Wie finden Sie Informationen darüber, ob ein Unternehmen einen Betriebsrat hat?

  • Guten Tag
    Ich habe bei xxx.de gearbeitet und wurde gefeuert,

    ohne Rücksprache mit dem Betriebsrat.

    Vor Gericht behauptete ihr Anwalt, dass sie keinen Betriebsrat hätten

    Wie kann ich die Glaubwürdigkeit einer solchen Aussage feststellen, also beweisen, dass es einen Betriebsrat gibt?

    ob Betriebsräte eine höhere Instanz haben, bei der sie registriert sind

    Ich bin bereit, für positive Informationen über mein Unternehmen, z. B. dass es einen Betriebsrat hat, eine finanzielle Belohnung auszuzahlen ! ( normalerweise nach dem Ende des Gerichtsverfahrens )

    Ihre Website hatte einen Link für „Willkommen auf unserer Seite zur Meldestelle“ ( Meldestelle-Hinschg )

    Zitat

    Die Meldestelle ist eine zentrale Anlaufstelle für Meldungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz. Sie dient der Entgegennahme und Bearbeitung von Hinweisen auf mögliche Verstöße gegen Gesetze oder Vorschriften. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung von Missständen und zur Sicherstellung von Transparenz und Integrität in Unternehmen und Organisationen.

    In diesem Zusammenhang stellt sie Hinweisgebern, so genannten „Whistleblowern“, einen sicheren Kanal zur Verfügung, über den sie ihre Informationen - auf Wunsch auch anonym - übermitteln können.

    Gleichzeitig verpflichtet sich die Meldestelle, die Identität der Hinweisgeber zu schützen und deren Informationen vertraulich zu behandeln.


    , aber nach meinem Fall haben sie ihn versteckt

    Ich interessiere mich für jemanden, der eine solche Website hat und auch einen Betriebsrat hat ?



    Und grundsätzlich: Wie finde ich heraus, ob das Unternehmen einen Betriebsrat hat?
    und wenn ja, würde ich es für weitere Gerichtsverfahren benötigen mit der Bestätigung der größeren Industriegewerkschaft Metall (IGM), in der alle Betriebsräte registriert sind?



    Vielen Dank im Voraus ! ! !

  • die MA fragen, irgendwer muss ja an der Wahl beteiligt gewesen sein.

    ggf. eine im Betrieb vorhandene GW fragen (GW-Vertreter)


    Wenn AG und die MA dazu keine Auskunft geben oder es verneinen und es keine öffentlichen Berichte dazu gibt --> dann wird es keinen BR geben


    es ist zwar Pflicht ab einer bestimmten Betriebsgröße einen BR zu wählen, aber ohne Wahl oder Kandidaten gibt es halt keinen BR (was meines Wissens einer Vielzahl von Unternehmen tatsächlich der Fall ist)

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Ich bin nicht mehr im Unternehmen und habe keine Kontakte mehr

    Ich habe darüber nachgedacht, ob ich bei externo nachsehen könnte, einer Organisation, bei der der Betriebsrat registriert ist, sonst hat das Unternehmen mehr als 50 Arbeitnehmer

  • Vor Gericht behauptete ihr Anwalt, dass sie keinen Betriebsrat hätten.

    Du warst dort AN. Wie lange? Warum weißt Du nicht, ob es dort einen BR gab/gibt? Gab es 2022 Wahlen? Hast Du gewählt? Wenn ja, kannst Du das ggf eidesstattlich versichern?


    Warum rufst Du nicht die zentrale Nummer Deines Ex-AG an und lässt Dich zum BR durchstellen? Warum schreibst Du nicht ein Einschreiben an den/die BRV persönlich, dann stellst Du schnell fest, ob das zurückkommt?

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Ich habe dort fast 2 Monate gearbeitet, aber unabhängig davon hätte vor meiner Entlassung der Betriebsrat gefragt werden müssen. Wie ich im obigen Beitrag geschrieben habe, haben sie sogar einige Websites entfernt, tatsächlich haben sie den Link zu ihnen entfernt, die Seite existiert immer noch.


    Zitat

    Meldestelle- Hinschg Willkommen auf unserer Seite zur Meldestelle Wir legen höchsten Wert auf Integrität, Transparenz und die Möglichkeit für unsere Mitarbeiter*innen oder Außenstehende, potenzielle Verstöße gegen ethische Grundsätze oder rechtliche Standards ohne Furcht vor Repressalien zu melden. Nachfolgend finden Sie entsprechende Informationen zu unserer eingerichteten Meldestelle sowie auch unser Kontaktformular zur Meldung eines entsprechenden Fehlverhaltens […]



    Wenn das Gerichtsverfahren für mich positiv ausgeht, bin ich auf jeden Fall bereit, jedem, der bei der Gewerkschaft bestätigende Informationen findet, ich bin kein Mitglied der Kommune, einen bestimmten Betrag (sagen wir zwischen 200 und 500 Euro) zu entschädigen.


    Du warst dort AN. Wie lange? Warum weißt Du nicht, ob es dort einen BR gab/gibt? Gab es 2022 Wahlen? Hast Du gewählt? Wenn ja, kannst Du das ggf eidesstattlich versichern?


    Warum rufst Du nicht die zentrale Nummer Deines Ex-AG an und lässt Dich zum BR durchstellen? Warum schreibst Du nicht ein Einschreiben an den/die BRV persönlich, dann stellst Du schnell fest, ob das zurückkommt?

    Ich gehe davon aus, dass ihr Anwalt ihnen möglicherweise gesagt hat, sie sollten Stillschweigen bewahren, bis der Fall abgeschlossen ist


    Die Firma hat über 50 Arbeiter, angeblich haben sie auch Arbeitsschutz, aber das ist alles nur eine Formalität, sie haben mich auf Baustellen geschickt, wo ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich die Aufgabe erfüllen soll oder ob sie mich töten wollten mit der Absicht!



    Dasselbe Unternehmen gibt Ihnen die Werkzeuge zum Arbeiten, hat aber nicht gelernt, wie Sie sich schützen und diese Werkzeuge verwenden können. Sie können die Dokumentation für dasselbe Produkt nicht lesen


    Das Schlimmste ist, dass man in 90 % der Fälle einen fertigen Fall vor sich hat, weil man seine Aufgabe erst auf einer bestimmten Baustelle sieht.


    Hier meine ich die Arbeitsbedingungen, zum Beispiel arbeitet man in einer Hochspannungsumgebung von 10 kV und taucht bis zu den Knien ins Wasser, wo die gleichen Kabel mit Spannung verteilt sind, sind die sogenannten Kabelräume oder Korridore Kanäle für Hochspannung ,und alles ist mit Wasser überflutet , ganz zu schweigen von Kleinigkeiten wie Staub, Strahlung und anderen Dingen


    Ein unwichtiger Hinweis: Das Unternehmen stellt Ihnen selbst für solche Bedingungen keine Stiefel zur Verfügung, sondern Sie erhalten Stiefel, die ein paar Jahre alt sind, die vor Ihnen schon oft verwendet wurden und noch nicht einmal auf Sicherheit und Undichtigkeit überprüft wurden, ich muss hier nicht einmal erwähnen, dass die Anzahl der Stiefelgrößen ein Paar Nummern größer ist als Ihre Füße

    10 Mal editiert, zuletzt von cobramostar () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von cobramostar mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich habe dort fast 2 Monate gearbeitet, aber unabhängig davon hätte vor meiner Entlassung der Betriebsrat gefragt werden müssen.

    Hm - das liest sich für mich (fast) nach einer Kündigung innerhalb der Probezeit. Da wird üblicherweise der BR (so vorhanden) informiert, aber der AG kann den MA kündigen ohne ihm die Gründe mitzuteilen. Oder war bei dir eine Probezeit von 6 Wochen vereinbart?


    Du zitierst 2x das Hinweisgeberschutzgesetz - hat Du einen Hinweis gegeben und wurdest - Deiner Meinung nach - deswegen entlassen?


    Da hilft, unabhängig, ob es einen BR gibt oder nicht wohl nur das einreichen einer Kündigungsschutzklage (innerhalb der Frist) und der Gang zu einem eigenen Anwalt für Arbeitsrecht. Wenn Du denn nachweisen kannst, dass die Kündigung nach einem Hinweis laut Hinweisgeberschutzgesetz erfolgt ist.


    Wenn nicht, steht Aussage gegen Aussage und es dürfte schwierig werden.


    Tipps, wie Du herausfinden kannst, ob in dem Betrieb ein BR existiert, findest Du in den vorangegangenen Beiträgen einige sehr gute.

    Manchmal reicht freundliches Zähne zeigen - auch lächelnd kann man auf die Rechte hinweisen - und der Schritt zum Gericht ist letzten Endes dann doch nicht notwendig.

  • Da wird üblicherweise der BR (so vorhanden) informiert, aber der AG kann den MA kündigen ohne ihm die Gründe mitzuteilen.

    Auch da muss der BR angehört werden, aber die Begründung darf sehr kurz und pauschal gehalten sein. Ein AG könnte eine Kündigung als durchaus "verbocken", wenn er diese Anhörung unterlassen hätte.


    Eine Kündigung, die ausgesprochen würde, weil ein:e AN gesetzliche Rechte (als Hinweisgeber) nutzte, ist wg § 612a BGB (Maßregelungsverbot) angreifbar.


    cobramostar , die für den Arbeits- und Gesundheitsschutz zuständige Aufsichtsbehörde hast Du informiert?

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Hm - das liest sich für mich (fast) nach einer Kündigung innerhalb der Probezeit. Da wird üblicherweise der BR (so vorhanden) informiert, aber der AG kann den MA kündigen ohne ihm die Gründe mitzuteilen. Oder war bei dir eine Probezeit von 6 Wochen vereinbart?


    Richtig, die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen, sie behaupten jedoch vor Gericht, sie hätten keinen BR, was so interpretiert werden könne, dass sie ihn nicht informiert hätten


    Zitat

    Du zitierst 2x das Hinweisgeberschutzgesetz - hat Du einen Hinweis gegeben und wurdest - Deiner Meinung nach - deswegen entlassen?



    Da hilft, unabhängig, ob es einen BR gibt oder nicht wohl nur das einreichen einer Kündigungsschutzklage (innerhalb der Frist) und der Gang zu einem eigenen Anwalt für Arbeitsrecht. Wenn Du denn nachweisen kannst, dass die Kündigung nach einem Hinweis laut Hinweisgeberschutzgesetz erfolgt ist.



    Ja, Leiterin Service hat mir auf meine Anfrage die Dokumentation zu den Arbeitsmitteln gegeben, aber anscheinend verstehen sie diese Dokumentation oberflächlich, ich bekam sogar eine Antwort von ihrer Assistentin, dass sich die Dokumentation auf die Herstellung dieses Produkts und nicht auf die Verwendung bezieht das Gleiche, darüber hinaus habe ich das Gleiche auch mündlich dem Verantwortlichen des Arbeitsschutzunternehmens mitgeteilt, worauf seine Antwort jetzt etwas komplizierter auszudrücken war, aber ich werde es versuchen


    Seine Antwort war, dass das Unternehmen, in dem ich arbeite, über eine interne Dokumentation zum Arbeitsschutz verfügt und darüber nichts steht, die Originaldokumentation des Herstellers wurde bewusst weggelassen.


    aber wie ich oben bereits sagte, war es mein mündliches Vorstellungsgespräch, nach dem ich entlassen wurde, angeblich weil ich bei der Arbeit zu viel Schutz genutzt habe


    Zitat

    nur das einreichen einer Kündigungsschutzklage (innerhalb der Frist) und der Gang zu einem eigenen Anwalt für Arbeitsrecht

    Ich selbst habe eine Beschwerde geschrieben, in der ich den Verstoß gegen den Arbeitsschutz dargelegt habe und zweitens, dass er nicht über B.R. informiert wurde.


    Der Richter meinte, dass ich mich für den ersten Punkt an das Amt für öffentliche Ordnung wenden solle und wenn es keinen BR im Unternehmen gibt, sollte ich kein weiteres Verfahren einleiten, da ich das Verfahren verlieren würde.


    Zitat

    Tipps, wie Du herausfinden kannst, ob in dem Betrieb ein BR existiert, findest Du in den vorangegangenen Beiträgen einige sehr gute.


    Ich bin kein Mitglied der Kommune - "Gewerkschaften, die aber derartige Informationen idR nur an beitragszahlende Mitglieder herausgeben."

    --------------------------------------------------


    Ich denke, ich werde heute Abend meine vollständige Beschwerde auf dieser Seite veröffentlichen, aber ich werde die Namen weglassen, die mit meinem Unternehmen in Verbindung stehen, um nicht gegen den Vertrag zu verstoßen, in dem es mir strengstens verboten ist, darüber zu sprechen


    cobramostar , die für den Arbeits- und Gesundheitsschutz zuständige Aufsichtsbehörde hast Du informiert?

    Ich habe es noch nicht getan. Können Sie mir helfen, wo und wie ich es melden kann?

    3 Mal editiert, zuletzt von cobramostar () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von cobramostar mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • "Gewerkschaften, die aber derartige Informationen idR nur an beitragszahlende Mitglieder herausgeben."

    Dieses meinte ich nicht: aber Einschreiben mit Rückschein ist doch eine Prima Idee. ;) Wenn Unzustellbar, dann wird es wohl keinen BR geben.


    HM. Kündigungsfrist mit 2 Wochen (zum Monatsende) ist eine Sache - aber wie weit warst Du mit den 2 Monaten Beschäftigungszeit noch im Rahmen der Probezeit? Passt die Kündigung? Also in die Fristen oder hat der AG da eventuell einen Formfehler gemacht?


    Was möchtest Du erreichen?

    Schutz für die verbliebenen MA durch Einhaltung von Schutzbestimmungen ( Arbeitsschutz)?

    aber wie ich oben bereits sagte, war es mein mündliches Vorstellungsgespräch, nach dem ich entlassen wurde, angeblich weil ich bei der Arbeit zu viel Schutz genutzt habe

    Ich glaube, hier habe ich ein Verständnisproblem: Vorstellungsgespräch ist das, bevor es zur Einstellung kommt. Gab es während deiner Tätigkeit ein weiteres Gespräch? "Bei der Arbeit zu viel Schutz genutzt"? Kann es sein, dass Du ein Übersetzungsprogramm benutzt? Das verdreht manchmal doch etwas den Inhalt.


    Ich wäre persönlich jetzt durchaus mit englisch fein - falls es im Forum erlaubt ist.


    Der Richter meinte, dass ich mich für den ersten Punkt an das Amt für öffentliche Ordnung

    Das wäre, so wie ich Deinen Beitrag verstehe, das Ordnungsamt deiner Stadt /deiner Gemeinde.

    Manchmal reicht freundliches Zähne zeigen - auch lächelnd kann man auf die Rechte hinweisen - und der Schritt zum Gericht ist letzten Endes dann doch nicht notwendig.

  • Dieses meinte ich nicht: aber Einschreiben mit Rückschein ist doch eine Prima Idee. ;) Wenn Unzustellbar, dann wird es wohl keinen BR geben.


    HM. Kündigungsfrist mit 2 Wochen (zum Monatsende) ist eine Sache - aber wie weit warst Du mit den 2 Monaten Beschäftigungszeit noch im Rahmen der Probezeit? Passt die Kündigung? Also in die Fristen oder hat der AG da eventuell einen Formfehler gemacht?


    Was möchtest Du erreichen?

    Probezeitkündigung

    Kommt es in der ersten Phase des Arbeitsverhältnisses, der Kennenlernphase, zu einer Kündigung nennt man dies Probezeitkündigung. Probezeiten werden oft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart oder sind sogar im jeweils geltenden Tarifvertrag enthalten. Kommt es dann zu einer Kündigung, beträgt die Frist hierfür zumeist zwei Wochen. Sie muss – wie auch die Kündigungen nach der Probezeit- schriftlich erfolgen und der Betriebsrat muss zuvor angehört werden.

  • Richtig, die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen, sie behaupten jedoch vor Gericht, sie hätten keinen BR, was so interpretiert werden könne, dass sie ihn nicht informiert hätten

    Du warst also schon vor Gericht und hast den Kündigungsschutzprozess verloren, richtig?


    ganz ehrlich: wenn der AG bzw. sein Vertreter inkl des AG-Anwaltes vor Gericht behaupten es gäbe im Betrieb keinen Betriebsrat, dann würde ich das als eine korrekte Angabe betrachten.


    Das ist ja einfach nachzuprüfen wie oben schon von mehreren geschrieben mit welchen Ansätzen man da handeln kann.

    Das AG und sein Rechtsbeistand das vor Gericht wissentlich falsch darstellen halte ich für sehr weit hergeholt.


    Aber was möchtest Du eigentlich erreichen, auch mit deiner "Prämienzahlung an Tippgeber"?


    Wiedereinstellung oder Abfindungszahlung des ehemaligen AG?

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Ich brauche einen Nachweis oder eine Bestätigung, keinen Tipp!!!

    das Problem ist doch, das man nicht nachweisen kann was es nicht gibt.


    Wenn es keinen BR gibt, gibt es dafür keinen Nachweis.


    Und da offensichtlich bisher alle sagen es gibt keinen BR (das Gericht ja anscheinend auch) und Du als ehemaliger MA auch keinen BR im Unternehmen kennst, bleibt es unbestätigt das es keinen BR gibt.


    was Du erreichen möchtest ? rein aus Interesse meinerseits

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Solange die Kündigung nicht rechtskräftig ist, bin ich Mitarbeiter dieses Unternehmens und habe die gleichen Rechte wie andere dort Beschäftigte

    auch das bezweifelt hier keiner.

    Aber irgendwie scheinst Du zu meinen Ich wäre dein "Gegner".


    Wenn Du die Frage nicht beantworten möchtest ist doch ok.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Probezeitkündigung

    ......... wie auch die Kündigungen nach der Probezeit- schriftlich erfolgen und der Betriebsrat muss zuvor angehört werden.

    Das ist ein allgemeingültiger Satz, der aber nicht bedeutet das es einen Betriebsrat geben muss.

    Auch ich verstehe nicht, wozu dieser ganze Aktionismus in der Probezeit. Was soll am Ende des Tages dabei rauskommen für Dich?

    Was genau an R∼2N verstehst Du jetzt nicht?

    BRV 3er Gremium

  • Hört sich für mich auch sehr danach an, das hier eine Kündigung mit allen mitteln nicht akzeptiert werden soll.


    Und es erweckt den Anschein das völlig falsche Hoffnungen auf eine riesen Abfindung gesetzt werden.


    Eine Kündigung während der Probezeit (in der Regel 6 Monate ) ist kaum zu verhindern.

    Damit schwindet die Not des AG hier eine großzügige Abfindung zu zahlen auf nahezu 0.


    Eine Abfindung für die es in Deutschland kein Rechtsanspruch gibt, berechnet sich in der Regel Faktor mal Betriebszugehörigkeitsjahre mal Monatsbrutto. Zugehörig bist du also nach 2 Monaten 0,16/Jahre Faktor liegt meines Wissens zwischen 0,3-3 je nachdem wie hoch die Not auf der ein oder anderen Seite ist. Bei dir also maximal 0,3.


    Wenn Du also 4000€ Brutto hattest reden wir von 4000x0,16 = 640€ Brutto!

    Und da ist jetzt schon alles optimal für dich Kalkuliert. Jetzt möchtest Du also ein Gerichtsverfahren anstreben. ( Arbeitsrechtschutz ohne Selbstbeteiligung ??? )

    Um evtl. 640€ Brutto zu bekommen? Und dann hier noch 200-500€ Prämie an uns zahlen?

    Dann musst Du evtl. also aus Deiner Tasche noch was drauf legen.


    Ist das denn die Sache echt Wert?

  • Richtig, die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen, sie behaupten jedoch vor Gericht, sie hätten keinen BR, was so interpretiert werden könne, dass sie ihn nicht informiert hätten

    was soll da interpretationsfähig sein?


    die Aussage : es gibt kein BR ist doch eindeutig


    Ich interessiere mich für jemanden, der eine solche Website hat und auch einen Betriebsrat hat ?

    haben wir auch und vermutlich die meisten anderen die hier posten auch - weil es dazu ja eine gesetzliche Pflicht gibt.

    Aber auch hier: was soll es Dir für deinen speziellen Fall nützen?

    Keiner von uns wird Dir sagen können was bei euch und eurer Meldestelle richtig oder falsch läuft, geschweige denn ob in Deinem Fall etwas gegen den Datenschutz verstoßen hat.


    Du machst Dir da falsche Hoffnungen --> was Du brauchst sind Informationen aus deinem Unternehmen und die wirst Du auch nur dort bekommen, nicht hier in einem öffentlichen Forum.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


    Einmal editiert, zuletzt von Randolf ()

  • Weil ein kostenloser Rat nicht so gerne befolgt wird wie ein kostenpflichtiger (sehr zum Wohle von Unternehmen zur Unternehmensberatung) möchte ich dir nahelegen, die 200-500 Euro Prämie einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht anzubieten. Der ist lokal sicherlich besser informiert als wir und kann dir am Ende auch den Rat geben, wie du weiter vorgehen solltest. Ich denke nicht, dass dir hier jemand das empfehlen wird, was du hören möchtest.