalten, da musst du keine Bausteine entwickeln, die gar nicht umsetzbar sind.

    Hallo,

    nur noch mal wieder angemerkt:

    Zum §33 BetrVG schreibt der Fitting in der Rn 12, das in der allergrößten Not auch nur ein einzelnes BRM beschlussfähig ist!

    Der Satz in dieser Rn beginnt mit "Gleiches gilt für....."

    Es kann ja auch nicht sein, wenn alle bis auf einen Verhindert sind, eine Kündigungsanhörung ohne Kommentar bleibt, wenn einer der noch da ist, etwas dazu zu sagen hat.

    Leider kennen die meisten BR diese Rn nicht.