Beiträge von Wuchtbrumme

    Vielen Dank für Eure Antworten !


    Demnach kommt es darauf an, wie der Arzt seine Bereitschaftszeit verbringen kann/soll/muß.


    Muss sich der Arzt über die Weihnachtszeit, während er Bereitschaftsdienst hat, auf dem Klinikgelände oder einem engen Umkreis (15-20 Minuten Entfernung) aufhalten, ist die komplette Bereitschaftszeit Arbeitszeit im Sinne des ArbZG.

    Ja, er bleibt die kompletten Tage und rund um die Uhr in der Klinik !

    Danke für deine Ergänzungen.

    Hallo,


    ein Arzt ist auf Basis eines "Abrufvertrages" für Nacht- und Feiertagsbereitschaftsdienste (max. 70 Tage im Jahr) eingestellt worden Nun soll und will er über Weihnachten 4 bzw 5 Tage rund um die Uhr / 24h durchgehend arbeiten, um die festangestellten Ärzte zu entlasten. Begründung: es sei ja über Weihnachten in der Rehaklinik nicht viel los ....


    Wir haben den Dienstplan nicht genehmigt und fordern eine, dem ArbeitSchG entsprechende Neuaufstellung des Dienstplanes.


    Ich bin der Meinung, dass wir auch für den "nur" abrufbeschäftigten Arzt/Dienstplan in der Mitbestimmung sind und den Dienstplan eben nicht nur so zur Kenntnis nehmen sollen, was aus meiner Sicht genauso ein Rechtsverstoß im Sinne des ArbeitsSchG darstellt!

    Eure Meinung würde mich interessieren - vielen Dank.
    Wuchtbrumme

    Hallo an Alle,

    ein BR-Mitglied ist auch Mitglied der "erweiterten Geschäftsführung".


    Da wir uns aktuell in einem Rechtsstreit mit der GF befinden möchten
    wir den Kollegen zu dem einen Tagesordnungspunkt (weitere Strategie,
    Bericht vom Treffen mit unserem RA) wegen Befangenheit ausschließen.


    Ist dies überhaupt möglich und wenn ja, was ist die richtige Rechtsgrundlage?


    Danke für Eure Hilfe.
    die Wuchtbrumme