Rückporto reicht nicht aus

  • :shock: Hallo ,

    Habe folgende Frage , ein Kollege aus dem Wahlvorstand , hatte sich um die Briefwahl gekümmert, er hat die Unterlagen inkl. Umschlag gewogen und dementsprechend dasPorto berechnet, er hat allerding nicht auf die Masse von Umschlag geachtet und dieser ist 2,5 cm grösser als er darf.

    Dementsprechend würde er 0,55 Cent mehr kosten.

    Das bedeutet das Mitarbeiter die den Umschlag einfach in den Briefkasten werfen, diesen zurückbekommen.

    Wir der Wahlvorstand haben bereits gehandelt um sicherzustellen das alle Mitarbeiter von uns zusätzliche Briefmarken bekommen, aber die Wahl ist bereits am 18.03. und wenn bereits Briefe unterwegs sind die evtl. erst durch zu wenig Porto am zB. 19.03. bei diesen Mitarbeitern zurück kommen , ist de Wahl dann anfechtbar ?

    Da die Stimme des Mitarbeiters ja nicht gezählt werden kann :shock:

    Oder ist es im Endeffekt so, das zB. wenn die Abgabe der Stimme dieses MA die Wahl sowieso nicht beinflussen könnte egal?

    Es könnte ja behauptet werden das wir dies extra gemacht haben :shock:

    Bitte um viele Antworten da unsere Wahl am 18.03. ist

    Danke im Vorraus

  • Warum gehen die Briefe wieder an den Absender? Die Post befördert auch unfreie Briefe, erhebt aber dann entsprechendes Nachporto.

    Verweigert der AG die Annahme, dann würde ich ihn darauf aufmerksam machen, dass dieses Verhalten eine Behinderung der Wahl ist und nach § 119 eine strafbare Handlung. Er müsste seine MA anweisen, dass Wahlbriefe auch bei Unterporto oder gar unfrei immer entgegenzunehmen sind.

  • Zitat von brezel51:

    Das bedeutet das Mitarbeiter die den Umschlag einfach in den Briefkasten werfen, diesen zurückbekommen.

    Da ist mir auch nicht klar, wie du darauf kommst? Ist jedenfalls auch nicht meine gelebte Erfahrung.

    Ihr solltet nur in der Tat mit dem Arbeitgeber reden und mit ihm klären, dass die Briefe angenommen und die Kosten dafür übernommen werden.

    Und für die Zukunft kann auch ich nur empfehlen: Briefumschlag mit "Gebühr bezahlt Empfänger" zu beschriften. Kostet nichts extra und spart für alle die Fälle, wo doch nicht gewählt wird (oder was bei uns oft genug passiert, die Briefwahlunterlagen im Vorfeld beim Wahlvorstand persönlich abgegeben werden).

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen.