Beiträge von Spanferkel

    oder hingebracht vom Kollegen

    Wir wurden vor Kurzem erst gründlich unterwiesen (Erste-Hilfe-Kurs und Sicherheitsunterweisung) und das Zitierte wurde uns ebenso gründlich ausgetrieben!

    Warum?

    Das Beispiel war: was ist, wenn der hilfsbereite Kollege, der die beiden zum Arzt fährt, einen Unfall durch Ablenkung baut, weil ein "Patient" im Auto nochmal zusammenklappt?

    Fazit des Dozenten: lieber einmal zu oft den Rettungsdienst rufen.


    Bei uns wird auch alles ins (mittlerweile) digitale Verbandsbuch eingetragen, dann ist erstmal jeder Kratzer dokumentiert.

    Wenn dann irgendwas draus entsteht (Folgeschäden, Entzündungen, ...) rührt sich die BG schon und wir können sauber alles nachweisen.

    Wenn die BG nicht nachfagt, schadet das Dokumentieren auch nichts.

    Im Gegenteil, wenn sich solche Fälle häufen, würde ich als BR den Weg über eine Gefährdungsbeurteilung (die ja sowieso vorhanden sein sollte) gehen und auf geeignete Gegenmaßnahmen zur Wärmebelastung drängen.

    Wer sprach hier vom DGB? Die einzelnen Gewerkschaften haben eigene Versicherungen mit eigenen Regeln.

    Bei meiner Gewerkschaft ist eindeutig und unmissverständlich vom DGB-Rechtsschutz die Rede.

    Es handelt sich nicht um eine kleine oder "Discount"-Gewerkschaft.


    Natürlich mag es bei anderen Gewerkschaften anders sein, aber ich habe nur meine Erfahrung wiedergegeben.

    Der Rechtsschutz der Gewerkschaft gilt nur für arbeits- und sozialrechtliche Fragen und greift hier (wo wir uns im sog. Verwaltungsrecht befinden) nicht.

    Richtig. Und im Übrigen greift der DGB-Rechtsschutz auch nur bei entsprechenden Erfolgsaussichten.

    Aber Fragen kostet nichts...

    In diesem Fall ist immerhin das Arbeitsverhältnis unmittelbar berührt, auch wenn das zuständige Gericht nicht das Arbeitsgericht sein dürfte.

    wobei das ja meist auch "nix" war :D


    man hat sich nur als "seelischer Mülleimer" zur Verfügung gestellt, um bei dem Kollegen das psychische Gleichgewicht wieder herzustellen :saint:


    Und das ist auch noch im Interesse des AG, weil der MA jetzt wieder vernünftig arbeiten kann und nicht andere Kollegen davon abhält.

    Sehr richtig erkannt. Und zumindest für mich ist das erforderliche BR-Arbeit.

    Auch wenn sie leider manchmal sinnlos ist bzw. scheint...

    ...aber vielleicht kann mich ja jemand eines Besseren belehren und mir ein Beispiel für notwendige BR-Arbeit geben, bei der der BR gar nicht involviert ist.

    So etwas kenne ich durchaus.

    Z.B. wenden sich MA mit Problemen an mich und "kotzen" sich erstmal richtig aus.

    Meine Standardfrage lautet ich solchen Fällen: Sollen wir da ein Fass aufmachen? Ist das eine offizielle Beschwerde?


    In den meisten Fällen wir beides verneint, ich unterliege somit der Schweigepflicht über den Inhalt solcher Gespräche - auch dem Gremium gegenüber.

    Natürlich berichte ich gelegentlich in der Sitzung darüber, aber ohne Namen und eher allgemein. Oft kann man ja das Fass an einer anderen Stelle anzapfen.

    Wenn einer jetzt neidisch wäre, könnte schon eine Frage kommen, warum man sich für "nix" eine Stunde selbst freigestellt hat.


    Nur so als Beispiel...

    Da muss ich jetzt mal reingrätschen...


    Der Stufenaufstieg im TVöD ist ebenso ein Automatismus wie die Eingruppierung an sich, es gibt lediglich die Möglichkeit, die Stufenlaufzeit zu verkürzen (z.B. bei herausragenden Leistungen) oder zu verlängern (z.B. beim Gegenteil zur vorherigen Klammer).

    Den TVV kenne ich nicht im Wortlaut, kann mir aber kaum vorstelllen, dass ein Einfrieren der Stufe vorgesehen ist, schon gar nicht über einen so langen Zeitraum.


    Selbst bei einer Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses bzw. Wiedereinstellung in einer niedrigeren Stufe kommt mir die Schilderung von @BRSWB2022 sehr seltsam vor.

    Seit einigen Jahren erfolgt auch eine Umgruppierung immer stufengleich.


    Auch bei "zu hoher" Eingruppierung kenne ich es so, dass die Stufen turnusgemäß steigen, dafür eben eine eventuelle Zulage entsprechend abschmilzt bis ein Betrtag erreicht wird, der dann höher ist als Entgeltgruppe mit Stufe und Zulage.


