Beiträge von Bratislav

    Hallo Kollegen, ich hatte gestern ein Gespräch mit einem Anwalt .


    Der im laufe des Gespräches, und damit mehr Einsicht in unsere verfahrene Situation (Extreme schlechte Zusammenarbeit und permanente Behinderung vom AG)

    Erst den politischen weg = Verwaltungsrat und nachdem ich Ihm erklärt habe, das die sich nicht für uns interessieren

    den Gang an die Presse in Erwägung gezogen hat.


    Haltet Ihr das für Gangbar?


    Letztlich ist es bei uns echt Realität das wir jeden Pfurz bis zum Anwalt treiben müssen. Ohne Druck ist bei uns garnix machbar.

    Eine BV auszuhandeln ist ohne EGS undenkbar. Schulungen werden ständig blockiert, oder so rausgezögert, das auch kein

    Beschlussverfahren mehr angestrebt werden kann. USW USW


    Wir fahren inzwischen schon eine aus unsere Sicht harte Linie, und sind in einigen EGS und Gerichtsverfahren.

    Die eigentlich alle vermeidbar wären. Also auch die Kosten die hier verursacht werden.

    Nachdem wir ein Betrieb sind, bei dem Defizit vom Steuerzahler beglichen wird, ist das schlichtweg Steuerverschwendung.

    Und wir haben immer wieder Bauchschmerzen weitere Kosten zu "verursachen" Aber unser AG lässt uns keinerlei

    Chance diese zu vermeiden. Dazu müssten wir unsere Pflichten komplett vernachlässigen.


    Wir sind alle komplett verzweifelt. Über so viel Dummheit und überzogenes EGO. Und wissen langsam nicht mehr

    wie das weitergehen soll.

    Ich glaube, da bin ich missverstanden worden....


    Die Teamleiter sollen in die Lage versetzt werden, einen möglichen Drogenkonsum zu erkennen. Da sie ihre Mitarbeiter ja gut kennen, können Sie meiner Ansicht nach beurteilen, ob bzw. wo der Kollege ohne erhöhte Gefährdung eingesetzt werden kann. Und sie sollten die Befugnis erhalten, dann zu entscheiden, ob Betroffene ggfs. nach Hause gebracht werden müssen. Natürlich auf dieser Grundlage bei vollem Lohnbezug.

    Es geht nicht um einen medizinischen Drogentest mit arbeitsrechtlichen Folgen. Ich will nur eine Systematik, die hilft im Falle eines Verdachts gesundheitlichen Schäden bei den Kollegen und/oder Passanten zu vermeiden. Suchtprobleme bei Kollegen sollten nicht unbemerkt bleiben bzw. ignoriert werden können.



    Uhi uhi uhi, damit hab ich echt so meine Probleme.


    Ich bin selbst Teamleiter, und würde so eine Befugnis echt fürchten.


    Damit steh ich als Teamleiter in einer Mega Druck Situation. Passiert was , wird mir der AG das ankreiden.

    Hab ja schließlich ne Schulung und Befugnisse bekommen.


    Schick ich nen MA heim, und es ist angeblich nicht nötig gewesen bekomme ich von dieser Seite Probleme.


    Dann bin ich auch noch im Betriebsrat. Und hab da noch ganz andere Sichweißen zu leben.


    Das sind Interessenskonflikte wo hin man nur schaut.


    Insofern halte ich persönlich es für das beste erst mal wie jeder Kollege mit offenen Augen durch den Betrieb zu gehen und mir erst dann Gedanken dazu zu machen wenn es ein offensichtliches Problem gibt.

    Das ist nach meiner Auffassung eh die Pflicht für jeden.


    Kurz gefasst: Über ungelegte Eier ............

    naja könnte evtl. nicht ganz so unproblematisch sein.


    Bei uns zb. gilt ein generelles Verbot eigene Elektrogeräte (ZB. auch Ladegeräte f. Handy oder Fön ) zu benutzen.

    Und das ist keine Schickane, sondern hat mit Versicherungsschutz und E-Check zu tun.


    Das kannst also nur Du selbst bewerten wie das bei Euch gehandhabt wird. UNd ob dir dein AG evtl. ein Strick draus drehen wird.


    Bei uns hat unsere frühere Chefin ( Ich vermisse sie sehr ) diese "privaten" Geräte dann kurzerhand mit in den E-Check übernommen.

    Mit unserer alten Vorsitzenden habe ich ein halbes Jahr gerungen, weil sie es selbst einsehen sollte. Manchmal schwierig. XD

    diese Zeit hatten wir nicht. Es stand zu viel auf dem Spiel. Es wurden ganz plötzlich Beschlüsse die mit 5:0 schon beschlossen waren in mehr odfer weniger heimlichen Sitzungen anders entschieden. Alles im AG Sinne. Und das waren teils Dinge die Existenzen gefährden können. Quasi Gefahr in Verzug ;)

    Falsch. Die Neuwahl setzt die Vakanz des Postens voraus, d.h. Rücktritt als BRV, Ausscheiden aus dem Gremium, oder eben die vorherige Abwahl.

