Beiträge von Bratislav

    Wir nehmen eher gerne kurzfristige Neueinstellungen mit auf, bevor Bewerber abspringen, weil die Zustimmung später kommt, als bei einem anderen Arbeitgeber - wir möchten dem Betrieb ja nicht schaden, in dem wir das Procedere: Bewerbung - Vorstellungsgespräch- Rückmeldung an den Bewerber unnötig verlängern.


    Bei neu geschaffenen Stellen erwarten wir aber dann im Gegenzug aber auch vollständige Unterlagen aus der Personalabteilung (Stellenbeschreibung etc.). Wenn sich was wegen fehlenden Informationen verzögert, dann können wir eben auch nichts dafür. ;)


    Was Euer Anwalt befürchtet? Fragt ihn doch mal ;) (die Antwort würde mich übrigens auch interessieren

    Ja, hatte ich vergessen mit aufzuzählen. Einstellungen sind ebenso haufig kurzfristig wie DP.


    Allerdings fechten wir da gerade mit unserem AG. Der es leider einfach nicht einsieht uns ordnungsgemäß zu informieren.

    Im letzten Fall hat er trotz 3 maliger Anfrage nicht um die Burg das Bewerbungsschreiben ausgehändigt. Wir hatten einen Personalbogen und Zeugnisse. Inzwischen wissen wir sogar weshalb. ( Vermutlich ) Der Bewerber hatte sich für eine andere Stelle beworben als er dann eingestellt werden sollte. ( Vermutlich ) wegen Sprachlichen defiziten wurde er dann anders verplant.

    Ich hab dazu mal eine Nebenfrage: es Handhaben ja offensichtlich alle Gremien so, das ein zusätzlicher Top

    per Abstimmung mit aufgenommen werden kann.


    Unsere Anwälte haben da immer wieder etwas Bauchschmerzen. Und halten uns an, Beschlüsse nur im äußerten Notfall nachträglich mit aufzunehmen.


    Ich / Wir halten uns da mit ausnahmen was dienstpläne und deren Änderungen angeht auch daran. Ist auch bei wöchentlichen Turnus nicht schwer.


    Dennoch versteh ich nicht zu 100% vor was unsere Anwälte da genau Angst haben.

    Gut aber die Reaktionszeiten schränken die Wahl des Aufenthaltsortes schon ein. Weil ich kann z. b. nicht in ein Gebiet gehen wo ich nicht erreichbar bin. Bzw. so weit weg das ich die Reaktionszeit nicht einhalten kann.
    Das sehe ich schon als eine gewissen Einschränkung des Ortes. Weil ganz frei bin ich dann nicht mehr.

    Es würde aber auch eine Rufbereitschaft Ad Absurdum führen wenn es mir gestattet wäre mich 1000km weg zu bewegen.

    Und somit 10 Stunden Reaktionszeit hätte.

    In unserer BV sind zb. 60 Min als Rahmen gesteckt. Und in diesem Rahmen kann ich Frei entscheiden.


    Bei 5 Min wäre es wohl eher Bereitschaft.

    Doch die gibt es. Es ist der § 23 Abs. 3 BetrVG. Damit wirst du zwar den Psycho nicht ändern, aber ggf. die Meinung der Leute, von denen er sein Geld bezieht (falls ihr zu einer Kette gehört). Und das jedes Mal wenn er gegen ein Mitbestimmungs- oder Informationsrecht verstösst. Bis jemand mit personeller Entscheidungsbefugnis die Überlegung anstellt, ob ein weniger auf Krawall gebürseter GF die Firma auf Dauer nicht billiger kommt. :evil:

    Dazu haben wir diese Woche erste Gespräche mit Anwalt. ;)

    mMan warst Du schon mal vor einer Einigungsstelle mit dem AG?


    Wenn nein dann könntest Du ihm ja mal die zu voraussichtlichen Kosten aufs Brot schmieren ;) wenn wir das Wort Einigungsstelle mal in den Mund genommen haben wurde schnell weiter verhandelt!


    Na dann wird Dein AG große Augen machen was der Spaß kostet...ich könnte mir vorstellen, dass dann auch schnell solche Hebehilfen angeschafft werden!


    Eine E-Stelle kostet schnell mal eine niedrige 5-stellige €-Summe...

    Ich würde falls noch nicht geschehen der GF noch eine Chance zur kosten reduzierung anbieten. Denn dazu ist eine GF verpflichtet dem Betrieb gegenüber.


    Wenn Du diese Argumente nett verpackst und nicht als Drohung aussprichst hast Du zumindest deinen Teil der Vertrauensvollen zusammenarbeit geleistet.


    Falls das schon thematierst wurde. Ab zur EGS

    so krass, das beschreibt meinen AG zu 100%


    Meine Einschätzung: krankhaft narzisstisch mit ausgeprägtem PLS Syndrom .

    Ich habe mich mit dieser Thematik intensiv beschäftigt.
    Eigentlich um einen Weg zu finden, mit Ihm klar zukommen.

    Leider gibt es da kaum brauchbare Tipp´s oder Strategien.



    Acht Jahre? Oh jeee ;(


    Aber ja, ohne diese Situation hätte ich mich wohl nie so intensiv mit BetrVG beschäftigt.

    Jetzt noch paar Schulungen :thumbup:

    OT: Habt Ihr nicht vielleicht etwas Leerstand so das das Gericht bei euch in der Firma eine Außenstelle einrichten kann?
    Zur Not kommen halt auch noch andere Verhandlungen mit anderen Parteien dazu um den Lücken aufzufüllen.
    Vorteil: AG kann sich jederzeit über andere Klagen informieren und durch die Vermietung wird Erlös generiert. :)

    gute Idee. Aber wir haben nicht mal ein Betriebsratsbüro. Darf gar nicht Schreiben wo wir unser Lager aufgeschlagen haben 8| .