    Ohne jetzt den TVV nachzulesen:

    kan es womöglich sein, dass es in bestimmten Entgeltgruppen nicht alle sonst verfügbaren Stufen gibt oder eventuell wie (noch) im Sozial- und Erziehungsdienst verlängerte Stufenlaufzeiten?

    einer war wegen Kummulierung kritisch zu betrachten, aber Wählerwille wahr erkennbar

    Den hätte ich als WV als ungültig eingestuft, wenn zusätzlich zu einem Kreuz/Kringel/Klecks oder was immer neben den Namen der Kandidaten gewesen wären. Z.B. "3X" bei Kandidatin Müller.

    Das sehe ich analog zu unterschreibenen oder sonstwie verzierten Stimmzetteln, bei denen ansonsten der Wählerwille erkennbar ist...

    Hallo zusammen,


    gab es bei euch auch Ereignisse, die zum Schmunzeln oder Kopfschütteln (oder dem Wunsch, den Kopf auf die Tischplatte zu knallen) angeregt haben?


    Bei uns schon:

    • Ein Wähler kommt zum Wählen und hat den Muster-Stimmzettel (mit einem fetten Wasserzeichen „Muster“ gekennzeichnet), den der WV zusammen mit den Wahlvorschlägen ausgehängt und per Mail verschickt hat, schon ausgefüllt mitgebracht, „um das Ganze zu beschleunigen“. Der Wähler ist einer der ranghöchsten AN im Betrieb…
    • Briefwahlunterlagen ohne Stimmzettelumschläge im Briefkasten, Stimmzettelumschläge separat im Briefkasten.

    Frage von einem Wahlvorstand eines anderen Betriebs.


    Am Wahltag wird festgestellt, dass Wähler vergessen wurden. Es kam die Frage, ob es ok wäre, denen den Stimmzettel per Mail zukommen zu lassen. Rücksendung des ausgefüllten Stimmzettels ebenfalls per Mail, die Wähler seien damit einverstanden.



    Grüße

    Guten Morgen,


    bei uns 80%. Die Wahlen vorher waren immer um die 90%. Diesmal waren leider einige recht kurzfristig erkrankt bzw. in Quarantäne, sodass auch keine Briefwahl mehr möglich war.

    Männer waren/sind im Schnitt merklich gockelhafter und kompetitiver, Frauen im Schnitt sachorientierter und ausgleichender.

    Meiner Erfahrung nach schenken sich biesbezüglich beide Geschlechter nichts...


    Wir haben tatsächlich die Punktlandung geschafft, dass zum Zeitpunkt des Erlasses des Wahlausschreibens genau so viele Frauen wie Männer im Betrieb waren, was das Nachladen noch komfortabler macht.

    Wir sind auch im Freistaat Bayern, und m.W. ist die Meldepflicht nicht ausgesetzt, wenn auch die Gesundheitsämter wohl angewiesen sind, nach Meldung zumindest keine Betretungsverbote zu verhängen.

    Die Info, dass wir nicht umsetzen ist schon einige Wochen alt.

    Mir ist zumindest nicht bekannt, dass jemandem Konsequenzen in Aussicht gestellt wurden.

    Ob gemeldet wurde, kann ich nicht sagen, der Impfstatus ist bei uns seit September 2021 bekannt und wurde nach vorheriger Einwilligung (und nur damit) auch gespeichert.

    Wer absehbar nicht Wahlberechtigte in die Wählerliste aufnimmt, riskiert halt Einsprüche gem. § 4 BetrVGDV1WO.

    Müsste nicht analog zu diesem Thread verfahren werden?

    Da die Wählerliste bis zum Wahltag aktualisiert werden muss, neige ich dazu, die Personen, die austreten werden, erst von der Liste zu nehmen, wenn sie tatsächlich weg sind.

    Unser WV hat es so gemacht.

    Einsprüche riskiert man m.E. auch, wenn diese Personen gar nicht erst in der Liste auftauchen, denn zum Zeitpunkt des Erlasses des Wahlausschreibens sind sie wahlberechtigt.

    Hallo,


    in einem online-Seminar zu dem Thema wurde gesagt, dass Freistellungen aufgrund fehlenden Impfnachweises, die der AG veranlasst, als personelle Einzelmaßnahme mitbestimmungspflichtig seien.

    Im Übrigen fehlt ohne Anordnung vom Gesundheitsamt m.E. eine Rechtsgrundlage für eine derartige Maßnahme, und auch dann wäre es eine personelle Maßnahme.

    Also für mich schon ein Indiz für Wahlbeeinflussung.

    Wäre es für mich auch schon.

    Andererseits halte ich aber den Hinweis - natürlich an alle - auf die Möglichkeit der Urnenwahl trotz erhaltener Briefwahlunterlagen durchaus für praktikabel.

    Der WV hat das jetzt so gelöst. "Getarnt" in einer Rundmail á la "es sind Fragen zur Briefwahl aufgekommen..." wurde das Prozedere nochmal erklärt (trotz eindeutigem Merkblatt mit Anleitung) und mit dem o.g. Hinweis.


    Ich danke allen für ihre Antworten und wünsche ein schönes Wochenende!