Beiträge von Der Nordfriese

    Hallo AgassiO,

    dass sehe ich nicht so.

    Das ArbZG ist das eine.

    Es besteht jedoch ein gültiger Vertrag zwischen AN und AG, in dem eben der Samstag nicht als Arbeitstag festgelegt ist.

    Somit muss ich als AN nicht einwilligen, wenn es darum geht, Freiwillige zu finden, die an einem Samstag arbeiten.

    Und da kann mich auch ein BR nicht zu bewegen.

    Ein Vertrag kann nicht einseitig geändert werden.

    Etwas anderes wäre es, wenn in dem AV stehen würde, dass die Arbeitsleistung an allen Werktagen geleistet werden kann, gewöhnlich Mo-Fr, in Ausnahmefällen auch an Sa.

    Mich würde mal interessieren, warum der AG das so umsetzen möchte?


    Vereinfachung der Gehaltsabrechnung?

    Was hat er AN davon, wenn er diese Änderung mitmacht?

    Was sind die steuerlichen Themen, wenn der Bonus nun in eine einzelne Gehaltsabrechnung mit fällt (Steuerprogression)?

    Mit den Steuerthemen kenne ich mich zu wenig aus, daher diese Frage.

    Unser RA hat mal zu mir gesagt, wenn es Betriebe nicht hinbekommen einen BR zu wählen, weil sich keine finden, die den Job machen wollen, dann geht es denen einfach noch zu gut.


    Genau das scheint hier der Fall zu sein.

    Vielleicht kommt das (böse) Erwachen ja wenn die nächste Maßnahme ansteht und Personal reduziert werden muss.


    Vielleicht könntest du auch einen offenen Brief an die Belegschaft schreiben, in dem du dich für die gute Zusammenarbeit bedankst und einmal erklärst, was da auf die MA zukommen kann, wenn es keinen BR mehr geben sollte.


    Ich wünsche dir für deine Zukunft alles gute.

    Mach dir keinen Kopf mehr, was ab Oktober im alten Betrieb passieren könnte, dass würde dich unnütz belasten.

    Soviel Ignoranz der restlichen BRM kann schon mal krank machen und einem den Spaß an der Sache verleiden.

    Hallo zusammen,

    ich denke, ich habe mich nicht klar ausgedrückt.

    das eine sind die Zeiten, die auf dem Fahrtenschreiben dokumentiert werden, das andere ist die Zeiterfassung, die dann die Informationen vom Fahrtenschreiber bekommt.

    Alles was nicht Pause ist, wird in der Zeiterfassung entsprechend als Arbeitszeit erfasst.

    Wenn man nun sagt, alle Bereitschaftszeiten, die an die Zeiterfassung übermittelt werden und größer als x Minuten sind, sind als Pausen zu werten.

    Ich war übrigens davon ausgegangen, das da eigenen LKW das Glas anliefern.


    Wenn, so wie bereits einige sagen, daß das rechtlich nicht ok ist, mag das richtig sein.

    Ich wollte hier nur eine Möglichkeit aufzeigen, die man evtl. mit Zustimmung der entsprechenden Beteiligten und dazu würden dann auch die betroffenen Fahrer zählen, entsprechend umsetzen könnte.

    Wenn das ein rechtliches No go ist, dann vergesst das ganze.

    Man kann das auch über den digitalen Fahrtenschreiber dokumentieren lassen, sofern es eine entsprechende Schnittstelle zu einer Zeiterfassung gibt.

    Der Fahrer muss ohne hin beim Be- und Entladen den Fahrtenschreiber auf Arbeit stellen, wenn man nun sagt, alle Zeiten des Be- und Entladens werden als Arbeitszeit gewertet, sofern sie nicht je Be- und Entladevorgang x Minuten überschreiten, was darüber liegt ist halt dann Pause.

    Das ganz in eine entsprechende BV zur Zeiterfassung des Fahrerpersonals kippen und fertig ist.

    Ich weiß, glauben ist nicht wissen, aber ich verstehe die Frage wie folgt:

    Wenn ein AN eine Abmahnung bekommt, gehört eine solche Abmahnung zu einer vollständigen Abmahnung oder nicht?

    Analog zu zb. Zeugnisse, AU, ...

    Abmahnungen verlieren irgendwann ihre Bedeutung als Warnung für den AN (entsprechendes Urteil).


    Daher meine Auffassung: Nein eine Abmahnung gehört nicht mehr zu einer vollständigen Personalakte, wenn die Warnfunktion für den AN nicht mehr gegeben ist.

    Und dann ist da ja noch der Datenschutz, in dem es heißt, es ist das Gebot der Datensparsamkeit zu beachten.

    Hallo SabineS,

    unsere BRM haben alle Zugang zu unserem geschützten Laufwerk, jedoch nur lesenden Zugriff.

    Der volle Zugriff ist den BA-Mitgliedern vorbehalten, so hat man das gut im Griff, wer Dokumente verändert.


    Ferner verfügen wir über eine eigene Share-Point-Seite, so dass man auch Zugriff auf die Dokumente hat, wenn man sich mal nicht im Netzwerk befindet.


    Das bedarf der guten Kontakte mit den IT-Admins, um das entsprechend einzurichten und natürlich sollte man das in der Geschäftsordnung entsprechend vereinbaren.

    Und dann stellt sich die Frage welcher AG zahlt die Kosten für die Beschaffung und Installation der Wallbox?


    Das ganze scheint mir noch nicht richtig durchdacht, denn es gibt noch viele Unbekannte, die das Risiko des Arbeitsweges trotz Firmenwagen, bei einem E-Auto negativ beeinflussen können.


    Da bedarf es noch mehr Erfahrungswerte und Überlegungen seitens der beteiligen Parteien bevor man so etwas umsetzt.

    Der/die BRV kann nun den Hinderungsgrund nachprüfen. Kommt man in Zuge dieser Prüfung zu dem Ergebnis, dass es sich doch nicht um eine Verhinderung handelt (meistens ist es ja die tatsächliche oder vorgeschobene Unabkömmlichkeit von der Arbeit) so entscheidet sich, ob nachgeladen werden muss oder nicht.

    Das ist genau das Problem, denn in > 90% der Verhinderungsfälle würde die Prüfung nicht standhalten.

    Ich kenne das von meinen BR-Kolleg*innen, es ist Saison, wir haben soooo viel zu tun, ich kann die Kollegen doch nicht sitzen lassen, wenn ich zur Sitzung komme muss ich das anschließend nacharbeiten etc.


    Daher lade ich lediglich, wenn die BRM sich krank oder im Urlaub befindlich melden, ein EBRM ein.

    Das wissen auch alle und es gab da bisher seitens des Gremiums keine Diskussionen.

    Für mich klingt das schon wieder mal nach einer Neiddebatte.

    Der/die kann sich selbst freistellen und ich nicht, also gleiches Recht für alle, er/sie soll sich nicht mehr im eigenen Ermessen in der von ihr bestimmten Zeit freistellen sondern nur noch genau in dem gleiche Umfang wie alle anderen, nicht Vollfreigestellten.


    Ganz doofes Vorgehen. :evil:

    Hallo Kurt,

    herzlich willkommen im Forum und schöne Grüße aus dem Land zwischen den Meeren, Wir sind auf der bundesdeutschen Landkarte ganz oben und auch bei uns behauptet man, wir hätten das schönste Bundesland.