Beiträge von Knolle

    Zitat von Winfried :

    ... im Auto braucht der Kollege ja auch eineinhalb Stunden einfach. Die Grenze der Zumutbarkeit halte ich hier noch nicht wirklich für überschritten. Grüsse Winfried


    Vielleicht habe ich mich hier etwas unklar ausgedrückt.
    Das Seminar beginnt um 8:00 Uhr
    er braucht für die Fahrt zum Seminar mit dem Zug 2 Stunden und wäre wenn er pünktlich sein wollte, also nicht erst um 9:00 beim Seminar erscheinen möchte, schon eine Stunde vor beginn da.
    Das sind bei mir 3 Stunden, also abfahrt vom Wohnort um 5:00 Uhr
    Zürück das Gleiche
    17:00 Uhr Schluß um 18:00 Uhr losfahren, 2 Stunden unterwegs dann ist er um 20:00 Uhr zu Hause
    Wenn du dann direkt ins Bett gehst bekommst du vielleicht 8 Stunden schlaf.

    Hallo 345

    umd dir vielleicht mal die "Ungerechtigkeit" von der anderen Seite her zu zeigen.

    Die TZK mit 2 Tagen die Woche braucht auch nur 2 Tage Urlaub um eine Woche frei zu haben, das finde ich als Vollzeitkraft ungerecht, weil ich ja 5 Tage nehmen muss.

    Also ich bin auch Teilzeitkraft und muss 20 Stunden arbeiten.
    Ich habe das Glück, dass es eigentlich egal ist, wann ich die 20 Stunden erbringe. Also arbeite ich 3 Tage die Woche.
    Allderings habe ich 30 Tage Urlaub.
    d.h. in der Woche in der ich eigentlich nur 3 Tage arbeite muss ich auch 5 Tage Urlaub nehmen.

    Eine TZK die Vertretung für eine andere TZK macht und deshalb 1 Tag die Woche mehr arbeiten muss, kann theoretisch an ihrem Vertretungstag keinen Urlaub bekommen, da sonst die Vertretungsregelung aufgehoben wird.
    An ihrem Vertretungstag braucht sie auch keinen Urlaub zu nehmen, wenn dies durch besonderen Grund (lange Krankheit der zu Vertretenden) dann doch mal sein muß. Ergo hat sie Urlaub ohne einen Tag Urlaub zu nehmen.

    Bei der Berechnung des Urlaubsgeldes müsste allderdings die Höhe des Entgeldes angepasst werden, wenn ich meinen Vorredner richtig verstanden habe. Sollte dies der AG nicht getan haben, dann sollte dort eine Lösung gefunden werden

    Danke Whoepfner, Danke Siegbert

    Das waren genau die Antworten, die ich gedacht hatte.

    albarracin
    Also muß die Pause rausgerechnet werden. Das wäre als nächstes zu klären gewesen. Bei einem solchen Seminar wird ja doch öfter Pause gemacht als bei der Arbeit.
    Trotzdem ist noch fraglich ob die 10 Stunden überschritten werden oder nicht.

    @ Timo
    Klar kann er den Seminarort auch mit dem Zug erreichen. Das ist schon mal klar.
    Aber mit welchem Aufwand
    30 min vom Wohnort zum Zug
    1 Stunde Zugfahr
    30 min S-Bahn und Fußweg
    Das wäre ja noch nicht soo das Problem
    ABER
    der Zug fährt nur so, dass er entweder 1 Stunde voher da ist oder 1 Stunde später

    Sorry aber wir leben auf dem Lande
    für Großstädter manchmal etwas unglaublich dass es so schlechte Verbindungen gibt

    @ Timo uhmpf

    Also, dein Arbeitskollegen hat kein Recht auf Freistellung für die Pflege seiner Kinder, wenn die Frau nicht verhindert ist durch Beruf oder Krankheit.

    Da bekommt er eher eine Hilfe von seiner Krankenkasse.

    Hallo ihr Lieben,
    ein Kollegen wird zu einem Weiterbildungsseminar geschickt, also kein BR Seminar.
    Seminarbeginn ist 8:00 Uhr und Ende gegen 16:00 Uhr. Eine Woche lang.
    Fahren muss der Kollge etwa 1,5 Stunden. Würde ja eine Gesamtzeit von mehr als 10 Stunden ergeben.
    Wird hier die Fahrzeit nicht mitgerechnet oder wie kommt der AG darauf dem Kollegen anzuweisen, dass er fahren muß. Eine Übernachtung vor Ort wurde nicht genehmigt.

    Müssen wir als Betriebsrat etwas unternehmen, da dies ja eine Verletzung der Arbeitszeit ist also das Arbeitszeitgesetzt nicht eingehalten wird.

    Mal ganz davon abgesehen, dass wir als BR nicht mal wissen, dass der Kollege weitergebildet wird. Habe es jetzt gerade erst selber, durch einen blöden Zufall mitbekommen.

