Wohin mit "herrenlosen" Fahrrädern?

  • Ein Problem, das es sicher bei mehreren Firmen gibt, möchte ich hier einmal, nach Möglichkeit, geklärt bekommen.

    Bei uns gibt es einen Fahrradunterstand, auf dem Gelände, aber vor dem Pförtnerbereich, bei dem einige "Altlasten" unterstehen. Vielleicht sogar schon einige Jahre. Evtl. stammen die von ehemaligen MA, die ihre Fahrräder nicht wieder mitgenommen haben. Oder auch aktuelle MA; wer weiß.

    Nun wird es langsam eng; MA beschweren sich. Vor einigen Monaten wurde das schon einmal publiziert, tat sich aber nichts. Keiner fühlt sich zuständig. Was kann man da tun? Es gehört wohl zur Ordnung im Betrieb. § 87.1 BetrVG. Aber wie ist die Rechtslage? Kann man die einfach entsorgen?

    Über wertvolle Antworten wäre nicht nur ich sehr erfreut.

  • Hallo pillepalle,

    ich hab da vielleicht einen Vorschlag.

    Entweder einen Aufkleber an die entsprechenden Fahrräder mit dem Hinweis, diese Fahrzeuge aus dem Fahradständer zu entfernen, mit Frist (1Woche), zusätzlich Aushang im Fahrradständer und beim Pförtner dass die entsprechenden Fahrräder zu entfernen sind.

    Nach Ablauf der 1 Wochen Frist die Fahrräder einsammeln und für weitere 3 Monate außerhalb des Fahradständers lagern und neuen Aushang mit Hinweis, dass entsprechende Fahrräder noch abgeholt werden können.

    Anschließend klären wie die Rechtslage ist, könnt Ihr die Fahrräder in der Mitarbeiterschaft versteigern/verkaufen und den Erlös für das Wohl der Mitarbeiter verwenden oder solltet Ihr lieber das Fundbüro informieren und die Fahrräder abholen lassen.

    Das Leben ist Veränderung

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  • Danke erstmal, Nordfriese. Scheint ein wenig aufwendig zu sein. Interessieren würde erst einmal grundsätzlich die Rechtslage bei solchen Dingen. Wahrscheinlich vermisst die auch keiner.

  • Da es sich nicht zweifellos um herrenlose Fahrräder handelt, Wäre hier mal von Diebstahl auszugehen, wenn die Fahrräder einfach so entsorgt würden.

    Der Vorschlag von Nordfriese ist o.k., wobei ich generell die Fahrräder nach der Einlagerungszeit (ev. auch länger als 3 Monate) dem Fundbüro geben würde.

    Eine andere Möglichkeit wäre auch die Polizei im Vorfeld um Rat zu fragen.

  • Die Übergabe der Fahrräder an das Fundbüro schließt im übrigen das (spätere) Versteigern der Fahrräder nicht aus. Meldet sich der Eigentümer innerhalb von 6 Monaten nicht, so geht der Besitz auf den Finder über, so er sich denn meldet.

    Den Hinweis die Polizei vorher mit ins Boot zu holen halte ich jedoch für Ratsam. Die Vorwarnzeit von 7 Tagen mittels Aufklebers halte ich, gerade in der Ferienzeit, für zu knapp.

  • Das erinnert mich doch sehr an die Situation in meinem Studenwohnheim (ist zwar schon ein paar Jahrzehnte her, aber manche Dinge ändern sich wohl nie).

    Dort wurde dann einen Aktion "Rote Schleife" in's Leben gerufen. Sprich alle Fahrräder im Fahrradkeller und in den Ständern vorm Haus bekamen eine rote Schleife verpasst. Und die Fahrräder die nach 4 Wochen immer noch eine rote Schleife hatten (die Aktion wurde natürlich durch entsprechende Aushänge und Informationen begleitet) waren offensichtlich herrenlos, da sich niemand um sie gekümmert hat. Sie wurden schlichterdings geknackt und zugunsten der Wohnheimkasse versteigert. (Der Rest ging in den Schrott.)

    Hat sich nie jemand drüber beschwert.

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen.