Beiträge von xyz22

    Randolf

    Ganz einfach, sie gehen mit ihren Tablet / Smartphone in einen Besprechungsraum oder können auch im BR-Raum selbstständig recherchieren, wenn notwendig. Und natürlich nach der Abmeldung beim Arbeitgeber. Tagsüber ist der BR-Rechner besetzt. Zum Ausweichen auf einen Besprechungsraum benötigt man ein mobiles Endgerät. Dort gibt es keine Rechner mehr. Also eine Grundlage für die Notwendigkeit findet sich.


    Für Grandfather_1 ist die Sitzung in Präsenz natürlich eine gute Ausgangsposition. Wobei für die Teams-Sitzungen und auch für Telefonate ein Tablet mit Headset ausreichend ist. Das Tablet benötigt dann auch einen Internetanschluss, der geht ja per W-Lan.

    Über Teams ist dann auch noch einiges mehr möglich.

    Randolf

    es soll auch heute noch Leute geben, die nicht am Rechner arbeiten. Auch bei uns wird die technische Ausstattung dieses Mal ein Thema werden. Aber eher in die Richtung Smartphone /internetfähiges Tablet und nur für bestimmte Mitglieder ein Laptop.

    Ich habe kein Problem auf meinem Arbeitsrechner auch meine BR-Tätigkeit zu erledigen. Aber die Kollegen am Band haben halt keinen Rechner.

    Wenn sie zum Zeitpunkt der Wahl im Unternehmen beschäftigt ist, gehört sie auf die Wählerliste. Ist sie zum Zeitpunkt der Wahl nicht mehr beschäftigt, aber sie hat Klage eingereicht und die Klage ist noch nicht rechtskräftig entschieden, ist sie wählbar, darf aber nicht wählen.

    Ich bestreite nicht, dass ihr eure Rechte kennt, bei den Pflichten habe ich aber Zweifel.

    Am Monatsgespräch nimmt entweder der gesamte BR oder aber der Betriebsausschuss teil. Nicht irgendein Ausschuss der auch noch regelmäßig neu besetzt wird und dann auch nur aus 2 Mitgliedern besteht (Mindestgröße BR-Ausschuss ist nun mal 5).

    Und ganz ehrlich, vertrauensvolles Verhältnis hin oder her. Bei uns kam es schon durchaus vor, dass im Monatsgespräch Informationen kamen und ein BR-Mitglied diese Informationen ganz anders hinterfragen konnte, als es andere Mitglieder konnten. Wir haben mittlerweile das Monatsgespräch an den Termin einer regulären Sitzung gekoppelt, da müssen ja eh alle BR-Mitglieder anwesend sein.

    Wenn der Arbeitgeber ein Thema mit dem gesamten BR besprechen will, fordert er den BRV auf, eine Sitzung zu diesem Thema einzuberufen.

    Je nach Termin und Dringlichkeit, erhält er dann auf der nächsten Sitzung Gelegenheit oder aber es wird extra eine Sitzung einberufen.


    Ihr solltet euch nur einig sein und keine Diskussion vor dem Arbeitgeber vom Zaun brechen. Er informiert euch, ihr stellt Fragen und zur Diskussion innerhalb des Gremiums verlässt der Arbeitgeber den Sitzungsraum.


    Wenn noch weitere Fragen innerhalb der Diskussion aufkommen, schreibt man diese auf, sammelt sie während der Diskussion und ruft dann den Arbeitgeber nochmals dazu.


    Wir hatten mal einen BRV, der der Meinung war, dass er die Informationen filtern müsste. Der hat gegen den Arbeitgeber geschimpft, weil dieser uns bei Mails mit in den Verteiler nahm.

    Wenn die Kündigung vor Ablauf der Probezeit beim Arbeitnehmer ankommt, ist die Chance einer erfolgreichen Klage auf Weiterbeschäftigung eher gering. Der Kündigungsschutz greift nun einmal erst nach 6 Monaten. Und hier ist das Datum des Zugangs der Kündigung wichtig.


    Übrigens hat die Probezeit eigentlich überhaupt nichts mit dem Kündigungsschutz zu tun. Nur weil viele Probezeiten halt auch 6 Monate dauern, wird dies häufig gleich gesetzt. Wir haben Kollegen, die eine 3 Monatige Probezeit haben. Der Kündigungsschutz greift trotzdem erst ab dem 6. Monat.

    Solange die Kündigungsschutzklage nicht rechtskräftig entschieden ist, ist der Kollege wählbar.


    Wählen darf er, solange er noch im Unternehmen ist.


    Falls die Wahl nach seinem Kündigungsdatum ist und er aber trotzdem gewählt werden sollte, geht erst einmal ein Ersatzmitglied für ihn in den BR und sollte er die Kündigungsschutzklage gewinnen, wäre er dann im BR.

