Renteneintritt eines schwerbehinderten Mitarbeiters

  • Hallo :-),


    während meines Urlaubes gab es die Information dass eine schwerbehinderte Mitarbeiterin ausscheidet. Die HR Abteilung hat mir mittlerweile schriftlich mitgeteilt, dass die Mitarbeiterin zum 01.07.2024 in Rente geht. Die Mitarbeiterin ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. Im Firmenkalender habe ich jetzt entdeckt, dass die Kollegin bereits seit JUN 2023 auf abwesend steht (eine Information dazu gab es nicht an die SBV). Welche Unterlagen darf ich anfordern um sicherzustellen, dass hier nicht irgend eine Aufhebungsvereinbarung ohne Beteiligung der SBV abgeschlossen wurde. Hat die SBV das Anrecht die Original Unterlagen in dem die Mitarbeiterin die Rente beantragt einzusehen?


    Es ist unsere erste schwerbehinderte Mitarbeiterin die in Rente geht und unsere HR muss immer angemahnt werden, Infos an die SBV weiterzuleiten. Da in letzter Zeit einige Aufhebungsverträge mit nicht Behinderten Mitarbeitern abgeschlossen wurden, will ich auf der Hut sein.

  • Hallo,


    Du hast keinen Anspruch auf einen Rentenbescheid o.ä., solange Du keine konkreten Anhaltspunkte dafür hast, daß die Behauptung nicht stimmt.

    Das hier

    bereits seit JUN 2023 auf abwesend steht

    ist kein konkreter Anhaltspunkt, denn das kann verschiedene Gründe haben, zB:


    - Fortlaufende AU

    - Abfeiern von Stundenguthaben

    - Freistellung durch AG


    wobei zumindest das Abfeiern von Stundenguthaben keine Informationspflicht an die SBV auslöst

    unsere HR muss immer angemahnt werden, Infos an die SBV weiterzuleiten.

    Irgendwann musst Du halt über das "Mahnen" hinausgehen.