Beiträge von vince-everett

    Hi,
    nu´geb ich auch noch meinen Senf dazu: :shock:

    Klar gibts hier BRV unter 35 Jahren .... Amtszeit :P

    Als ich in 2000 als BRV startete, war ich noch zarte 33... seufz

    Die grauen Haare färbt man sich in der Ex-Bundeskanzler-Stadt eh nicht - man hat sie einfach nicht :wink:

    Ansonsten fühle ich mich noch jung, tatkräftig und (heirats-) willig.

    .... oder was wolltet Ihr wissen? 8)

    Charmanten Tag noch

    Thomas

    Hallo zusammen,

    endlich mal ein Thema, wo es nicht heißt:

    3 Experten = 5 Meinungen

    Ich stimme zu, der Vorsitzende hat das BRM zu laden, dies gilt sogar im Krankheitsfall. Voraussetzung ist, dass das BRM signalisiert, dass es für eine Sitzung zur Verfügung stünde.

    karin
    Mag er Dich nicht? Gibt es Gründe, dass er Dich nicht dabeihaben möchte? Oder ist es bloß Flaulheit?

    Gruß
    Thomas

    Hallo Harriet,

    WAS IST KERNZEIT?? :?:
    Meiner Ansicht nach gibt es eine KERNZEIT :!: nur :!: , wenn GLEITZEIT im Unternehmen herrscht, diese gibt es bei uns jedoch nicht.

    Ja, sehe ich genau so. Was bei Euch mit "Kernzeit" betitelt ist, wird bei uns "Arbeitszeitrahmen" genannt. Dies ist der Beginn und das Ende der täglichen Geschäftszeit, in der das Unternehmen erreichbar ist und/ oder der Rahmen, in dem man seine Arbeit verrichten kann. Als Kernzeit sehe ich eine feste Dauer innerhalb des Rahmens an, in der jeder Mitarbeiter anwesend sein MUSS. Beispiel:
    AZ-Rahmen 07:30 - 18:00. Kernzeit 09:00-15:00 Uhr

    - die restliche Zeit wird gestrichen, das selbe würde gelten, wenn jemand um 5 h anfängt - seine Abeitszeit wird dann so gerechnet, als ob er erst um 6 h gekommen wäre.gestrichen werden darf gar nichts - die Arbeitsleistung wurde -wenn auch nur "geduldet"- erbracht und ist zu entlohnen!!!

    Nun will unsere GL die "Kernarbeitszeit" ändern, von 7 - 19.00 h - wir müssen uns dem Weltmarkt anpassen, heisst es.
    An einer Änderung der "Öffnungszeiten" besteht leider kein Mitbestimmungsrecht, das ist eine unternehmerische Entscheidung. :cry:

    Daraufhin war mein Vorschlag (in der Br-Sitzung) er solle ein Zeitfenster machen, von 5 h bis 19 h, welches aber nicht als Kernarbeitszeit betitelt wird, da wir keine Gleitzeit haben, sondern als Zeitfenster.

    Welcher Tarifvertrag gilt für Euch? Gibt es z.B. eine Öffnungsklausel, die den Abschluss einer freiwilligen BV zur Arbeitszeit ermöglicht? Im Zweifel holt Euch bitte Hilfe bei einem Anwalt, das Ganze ist ein ernstes und weitreichendes Thema, das nicht zu sehr von Tipps aus einem Forum gelenkt sein sollte!!!!

    er darf aus rechtlichen gründen nur ein Zeitfenster von 12 h. haben
    stimmt das ??? :?:

    was sagt der TV? siehe oben

    ist es nicht so, dass ein Mitarbeiter max. 10 h arbeiten darf an einem tag???
    ja klar - aber wann ist egal

    - hinterher, im falle eines unfalles, zahlt doch keine versicherung mehr, oder??? :?:
    wird immer wieder gern angeführt, stimmt aber nicht. Die BG kann ev. den Arbeitgeber in Regress nehmen, aber nicht den Arbeitnehmer.

    Ich rate Euch wie gesagt, einen Anwalt hinzu zu ziehen. Die Verunsicherung scheint groß, das Thema ist ernst und viele gutgemeinte Tipps hier können die Verwirrung eventuell noch vergrößern. Ihr müsst vermutlich ohnehin eine BV abschließen und da ist rechtlicher Beistand -auch für die Verhandlungsführung- sehr von Vorteil. Die Kosten sind gem. § 40 BetrVG glasklar vom AG zu tragen. Macht vorher einen Beschluß und teilt es dem AG mit.

    Viel Glück und Erfolg!!

    Gruß
    Thomas

    Hallo Waldmeisterin,

    unser Anwalt hat es uns mal so erklärt:

    "dringende" betriebliche Gründe seien eine ausgeurteilte Definition, also eine in der Rechtssprechung anerkannte Formulierung. Gemeint ist, dass wenn der Mitarbeiter, für den ein strittiger Fall um z.B. Gewährung von Urlaub vorliegt, nicht im Betrieb arbeitet, die "Produktion" zum Erliegen kommt. :idea:

    Also auf deutsch: der Laden bricht zusammen, wenn der/diejenige fehlt.