    Ich muss ELBARADO widersprechen. Doch, es ist rechtlich okay. M.E. ist der BR nicht verpflichtet, allen BRM automatischen und dauerhaften Zugriff auf das Mailkonto und alle Laufwerke des BR zu geben. Der BR ist nur verpflichtet, allen BRM Einsicht zu gewähren, das kann z.B. im BR-Büro zu regulären Bürozeiten passieren. D.h. dass die BRM dort dann Dateien und Mails ungestört einsehen können müssen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

    §34 (3) sagt, die Mitglieder des Betriebsrats haben das Recht, die Unterlagen des Betriebsrats und seiner Ausschüsse jederzeit einzusehen. Das ist wie von mir oben beschrieben gewährleistet.

    Jedes Betriebsratsmitglied hat jederzeit das Recht auf Einsicht in die Unterlagen.

    Nicht nur dann wenn der BRV oder "seine" Sekretärin im Büro ist. Das heißt im Umkehrschluss, jedes BR-Mitglied hat einen Schlüssel zum BR-Büro, so es ein solches gibt, oder Zugang zu den Laufwerken des BR oder wo auch immer die digitalen Daten gespeichert werden und auch zum Mailpostfach, so es ein Sammelpostfach gibt.



    Einsichts- und Zugangsrecht für alle Betriebsratsmitglieder (bund-verlag.de)


    Annie1907

    das sollte euch etwas Futter geben. Wir hatten diesen Streit vor 8 Jahren auch, als unser damaliger BRV nur dem Betriebsausschuss Schlüssel für das Büro geben wollte.

    Ich glaube, hier muss man genau hinschauen:


    Gibt es eine Kernarbeitszeit und sie geht innerhalb der Kernarbeitszeit, ja dann sollte ich, wenn ich früher gehe, dem Vorgesetzten rechtzeitig Bescheid geben. Wenn es extrem kurzfristig ist, dann halt auch den ggf. den Grund angeben.


    Ist es eine reine Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit (so ist es bei uns), dann ist es schön, kurz Bescheid zu geben, Gründe brauche ich aber nicht anzugeben.


    Der Sinn der Kernarbeitszeit ist eben, dass alle Mitarbeiter zu dieser Zeit da sind.

    Bei uns wird es ganz einfach gehalten, die Ersatz-BRM kommen ins BR Büro und arbeiten sich dort in die Thematik ein, entweder am BR-Rechner (bitte nicht schlagen Moritz) oder aber an Hand der ausgedruckten Unterlagen (für die Sitzungen machen wir das) Das hat außerdem den Vorteil, das offene Fragen im Vorfeld geklärt werden können.

    Das einzige was ihr machen könnt, ist mit guter Arbeit und guten Argumenten zu überzeugen. Und bitte weg von der Ansicht, dass die anderen schlechte Arbeit machen. 90% der Wähler wollten diese Liste. Ich habe in meiner Zeit als BR immer wieder erlebt, dass auch Sachargumente überzeugen. Da war dann mal die Aussage eines "Gegners": was du alles weißt und auch noch mit Argumenten hinterlegen kannst, wir brauchen dich unbedingt weiter im BR.

    Ist sie eigentlich nur vom Amt des BRV zurückgetreten oder auch vom BR-Amt?


    Nur vom Vorsitz: Wenn der neue BRV schon gewählt ist, dann ist das so, ansonsten kann sie sich ja zur Wahl aufstellen.


    Hat sie ihren Austritt aus dem BR erklärt, grade in der Sitzung, dann ist dies so. In 4 Jahren ist ja wieder eine Wahl. ;)


    Ich bin da mittlerweile schmerzfrei.

    Solange ein Arbeitsgericht den Betriebsrat nicht aufgelöst hat, besteht er erst einmal.


    Ja, es ist ein Pflichtverstoß nicht unverzüglich Neuwahlen einzuleiten, aber wo kein Kläger da kein Richter. Aktuell ist ja Wahlzeit, sind denn die Wahlen eingeleitet worden?


    Wenn ihr mindestens 4 aktive BR seid, so seid ihr auch noch beschlussfähig, als Rest-BR sowieso.


    Ich würde eher mit meinen BR-Kollegen versuchen die Betriebsvereinbarung nicht abzuschließen oder eben bessere Konditionen zu erreichen. Vielleicht lassen sich die Verhandlungen ja auch bis zur Neuwahl aussetzen.

    Nun ja, einer reicht zwar, aber um im BR etwas zu ändern sollte man ja Stimmen nicht verschenken. Stell dir vor, die Liste bekommt Stimmen für 3 Sitze und muss mangels Kandidaten die Sitze an andere Listen abgeben. Auch nicht schön.

    Nein, die Unterstützerunterschrift wird nicht ungültig. Der Unterstützer wird gefragt, wo er unterstützen will. Sollte er sich nicht melden, so gilt die Unterschrift auf der zuerst eingereichten Liste.

    Lebensfroh19

    Ich nehme an ihr wählt im normalen Wahlverfahren mit nur einer Liste. Hier müssen die Leute auf dem Stimmzettel in der Reihenfolge stehen, in der sie auf der Liste stehen. Bei so einer Wahl, suchen sich viele Leute ihre Kandidaten wirklich zusammen. Bei der letzten Wahl hatte einer der letzten Kandidaten auf der Liste die drittmeisten Stimmen bekommen.


    Wenn ihr nach dem vereinfachten Wahlverfahren wählt, müssen die Kandidaten alphabetisch sortiert sein.