    Aber heyyy nicht gleich los Tippen---->>>> ist bereits beantragt und wird mit aller Härte verfolgt. :P ^^

    Das ist doch genau der Ansatzpunkt. Bewerbung zurück stellen und warten. Wenn der AG Spielchen spielen will.


    Nur das mitteilen würde ich bei so einem AG nicht machen. Da muss es halt mal knallen und SEIN Geld kosten.


    Unsere Anwälte können das aktuell zeitlich nicht mehr abbilden. So das wir jetzt eine zweite Kanzlei anheuern.

    Demnächst bekommen wir vermutlich ein eigenes Büro im Arbeitsgerichtsgebäude.


    Es begreift keiner mehr im Gremium das Er das nicht Checkt.

    Mir fällt es schwer das hier sachlich zu schildern.
    Das muss man erlebt haben um es zu glauben.
    Ich glaube inzwischen kann uns nur noch ein Psychiater helfen. Klinkt komisch, ist aber so.

    Der ist sich keinerlei Schuld bewusst. ER macht alles richtig!

    Komische Sache. Aber auch nicht nahvollziehbar in unserem Fall. Denn wenn der Buschfunk stimmt, wäre der Grund dieser Befristung für uns völlig nachvollziehbar, und es ist nicht zu verstehen weshalb er uns das nicht einfach mitteilt.

    Am ende bleiben dennoch große Lücken in der Information.

    Hallo Kollegen es geht mal wieder um den Umfang der Information die dem Betriebsrat zu einer Einstellung vorzulegen sind.


    Wir streiten da seit langem mit unserem AG. Er ist da wie bei allem, Stur wie ein Esel.


    Wir bekommen kaum Unterlagen, wissen das es andere Bewerbungen gibt, die Er uns aber nicht mitliefert. Mit immer neuen ausreden.

    ZB. die Bewerbung wurde noch nicht bearbeitet, da gab es noch kein persönliches Gespräch ,usw.

    Wir haben ihn mehrfach Kommentierungen des §99/1 vorgelegt und darum gebeten sich doch daran zu halten.


    Nun haben wir eine Bewerbung zurückgestellt und mitgeteilt das die Unterlagen unvollständig sind, und die Wochenfrist damit noch nicht zu laufen begonnen hat. Und er möge doch nachbessern. Moniert haben wir Konkret : Bei den Unterlagen fehlt eine Bewerbung der Person, es wurde eine Befristung ohne Sachgrund vereinbart.

    ( Eine Befristung ist in unserem Betrieb völlig unüblich ) Uns fehlt dazu schlicht der Grund für diese Befristung. Und wir wissen das Min. 1 weitere Bewerbung im Haus ist auf die gleiche Stelle. Über die wurde sogar im letzten Monatsgespräch diskutiert mit dem AG. Der AG behauptet nun der Befristungsgrund ist keine Information die uns zustünde, weil es eine einzelvertragliche Regelung und keine Kollektivrechtliche wäre.


    Mein erster Gedanke ist, es darauf ankommen lassen, und Ihm mitteilen das er unter der Gefahr das wir die Einzelmaßnahme Maßnahme rückgängig machen lassen, gerne einstellen kann , ohne unsere Zustimmung.


    Vielleicht muss noch gesagt werden das hier dringend eine Erzieherische Maßnahme nötig ist. Der Herr behindert uns in allen noch so kleinen Bereichen.

    Er wirft uns in jedem schreiben vor , wir würden nicht vertrauensvoll Zusammenarbeiten. Ignoriert dabei aber völlig das ER es ist der es einfach nicht WILL!

    Wenn ich Trinkgeld gebe, dann dem Menschen mit dem ich Kontakt habe und mit dessen Leistung ich zufrieden war! Ich sag ja auch nicht meiner Friseurin sie soll der Firma Schw...kopp was abgeben. weil die an den Produkten die benutzt wurden , beteiligt waren.

    Ich könnte mir höchstens vorstellen dass ihr so eine Art Kaffeekasse macht, die der ganzen Belegschaft dann zugute kommt. Und die Trinkgeldempfänger ihr Geld freiwillig da sammeln.

    Bei der Friseurin bin ich ganz bei Dir.


    Aber die Bedienung im Restaurant kann noch so freundlich sein, wenn die Küche das essen erst 1,5 std später raus bekommt und die Suppe versalzen ist, kann Sie sich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln. Sie wird kein Trinkgeld bekommen.


    Könnte jetzt noch einige ähnlich liegende Beispiele aufzählen. Denke es ist aber klar was gemeint ist. Rechtlich ist das schon so wie Du es beschreibst. Aber Recht und Gerecht ist ja nicht immer das gleiche.


    Meine EX zb. bedient nebenbei. Sie hat von einem früheren Bekannten mal 90€ Trinkgeld bekommen. Einfach weil er sich gefreut hat Sie mal wieder zu sehen. In diesem Lokal wird das Trinkgeld zusammen geworfen und dann Monatsende geteilt.

    Damit hatte sie an diesem Tag schon so ihre Probleme. =O

    Ja wäre schon auch witzig.


    Aber dieses Kind ist in den Brunnen gefallen. Es gibt ja einige denen Trinkgeld überreicht wurde. Und sogar welche die gar nicht mehr im Betrieb sind. Und wer was bekommen hat kann auch nicht mehr nachvollzogen werden.


    Wie das für die Zukunft gehandhabt wird muss zweifelsohne noch geklärt werden.


    Da entsteht dann aber zwangsläufig die Gerechtigkeitsfrage. Was ist mit jenen MA die nicht mit Kunden in kontakt kommen , aber definitiv Anteil an der Zufriedenheit des Kunden haben?