Beiträge von Der Nordfriese

    Hallo Imebro,


    hast du schon einmal an den Integrationsfachdienst gedacht?

    Wenn wir aus welchen Gründen auch immer, hier nicht weiter kommen, nehmen wir den IF mit ins Boot.

    Die habe oft gute Ideen, weil die von außen auf das Problem schauen.

    Wenn die dann sehen, der AG hat seine Möglichkeiten ausgeschöpft, kommt auch schon mal der entsprechende Hinweis an den AN.

    Hallo Thomas,


    Wer darf die Schwerbehindertenvertretung wählen? (Wahlberechtigung)

    Wahlberechtigt sind grundsätzlich alle in dem Betrieb / der Dienststelle am Wahltag beschäftigten schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen (§§ 177 Abs. 2, 151 Abs. 3 SGB IX).



    das sollte deine Frage beantworten.

    Hallo Catnoir,


    bist du als SBV denn nicht durch deinen AG mit ins Boot genommen worden, als dieser den Antrag gestellt hat?


    Wenn ja, dann wüsstest du was da im einzelnen beantragt werden soll und könntest deine Stellungnahme entsprechend begründen.

    Wenn nein, sprich mit dem AG und lass dir die Gründe für den Antrag nennen bzw. alle Hintergründe erklären und dann formuliere deinen Antrag so, dass das IA die Leistung bewilligen kann. Stelle also die Notwendigkeit der Leistung aus deiner Sicht heraus.

    Hallo zusammen,

    als ich den Eingangsthread gelesen hatte, habe ich bei mir gedacht, zum Glück musste ich mich bei einer Einstellung noch nicht mit diesem Thema beschäftigen.

    Mir ist jedoch aus meiner Tätigkeit als BR das Thema sexuelle Belästigung auch schon untergekommen, genau wie das Thema Mobbing sind das Dinge, die ein BR nun wirklich nicht braucht. Will sagen, es gibt angenehmere Themen mit denen man sich beschäftigen kann, zumal man bei diesen Themen nicht immer absolut objektiv sein wird, aus verschiedensten Gründen.

    Nach dem der Beitrag nun soweit fortgeschritten ist und ich die Beiträge von Fried gelesen und darüber geschlafen habe, habe ich immer mehr Verständnis für seine Ansicht/Meinung und gehe damit konform.

    Es wäre sicherlich hilfreich, wenn Betriebsräte, die sich mit einem solchen Thema befassen müssen, entsprechende fachliche Unterstützung hätten, obwohl man auch dann sich seiner Sache nicht immer sicher sein kann.


    Ich hoffe, für unser Gremium und ich denke ich schreibe hier für viel, dass wir von solchen Themen möglichst verschon bleiben.

    Hallo zusammen,

    hier im Norden haben wir eine Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen.

    Hier hatten wir einmal einen Vortrag (1/2 Tag) zum Thema Gleichstellung. Da kam der Leiter der Entsprechenden Abteilung bei der AA und hat uns Tipps gegeben, wie ein solcher Antrag zu stellen ist, damit die Chancen möglichst groß sind, diesen Antrag auch durch zu bekommen.


    Seitdem sind alle Anträge auf Gleichstellung, die über meinen Tisch gegangen sind, auch positiv beschieden worden.

    Wer 2 Jahre vor Rentenbeginn Arbeitslosengeld 1 bezieht, riskiert unter Umständen den Einstieg in diese abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte. Denn ALG-1 zwei Jahre vor Rentenbeginn zählt nicht als anrechenbare Wartezeit. Außer der Versicherte wird arbeitslos, weil sein Arbeitgeber insolvent wird oder den Betrieb vollständig aufgibt.

    Das ist so nicht ganz richtig.


    Ich hatte ja den Minijob in der Zuverdienstgrenze angesprochen und wenn da dann Beiträge abgeführt werden, gilt das als anrechenbare Zeit, die nicht verhindert das ich dann abzugsfrei in Rente gehen kann.

    Oder der gekündigte AN hat einen Minijob beim bisherigen AG in der Zuverdienstgrenze den er regelmäßig wahrnehmen muss und dann bei einem neuen AG nicht vollumfänglich einsetzbar wäre.


    Auch ein vernünftiges Gespräch mit dem Mitarbeiter der Agentur für Arbeit ist oft zielführend, denn welcher AG stellt einen MA der die 60 bereits überschritten hat und schon seine Wehwehchen hat, noch ein.


    Und wenn ich dann dem vermeintlichen neuen AG, in Vorstellungsgespräch, meine Wehwehchen schildere hat sich die Einstellung schon erledigt.

    Vordem kommt evtl. noch die schriftliche Bewerbung. Da gibt es ja zum Glück keine Vorgaben von der Agentur für Arbeit, wie die auszusehen hat. Kann auch handschriftlich auf kariertem Papier sein ohne Anschreiben usw. mir fällt da noch soooo viel ein.


    Dass soll aber bitte nicht heißen, dass ich Faulpelze bei ihrer Flucht aus der Arbeit unterstützen würde.

    Hallo, da würde ich keine BR-Interna sehen, denn die Sitzungsintervalle/Termine sollten die entsprechenden Vorgesetzten schon kennen, damit man sich da schon mal auf die Abwesenheiten der BRM einstellen kann.

    Ich kann jetzt gerade nicht erkennen, wo das Problem des Teamleiters liegt, wenn da Sitzungen, die regelmäßig stattfinden sollten, ausfallen. Es sei denn, dass der Teamleiter die Abwesenheiten der BRM schon in den Schichten berücksichtigt hat und nun seine Planung durcheinander kommt weil plötzlich eine Person mehr zur Verfügung steht.


    Frag doch mal den Teamleiter warum das für ihn ein Problem ist.

    Hallo Randolf,


    es kommt darauf an, wie ich das gestalte, glaube mir, wir sind da recht kreativ und hatten in den vergangenen 8 Jahren lediglich einmal ein Problem dass dann mittels eines Kontaktes mit unserer Personalleitung behoben wurde.


    Wie gesagt, hier ist Kreativität gefragt, wenn ein AN nicht mehr kann und noch möglichst viel von seiner Restlaufzeit auf Erden haben will.

    Ich bin auch nicht dafür, einem AN zu helfen, der sich kündigen lassen will, nur weil er keinen Bock mehr auf Arbeit hat.


    Aber angenommen: Ein AN der sich im 43. jahr seiner ununterbrochenen Beschäftigung befindet und in 2 Jahren abzugsfrei in Rente gehen könnte, dem bin ich sehr wohl behilflich, wenn er denn zu mir oder dem AG kommt und fragt, wie man es hinbekommen kann, schon jetzt, ohne nennenswerte finanzielle Einbußen, aus dem Arbeitsleben auszusteigen.

    Denn wer ununterbrochen seine Arbeitsleistung über solch eine lange Zeit erbracht hat, dem gönne ich jedes jahr, dass er gewinnen kann um seinen Lebensabend zu genießen, besonderes wenn dieser AN gesundheitliche Probleme hat und sich echt krumm machen muss um die tägliche Arbeitsleistung erbringen zu können.

    Ich weiß nicht, was ihr immer mit Sozialbetrug habt.


    Wenn ich als Arbeitnehmer monatlich meinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung leiste, habe ich, sollte ich Arbeitslos werden auch ein Anrecht, diese Leistung in Anspruch zu nehmen.

    Ich betrüge niemanden und nehme auch niemandem etwas weg, was mir nicht per Gesetz zustehen würde.

    Eine Lücke im Gesetz auszunutzen stellt für mich keinen Sozialbetrug dar, wenn dadurch einem Arbeitnehmer geholfen werden kann, der sein Arbeitsverhältnis beenden möchte.


    Das ist meine persönliche Meinung, daher werde ich wenn möglich, Arbeitnehmern und auch dem Arbeitgeber im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen, wenn dadurch beiden gedient ist.

    en Vorschlag die BR Sitzung Digital abzuhalten wurde wegen den hohen Vorbereitungsaufwand und Angst vor Ungültigkeit von Beschlüssen vom BR Vorsitzenden abmoderiert.

    Das lasse ich so nicht gelten.


    Das BetrVG gibt uns die Möglichkeit, digitale Sitzungen abzuhalten.

    Wenn ich mir bei Beschlüssen nicht sicher bin, muss ich mir halt einen entsprechenden Raum vom AG besorgen lassen oder selber besorgen, in dem ich coronakonforme sitzungen abhalten kann.

    Ich kann auch den AG mal fragen, ob er gegen Beschlüsse, die der BR digital fassen würde, gedenkt vorzugehen, ansonsten müsse er es ermöglichen, entsprechende Räumlichkeiten evtl. auch extern zu besorgen.


    Was den Vorbereitungsaufwand anbetrifft, das ist eine schwache Ausrede. Der Aufwand ist sehr überschaubar. Wir haben hier zur Zeit vielleicht einen Mehraufwand von 15 Minuten pro digitaler Sitzung.

    Hallo Imebro,

    hier sind ja schon einige gute Hinweise gekommen aber ich vermisse noch das Thema Home Office.

    Wäre es nicht möglich, dass die Kollegin aus dem Büro für die Zeiten der Krankheit ihres Kindes im Home Office arbeitet?

    Das Kind mit zur Arbeit nehmen, ist auch bei uns möglich, wenn ein Betreuungsproblem besteht aber bei Krankheit bitte nicht, dann kommen die Keime mit in den Betrieb.

    Der § 616 BGB kann nur angewendet werden, wenn er nicht tim AV ausgeschlossen ist.


    Sei doch mal als BR kreativ, was ich dir durchaus zutraue und nimm ein paar Vorschläge mit zu deiner Chefin.


    Achja, wie wäre es den mit einem Betreuungskostenzuschuss zum Gehalt, soweit mir bekannt, ist das doch steuerbegünstigt.

    klar ist, man bekommt nicht unbedingt von jetzt auf sofort einen Impftermin

    Bei uns sehe ich das Problem im Moment eher nicht.

    Hier kommunizieren diverse Ärzte via Social Media, dass sie alles Impfen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, selbst wenn sie nicht Patienten der jeweiligen Praxis sind. Wenn ich will, kann ich auch mit etwas Zeit- und Fahrtaufwand relativ zeitnah an einen entsprechenden Termin kommen.