    DANKE im Vorraus

    Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen,

    wenn mann anzeichen der Schweinegrippe hat, wie Fieber, Halsschmerzen, Kopf- oder Gliederschmerzen, Schnupfen dann sollte man ja laut Empfehlung zum Schutz seiner Kollegen nicht zur Arbeit gehen und bis zur Klärung durch den Arzt auch zu Hause bleiben.

    Was mache ich als BR oder was kann ich von meinem AG verlangen, wenn der Kollege trotzdem zur Arbeit kommt und meint, dass könnte er seinen Kollegen nicht antun und die würden ihn lünchen wenn er zu Hause bleibt.
    Ich meine die werden sich auch bedanken, wenn es Schweinegrippe ist, von daher auch falsch gedacht.

    Muss ich als BR den Kollegen nach Hause schicken, bzw. zum Arzt weil ich für den Schutz der Mitarbeiter zuständig bin?

    Oder muss da im Moment der Vorgesetzte mehr drauf achten oder die GL und den Mitarbeiter nach Hause schicken?

    Muss ich als BR den Arbeitgeber auffordern den Mitarbeiter wegzuschicken?

    Vielen Dank im Voraus

    Zitat von Winfried :


    Und eine Frage hätte ich noch: Wo zur Hölle soll im BDSG stehen, dass Provider "alles", also die Inhalte von Mails speichern müssen? Sind hier nicht eigentlich Verbindungsdaten gemeint? Geht es überhaupt um das BDSG?

    Sorry Winfried, du hast natürlich recht.
    Er bezieht sich immer auf das Telekommunikationsgesetz.
    :oops:

    Datenschutzbeauftragter - lass mich mal überlegen?

    Kann man das essen?

    Wenn ja dann haben wir das getan, :oops: ich wüsste nicht dass wir einen haben und wenn ja könnte ich mir gut vorstellen, dass das unser Admin ist.:twisted:

    Sorry, wegen der ironie

    Knolle

    Danke für Eure Tipps, ich sehe schon, dass man sich in dieses Thema mal tiefer reinknien muss und sich halt alleine informieren muss.

    Wenn ich meinem Admin mit Persönlichkeitsrecht des AN komme, dann sagt er mir nur
    Laut BDSG muss ich alles Speichern, weil der AG Euch das Serven erlaubt und somit als Anbieter auftritt und die müssen ja laut BDSG alles speichern.
    Das müsste ich Ihm erst mal wiederlegen mal ganz davon abgesehen, welchen Wind ich damit im Gremium auslösen würde.
    Mein Problem ist, dass ich hier nicht nur gegen einen sehr Redegewannten Admin diskutieren muss, sondern noch gegen drei Kollegen, dehnen das am A.... vorbeigeht, weil sie nicht betroffen sind. Die arbeiten in der Fertigung und haben eh kein email oder internet und mit verlaub glaube ich auch nicht das sie verstehen über was geredet wird. Die trauen sich nicht mal an einen PC um ein Protokoll zu schreiben.
    Also stehe ich mit meiner Argumentation fast alleine da und sollte das schon sehr überzeugend rüberbringen um das restliche Gremium davon überzeugen zu können, dass wir da einen sehr wichtigen Handlungsbedarf haben, den unser Admin natürlich runterreden wird.
    So einfach werde ich wohl nicht davon kommen, mit einem einfachen Schlagwort. Persönlichkeitsrechte.

    Ich werd mal versuchen, den Beschluß für das Seminar in die Urlaubszeit unseres Admins zu legen, dass könnte dann schon leichter werden.:D

    Gibt es denn da was zu regeln?
    :D

    Also ich finde schon und mein BRV auch.
    Allerdings haben wir unseren Abteilungsleiter EDV im Gremium sitzen und ich möchte das Thema erst auf den Tisch bringen, wenn ich mich, wie hier versucht, erst informiere und RICHTIGE
    Argumente habe.
    Ja ich könnte ein Seminar hierzu besuchen. Das müsste aber vom Betriebsrat genehmigt werden und da würde der EDV mann ja mitreden dürfen und das kann er sehr gut. Wenn ich da keine Argumente habe, dann redet der mich an die Wand und stellt die Teilnahme an dem Seminar als nicht nötig dar, weil er kennt sich ja aus.
    Wenn man ihn schon mal darauf anspricht, ob das denn so rechtens sei,dann sagt er nur, das müssen wir machen wegen dem Bundes Datenschutz Gesetzt.
    Mit einer Regelung durch eine BV würden wir ihn ja in seiner Kompetenz beschneiden und das will er ja garnicht.

    DANKE

    Wir haben keine Betriebsvereinbarung
    Musste bei der Einstellung einen Zettel der EDV unterschreiben, dass Internet und email nur in der Pause genutzt werden darf und ich weder privat noch geschäftlich irgendewtwas downloaden darf ausser von einem nicht im Netz befindlichen Rechner der allen zugänglich ist.

    Hallo liebe Leute,
    vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen oder mein aufgwühltes Gemüt beruhigen.

    Bei uns im Betrieb wird jede Email die eingeht und ausgeht gespeichert. Zwar in einer anderen Sprache, sodass der Zugriff komplizierter ist aber mit dem richtigen Programm möglich.
    Ich kann ja verstehen, dass man den Emailverkehr mit dem Kunden speichern muss, aber alles? Privat würde mich persönlich jetzt nicht stören, weil ich das nur in Notfällen nutze. Aber alles für den Betriebsrat wird auch noch mitgespeichert.

    Dann kann unsere EDV jeder Zeit unbemerkt auf jeden Rechner schaun. Also genau in diesem Moment können Sie mir zusehen, wie ich Euch schreibe und sie können jeden Klick, den ich getätigt habe nachvollziehen. Ohne das es kontrolliert wird.

    Das Fass zum Überlaufen gebracht hat heute morgen eine Email der EDV die ein neues Tool ankündigt, welches es ermöglich macht eine Nachricht an die User zu versenden, ohne das Outlook geöffnet ist. Was das Programm sonst noch so kann wurde einfach verschwiegen. Sowas geht mir ja so auf die Nerven. Die könnten hier auch einfach ein Programm aufspielen, mitdem sie einen Verstoß direkt bei der GL melden und keinen würde es interessieren.

    Wie ist das bei euch geregelt und wo kann man da überhaupt was machen?
    Oder muß man die BigBrother Nummer einfach nur über sich ergehen lassen.

    DANKE
    Knolle

    Also ich habe das immer ein wenig anders gedeutet, das Gesetz.

    Ist es nicht so, dass der Betriebsrat per Beschluß festlegt, das ein Betriebsratsmitglied an einem Seminar teilnehemen soll, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit natürlich.
    Dieser Beschluß wird doch dem Arbeitgeber nur noch mitgeteilt und wenn der Arbeitgeber das Seminar für nicht notwendig hält muss er dies von einem Gericht feststellen lassen.
    Einfach nur sagen, nö ich halte das nicht für notwendig, geht meines erachtens nicht.
    Wenn ich falsch liege, klärt mich auf - DANKE

    Ergo würde das für mich bedeuten, so lange der Arbeitgeber nicht den Gerichtsbeschluß vorlegen kann, fahre ich zum Seminar - ODER?

    Nette Diskussion :-))

    Timo
    genau das hatte ich von Dir erwartet und ich kann nur sagen
    so was von mit :D

    lanosreb
    Ich kann ja verstehen, dass man enttäuscht ist, wenn man arbeitslos wird und einen Betiriebsrat hatte, der offensichtlich seine Arbeit nicht gut gemacht hat.
    Aber was haben wir aus diesem Forum damit zu tun? Nur weil wir hier Betriebsräte sind? Ich dachte du wolltest nicht alle über einen Kamm scheren?

    Ich gehe auch mal nicht davon aus, dass deine Firma expandieren wollte und der Betriebsrat dies verweigert hat und du deshalb entlassen wurdest.

    Mal eine Gegenfrage an dich.
    Deutschland ist eine Servicewüste = Braucht Deutschland wirklich Dienstleister???????????????????

    Schönen Tag noch

    PS: Rechtschreibfehler sind gewollt. Am Schluß zusammengefasst ergeben Sie eine geheime Botschaft mit der ich die Weltherschaft an mich reissen werde.

    Zitat von Timo Beil :


    Dann kan ja bei dieser Gelegenheit endlich mal der Teppich gründlich shampooniert werden!

    Aber so was von mit :D


    Zitat von Timo Beil :


    Arbeitsmangel ist auch keine Voraussetzung für die Gewährung von Urlaub. Ebenso ist "viel Arbeit" auch kein Grund, Urlaub zu verweigern.

    Das sieht der AG aber anders. Oder was sollen sonst dringende betriebliche Belange sein, wenn nicht arbeit.


    Zitat von Timo Beil :


    Dann würde Dein Chef in der Tat widerrechtlich handeln. Woher nimmt er sich dieses Recht?

    Ich fühle mich von dir gerade nicht ernst genommen.


    Zitat von Timo Beil :


    Wenn Du kündigst, dann geht das.


    Ich kann also nicht mit meinem AG vereinbaren, dass ich die 30 Tage Resturlaub nicht nehme und sie mir auszahlen lasse ohne zu kündigen?
    Ergo habe ich nur die Wahl, entweder zu kündigen und mir 30 Tage auszahlen zu lassen oder die 30 Tage nicht nehmen zu können und damit sind sie dann weg (verfallen oder gestrichen)

    Es sind noch 59 Tage. Allerdings haben in einer Abteilung mehrere so viel Urlaub und da wäre die Abteilung dann mal leer.
    Ausserdem haben wir "leider" keinen Arbeitsmangel, im Gegenteil.

    Wo ist der Unterschied zwischen gestrichen und verfallen.
    Weg ist weg - oder?

    Wenn ich jetzt die 30 Tage beantragen würde und mein Chef sie nicht genehmigt weil betriebliche Belange entgegenstehen.

    Genau um diese rechtlichen Bedingugnen ging es in meiner Frage.

    Kann ich mir den Urlaub auch auszahlen lassen, also wir kommen zu keiner Regelung und ich nehme dann das Geld.