    Ok :/ Hatte ich irgendwo anders gelesen ( finde das leider gerade nicht mehr )

    Allerdings war bei uns der/die damalige so Kollegial das von sich aus zu tun :thumbup:

    Ich denke das Problem haben einige Gremien. Und war auch bei uns kurzeitig der Fall.

    Die Position BRV wird gerne missverstanden/missbraucht als Chef vom Betriebsrat.

    Manchen steigt auch schlicht der Titel zu Kopf.


    Auch einige AG meinen Sie können direkt mit dem BRV dinge fix ausmachen und Regeln.


    Aber: BetrVG 26:


    (1) Der Betriebsrat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.
    (2) Der Vorsitzende des Betriebsrats oder im Fall seiner Verhinderung sein Stellvertreter vertritt den Betriebsrat im Rahmen der von ihm( Ihm = Betriebsratsgremium ) gefassten Beschlüsse. Zur Entgegennahme von Erklärungen, die dem Betriebsrat gegenüber abzugeben sind, ist der Vorsitzende des Betriebsrats oder im Fall seiner Verhinderung sein Stellvertreter berechtigt.


    Auf den Punkt gebracht heißt das: Der BRV ist der Lakai vom Gremium. Der BRV darf nur das was das Gremium ihm per Beschluss erlaubt. Und das kann jederzeit auch per Beschluss feinjustiert werden.

    Der BRV hat keinerlei rechte mehr als jedes andere BRM!



    ja, genau...das meinte ich, Abwahl und Neuwahl.

    Ihr braucht bei einem 5er Gremium 3 BRM die den BRV auffordern auf der nächsten Sitzung den Tagesordnungspunkt:

    Neuwahlen Betriebsratsvorsitz und Stellvertretung

    Auf die Einladung/Tagesordnung zu setzen.

    Eine Abwahl ist damit unnötig. Sofern der Beschluss allen rechtsansprüchen genügt.


    Sollte der BRV sich weigern wäre das eine grobe Pflichtverletzung.

    Irgendwie werde ich aus vielen Aussagen so gar nicht schlau.

    Um hier ernsthaft weiterhin helfen zu können, wären Präzisere aussagen ( Emotionslos ) notwendig.



    Melden sich wegen Irgendwas ab? WAS ist IRGENDWAS? für dich mag das Irgendwas sein. (Weißt du das überhaupt im Detail?) Um das zu beurteilen zu können wäre es eben wichtig den genauen Grund zu wissen. Und wenn das Kind zb. Tatsächlich Betreuung braucht in Krankheit, ist das durchaus ein legitimer Verhinderungsgrund. Auch wenn DU das als unnötig betrachtest!


    2 BRM kommen nie wieder???? Deine Annahme? Oder gibt es da irgendein belastbaren Beweis dafür?



    Ich habe etwas den Eindruck das Du aktuell mit der Gesamtsituation unzufrieden bist.

    Und da magst Du moralisch auch recht haben, und lobenswerte Ansichten haben.


    Aber am Ende des Tages (Und das hat/und wird/ hier jeder lernen müssen, oder muss es noch) geht es um Gesetze und Rechtsprechung

    Und nicht um Gefühle und Gerechtigkeit.

    Kling komisch, ist aber so



    Nehme uns doch bitte mal Emotionslos mit in Eure aktuelle Situation und Schreibe nur nachvollziehbare Fakten

    Guten Morgen Kollegen,


    BetrVG 28 regelt ja das Betriebe über 100 MA Ausschüsse bilden können.


    Welche möglichkeiten hat ein BR bei unter 100 MA


    Grund meiner Frage ist der Schulungsanspruch für Spezial Seminare:


    BEM, Mitarbeiterbefragung, Datenschutz usw.


    Ich würde gerne solche Schulungen in meinem Gremium durchführen lassen, weil wir aktuell da auch Anfragen vom AG

    haben und damit die Notwendigkeit vermutlich begründen können.


    In Gremien mit Ausschüssen kann das ja schön auf unterschiedliche Schuldern verteilt werden.

    Aber wie begründet man das in kleineren Betrieben, das zu der einen Schulung BRM xyz und zum anderen BRM zyx.

    Denn den Anspruch für das ganze Gremium bezweifel ich da etwas.

    das ist so richtig, aber ein Angebot von AG Seite müsste dann ja der Anwalt AG Seite schon im Koffer haben.

    Das war bisher nie der Fall.

