Schließung Standort - Auflösung des BRs

  • @ Berny
    Wenn ich mir die Fragestellung und die Antworten anschaue, dann verstehe ich sogar, dass euer Referent nur diese eine Antwort zugelassen hat. Das hängt aber, aus meiner Sicht und auf Basis der hier erhaltenen Informationen, damit zusammen, dass die anderen einfach nur NOCH UNSINNIGER sind.

    Bleiben wir doch mal bei der Lösung eures Referenten:

    Der ehemalige BRV soll als Privatmensch die Unterlagen aufbewahren. Klingt in sofern plausibel, da er als Mitglied des Gremiums sicher einsichtbefugt ist (gibt es das Wort so? Falls nicht, jetzt ja!) Nur: der wohnt in einer WG mit seinen Kumpels und hat dort nur ein 12 qm Zimmer zur Verfügung. Und jetzt soll er die Unterlagen horten? Muss er jetzt die Kosten dafür tragen, dass er die Unterlagen unterm Leuchtturm einlagert?

    Aber vielleicht hat er ja den Platz. Aber sechs Monate nach Untergang des Unternehmens ist der ehemalige BRV ebenfalls (bei einem Segeltörn) untergegangen. Wer muss (darf?) die Unterlagen jetzt verwalten?

    Ich gebe gerne und freiwillig zu, dass ich hier (mehr oder weniger abstruse) Fälle konstruiert habe. Es geht aber einfach darum aufzuzeigen, dass die vermeintliche Lösung jede Menge neue Probleme nach sich zieht.

    Wäre es dem ehemaligen BRV gestattet die Unterlagen an sich zu nehmen? Ich denke doch.
    Ist er verpflichtet sich um sie zu kümmern? Ganz sicher nicht!

    Und ein letzter Hinweis sei dir auch noch mit auf den Weg gegeben: wenn dir hier "alte Hasen" widersprechen und nach Belegen fragen, dann tun sie das sicher nicht, weil sie sich für Allwissend oder Allmächtig halten, sondern einfach, weil sie (und das zum Teil auf eine ziemlich harte Tour) gelernt haben, dass die Basis unserer Arbeit als Betriebsräte nun einmal das Gesetz, bzw. die Rechtsprechung ist. Und was sich nicht durch Gesetzestext, Urteil oder Kommentierung belegen lässt, ist eine nette Diskussion. Aber nicht mehr.

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Zitat von Moritz :


    @ Berny


    Der ehemalige BRV soll als Privatmensch die Unterlagen aufbewahren. Klingt in sofern plausibel, da er als Mitglied des Gremiums sicher einsichtbefugt ist (gibt es das Wort so? Falls nicht, jetzt ja!) Nur: der wohnt in einer WG mit seinen Kumpels und hat dort nur ein 12 qm Zimmer zur Verfügung. Und jetzt soll er die Unterlagen horten? Muss er jetzt die Kosten dafür tragen, dass er die Unterlagen unterm Leuchtturm einlagert?

    Hallo Moritz,

    nach unserem Referenten ja. Er muss für die Kosten aufkommen. Kann diese aber in seiner persönlichen Steuererklärung wieder geltend machen.


    Zitat von Moritz :

    Aber vielleicht hat er ja den Platz. Aber sechs Monate nach Untergang des Unternehmens ist der ehemalige BRV ebenfalls (bei einem Segeltörn) untergegangen.


    Dann kommt der Stellvertereter in die Pflicht. Genauso beim Rücktritt des BRV, wenn der BR noch im Amt ist.

    Gruß Berny

  • Zitat von Berny :


    Hallo Moritz,

    nach unserem Referenten ja. Er muss für die Kosten aufkommen. Kann diese aber in seiner persönlichen Steuererklärung wieder geltend machen.

    Auf welcher Gesetzesgrundlage soll das Finanzamt dies anerkennen und in welcher Höhe?

  • Hallo,

    ich habe bis jetzt von Berny nicht ein einziges fundiertes und belegtes inhaltliches und über "der Referent hat gesagt" hinausgehendes Gegenargument zur inhaltlich jeweils ausführlich begründeten Position Moritz’, Tylers, meinereiner, Whoepfners ... lesen können.

    Wenn der Referent auch einen - mit Verlaub - Blödsinn à la "der BR ist ein Verein" erzählt, kann ich auf die "Qualität" seiner weiteren Aussagen in der genannten Sache gut Rückschlüsse ziehen.

    Grüsse Winfried

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen.