Beiträge von Das_bin_ich

    Ich finde es immer schwierig aus der Ferne die betrieblichen Umstände zu kennen.

    Bei uns gab es mal den Fall, dass sich eine weitere Liste ergeben hat (auch Gewerkschaftsmitglieder), aber haben gegen die Gewerkschaftsliste gearbeitet, sei es mit negative Wahlwerbung gegen die Gewerkschaft und auch mit einer generellen Verweigerungshaltung im Greminum (da sie auch Mitglieder dort waren).

    Das fand die Gewerkschaft auch nicht schön und hat denen keinen Informationen zur Verfügung gestellt, da die Arbeit nicht Gewerkschaftsfördernd waren. Und das finde ich denn auch völlig in Ordnung!

    Ihr müsst bis zum Wahltag hin die Wählerliste immer wieder aktualisieren und dies mit einem ordentlichen Beschluss des WV.

    Die Aktualisierung braucht ihr zum Beispiel auch für die Adressen, wenn es bei euch Briefwähler gibt. Die können sich in der Zeit vom ersten erhalt der Mitarbeiterliste vom Unternehmen bis zum verschicken auch ändern.

    auch wenn ich mich wiederhole:

    Zitat von Das_bin_ich

    alle eine Zustimmung zum Vorschlag unterschreiben lassen

    Ja, alle Kandidaten müssen unterschreiben, dass sie mit der Aufnahme einverstanden sind. Dies kann auf der Vorschlagsliste passieren oder aber auch auf einem eigenem Blatt.

    Zitat von deadpool00

    aber wa ist wenn zum Fristende kurz davor seine Kandidatur abgibt ?

    auch dann muss das alles vorhanden sein inkl. Stützunterschriften

    Ich hoffe mal, dass du nicht im WV bist, denn sonst habe ich etwas Sorge um die Wahl.

    Das Thema Stützunterschriten sollte im Wahlausschreiben stehen, aber um es noch einmal kurz zu erläutern.

    Personen die sich aufstellen lassen wollen auf einen Zettel schreiben, alle eine Zustimmung zum Vorschlag unterschreiben lassen und DANN Stützunterschriften sammeln und alles zusammen rechtzeitig vor dem Fristende abgeben.

    Entschuldigung für OT, aber:

    Zitat von Rabauke

    sein blanken Po und sein gesicht dazu veröffentlicht mit der Werbung, wenn euch der betrieb nicht am Po vorbei geht, dann wählt mich, dann ist das so

    *wegschmeiß vor lachen* Das wäre mal eine Provokante Wahlwerbung, die definitiv im Gedächnis bleibt :)))

    aber zurück zum Thema, es kann auch sein, dass WV gleichzeitig BR ist und gleichzeitig auch noch Kandidat bei der Wahl ist und somit Wahlwerbung macht. Du musst evtl. auch noch einmal schauen, in welcher Rolle dort was passiert.

    Zitat von Sibel

    Ist das nun Schicksal, Pech, dumm gelaufen oder kann ein Vertreter entsandt werden?

    Krank kann jeder mal werden, daher gute Besserung.

    Pech, nö.

    dumm gelaufen, nö oder vllt.

    kann ein Vertreter entsandt werden, Ja.

    muss er anwesend sein? Nein

    Zitat von jojo64

    Wann beginnt die Frist?Mit Erkennen des Mangels durch den Wahlvorstand , oder mit Eingang der Beanstandung beim Betroffenen?

    Uns wurde auf der Schulung gesagt, wenn dies dem Listenführer schriftlich mitgeteilt wird, muss die Postlaufzeit (zu ihm) mitberechnet werden.

    zu der Frage, ob dies schriftlich erfolgen muss, als WV habe ich ein Interesse das alles ordnungsgemäß dokumentiert ist. Es spricht aber nichts dagegen, den Listenführer zusätzlich zum schriftlichen auch fernmündlich zu unterrichten.

    Zitat von jojo64

    (wenn ich recht informiert bin, muss die ja innerhalb einer Woche nach bekanntgabe des Wahlergebnis stattfinden

    Es muss zur konstituierenden Sitzung eingeladen sein, allerdings die Sitzung selbst kann auch zu einem späteren Zeitpunkt statt finden.

    §8 Abs. 2 Satz 2 Wahlordnung, es wäre ein heilbarer Mangel, wenn die Zustimmung fehlt.

    Klingt nach einer spannenden Art Stützunterschriften zusammeln, aber vom Wahlprozedere ist es jedem Listenführer selbst überlassen wie er diese sammelt.

    Zwei Dinge müssen beachtet werden:

    1. Der Stützer muss erkennen, wofür er unterschreibt.

    • D.h. es könnten oben die Namen der Personen abgebildet werden, welche auf der Liste stehen.

    2. Bei der Abgabe der Liste beim Wahlvorstand müssen die Stützunterschriften zusammen mit dem Listenvorschlag eingereicht werden.

    Zitat von Semmel25:

    Nein der neue Kollege ist nicht Wahlberechtigt den , der Mitarbeiter muss am Tag der Wahl 3 Monate im Betrieb sein .

    Wählbar wäre der neue Mitarbeiter erst nach 6 Monate

    Lg Anja

    Dies stimmt so leider nicht!

    lt. §7 BetrVG:

    Zitat

    § 7 Wahlberechtigung

    Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmer des Betriebs, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Werden

    Arbeitnehmer eines anderen Arbeitgebers zur Arbeitsleistung überlassen, so sind diese wahlberechtigt, wenn sie

    länger als drei Monate im Betrieb eingesetzt werden.

    Das heißt auch, dass diese 3 Monate in der Zukunft erreicht werden können.

    Zitat von schwede12:

    ,,Die Personenwahl bei 20ig Wahlvorschlägen findet nur statt, wenn die Wahl für nichtig erklärt werden soll, wenn sie aber regulär am Gesetz stattfinden soll, führt ihr eine Listenwahl durch!"

    ,,Mein gesamter Post war aus Sicht des Wahlvorstandes geschrieben und daher komplett richtig!"

    Bist Du Dir sicher???? ;) ;) ;)

    Magst du mir erklären, wie du bei 20ig Vorschlagslisten eine Persönlichketiswahl durchführen kannst?

    Zitat von Rabauke:

    [...]

    was bin ich schreibt leider zum teil Humbug, daher Ignorieren.

    [...]

    Wirklich? Interessant. Könntest du die Passagen bitte markieren, welche Humbug sein sollen?

    Du bist also der Meinung, wenn ich als Wahlvorstand 20ig Wahlvorschläge erhalte, dass ich die alle zusammen tackern darf und dann nur einmal die Stützunterschriften brauche?

    Mein gesamter Post war aus Sicht des Wahlvorstandes geschrieben und daher komplett richtig!