    Den Angeboten welche die BR Seite oder in meinem Verfahren ich gemacht habe, wurden bisher allesamt wiedersprochen.

    Was dann natürlich zu weiteren und höheren Kosten geführt hat und noch tut.


    O-Ton CHef: ich muss es ja nicht Zahlen (der passende Smilie ist leider nicht verfügbar hier)

    Sau Geil :D Es gibt also doch noch schlimmere Chefs als meinen :thumbup:


    Aber meiner hat tatzächlich auch beim ersten Gerichtstermin etwas rum gespackt mit der Genehmigung der Zeit die ich als BRV im Gericht verbracht hatte. Es ging etwas hin und her, bis ich gesagt habe: Mach was Du willst, wenn am Ende des Monats diese Stunden nicht gutgeschrieben sind, bekommst Du den nächsten Brief vom Anwalt. Der kann das wesentlich besser erklären als ich.

    Er dachte weil ein erscheinden nicht zwingend gewesen ist ( Hatte ja einen Anwalt dabei der das wie seiner ja auch alleine hätte machen können. ) War ein Güte Termin.


    Er erscheind grundsätzlich nicht zu güte Terminen. Was natürlich eine gütliche Einigung nahezu unmöglich macht.

    ich Check das hier schon nicht! Weshalb ist einmal von 14 Tagen dann wieder von 12 Tagen die Rede?



    Und ist das 13. Event das gleiche wie die 12 vorherigen?

    Hanü - dann liegt die Verzögerung eben nicht am BR, ihr könntet da im Monatsgespräch ja mal den Hinweis geben, dass ihr die Unterlagen eben dringend vollständig vor der BR-Annhörung benötigt.

    Das haben wir mehrfach angesprochen. Da sitzt dann eine Person vor dir, die sonst jede Fliege im Betrieb kontrolliert, nummeriert und registriert. Und sagt: Oh das habe ich nicht gewusst, das ist mir garnicht aufgefallen, Ach so ich hab nicht gewusst was ihr mit Bewerbung meint. Oh vermutlich liegt das an indeed, die schicken keine Bewerbung mit.

    Und es gibt viele Bewerber die ziehen ihre Bewerbung dann zurück und rufen plötzlich doch an und wollen den Job usw.


    Und der Kommt sich dabei vermutlich auch noch irrsinnigt schlau dabei vor. <X

    :thumbup: Danke für die schnellen Antworten. Bringt mich definitiv weiter.


    Und Fried hat recht: Mir geht es primär darum das ich richtig Lade und meine künftigen Beschlüsse damit Safe sind.


    Sekundär werde ich natürlich betroffenes BRM aufklären über die Situation.


    Da sehe ich aber aktuell wenig Probleme. Wir sind ein recht harmonisches Gremium inzwischen und werden uns schon einig.

    Hallo Kollegen, möchte kurz meine Einschätzung durch das Schwarmwissen absichern:


    Wir haben ein langzeit erkranktes BRM, welches nun wieder eingegliedert werden soll.


    Ab heute 2 std tägl. Dann Woche für Woche 1 std mehr.


    Es geht jetzt erst mal um die BR-Sitzungen, die vermutlich meistens auserhalb der geplanten Dienstzeiten stattfinden.

    Hier vermute ich schon mal den ersten Fehler. Ich schätze das der Dienstplan auf die Sitzungstermine abgestimmt werden muss/müsste.

    Richtig?


    Auserhalb der Dienstzeiten des BRM gilt das BRM nicht perse als verhindert, und muss sich gegebenefalls als verhindert melden falls es nicht teilnehmen kann.

    Erst dann darf nachgeladen werden.

    Richtig?


    Darf aber Teilnehmen auch über die Zeitvorgaben der Eingliederung hinnaus, wenn es das möchte und gleichzeitig dem Gesundheitszustand nicht im Wege steht.

    Richtig?

    Wir planen sogar einen Dreier der Harmonie mit Schwede - Euch werden noch die Köpfe platzen vor lauter Überraschung...



    Irgendwas liegt da wohl in der Luft :/ O-Ton eines BRM gestern nach dem Monatsgespräch:

    Das war jetzt das harmonischte Monatsgespräch mit beteiligung von Dir und unserem Chef =O


    Ich denke zwar das hier noch einige die Köpfe eingezogen hätten, aber ich befürchte er hat da Recht 8|


    Wenn jetzt noch einige Politiker der Welt diese Luft schnuppern wird am Ende doch wieder alles gut :love:

    Für die ordentlichen BRM (also jene, die immer an den Sitzungen und an den Monatsgesprächen teilnehmen) ist damit übrigens der Abmeldepflicht Genüge getan - das hat ein ArbG meinem damaligen AG auch mal deutlich erklären müssen.

    das ist sehr interessant :thumbup: