falsche Eingruppierung entsprechend Gehaltsrahmen als Anlage zum Gehaltstarifvertrag

  • Hallo zusammen,


    bei der Überprüfung meiner Gehaltseingruppierung ist mir aufgefallen, dass ich entsprechend meiner Ausbildung sowie der Stelle falsch eingruppiert worden bin. Ich würde dies gern ändern lassen, ohne aber "eine große Welle" zu machen. Insbesondere bei der Formulierung tue ich mich schwer. Ich möchte hier zunächst sehr behutsam vorgehen.


    1. Wie sollte ich am Besten vorgehen? -Ich möchte dies zunächst ohne BR und Anwalt in Angriff nehmen. Hat einer ggf. einenn Formulierungsvorschlag?

    oder

    2. Sollte ich einen Antrag zur Höhergruppierung stellen?

    oder

    3. Sollte ich meinen Eingruppierung durch den Arbeitgeber bzw. die Personalabteilung prüfen lassen?


    Danke und Gruß

    Micha

  • Moin Jaeger.mit.Hund,

    Es dürfte bei euch eine Regelung zu den Gehaltsstufen geben. Diese Regelung muss der Arbeitgeber "veröffentlichen". Du dürftest also zumindest in der Personalabteilung Einsicht nehmen oder eine Kopie bekommen können.

    Wenn die Regelung nur halbwegs anständig gemacht wurde, ist darin das Verfahren zur Korrektur von "falschen" Zuordnungen bzw. Beschwerden von MA enthalten. Da findest du eine Anleitung zum weiteren Vorgehen.


    Wir können das hier - gerade wenn du nicht mit dem Betriebsrat sprechen willst (warum auch immer) - nicht wirklich beurteilen oder weiterhelfen. Geheim bleibt dein Ansinnen eh nicht, weil in den Prozess der Anpassung ziemlich sicher der Betriebsrat involviert sein dürfte.

  • Ich möchte dies zunächst ohne BR (...) in Angriff nehmen.

    Dann sehe ich mich als Teilnehmer in einem BR-Forum auch nicht gehalten, da zu helfen. Was spricht dagegen, Dich vom BR beraten zu lassen?


    Du solltest auch bedenken, dass wir in der Ferne sitzen, Euer Eingruppierungssystem nicht kennen, Deinen AV und Deine Arbeitsplatzbeschreibung nicht ansehen können, Dein BR aber vor Ort ist und in alles Einsicht hat.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)