    Aber Euer Problem ist ja etwas spezieller, es geht ja hier um einseitig angeordnete Urlaubsgrundsätze. :x

    Als Betriebsrat habt Ihr die Möglichkeit, Urlaubspläne mit dem AG zu beraten. Hat das stattgefunden? :?:

    Vielleicht solltet Ihr mal laut darüber nachdenken, eine Betriebsvereinbarung zu Urlaubsgrundsätzen abschliessen zu wollen, in der z.B. Urlaub nach sozialen Gesichtspunkten gewährt wird. Aus meiner Erfahrung scheuen AG das wie der Teufel das Weihwasser :evil: und Urlaub wird plötzlich viel großzügiger gewährt und alle bisher kommunizierten Einschränkungen sind plötzlich alles Mißverständnisse gewesen. :wink:

    Ich hoffe, Du kannst etwas damit anfangen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo @alle,

    mich würde jetzt doch noch mehr der Hintergrund der Fragestellung interessieren. Was ist die Ausgangssituation?

    1) Will der AG nur 50 % des Fahrpreises erstatten, weil er weiß, dass das BR-Mitglied eine BC50 besitzt?

    oder

    2) Will das BR-Mitglied Kostenbeteiligung an der privaten BC?

    zu 1) Unabhängig von der Rechtssprechung gibt es doch hier ganz pragmatische Lösungen für den BR, wenn er denn nicht möchte, dass seine private BC "benutzt" wird. Er sagt dem AG ganz einfach, dass er keine mehr besitzt. Woher weiß der AG überhaupt davon?
    Doch nur, weil der Kollege es kundgetan hat.

    zu 2)
    Ebenso wenig wie -aus meiner Sicht- der BR verpflichtet werden kann, die private BC kostensparend einzusetzen, kann umgekehrt der AG auch nicht verpflichtet werden, sich an den Kosten zu beteiligen.

    Hallo Winfried,

    aus meiner Sicht ein klares NÖ! 8)
    Er kann nicht verpflichtet werden. Auf welcher Grundlage denn auch??? Ist ja wohl kaum eine Leistungspflicht aus dem Arbeitsvertrag?? :? (Habt Ihr eine Dienstreiseordnung? Was sagt die ggf dazu?)

    Sollte der AG sich jedoch an den Kosten beteiligen und würden mit der Bahncard irgendwelche "Goodies" erwirtschaftet werden (ich kenn mich mit der Bahn nicht nicht aus, denke an so was wie "Bonusmeilen"), wäre der Kollege verpflichtet, diese dem AG zur Verfügung zu stellen. :shock:

    Insofern würde ich dann auch dankend auf eine Kostenbeteiligung verzichten. :twisted:

    Gruß
    Thomas

    Moin Moin Neck,

    wir haben in unserem GBR Anfang des Jahres eine solche Klausurtagung durchgeführt. Hintergrund waren u.a. unbewältigte Konflikte aus vergangenen Jahren, die das Gremium unterschwellig in mehrere Lager geteilt haben. Darüber hinaus habe ich Seminare zu den Themen "Konfliktmanagement" und "Veränderungsprozesse in Organisationen"" mitgemacht, die diese oder ähnliche Themenstellungen beinhalten. Meines Erachtens ist der Erfolg einer solchen Veranstaltung stark von einem guten (professionellen) Moderator/ Berater abhängig. Es kann ja durchaus ans Eingemachte gehen und weh tun. In der Regel liegen naämlich die Gründe, warum jemand nicht so motiviert ist, im Gremium selber. :wink:
    Ein Profi ist dann als Notbremse/ Fallschirm/ Weichensteller schon wichtig.
    Wärmstens empfehlen kann ich Frau Klaudia Söllner, die auch als Referntin für das ifb tätig ist (siehe Katalog z.B. Seite 328).

    Nun müssen es aber nicht immer unüberwindliche Grabenkämpfe sein, die eine Klausurtagung rechtfertigen. In der heutigen Zeit, in der die Anforderungen an einen Betriebsrat immer komplexer in kürzeren Zeitabständen werden (zumindest empfinde ich das so), macht es durchaus einen schlanken Fuß, wenn man sich auch mal mit sich selbst beschäftigt. Es kann die Motivation ein wenig "motivieren", wenn man sich selbst mal reflektiert, definiert und Gedanken zu Zielen und Strategien in der BR-Arbeit austauscht. .

    Langer Rede kurzer Sinn:

    Ich sage JA zur Klausurtagung mit externer Unterstützung.

    Allerdings sollte dies wie ein Seminar innerhalb der normalen Arbeitszeit stattfinden. Das Wochenende könnte leicht zum Hinderungsgrund, gerade für Nicht-so-Motivierte werden.

    Viele Grüße
    Thomas