Beiträge von xyz22

    Ich weiß nicht was in euren Regelungen zum Urlaub generell steht. Hier könnte es generell Einschränkungen geben.


    Aber ich war bisher immer der Meinung, das der Arbeitnehmer Herr über seinen Urlaub ist. Ich beantrage meinen Urlaub, wie es in meine persönliche Planung passt und wenn keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen, sollte der Urlaub auch so genehmigt werden.


    Ich kann den Depotleiter auch verstehen, Je nach Anzahl der Leute am Samstag ist es halt blöd, wenn einer da immer fehlt aber das ist nur dann ein Grund, wenn dadurch betriebliche Regelungen nicht eingehalten werden können.

    Nun, zumindest hat der Gesetzgeber nirgendwo geregelt, dass der Inflationsausgleich gezahlt werden muss und auch nur die maximale Höhe angegeben, die Abgabenfrei ist. Von daher verstößt die Regelung wahrscheinlich nicht gegen das Gesetz. Moralisch sehe ich das auch anders, aber leider....

    Zu Punkt 1

    nein (kann zwar bei entsprechender Gehaltshöhe im AV geregelt sein, sollte aber meiner Meinung nach, nicht in einer BV stehen)


    Zu 2

    ja, so ist leider die Rechtslage.

    johjoh

    Als BRM kannst du auf die Ruhezeit bestehen, du musst sie aber nicht zwingend einhalten.


    Ein Tag, an dem ich Stunden abbummele (Gleitzeittag), ist meine Freizeit, wenn ich BR-Tätigkeit mache dann tue ich dies (wir bekommen dafür auch die Stunden geschrieben). Wenn ich keine BR-Tätigkeit machen möchte, sage ich dem BRV, dass ich verhindert bin. Da der BRV nicht Detektiv spielen muss, kann er ein Ersatzmitglied laden.


    Wir handhaben es so: Urlaub und Krank: ich muss mich aktiv melden, wenn ich an der Sitzung teilnehmen will, Bei Dienstreisen bin ich verhindert (wir machen keine Online- oder Hybrid-Sitzungen) und ansonsten muss ich aktiv meine Verhinderung erklären.

    Langsam habe ich das Gefühl, dass es für freigestellte Betriebsräte immer schwieriger wird. Zumindest für Schichtarbeiter.


    Was resultiert denn hieraus, Mitarbeiter, die in Schichten arbeiten und die Zuschläge zumindest teilweise mit eingeplant haben, werden sich nicht mehr freistellen lassen. Schon jetzt zieht eine Freistellung finanzielle Einbußen nach sich, da die Zuschläge voll versteuert werden müssen.

    Firmenhandbuch heißt bei uns Arbeitsordnung und dazu gibt es noch die Compliance-Regelungen und diverse Unternehmens-Richtlinien.


    Da wir zu einem großen Konzern gehören gelten viele Regelungen international, nur in Deutschland müssen sie erst durch den KBR. Wir müssen ja zumindest prüfen, ob die Mitbestimmung betroffen ist und ob deutsches Recht eingehalten wird.


    Die Arbeitsordnung ist bei uns Betriebsbezogen.


    Prüft, ob euer "Firmenhandbuch" die Mitbestimmung betrifft (z. B. §87 1 BetrVG) und dann fordert diese auch ein. Notfalls muss dem Arbeitgeber halt ein Richter erklären, dass in Deutschland Gesetze gelten.

    Erzähl das mal Microsoft ;)


    Wir haben eine Wir haben eine gute IT-Rahmenvereinbarung auf Konzernebene, dazu eine Office 365 Rahmen BV.


    Systeme dürfen nicht zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle genutzt werden. Bei Office kann man diesen Farbpunkt, der den Status anzeigt, selbst steuern etc.


    Läuft soweit ganz gut.

    Bei uns gibt es zusätzliche Hitzepausen in klimatisierten Räumen ab ich glaube 32°C. Kostenloses Wasser (mit und ohne Sprudel) gibt es immer. Die Klimatisierung der Hallen wurde nicht angedacht und ist wohl auch zu teuer.


    Außerdem dürfen die Kollegen, in Absprache mit den Vorgesetzten, jederzeit kurze Arbeitsunterbrechungen machen. Da darf man sich auch mal abkühlen.

    Also irgendeine Art der Personalplanung hat der Arbeitgeber (zumindest größere AG) üblicherweise, auch wenn er mit dieser nicht unbedingt gern herausrückt. Bei der Frist würde ich berücksichtigen, was ihr konkret wissen wollt. Es kann ja sein, dass der Arbeitgeber zwar weiß, wie viele Leute er benötigt, aber sich um Qualifizierung etc. nie Gedanken macht.


    Für die Aufstellung Soll vs. Ist sollte eine Frist von 14 Tagen reichen. Alles andere kommt dann auf die Struktur und Größe des Unternehmens an. Wenn er die Hände hebt und sagt: "Habe ich nicht" dann kommt ja Abs. 2 ins Spiel.

    Zitat

    Noch eine Möglichkeit: ihr wartet bis der BRV verhindert ist und lasst den stellv. BRV die Sitzung einberufen und die TO schreiben (ist zwar die "Mimosenvariante", aber geht auch) und dann wählt ihr ihn in Abwesenheit ab.

    Oder, die Tagesordnung wird noch vom Stellvertreter geschrieben, die Sitzung findet aber schon bei Anwesenheit des BRV statt.


    Aber bei allen Möglichkeiten sollte als erstes ein klärendes Gespräch geführt werden. Wenn ihr alle neu im Gremium seid, fährt er vielleicht einfach den Stiefel, den das "alte" Gremium wollte und ist überrascht, Betriebsräte zu haben, die sich aktiv einbringen wollen.